Windpark


26. Januar 2017

[schema type=”review” description=”Zusammenfassung: Die Windbeteiligung Leonidas XVIII wurde im letzten Jahr erfolgreich platziert. Nun hat Leonidas mit dem Kauf von zwei Windparks in Frankreich auch die Investitionsphase zügig abgeschlossen. Während Anleger von guten Erträgen profitieren, kommen Umwelt und Klima der gezielte Ausbau von Windkraftanlagen zugute.” ]

 

 

Kauf von 2 französischen Windparks. Leonidas XVIII beendet die Investitionsphase.

Die Leonidas Associates AG aus dem mittelfränkischen Kalchreuth ist seit 2005 ein erfahrener Anbieter nachhaltiger Geldanlagen für institutionelle Anleger. Seit 2008 stehen Geldanlagen von Leonidas auch privaten Investoren zur Verfügung.

 

In den letzten Jahren konnte sich das Familienunternehmen Leonidas als Spezialist für Beteiligungen im Bereich der Windenergie einen Namen machen.

 

Die letzte erfolgreiche Windbeteiligung Leonidas XVIII kam im Februar 2016 auf den Markt. Die Zeichnungsfrist endete am 30. Juni 2016. Mit arbeitstäglich rund 300.000 Euro an Anlagegeldern erreichte die Beteiligung rasch ihr Ziel: die Einwerbung von Eigenkapital in Höhe von 10,4 Millionen Euro. Nach dieser kurzen Platzierungsphase hat Leonidas mit dem Kauf von zwei Windparks in Frankreich die Investitionsphase seiner achten Windbeteiligung bereits Ende des Jahres 2016 abgeschlossen. Leonidas führt mit der jüngsten Windbeteiligung sein bewährtes Konzept fort und verbindet eine hohe Investitionsquote mit einer steuerlich vorteilhaften Behandlung der Ausschüttungen.

 

 

Windenergie ist in Frankreich im Kommen

Obwohl die Kernenergie in Frankreich noch immer einen höheren Stellenwert genießt als in Deutschland, weht auch bei unseren westlichen Nachbarn mittlerweile ein neuer Wind. Derzeit bezieht Frankreich noch rund 75 Prozent seines Stroms aus Atomkraftwerken. Das Land ist jedoch auch gefordert, EU-Ziele umzusetzen und die Energiegewinnung aus regenerativen Quellen weiter auszubauen. Das 2015 verabschiedete Energiewende-Gesetz steckt den wirtschaftlichen und regulatorischen Rahmen für den Ausbau der Windenergie der „Grande Nation“.

 

Die Regierung plant den Ausbau der französischen Windenergie mit einer Gesamtleistung von 25.000 Megawatt bis 2020. Der Rückhalt für diese Entwicklung ist in der Bevölkerung hoch. Rund 95 Prozent befürwortet den Ausbau der „Éoliennes“, so der französische Begriff für Windkraftanlagen. Entsprechend konnten Windkraftanlagen im vergangenen Jahr einen rasanten Zuwachs von rund 45 Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnen.

 

 

Windenergie – Win-win für Umwelt, Verbraucher und Investoren

Da der französische Staat die Preise für den Strom aus Windkraftanlagen garantiert, profitieren Anleger von der soliden Wertentwicklung und attraktiven Erträgen der Leonidas Windbeteiligung.  Aktuell liegt der Einspeisetarif bei rund 8 Cent pro Kilowattstunde Strom. Dieser Tarif ist für laufende Anlagen in den kommenden 15 Jahre sicher, hinzu kommt, dass Frankreich die Höhe der Einspeisevergütung jährlich der Inflation anpasst.

 

Doch nicht nur die Anleger profitieren von den französischen Windkraftanlagen. Auch die Stromkunden werden auf längere Sicht Vorteile aus der Windkraft ziehen können, denn Wind weht zuverlässig und kostengünstig.

 

Der Ausbau der Stromversorgung aus Erneuerbaren Energien kommt auch ganz klar Umwelt und Klima zugute. Schließlich wird bei Strom aus Windkraftanlagen kein klimaschädliches CO2 ausgestoßen.

 

 

Leonidas baut seinen Marktanteil aus

Windkraft löst zunehmend die konventionelle Stromerzeugung ab.

Die Leonidas AG gehört in Frankreich zu den größten Investoren in Sachen Windenergie. Dabei nutzt Leonidas sein langjähriges Know-how aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien, das sowohl finanzielle als auch technologische Aspekte umfasst. Aufbauend auf gewachsenen Erfahrungen, einem Experten-Netzwerk sowie Kooperationspartnern im Markt, ist das Unternehmen in der Lage, die passenden Investments zu finden und aufzubauen.

 

Das ist Leonidas bereits 2014 mit vier fertiggestellten französischen Windparks gelungen. Die dortigen Windkraftanlagen liefern eine Gesamtleistung von 84 Megawatt. Damit hielt Leonidas bereits vor der Investitionsphase von Leonidas XVIII einen Marktanteil von 8 Prozent im französischen Windmarkt. Diesen Anteil baut Leonidas mit den neu getätigten Investitionen weiter aus und entwickelt die Windkraftbeteiligung Leonidas XVIII positiv für seine Investoren weiter.

 

 

1. Investition: Windpark Pays-JuséenWindenergie aus dem Burgund

Leonidas XVIII hat 2016 den Windpark Pays-Juséen gekauft. Die Anlage befindet sich im Binnenland im Burgund in Grenznähe zur Region Champagne-Ardenne. Verkäufer war die Projektentwicklungsgesellschaft Global Wind Power, die als Generalunternehmer und Spezialist für Windprojekte die Anlage aufgebaut hat.

 

Der Windpark Pays-Juséen nutzt die Technologie des renommierten Anlagenbauers Vestas Wind Systems. Der Windspezialist aus Dänemark entwickelt bereits 1979 Anlagen und hat sich als eines der führenden Unternehmen weltweit in diesem Bereich etabliert. In Europa ist die börsennotierte Vestas die Nummer eins in Sachen Windenergie. Und das mit einigem Recht, denn Vestas verfügt über eine umfassende Expertise und hat mit insgesamt 26 Niederlassungen weltweit über 55.000 Windkraftanlagen in insgesamt 75 Ländern aufgebaut.

 

In Pays-Juséen werden acht Vesta-Turbinen des Typs V110 2.0 MW eingesetzt, die über eine Leistungsfähigkeit von 16 Megawatt verfügen. Insgesamt soll die Anlage jährlich 36 Gigawattstunden Strom liefern. Das Projekt hat einen garantierten Einspeisetarif von 8,254 Cent pro Kilowattstunde Strom.

 

 

 2. Investition: Windpark Valbin – Windenergie aus der Region Champagne-Ardenne

Kurz nach der ersten Investition Ende 2016 konnte die Beteiligungsgesellschaft Leonidas Associates XVIII die Windkraftanlage Valbin kaufen und damit seine Investitionsphase erfolgreich abschließen.

 

Valbin befindet sich rund 150 Kilometer süd-östlich von Paris in der Champagne-Ardenne. Der Windpark Valbin baut auf acht Turbinen des Typs V117 2.4 MW der deutschen Firma Nordex.

 

Nordex zählt zu den technologischen Pionieren der Windenergienutzung und beschäftigt sich seit 1985 mit der Entwicklung von Windkraftanlagen. Der Windpark Valbin verfügt über eine Gesamtleistung von 19,2 Megawatt. Der Stromertrag soll jährlich bei rund 45 Gigawattstunden Strom liegen. Der garantierte Einspeisetarif für diese Anlage liegt von 8,097 Cent pro Kilowattstunde Strom.

 

 

Klimafreundlich investieren 

Die rasche und positive Entwicklung der Windkraftbeteiligung Leonidas XVIII zeigt, dass klimafreundliche Investments sich für alle Beteiligten auszahlen.

 

Windenergie bringt also sowohl finanziellen als auch ökologischen Nutzen. Wenn Du auch frischen Wind in Deine Finanzen bringen willst, bist Du bei den erfahrenen Beratern von Klimafonds an der richtigen Adresse. Mit rund 300 ethischen und ökologischen Geldanlagen, findest Du bei Klimafonds schnell die passende Finanzanlage für Dich. Am leichtesten geht es mit unserem einfachen Fragebogen.

 

 

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17. November 2016

[schema type=”review” description=”Zusammenfassung: Windenergie ist eine erneuerbare Energiequelle die sauber, sicher und kostengünstig Strom liefert. Ökorenta, spezialisiert auf nachhaltige Geldanlagen hat das Volumen seines letzten Windenergie-Fonds Erneuerbare Energien VIII erhöht. Bis zum Jahresende sind noch Beteiligungen möglich.” ]

 

Windenergie bringt sauberen Strom - Windenergie-Fonds bringen solide Erträge!
Windenergie bringt sauberen Strom – Windenergie-Fonds bringen solide Erträge!

Windenergie ist eine feine Sache – denn der Wind weht zuverlässig und liefert bereits seit Jahrhunderten die Energie, die Menschen für den Antrieb ihrer Mühlen benötigen. Durch die Möglichkeiten, die gewonnene Energie immer besser zu speichern und durch die enorme Leistungsfähigkeit der modernen Windräder, kann die Erfolgsgeschichte dieser erneuerbaren Energiequelle weiter geschrieben werden.

 

Und das ist gut so, denn während aktuell in Marrakesch Politiker aller Nationen anlässlich der COP22 über die Problematik der Klimakrise diskutieren, zeigt die aktive Nutzung von Windenergie und der Ausbau von Windparks, dass umwelt- und klimafreundliche Energiegewinnung längst möglich ist. In Deutschland liefern erneuerbare Energien bereits ein Drittel unserer Energieversorgung und Windenergie hat daran einen beträchtlichen Anteil.

 

So trägt Windenergie dazu bei, den Ausstoß des klimaschädlichen CO2 entscheidend zu vermindern. Die immer noch eingesetzten fossilen Energien wie Kohle, Erdöl- und -gas dagegen heizen unseren Planeten weiter auf, zerstören die Umwelt und sind zudem teurer als regenerative Energien.

 

Wen das immer noch nicht überzeugt, muss sich darüber hinaus vor Augen führen: fossile Energieträger sind nur begrenzt vorhanden. Vernünftiger ist es, frühzeitig die Weichen zu stellen und in erneuerbare Energien und Maßnahmen für eine verbesserte Energieeffizienz zu investieren.

 

 

Politik & Ökonomie

Auch wenn die Energiewende in Deutschland schneller vorangehen sollte, der Ausbau von Anlagen zur Gewinnung erneuerbarer Energien ist ein lohnendes Geschäft, denn die Nachfrage nach einer sauberen und klimafreundlichen Energieversorgung steigt weiter an.

 

Auch wenn Windenergie generell kostengünstig ist, bedarf es doch einiger Finanzierungen, um moderne leistungsfähige Windparks zu schaffen und am Laufen zu halten. Daher sind Fonds für erneuerbare Energien eine gute Möglichkeit, das benötigte Kapital aufzubringen. Für Dich sind sie außerdem eine attraktive Option, Dein Geld sinnvoll und mit guter Rendite anzulegen.

 

 

Ökorentas Erfolgsserie “Erneuerbare Energien”

Mit dem Fonds Erneuerbare Energien VIII schreibt die Ökorenta-Gruppe ihre Erfolgsgeschichte weiter fort. Das Unternehmen aus Aurich im Norden Niedersachsens engagiert sich bereits seit 1999 im Bereich nachhaltiger Geldanlagen und zählt damit zu den etablierten und erfahrenen Anbietern auf diesem Feld. Ökorenta hat bereits früh den geschäftlichen Schwerpunkt auf Investitionen in Windkraftanlagen gelegt und sich hier den dezidierten Ruf eines Experten erworben. Mit Recht, denn Ökorenta pflegt eine eigene Datenbank mit mehr als 430 bewerteten Energieprojekten, eine in dieser Branche einmalige Datenbasis. Bis heute hat Ökorenta Anlagen in Höhe von rund 200 Millionen Euro im Markt platziert. Dabei zählten institutionelle Anleger genauso zu den Kunden wie Privatleute.

 

 

Der Windenergie-Fonds Erneuerbare Energien VIII ist die neueste Emission von Ökorenta, die diese Fonds-Serie seit 2005 erfolgreich auf den Markt bringt. Die Experten für nachhaltiger Geldanlagen haben nun – nach der sehr erfolgreichen Einführung des Fonds – die Erhöhungsoption für dieses Produkt genutzt und das Volumen von Erneuerbare Energien VIII von den anfänglich geplanten 15 Millionen Euro auf insgesamt 25 Millionen Euro erweitert. Damit hast Du noch einmal bis zum Jahresende die Möglichkeit, Dich an diesem interessanten Investment zu beteiligen.

 

 

Die Fakten – Jetzt noch frischen Wind in Deine Geldanlagen bringen

Windenergie - uraltes Prinzip - leistungsfähig für die Zukunft umgesetzt.
Windenergie – uraltes Prinzip – leistungsfähig für die Zukunft umgesetzt.

Wenn Du Dich an Ökorenta Erneuerbare Energien VIII beteiligen willst, kannst Du bis noch höchstens bis zum 31. Dezember 2016 mit einer Einlagenhöhe ab Mindesthöhe von 10.000 Euro einsteigen, hinzu kommt das marktübliche Agio von fünf Prozent. Sollten die Grenze von 25 Millionen Euro schon vorher überschritten worden sein, wird der Fonds mit dieser Vollplatzierung entsprechend früher geschlossen. Die Laufzeit des Fonds beträgt zehn Jahre, das Ende ist 2025 geplant.

 

Eine der wichtigsten Anleger-Fragen, ist die frage nach der zu erwartenden Rendite. Hier kann sich Ökorenta Erneuerbare Energien VIII durchaus sehen lassen: Der Anlage werden jährliche Erträge von 5,1 Prozent vorausgesagt. Die prognostizierte Gesamtausschüttung soll sich auf 157 Prozent vor Steuern inklusive einer hundertprozentigen Kapitalrückzahlung belaufen. Aktuell kannst Du darüber hinaus noch von einer dreiprozentigen Vorabverzinsung Deiner Einlagen profitieren. Diese wird ab dem Monat der Deiner Einzahlung geleistet.

 

 

Breite Risikostreuung – Vier Punkte für eine solide Geldanlage

Neben der Renditeerwartung ist die Frage nach der Sicherheit einer Geldanlage ebenso von Bedeutung. Auch hier hat sich Ökorenta in den letzten Jahren bereits ein gutes Standing erarbeitet und auch in der achten Auflage seines Erneuerbaren Energie Fonds achtet das Unternehmen auf eine breite Risikostreuung.

 

  1. Das Produkt wurde als Zweitmarktfonds angelegt. Das heißt praktisch, dass mit dem Kapital der Anleger in Windparks investiert wird, die sich bereits in Betrieb befinden und entsprechend auch schon Strom produzieren, der verkauft werden kann. Dabei setzt Ökorenta auf Windenergieanlagen, die mindestens eine Nennleistung von 400 Kilowatt liefern, außerdem werden sämtliche Produktionsdaten und der Verkehrswert der Windanlagen von unabhängigen Gutachtern in regelmäßigen Abständen kontrolliert. Außerdem geht Ökorenta mit Deinem Kapital keine Risiken ein, die sich beispielsweise durch den Bau neuer Anlagen ergeben würden. Denn gerade bei Neubau-Anlagen kann es durch langatmige Genehmigungsverfahren oder unsicheren Windgutachten zu unangenehmen und teuren Verzögerungen kommen.

 

  1. Die Windparks von Ökorenta sind regional gestreut. Sämtliche Anlagen befinden sich als sogenannte Onshore-Anlagen auf dem deutschen Festland. Damit setzt das Unternehmen nicht ausschließlich auf Standorte in Küstennähe sondern bezieht weitere windreiche Standorte in ihr Gesamtkonzept mit ein. Auslandsrisiken werden vermieden.

 

  1. Moderne Windparkanlagen sind High-Tech-Anlagen. Bei der Investition in die bestehenden Windparks hat Ökorenta darauf geachtet, dass es sich um Anlagen unterschiedlicher Hersteller handelt. So können auch mögliche Einbußen ausgeglichen werden, wenn es bei einer Anlage zu technischen Schwierigkeiten kommen sollte.

 

  1. Ein aktuell wichtiges Thema: Im kommenden Jahr tritt eine Novelle zum Gesetz zur Förderung Erneuerbarer Energien (EEG) in Kraft. Damit werden die Preise für Strom aus neuen Anlagen für erneuerbare Energien sinken. Bereits bestehende Anlagen sind von dieser Neuregelung ausgenommen. Mit der Investition in Bestandsanlagen hat sich Ökorenta den in allen bisher ans Netz gegangenen, fest fixierten und höheren Strompreis für die kommenden Jahre weiter gesichert.

 

 

Ein Blick auf die laufenden Anlagen

Ein Vorteil nachhaltiger Geldanlagen ist, dass Anleger ein recht konkretes Bild davon haben, wie und wo ihr Geld angelegt wird und auf welche Weise es sich mehrt. Auch im Fall vom Ökorenta Erneuerbare Energien VIII sind die bislang getätigten Investitionen transparent.

 

Beispielhaft sind dabei die Windparks in Bayern und Niedersachsen: 2015 hat sich Ökorenta am Windpark Bucheck  in der bayerischen Region Oberfranken beteiligt. Dieser Windpark liefert Öko-Strom für 1.200 Haushalte und trägt zu einer CO2-Reduktion von rund 3.800 Tonnen jährlich bei.

 

In diesem Jahr hat sich Ökorenta am Windpark Sustrum-Renkenberge im Emsland beteiligt. An diesem etablierten Standort nahe der Nordsee stehen bereits seit vielen Jahren Windräder. Um die Anlagen leistungsfähig zu halten, engagiert sich Ökorenta hier mit einem Repowering-Projekt. Das bedeutet, dass ältere Teile der Anlage gegen leistungsfähigere Windräder ausgetauscht werden. Damit werden die Winderträge optimiert, der gute windreiche Standort bleibt erhalten und – last but not least – auch die höheren Preise für die Stromeinspeisung werden dauerhaft gesichert.

 

Jetzt dabei sein!

Ökorenta Erneuerbare Energien VIIInachhaltig, risikoarm und transparent. Wenn Dich diese Anlage überzeugt hat oder wenn Du noch Fragen hast, sind wir von Klimafonds für Dich da. Bei uns gibt es keine windigen Geschäfte aber gute Anlagen in Windenergie und viele weitere Projekte, die gut sind für das globale Klima und für Deine privaten Finanzen.

 

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 Gerd SW300x300 Gerd Junker, Klimafonds-Experte: Die Welt ist extrem komplex. Sinnvolle Geldanlagen können jedoch einfach sein. Bei Klimafonds finden wir die passende Lösung für Eure Bedürfnisse. Mehr Klimafonds findet Ihr auf Facebook, Google+ und  Twitter.

 

 



7. November 2016

[schema type=”review” description=” Zusammenfassung: Immer mehr Menschen wollen eine Stromversorgung aus erneuerbaren Energien. Denn spätestens die Reaktorkatastrophe von Fukushima hat deutlich gemacht, dass Atomenergie keine saubere Alternative für die klimaschädlichen fossilen Energieträger ist. Um die Entwicklung hin zu einer sicheren Energieversorgung zu beschleunigen, haben sich vielerorts Bürgerenergieprojekte formiert.” ]

 

 

Bei Bürgerenergieprojekten ziehen alle am gleichen Strang.
Bei Bürgerenergieprojekten ziehen alle am gleichen Strang.

Manchmal dauern die Dinge einfach zu lange. Die Warteschlange vor Dir am Bahnschalter, die Arbeitswoche bis zum Wochenende und die konsequente Energiewende in Deutschland – Warten ist ermüdend!

 

Gegen lange Warteschlangen und nicht enden wollende Arbeitstage lässt sich nicht viel ausrichten. Die Energiewende lässt sich jedoch durchaus voranbringen. Daher wollten in den vergangenen Jahren viele Gemeinden und Interessensgruppen nicht mehr länger warten und sind selbst aktiv geworden. Sie haben Bürgerenergieprojekte gegründet, mit denen sie für die saubere und sichere Energieversorgung ihrer Gemeinde selbst Sorge tragen.

 

 

Reaktorkatastrophe pusht Energiewende

Natürlich gab es schon seit mehreren Jahrzehnten Befürworter von erneuerbaren Energien. Doch seit der Reaktorkatstrophe im japanischen Atomkraftwerk Fukushima im März 2011 ist sehr viel Bewegung in den Ausbau von erneuerbaren Energien gekommen. Die traurige Erkenntnis: Ein Reaktorunfall von enormem Ausmaß bewirkt mehr als Vernunft und Einsicht. Der Ausstieg aus der Atomenergie ist nun beschlossene Sache. Darüber hinaus ist die Umstellung von fossilen zu regenerativen Energieträgern gesellschaftlich und politisch gewünscht.

 

Derzeit stammen bereits rund 30 Prozent unserer Energieversorgung aus erneuerbaren Energien. Gemäß dem Gesetz zur Förderung Erneuerbarer Energien (EEG) soll bis zum Jahr 2025 der Anteil auf 45 Prozent gesteigert werden, zehn Jahre später soll der Anteil dann bei 60 Prozent liegen. Schritt für Schritt lösen so Sonne, Wind und Wasser die klimaschädlichen Energieträger Öl, Gas und Kohle ab.

 

 

Liberalisierter Strommarkt

Während lange Zeit die Stromversorgung eine kommunale Aufgabe war, kannst Du seit Ende der neunziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts Deinen Stromanbieter frei auswählen. Im Zuge der Umsetzung der EG-Richtlinie zum Energiebinnenmarkt wurde der Strommarkt liberalisiert, seit 2005 zeichnet die Bundesnetzagentur für eine flächendeckende Energieversorgung im freien Wettbewerb verantwortlich. Die Liberalisierung des Strommarktes hat bewirkt, dass viele kommunale Stromversorger verkauft wurden. Entsprechend wurde der Markt schnell von Energieriesen wie RWE, E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall dominiert, bei denen das Thema erneuerbare Energien nicht sehr weit oben auf der Agenda stand.

 

Doch die neugeregelte Anbietervielfalt in der Energiewirtschaft, hat auch ermöglich, dass Energiegenossenschaften und Bürgerenergieprojekte als Stromanbieter auftreten konnten. Seit Fukushima ist die Nachfrage nach Öko-Strom sprunghaft angestiegen. Hier konnten die großen Energiekonzerne nur wenig überzeugende Angebote liefern. Entsprechend setzten sich viele Bürger für den Rückkauf kommunaler Stromversorger ein, gleichermaßen stieg das Interesse am Angebot von Bürgerenergieprojekten und –genossenschaften, die bereits seit Jahren die Energiewende im „Do-it-Yourself“-Verfahren umsetzten.

 

 

Bürgerenergieprojekte – lokal handeln für sauberen Strom

Energieversorgung aus regenerativen Quellen vor der eigenen Haustür.
Energieversorgung aus regenerativen Quellen vor der eigenen Haustür.

Sicher kennst Du den Spruch „global denken, lokal handeln“, er kann auch als Motto von Bürgerenergieprojekten gelten. Schließlich sind diese Projekte, grundsätzlich dahingehend motiviert, das globale Klima zu schützen und fossilen Energieträgern und der unsicheren Atomenergie eine Absage zu erteilen. Gleichzeitig werden Menschen hier aktiv und setzen die Energiewende vor Ort um: als lokaler Stromversorger und Anbieter von Strom aus erneuerbaren Energien. So wird das Klima geschützt und die Gemeinde langfristig und kostengünstig mit sauberer Energie versorgt. Ein weiterer wichtiger Vorteil: Die gesamte Wertschöpfungskette ist fest in der Region verankert und fließt nicht in die Kassen großer Energiekonzerne. Darüber hinaus sind Bürgerenergieprojekte nur ihren Mitgliedern verpflichtet und müssen keinen Shareholder Value bedienen.

 

Die Arbeitsweise der Bürgerenergieprojekte, Energiegenossenschaften oder auch Bürgerenergiegesellschaften, so die offizielle Bezeichnung, basiert weltweit auf den gleichen Grundsätzen. Das Projekt ist durch seine Mitglieder fest in der Kommune verankert. Die Mitgliedschaft ist frei und offen. Die Mitglieder üben eine demokratische Kontrolle aus und bestimmen die Arbeit des Projektes maßgeblich mit. Zugleich sind die Mitglieder auch wirtschaftlich durch ihre Investitionen am Energieprojekt beteiligt und profitieren auch entsprechend vom Erfolg des Projektes.

 

Konkret sieht das dann so aus: Bürgerenergiegesellschaften bauen eigene Windkraft- oder Photovoltaik-Anlagen auf und betreiben diese. Wenn diese Möglichkeit vor Ort nicht besteht, können sich die Projekte auch finanziell an bestehenden Anlagen beteiligen. Der gewonnene Strom fließt in die direkte Stromversorgung der Gemeinschaft.

 

Neben Anlagen für Wind- und Sonnenenergie sind Energieprojekte teilweise auch an Blockheizkraftwerken beteiligt und können so die Kraft-Wärme-Kupplung für eine umfassende Energieversorgung ausnutzen. Genossenschaftlich geführte Bürgerenergiedörfer sind darüber hinaus schon in Pilotprojekten eine Schritt weiter gegangen und setzen auf eine hundertprozentig autonome Versorgung ihrer Gemeinde mit Strom und Wärme.

 

 

Gute Ideen sind kaum zu stoppen

In ihren Anfängen wurden Bürgerenergiegesellschaften oftmals als welt- und wirtschaftsfremde Spinnerei milde belächelt. Das hat sich in den vergangenen Jahren grundlegend verändert, denn das Interesse an erneuerbaren Energien ist rasant angestiegen, gleichzeitig ist das Vertrauen in große Energiekonzerne gesunken. Die Energieprojekte haben sich so zu maßgeblichen Faktoren bei der Umsetzung der Energiewende in Deutschland entwickelt.

Aktuell sind 860 Energiegenossenschaften Mitglied im Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverband e. V. Außerhalb dieses Verbandes firmieren Energieprojekte auch als Gesellschaften bürgerlichen Rechts (GbR), nicht-börsennotierte Aktiengesellschaften und GmbH & Co. KGs. Darüber hinaus gibt es auch Projekte die als Verein oder gemeinnützige Stiftungen geführt werden.

 

Insgesamt tragen so rund 160.000 Menschen aktiv dazu bei, erneuerbare Energien fest im Markt zu verankern. Experten gehen davon aus, dass Bürgerenergiegesellschaften mit rund 1,2 Milliarden Euro den Ausbau erneuerbarer Energien vorangebracht haben.

 

In Europa sind Bürgerenergiegesellschaften seit fünf Jahren im Netzwerk der Energiegenossenschaften organisiert. Neben Deutschland sind dabei besonders Projekte aus den Niederlanden, Großbritannien und Frankreich vertreten. Außerhalb von Europa haben sich auch Energiegesellschaften in den USA und Kanada formiert.

 

 

Akteursvielfalt im Energiemarkt erhalten

Im kommenden Jahr tritt eine Novelle des Gesetzes zur Förderung erneuerbarer Energien in Kraft. Dort ist auch weiterhin als wichtiges Ziel die Vielfalt der Akteure im Energiemarkt festgeschrieben. So können sich beispielsweise lokal verankerte Bürgerenergiegesellschaften vereinfacht an Ausschreibung für Windenergieanlagen beteiligen. Der Ausbau von Windkraftanlagen an Land soll weiter stark gefördert werden.

 

Schwieriger könnte es durch neue Regelungen bei der Einspeisevergütung geben. Denn während hier bislang festgesetzte Preise garantiert wurden, sollen sich künftig Stromanbieter über ein Ausschreibeverfahren bei der Bundesnetzagentur bewerben, Damit sind die Erträge aus den Öko-Stromanlagen nicht mehr sicher kalkulierbar.

 

 

Klimafreundliche Energien fördern

Eine sichere und saubere Energieversorgung zu vernünftigen Preisen ist möglich und schützt das Klima. Also Augen auf bei der Wahl des Stromanbieters. Vielleicht gibt es ja bei Dir vor Ort ein Bürgerenergieprojekt, von dem Du Deinen Strom beziehen kannst. Ansonsten findest du im Internet viele Informationen zu unabhängigen Ökostromanbietern.

 

Im Allgemeinen gibst Du für Strom Geld aus. Du kannst aber auch mit Strom aus erneuerbaren Energien selbst Geld verdienen. Investitionen in Windparks, Solarenergieanlagen oder Wasserkraftwerke sind nachhaltig sinnvoll und lukrativ.

 

Bei Klimafonds findest Du eine umfassende Beratung zu klimafreundlichen Geldanlagen von denen Du und die Umwelt gleichermaßen profitieren.

 

 

 Gerd SW300x300 Gerd Junker, Klimafonds-Experte: Die Welt ist extrem komplex. Sinnvolle Geldanlagen können jedoch einfach sein. Bei Klimafonds finden wir die passende Lösung für Eure Bedürfnisse. Mehr Klimafonds findet Ihr auf Facebook, Google+ und  Twitter.