Windkraft Beteiligung - Klimafonds.de


26. September 2016

[schema type=“review“ description=“Zusammenfassung: Fonds aus dem Bereich der erneuerbaren Energien sind ökologisch und ökonomisch sinnvoll. Mit einem Investment förderst Du klimafreundliche Energie-Projekte und erhältst eine attraktive Rendite. Das in Windkraft sehr erfahrene Unternehmen ÖKORENTA bietet Dir jetzt die Beteiligung an seinem neuen Fonds „Erneuerbare Energien VIII“ mit insgesamt 57% Gewinnprognose.“ ]

 

 

Erneuerbare Energien? – Ja, bitte!

Natürliche Ressourcen optimal nutzen und das Klima schonen.
Natürliche Ressourcen optimal nutzen und das Klima schonen.

Derzeit wird ein Drittel des verbrauchten Stroms in Deutschland bereits aus erneuerbaren Energien gewonnen. Aktuellen Umfragen zu Folge, stehen mehr als 90 Prozent der Bevölkerung hinter einem verstärkten Ausbau von Anlagen für erneuerbare Energien. Der Bereich entwickelt sich sehr positiv, die Investitionen belaufen sich derzeit auf rund 15 Milliarden Euro. Eine Investition in die Zukunft, die sich lohnt: erneuerbare Energien sind nicht nur sauber, sicher und positiv für das Klima, sie sind auch kostengünstig und so im Markt wettbewerbsfähig.

 

Eine gute Nachricht, denn um die nationalen Klimaschutzziele zu erreichen, müssen Anlagen für erneuerbare Energien ausgebaut werden. Sie dienen als Ersatz für die klimaschädlichen fossilen Energieträger. Der Abschied von Erdöl, Gas und Kohle sollte nicht allzu schwer fallen. Denn zum einen sind die fossilen Energieträger nur begrenzt vorhanden, zum anderen sind erneuerbare Energien kostengünstig im Inland zu produzieren. Das ermöglicht auch eine autonome und sichere Energieversorgung.

 

Um weiterhin der Klimakrise entgegenzusteuern und CO2-Emissionen deutlich zu reduzieren, ist der fortlaufende, flächendeckende und stetige Ausbau von Projekten aus dem Bereich der nachwachsenden Energien von besonderer Bedeutung.

 

 

Windkraft – Mit voller Kraft voraus

Windkraftanlagen. Ein Weg, der zu sicherer Energie führt.
Windkraftanlagen. Ein Weg, der zu sicherer Energie führt.

Windkraft ist in Deutschland im Bereich der erneuerbaren Energien die unangefochtene Nummer eins. Die ausgereifte Technologie hat ihre Bewährungsproben bereits bestanden und gilt als besonders klimafreundlich und sicher. Aktuell drehen sich in Deutschland bereits rund 25.000 Windräder, Tendenz steigend. Mit der steigenden Anzahl von Windturbinen ist in den vergangenen Jahren auch die Akzeptanz in der Bevölkerung gewachsen. Vorreiter ist dabei der windreiche Norden des Landes.

 

Hier ergeben sich für Dich gute Möglichkeiten, direkt in Windkraft-Projekte zu investieren. So bietet die ÖKORENTA-Gruppe aus dem ostfriesischen Aurich mit ihren Projekten zu erneuerbaren Energien vielfältige Möglichkeiten für eine nachhaltige Geldanlage, die sich für Anleger finanziell genauso rechnet, wie für den Klima- und Umweltschutz.

 

ÖKORENTA wurde 1999 gegründet und hat seit dem Portfolios mit mehr als 200 nachhaltigen Energie-Projekten aufgelegt. Seit mehr als zehn Jahren initiiert ÖKORENTA erfolgreich nachhaltige Fonds und pflegt eine Datenbank mit weit mehr als 400 bewerteten Projekten aus dem Bereich der erneuerbaren Energien. Damit zählt das Unternehmen zur ersten Reihe der erfahrenen und erfolgreichen Experten für erneuerbare Energien im Markt. Schwerpunkt der Geschäftsaktivitäten der ÖKORENTA liegt in erster Linie in der Beteiligung an Windparkanlagen.

 

 

ÖKORENTA Erneuerbare Energien VIII – ein Fonds mit positiver Energie

Mit dem Fonds „Erneuerbare Energien VIII“ hat ÖKORENTA jetzt ein neues Produkt in dieser Serie aufgelegt. Wenn Du von den ökologischen und ökonomischen Vorteilen der Windenergie überzeugt bist, kannst Du – zusammen mit ähnlich denkenden Menschen – Geld investieren und bist so direkt und langfristig an Windkraftanlagen in Deutschland beteiligt. Langfristig bedeutet in diesem Fall eine Laufzeit von zehn Jahren. „Erneuerbare Energien VIII“ hat ein Fondsvolumen von 25 Millionen Euro. Daran kannst Du Dich mit Anteilen ab 10.000 Euro beteiligen. Aktuell hat der Fonds bereits ein Volumen von 15 Millionen Euro erreicht.

 

 

Was passiert mit meinem Geld genau?

ÖKORENTA kauft im Rahmen dieses Fonds hauptsächlich Windkraftanlagen auf dem deutschen Festland. Geografischer Schwerpunkt ist  Norddeutschland, wo Windräder nun schon seit Jahrzehnten akzeptiert sind und mittlerweile zum Landschaftsbild gehören. Alle Standorte werden mehrstufig geprüft, der Fonds umfasst keine Offshore-Anlagen im Meer.

 

Die angekauften Windenergie-Anlagen laufen bereits sämtlich und erwirtschaften eine Nennleistung von jeweils mindestens 400 Kilowatt. Für alle Anlagen liegen darüber hinaus geprüfte Leistungsdaten vor. In einem geringen Umfang sind außerdem Beteiligungen an Photovoltaik- und Bioenergie-Anlagen geplant. Aktuell wurde bereits in 176 Windenergieanlagen investiert, hinzu kommen zwei Solarenergieparks. Durch die Verteilung der Investitionen auf viele Projekte aus dem Bereich der erneuerbaren Energien und die Verteilung dieser Anlagen auf verschiedene Standorte ist Dein Risiko gering. Die Streuung bewirkt, dass sich mögliche Schwankungen und eventuelle Verluste in einer Anlage durch die Erträge einer anderen Anlage ausgleichen.

Um Dein Geld auch wirklich zuverlässig anzulegen, überwacht die ÖKORENTA das Portfolio ständig und nimmt dabei Produktionsdaten und Zahlungsflüsse genau unter die Lupe. Wenn es dabei zu Auffälligkeiten kommt, können umgehend gezielte Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Der Wert der bestehenden Anlagen, die im Fonds enthalten sind, wird außerdem jährlich von einem unabhängigen Prüfer ermittelt. So kannst Du sicher gehen, dass Du Dein Geld nicht in den Wind schreiben musst.

 

 

Wer Windkraft sät, kann sich über solide Erträge freuen

Großartig, wenn Du Dich dafür entscheidest, Geld in Windkraft-Projekte zu investieren. Du kannst Dich darüber freuen, dass Du klimaschützende und nachhaltige Projekte tatkräftig mit voranbringst. Neben diesem guten Gefühl, sollte Deine Investition aber auch finanzielle Vorteile für Dich bringen. ÖKORENTA prognostiziert eine durchschnittliche Ausschüttung von 16 Prozent jährlich. Die Gesamtausschüttung des Fonds über eine Laufzeit von rund 10 Jahren vor Steuern soll satte 157 Prozent betragen, darin ist dann bereits Dein Einsatz enthalten.

 

Wertsteigernd für das Projekt „Erneuerbare Energien VIII“ wird sich ein steigender Energiepreis auswirken, ein weiterer Faktor ist das Gesetz zur Förderung erneuerbarer Energien (EEG), das Einnahmen für die kommenden zwanzig Jahre garantiert.

 

Wenn Du Dich bis Ende diesen Jahres für eine Beteiligung an ÖKORENTA Erneuerbare Energien VIII entscheidest, bekommst Du eine Vorabverzinsung von drei Prozent ab Deinem ersten Einzahlungsmonat. Die Experten von Klimafonds beraten Dich umfassend zu diesem Projekt und stehen Dir für Deine Fragen zur Verfügung.

 

 

 

meine-geldanlage-finden

 

 



4. Juli 2016

[schema type=“review“ description=“Zusammenfassung: Fleischesser, Flexitarier, Vegetarier, Veganer – Was wir essen ist nicht mehr alleine eine Frage von Geschmack und Lebensstil. Vielmehr ist bewusste und gesunde Ernährung ein wichtiger Beitrag, um die globale Klimakrise zu stoppen.“ rev_name=“Vegan – Ein Trend als Klimaschützer“ author=“Carmen Junker“ pubdate=“2016-07-04″ ]

 

 

Veganes Leben hat viele Vorteile

Kleiner Test zum Ankreuzen: „Du stehst in der Bahnhofsbuchhandlung und suchst noch etwas zum Lesen für Unterwegs. Was nimmst Du? A) „Fleisch ist mein Gemüse“ von Heinz Strunk. B) Attila Hildmanns Buch „Vegan for Starters“. C) Weiß nicht! – Gleichgültig wie Du Dich entscheidest, Du bekommst jetzt fünf Punkte für das klimafreundliche Verkehrsmittel Bahn.

 

Vegan – gar nicht so einfach?

Du hast Dich spontan für Antwort B) entschieden? – Dann liegst Du voll im Trend. Das bestätigt das Online-Marktfoschungsportal YouGov in seiner Studie „Wer will‘s schon vegan?“. Demnach ernährten sich im Jahr 2014 bereits zwölf Prozent der Deutschen vegetarisch oder vegan, Tendenz steigend, besonders im Bereich der veganen Ernährung. Die wichtigsten Gründe für ein veganes Leben sind dabei ethische und gesundheitliche Aspekte. Vermehrt werden aber auch die Auswirkungen einer fleischbetonten Ernährung auf die Umwelt, besonders auf die Klimaveränderungen, genannt.

Veganes Leben ist jedoch gar nicht so einfach in der alltäglichen Umsetzung. Das belegen auch die Aussagen von überzeugten Veganern. Demnach halten sich nur 60 Prozent von ihnen konsequent an den selbst gewählten Ernährungsstil.

 

Gemüse feiert sein Comeback

Veganes Leben bedeutet nicht einfach Verzicht. Vielmehr ist es auch eine Einladung, pflanzliche Lebensmittel neu zu entdecken. Das zeigen auch die vielfältigen Vegan-Blogs und ihre steigende Leserschaft. Zu einer starken kulinarischen Aufwertung von Gemüse und Co.haben dabei auch sicher die bereits Eingangs erwähnten Kochbücher von Attila Hildmann beigetragen, der das Thema medienwirksam mit zum Erfolg geführt hat.

 

Vielfalt statt Verzicht

Aber wo kauft man die Zutaten für eine Seitan-Hack-Pfanne mit Topinambur? In mehreren deutschen Großstädten hat sich die Supermarktkette „Veganz“ etabliert, die mit mehr als 6.000 veganen Produkte nicht nur überzeugte Veganer anspricht. Nun hat nicht jeder einen Vegan-Markt oder Bioladen direkt vor der Haustür. Jedoch erkennen zunehmend auch Supermärkte und Discounter die Zeichen der Zeit: Neben den Kühlregalen für Fleisch, Käse und Milch werden vermehrt vegane Lebensmittel angeboten.

Die positive Präsentation veganer Speisen und Produkte führt dabei zu einer erhöhten Akzeptanz dieses Lebensstils in weiten Teilen der Gesellschaft. So entscheiden sich auch Menschen, die sich konventionell ernähren häufiger für fleischlose Alternativen. Es ist davon auszugehen, dass selbst bei einem konstanten Anteil an Veganern der Anteil an Teilzeit-Veganern, Teilzeit-Vegetariern und sogenannten Flexitariern, die mehrmals in der Woche bewusst auf Fleisch verzichten, weiter ansteigen wird.

 

Mehr Versuchung als Verzicht!
Mehr Versuchung als Verzicht!

Vegane Lebensweise als Klimaschützer

Als ethische Begründung für einen veganen Lebensstil wird häufig das Leid von Tieren in der Massentierhaltung genannt. Vielen sind dazu Bilder von zusammengepferchten Schweinen und Rindern präsent. Wie eng die Massentierhaltung jedoch direkt mit dem Klimawandel zusammenhängt, zeigten vor zwei Jahren rund 90 Milchkühe aus dem Landkreis Fulda: Sie riefen die örtliche Feuerwehr auf den Plan. Das Rülpsen und Furzen der Kühe setzte eine große Menge des klimaschädlichen Methan frei. Das Gas entzündete sich, so dass es mit einer Stichflamme verpuffte und das Stalldach beschädigte. Methan ist ein hochgiftiges Gas, dass einen mehr als zwanzigmal stärkeren Einfluss auf den Klimawandel hat als Kohlendioxid (CO2). Eine durchschnittliche Zuchtkuh stößt täglich bis zu 200 Liter Methan aus. Bei schätzungsweise 1,5 Milliarden Kühen weltweit ist der Beitrag der Rindfleisch- und Milchproduktion am Klimawandel enorm.

Unbestrittener Fakt ist: Wer Gemüse isst, produziert weniger Treibhausgase als Fleischesser. Natürlich verursachen Anbau, Transport, Lagerung, Kühlung und Verkauf von Nahrungsmitteln generell die Emissionen von Treibhausgasen. Dennoch stehen diesen direkten Emissionen sogenannte indirekte Emissionen gegenüber. Diese entstehen etwa durch die veränderte Nutzung von Land. Ein klassisches Beispiel dafür ist die Umwandlung von tropischen Regenwäldern in Weideland für die Fleischproduktion. Die Umweltorganisation WWF geht in ihrer Studie „Klimawandel auf dem Teller“ davon aus, dass nahezu 70 Prozent der direkten Treibhausgasemissionen die mit unserer Ernährung zusammen hängen, auf tierische Produkte zurückzuführen sind. Eine vegane Ernährung entspricht damit rund 230 Milliarden eingesparter PKW-Kilometer.

Auch das Bundesministerium für Umwelt empfiehlt im Rahmen seiner Kampagne „#ziek – Zusammen ist es Klimaschutz“ eine Ernährung mit möglichst wenig tierischen Lebensmitteln. So lassen sich bis zu 600 Kilogramm CO2 pro Jahr einsparen.

 

An die Zukunft denken und in die Zukunft investieren

An die Zukunft denken und bewusst leben. – Dabei stehen wir immer wieder vor wichtigen Entscheidungen. Denn die individuelle Finanzplanung hat auch einen bedeutenden Einfluss auf den Klimaschutz. Ein gutes Rezept: Ökologische Investments. Sie verringern den Ausstoß des Klimakillers CO2 beträchtlich. Statt in begrenzte fossile Energien – wie Kohle, Gas und Erdöl – investierst Du Dein Geld in die erneuerbaren Energieträger wie Wind, Sonne und Wasser.

 

Zurück im Bahnhofskiosk

Du hast dich für Antwort B) „Fleisch ist mein Gemüse“ entschieden? Gute Wahl, denn bei der Lektüre über Heinz Strunks traurige Jugend in den achtziger Jahren in der norddeutschen Provinz und den Träumen von einer Musikerkarriere vergeht die Reise wie im Flug. Und für den veganen Snack, den du dabei hast, bekommst Du nochmals fünf Punkte.



22. April 2016

 

sicherheit-investition-windparkIch bin seit vielen Jahren im Bereich der Windkraft-Investments, Erneuerbare-Energien-Investments und allgemein im Bereich der nachhaltigen Geldanlagen tätig. Immer wieder fragen mich die Menschen, ob Windkraft oder Windparks auch für sicherheitsbewusste Anleger in Fragen kommen können. Denn gerade das Jahr 2014 mit der Insolvenz der Anbieters Prokon hat die Risiken von Geldanlagen in Windkraft aufgezeigt, auch wenn mittlerweile feststeht, dass für alle Anleger mit Gründung einer Genossenschaft als Nachfolge-Gesellschaft eine gute Lösung gefunden werden konnte. Auf der anderen Seite sind mittlerweile mehr als 25.000 Windkraftanlagen alleine in Deutschland installiert. Diese mussten alle finanziert werden: es kann sich also nicht um eine allzu unsichere Geldanlage handeln, sonst wären solche gewaltigen Investitionen nicht getätigt worden. Ich möchte im vorliegenden Artikel Licht in dieses Thema bringen und die Frage beantworten, ob eine Geldanlage in Windkraftanlagen für sicherheitsbewusste Anleger überhaupt in Frage kommt.

 

Dabei möchte ich vorweg schicken, dass ich das direkte Errichten und Betreiben einer Windkraftanlage außer acht lasse. Professionelle Windkraftanlagen sind einfach zu groß und zu teuer, als sich das der normale Anleger leisten könnte. Will dieser nämlich auf eine ausreichende Streuung bei seiner Kapitalanlage achten, wird er nämlich meist nur zwischen 10.000 Euro und 100.000 Euro in einen Windpark investieren wollen. Das ist nur ein Bruchteil dessen, was er zur Errichtung einer eigenen Anlage benötigen würde.

 

Man muss die unterschiedlichen Windkraft Geldanlagen unterscheiden

 

Wer in Windkraft investieren möchte, kann das auf unterschiedliche Art und Weise tun. Es ist sogar so, dass dieser Durchführungsweg wichtiger für die Sicherheit der Geldanlage in Windkraft oder Windparks ist, also die Windkraftanlage selbst. Denn die großen Hersteller wie Vestas, Nordex oder Gamesa haben alle ausreichend Erfahrung, um gute und effiziente Windkraftanlagen herzustellen.

 

Möglichkeit 1: Über Aktien oder Aktienfonds in Windkraft investieren

 

Wer mit seinem Geld die Windenergie fördern will, kann in Aktien von Windkraft-Unternehmen investieren. Aktieninvestments in Vestas, Nordex oder Gamesa sind problemlos möglich. Auch Siemens ist börsennotiert und ein führender Windkraft Hersteller – allerdings hat Siemens noch viele andere Geschäftsbereiche, so dass Siemens keine wirkliche Windkraft-Aktie im engeren Sinne darstellt.

 

Es gilt aber wie bei allen Aktien: Aktien sind nichts für Amateure, denn schließlich steht man beim Aktienmarkt Vollprofis als Handelspartner gegenüber. Wer mit Aktien Geld verdienen will, muss also sehr genau wissen, was er tut. Außerdem muss der Aktienkäufer über ausreichend Kapital verfügen. Denn um zu große Risiken zu vermeiden, muss das Geld gestreut werden. Bei 10 Aktienpositionen mit jeweils zum Beispiel 3.000 Euro, sollte der Aktionär als mindestens 30.000 Euro zu Anlage verfügbar haben.

 

windpark-investment-aktien-sicherheit
Einzelne Aktien kaufen: nur für erfahrene Anleger mit viel Zeit empfohlen.

Und der Direkt-Aktien-Käufer muss über ausreichend Zeit verfügen. Die Kurse, Stopp- oder Kauflimits sowie die Geschäftsberichte und Unternehmensmitteilungen wollen jeweils gelesen werden. Bei Beobachtung mehreren Aktien ist das für die meisten Privatanleger kaum zu schaffen.

 

Die realistischere Alternative für die meisten von uns ist deshalb die Anlage in Aktienfonds. Ein Fonds sammelt das Geld von vielen Anlegern ein und investiert es gezielt in Aktien. Die Vorteile für den Anleger sind die breite Streuung, die Verwaltung durch einen Profi und die niedrigen Einstiegssummen. Fonds sind meist ab 500 Euro Anlagesumme schon zu bekommen. Damit werden dann auch schon diese 500 Euro bereits auf die ganze Anzahl Aktien des Fonds breit gestreut, meist auf 50 bis 100 verschiedene Aktien.

 

Die breite Streuung ist auch der Grund, weshalb es keine reinen Windkraft-Aktienfonds gibt, denn das Angebot an Windkraft-Aktien ist zu klein für einen Fonds. Die Alternative sind Erneuerbare-Energien-Fonds, die gezielt in Unternehmen aus diesem Bereich investieren, also neben Windkraft-Herstellern auch in Solarzellen-Produzenten, Erneuerbare-Energien-Kraftwerksbetreiber oder Wasserkraftwerks-Anbieter. Noch etwas weiter fassen das Gebiet die Klimaschutz-Fonds, die neben dem Universum der Erneuerbare-Energien-Fonds auch noch andere Unternehmen investieren, die dem Klimaschutz dienen. Das können Hersteller von Dämm-Materialen sein oder Infrastruktur-Unternehmen, die für Klimaschutz sorgen.

 

Die Auswahl solcher Fonds ist breit. Gute Anbieter verstehen sich jedoch nicht nur als Themen-Fonds Anbieter, sondern berücksichtigen auch noch Ethik-Filter. Bei Fonds mit Ethik-Filtern reicht es, um aufgenommen zu werden, nicht aus, zum Beispiel nur ein Solarzellen-Hersteller zu sein. Vielmehr muss man auch noch gute Bedingungen für seine Mitarbeiter bieten, umweltschützende Produktionsprozesse nachweisen und mit Nachbarn und Lieferanten fair umgehen. Hier wird die Auswahl schon dünner – es kommen oft nur noch die Fonds von Ökoworld, JSS oder Swisscanto in Frage. Themenfonds, zum Beispiel von Pictet oder der Deutschen Bank Tochter DWS, scheiden damit meist aus.

 

Möglichkeit 2: Mit Nachrangdarlehen, Genussrechten oder anderen Schuldverschreibungen

 

Seit dem Prokon-Zusammenbruch viel weniger häufig vertreten sind Nachrangdarlehen, Genussrechte oder andere Arten von Schuldverschreibungen. Letztlich bedeuten diese Formen, dass man einem Unternehmen Geld leiht, dieses Unternehmen im Gegenzug dafür die Rückzahlung sowie Zinsen, in fester oder variabler Höhe, verspricht. Mitspracherechte, Kontroll- oder Informationsrechte hat der Anleger dabei keine. Er ist sehr stark auf das Geschick des Unternehmens angewiesen.

 

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass speziell die Zusage fester Zinsen meist für Probleme sorgt. Denn auch wenn die Geschäftsentwicklung in einem Jahr einmal nicht so gut verläuft, müssen die Zinsen gezahlt werden – andernfalls würde viel Unruhe im Markt auftreten und die Anleger ihr Geld möglicherweise gleich zurück fordern. Der Anbieter zahlt also, soweit es irgendwie geht, die Zinsen in voller Höhe zurück. Doch damit hat der Teufelskreis begonnen – er muss, um die Rückzahlung gewährleisten zu können, nämlich häufig noch mehr Kundengelder (frisches Geld einwerben). Um das zu erreichen, zahlt er häufig viel für die Werbung – die Situation verschlimmert sich. Nach einigen Jahren droht der Zusammenbruch des Systems.

 

Aber auch hier ist die differenzierte Betrachtung wichtig. Andere Genuss-Scheine, zum Beispiel das gerade erst komplett zurück gezahlte GDZ Genussrecht der Zukunftsenergien von Reconcept, zeigen, dass Genussrechte auch gut funktionieren können. Die Anleger erhielten neben Ihrer Einlage auch eine jährliche Verzinsung von 8 Prozent pro Jahr. Auch das Nachrangdarlehen Leonidas III Solar-Festzins Frankreich zahlt pünktlich und in voller Höhe seine versprochenen Zinsen.

 

Insgesamt sind Nachrangdarlehen, Genussrechte oder andere einfache Schuldverschreibungen jedoch die wohl risikoreichste Möglichkeit, in Windparks oder Windenergie zu investieren.

 

Möglichkeit 3: Windkraft Beteiligungen

 

Die häufigste Art, wie Privatanleger in Windkraft und Windparks investieren, sind die sogenannten Sachwert-Beteiligung. Dabei wird für eine bestimmte Anzahl von Windturbinen ein bestimmtes Volumen an Geld, zum Beispiel 10 Millionen Euro, bei Anlegern eingeworben. Damit wird eine eigene GmbH & Co. KG gegründet, bei der die Anleger die Eigentümer (Gesellschafter) sind, ins Leben gerufen. Initiiert und über die Laufzeit gemanagt wird die Gesellschaft vom sogenannten Emittenten, der dafür eine Vergütung erhält.

 

Der Vorteil: als Gesellschafter haben die Anleger alle Möglichkeiten bei “ihrem” Unternehmen. Sie haben umfangreiche Informations-Rechte und können auch eine neue Geschäftsleitung wählen. Das ultimative Instrument der Mitbestimmung durch Gesellschafter.

 

Windkraft Beteiligungen sind heute die wohl gängigste Form, um sich am Ausbau der Windkraft oder an Windparks zu beteiligen.

 

Wie ist die Sicherheit bei den einzelnen Anlagenmöglichkeiten zu beurteilen?

 

Wie erwähnt ist die Sicherheit viel mehr von der gewählten Anlageklasse als vom tatsächlichen Anlageobjekt abhängig – auch wenn dieses ebenfalls seine Bedeutung hat.

 

Die Sicherheit bei Windkraft Aktien oder Aktienfonds

 

Wie oben erwähnt gibt es mehrere reine Windkraft-Aktien. Sie unterliegen den typischen Aktien-Risiken, also starken Kursschwankungen. Die Unternehmen selbst sind mittlerweile bereits etablierte, langjährige, mittelständische Maschinenbau-Unternehmen. Windkraft-Nutzung ist ein etabliertes Geschäftsfeld, Abhängigkeiten von Einzelmärkten und damit von politischer Willkür, sind kaum noch vorhanden. Summa sumarum gilt: für Personen, die mit Aktien-Handel Erfahrung haben und ausreichend auf mehrere Windkraft-Aktien streuen können, haben eine schwankungsanfällige, aber sichere Geldanlage.

Für weniger erfahrene, oder mit weniger Kapital ausgestattete, Anleger empfiehlt sich die Investition in einen Erneuerbare-Energien-Fonds. Reine Windkraft-Fonds gibt es nicht, aber bei den Erneuerbaren Energien Fonds sind Windkraft-Hersteller praktisch immer mit an Bord – meist sogar als eine der größten Positionen. Die Streuung mit einer Investition in meist 50 oder mehr Unternehmen ist bei einem New Energy Fonds ungleich höher als bei Aktien-Einzelinvestments. Außerdem wird das Portfolio von einem Profi gemanagt, so dass grobe Fehler ausbleiben werden. Es gilt: die Geldanlage in Erneuerbare Energien Fonds ist sicher. Die Fonds unterliegen jedoch der vollen Schwankungsbreite der Börsen. Als Themeninvestments können sie sogar eine stärkere Schwankungsbreite, nach unten wie nach oben, ausweisen. Anleger sollten also auch mit Kursrückgängen von 50 Prozent in einem Jahr zurechtkommen. Ein typisches Themen-Fonds-Risiko sehe ich bei den Erneuerbaren Energien allerdings kaum – zu unterschiedlich sind die einzelnen Themen wie Windkraft, Photovoltaik, Energiespeicher, Bio-Masse oder Wasserkraft.

Fazit: Richtig gemacht und mit ausreichend langem Atem von 8 bis 10 Jahren, ist die Sicherheit bei Aktien und Aktienfonds hoch.

 

Die Sicherheit bei Genussscheinen, Nachrangdarlehen oder anderen Schuldverschreibungen

 

Hier sieht die Lage nach meiner Ansicht anders aus. Diese Anlagemöglichkeiten leiden meist unter dem “festen Zinsversprechen”. Wirtschaftliche Probleme in einem Jahr führen zu häufig zur Vertuschung oder Belastungen der Zukunft. Damit beginnt ein Teufelskreis, der zu hohen Verlusten bei Anlegern führt kann.

 

Die Geldanlage in Nachrangdarlehen, Genussscheine oder andere Schuldverschreibungen sollte man also nur bei sehr genauer Kenntnis der Situation und sehr guter Kenntnis des Anbieters angehen.

 

Fazit: Nachrangdarlehen, Genussscheine und andere Schuldverschreibungen mit äußerster Vorsicht genießen und im Zweifel lieber meiden.

 

Sicherheit bei Windkraft Beteiligungen

 

Eine Windkraft-Beteiligung bei einem etablierten, im Bereich Windkraft erfahrenen Emittenten stellt ein überschaubares Risiko dar. Die Technik ist ausgereift und mittlerweile seit Jahrzehnten im Einsatz. Auch die Förder-Praxis der einzelnen Staaten folgt bekannten Mustern, es muss auch hier kein Neuland mehr betreten werden. Wenn die Randbedingungen passen, kommen durch Windkraft-Beteiligungen regelmäßige, interessante Ausschüttungen zustande. Im Gegensatz zu Anlagen in Aktien oder Aktienfonds auch dann, wenn an den sonstigen Kapitalmärkten gerade kein Geld zu verdienen ist – wie zuletzt 2008 (Finanzkrise) oder 2011 (Euro-Krise).

 

Trotzdem kann man nicht von einem risikolosen Investment reden. Winderträge können über Jahre hinweg niedriger ausfallen als geplant: einfach weil der Wind unterschiedlich stark weht. Windgutachten für einen bestimmten Standort können schlichtweg zu hoch angesetzt sein – alle folgenden Prognosen sind dann Makulatur. Oder staatliche Eingriffe, wie nachträgliche Kürzungen von Einspeisevergütungen, können die Einnahmen durcheinander bringen. Schließlich können auch Betrugsfälle bei Emittenten zu Verlusten führen.

 

Wer jedoch den wichtigsten Grundsatz bei Geldanlagen befolgt, nämlich sein Geld breit gestreut anzulegen, wird mit gut konzipierten Windkraft-Beteiligungen viel Freude haben. Meist sind diese bereits ab 10.000 Euro zu haben. Mit 40.000 Euro Anlagekapital kann man so z.B. 3 oder 4 Beteiligungen zeichnen. Damit kann der Anleger beruhigt schlafen.

 

Fazit: Wer sein Geld auf 3 oder 4 Windkraft Beteiligungen streuen kann, bekommt eine gute Sicherheit für sein Geld geboten.

 

Beispiele aktueller Windkraft-Geldanlagen

 

Im Bereich der offenen Investmentfonds könnte man folgende Zusammenstellung guter, langjährigere Erneuerbare Energienfonds wählen:

 

Investmentfonds Entwicklung letzte 5 Kalenderjahre (Durchschnitt pro Jahr) Möglicher Anteil am Portfolio
Pictet – Clean Energy EUR 4,4 % 30 %
DNB – Renewable Energy 3,2 % 30 %
RobecoSAM Smart Energy Fund 3,0 % 20 %
JSS New Energy Fund 0,3 % 10 %
Vontobel Fund – New Power 4,4 % 10 %
GESAMT 3,3 % 100 %

 

Dabei empfehle ich aufgrund der hohen Schwankungen eine Anlagedauer von rund 8 bis 10 Jahren. Als Themeninvestment sollte es auch nur eine Beimischung zu Eurer Gesamt-Geldanlage von maximal 10 Prozent sein.

 

Wer sich dagegen lieber im Bereich der Windkraft-Beteiligungen aufhält, könnte im Moment in folgende Projekte investieren:

 

Neue Energien VIII:

  • Investition in bereits stromliefernde Windkraft-Anlagen
  • kein Errichtungs-Risiko
  • Geplante Laufzeit: 10 Jahre
  • Gesamtausschüttungen Prognose*: 157 %
    (inkl. Rückzahlung der Einlage, vor Steuern)
    Hinweis: Der in Aussicht gestellte Ertrag ist nicht gewährleistet und kann auch niedriger ausfallen.
  • Mindestbeteiligung: 10.000 Euro zzgl. 5% Agio

 

Windenergie Deutschland:

  • Investition deutsche Windkraft-Anlagen
  • Anker-Windpark bereits eingekauft
  • Geplante Laufzeit: 8 Jahre
  • Gesamtausschüttungen Prognose*: 152 %
    (inkl. Rückzahlung der Einlage, vor Steuern)
    Hinweis: Der in Aussicht gestellte Ertrag ist nicht gewährleistet und kann auch niedriger ausfallen.
  • Mindestbeteiligung: 10.000 Euro zzgl. 3% Agio
  • Frühzeichnerbonus: 3 % p.a.

 

 

Wer dazu wissen möchte: meldet Euch einfach bei uns:

 

In Kontakt treten mit klimasfonds.de