Weihnachten


15. Dezember 2016

[schema type=”review” description=”Zusammenfassung: Weihnachten ist bald und Verwandtschaft und Freunde sind zahlreich. Kein Grund zum Verzweifeln. Mit den 10 besten Geschenktipps, die auch kurz vor knapp organisiert werden können, kommt kein Stress vor den Feiertagen auf.” ]

 

Weihnachten überrascht jedes Jahr aufs Neue. Nicht nur, dass der Termin immer wieder erschreckend plötzlich und überraschend näher rückt. Auch Freunde und Familie warten mit einigen Überraschungen auf. Damit Weihnachten nicht das Fest der unnützen Geschenke wird, haben wir heute 10 Geschenktipps zusammengestellt – klimafreundlich, praktisch und nachhaltig.

 

 

1. „O Tannenbaum, o Tannenbaum“ – aber bitte ohne Giftstoffe

Weihnachtsgeschenke: Manchmal ist Weniger mehr.
Weihnachtsgeschenke: Manchmal ist Weniger mehr.

Der festlich geschmückte Weihnachtsbaum ist für viele Menschen untrennbar mit Weihnachten verbunden. Als Produkt der Forstwirtschaft ist er allerdings, wie viele landwirtschaftliche Produkte auch, mit vielfältigen Giftstoffen belastet; teilweise wurde sogar Glyphosat nachgewiesen. Darüber hinaus haben mittlerweile rund 20 Prozent der Bäume einen langen Transportweg hinter sich gebracht, bis sie im heimischen Wohnzimmer herausgeputzt werden. Vielfach stammen die Bäume auch aus Plantagen, in denen mit Pestiziden und Düngemitteln nicht gespart wird. Auch wenn der Weihnachtsbaum kein Lebensmittel ist – auch beim Baumkauf ist ein Bio-Siegel zu empfehlen. So kannst Du Dir sicher sein, dass Dein Baum aus ökologischer Forstwirtschaft stammt und keinen Schaden hinterlassen hat. Aktuell achten zehn Prozent der Käufer auf die ökologisch einwandfreie Herkunft des Weihnachtsbaumes. Um den Kreis der nachhaltigen Baumkäufer zu vergrößern, ist ein Bio-Weihnachtsbaum auch eine tolle Geschenkidee für die Familie.

 

2. „Ihr Kinderlein kommet“ – Mit Bäumen und Schokolade gegen die Klimakrise

Wer sich nicht nur einen Weihnachtsbaum ins Haus holen will, sondern auch die weltweite Aufforstung unterstützen möchte, ist bei der Kinder- und Jugendorganisation Plant-for-the-Planet an der richtigen Stelle: Für nur einen Euro Spende pflanzt die 2007 gegründete Organisation einen Baum. Eine Geschenkurkunde zum Download und ein Code, mit dem jeder „seinen“ Baum auf der Website sichtbar machen kann sind im Preis bereits mit inbegriffen. Ziel von Plant-for-the-Planet ist es, weltweit 1.000 Milliarden neuer Bäume rund um den Globus zu pflanzen und damit genügend CO2 zu speichern, um die drohende Klimakrise abzuwenden.

 

Süßigkeiten stehen gerade in der Weihnachtszeit hoch im Kurs. Mit der richtigen Schokoladensorte wird Naschen zum Klimaschutz: Für fünf verkaufte Tafeln der Guten Schokolade von Plant-for-the-Planet wird ebenfalls ein Baum gepflanzt.

 

 

3. „Es kommt ein Schiff geladen“ – Regionale Köstlichkeiten genießen

Weihnachten ist – neben vielen anderen treffenden Zuschreibungen – auch das Fest der Genüsse. Gutes Essen gehört einfach dazu. Dabei sind die Geschmäcker verschieden und was „gutes Essen“ bedeutet, darüber kann gestritten werden. Eine Antwort dazu bietet die Slow Food-Philosophie. Demnach ist gutes Essen regional, saisonal und ökologisch angebaut, ohne unnötige Verarbeitung, Zusätze oder Geschmacksverstärker. Wer Genussfreude und Inspiration für das gesamte Jahr verschenken will, ist mit der neuen Ausgabe des „Slow Food Genussführer“ gut beraten.  Das Handbuch liefert eine ausführliche Warenkunde, stellt in Vergessenheit geratene Lebensmittel vor und bietet einen breiten Serviceteil zu Slow Food-Lokalen.

 

 

4. „Kommet ihr Hirten“ – Das etwas andere Geschenk: Nutztierpatenschaften

Die Weihnachtsziege: In der Bibel zwar unerwähnt, aber dennoch ein Geschenk, bei dem es nichts zu meckern gibt.
Die Weihnachtsziege: In der Bibel zwar unerwähnt, aber dennoch ein Geschenk, bei dem es nichts zu meckern gibt.

Was in Tierparks in aller Welt bereits erfolgreich angeboten wird, haben Landwirte und Organisationen nun auch für sich entdeckt: Tierpatenschaften. Diese Patenschaften sind eine gute Möglichkeit, für ein Tier ohne Zeitaufwand zu sorgen. So kannst Du beispielsweise Pate einer Kuh auf dem Andechser Demeter-Hof werden. Das Patentier schickt dann zweimal im Jahr regelmäßig Grüße in Form eines Spezialitätenpakets. Damit Kühe auch nach ihrem Arbeitsleben einen geruhsamen Lebensabend verbringen können, gibt es auch spezielle Kuh-Patenschaften für alte Kühe.

 

Passt nicht ganz ins Patenkonzept, ist dennoch sehr sinnvoll: Die Hilfsorganisation OxfamUnverpackt vermittelt Ziegen an arme Familien in Mosambik. Mit dieser Starthilfe können sich Menschen eine Herde aufbauen und ein existenzsicherndes Einkommen erarbeiten.

 

Wer es eine Nummer kleiner mag, kann mit einer Bienenpatenschaft  die ökologische Bienenhaltung fördern und sich regelmäßig über den Honig seiner Biene freuen.

 

 

5. „Es ist ein Ros’ entsprungen“ – Blumen begeistern

Blumen sind auch zu Weihnachten ein schönes Geschenk, gerade für liebe Menschen, die eigentlich schon alles haben. Lieblingsblume der Deutschen ist und bleibt unangefochten die Rose. Erfreulich: Mittlerweile stammt jede vierte Schnittrose in Deutschland aus fairem Handel. Mehr als 20.000 Blumengeschäfte und Supermärkte bieten mittlerweile Blumen und Pflanzen mit dem Fairtrade-Siegel an. Das Angebot ist vielfältig und umfasst neben den klassischen beliebten Schnittblumen auch Topfpflanzen. Seit dem vergangenen Jahr werden auch Fairtrade-Weihnachtssterne angeboten. Über den Blumenfinder von Fairtrade Deutschland kannst Du das Blumengeschäft Deines Vertrauens finden.

 

 

6. „Feliz Navidad“ – Faires Fernweh verschenken

Fairer Handel bleibt ein zentrales Thema, um die globale Kluft zwischen Arm und Reich dauerhaft zu überwinden. Schnell vergessen werden dabei Produkte wie Reisen. Für alle Fernwehgeplagten ist daher das neue Buch von Frank Herrmann „FAIRreisen. Das Handbuch für alle, die umweltbewusst unterwegs sein wollen“ ein sinnvolles und informatives Geschenk. Hier finden Reiselustige zahlreiche Informationen Tourismussiegeln, nachhaltigen Reiseanbietern und Reiseausstattern und 500 fairen Länderreisetipps.

7. „Stille Nacht, heilige Nacht“ – Sinnvolle Zeitschriftenabos

Egal ob von langer Hand geplant oder Last-Minute, Zeitschriftenabonnements sind unkompliziert in der Beschaffung und bringen über das ganze Jahr hinweg Freude, und eine anregende Lektüre. Ob Klassiker wie das Verbrauchermagazin Öko-Test, Genießertitel wie das Slow Food Magazin oder spezielle Themenhefte wie zeozwei – Mit Zeitschriftenabonnements lässt sich in kürzester zeit die gesamte Verwandtschaft beglücken und Themen, die am Herzen liegen, vertiefen.

 

 

8. „Morgen Kinder wird’s was geben“ – Das moderne Geldgeschenk

Kinder haben zu Weihnachten unzählige Wünsche. Die meisten Kinder haben aber auch unzählige Spielsachen und so gestaltet sich die Frage nach einem sinnvollen Weihnachtgeschenk durchaus schwierig. Für regelmäßige Schenker ist daher einen Fondsdepot durchaus sinnvoll, denn einmal eingerichtet, ist die Geschenkfrage für die kommenden Jahre befriedigend gelöst. Bis Ende des kommenden Jahres bietet die FIL Fondsbank GmbH (FFB) das gebührenfreie FondsdepotJunior an. Mit Einzahlungen ab monatlich 25 Euro kommt über die Jahre ein kleines Vermögen zusammen, mit dem sich das dann erwachsene Kind einen seiner unzähligen Wünsche erfüllen kann.

 

 

9. „Lasst und froh und munter sein“ – Spieleklassiker

Manchmal soll es doch ein richtiges Päckchen sein, das unter dem Weihnachtbaum liegt. Besonders schön sind dann Spieleklassiker, mit denen sich Kinder, Eltern und Besuch gleich beschäftigen können. Seit fast dreißig Jahren im Markt: Das Waldschattenspiel der Firma Kraul aus Oberbayern. Dabei versuchen Zwerge sich vor einem wandernden Licht zu verstecken. Schutz bietet der Schatten hoher Tannen. Neben der Ästhetik der Ausstattung, liegt der besondere Reiz des Brettspiels darin, dass im Dunkeln gespielt wird. Genau das richtige für lange Winter- und Weihnachtsabende.

 

 

10. „Am Weihnachtsbaum, die Lichter brennen“ – Praktische Geschenke

Wenn am Weihnachtsbaum die Lichter brennen, dann tun sie das in der Mehrheit der Haushalte elektrisch. Schön, wenn der Strom dann aus erneuerbaren Energien stammt. Ein nachhaltiges Weihnachtsgeschenk kann entsprechend auch eine Mitgliedschaft in einer Energie-Genossenschaft sein. So kann das Thema Energiewende aktiv vorangetrieben werden.

 

 

Dein Wunschzettel

Vielleicht willst Du Dir selbst auch etwas schenken oder zumindest Deine Geldanlagen zukünftig nachhaltig und sinnvoll gestalten. Dann bist Du bei Klimafonds an der richtigen Adresse. Wir beraten Dich umfassend und fair. Damit wir wissen, was wir Dir anbieten können, fülle einfach unseren Fragebogen aus.

 

 

 

 Gerd SW300x300 Gerd Junker, Klimafonds-Experte: Die Welt ist extrem komplex. Sinnvolle Geldanlagen können jedoch einfach sein. Bei Klimafonds finden wir die passende Lösung für Eure Bedürfnisse. Mehr Klimafonds findet Ihr auf Facebook, Google+ und  Twitter.

 

 



1. Dezember 2016

[schema type=”review” description=”Zusammenfassung: Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt, schwere Rotweine zum Weihnachtsmenü, spritzige Weißweine und Sekt zu Silvester. Es gibt aktuell viele gute Bio-Produkte im Angebot. Bio-Winzer liefern nicht nur ein vielseitiges und qualitativ hochwertiges Angebot, sie erhalten auch Kulturlandschaften und sichern die regionale Biodiversität.” ]

 

Auf den Weihnachtsmärkten leuchten die Lichter und bei klirrender Kälte wärmt ein leckerer Glühwein. Für die Weihnachtstage und Silvester steht auch die Auswahl der passenden Weine an und für viele Menschen ist ein Weinpräsent eine gute Wahl.

 

Höchste Zeit also, das Thema Wein nicht nur unter sensorischen Gesichtspunkten unter die Lupe zu nehmen – denn über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten – sondern auch einen kritischen Blick auf die Inhaltsstoffe von konventionellen Weinen  zu werfen und die Vorteile des ökologischen Weinanbaus näher zu beleuchten.

 

 

Treffpunkt Glühweinstand

Glühwein in Bio-Qualität und vertrauenserweckender Verpackung.
Glühwein in Bio-Qualität und vertrauenserweckender Verpackung.

Rot, dampfend heiß und weihnachtlich gewürzt – dieser Minimalkonsens bestimmte lange Zeit das Thema Glühwein auf den Weihnachtsmärkten. Mittlerweile hat sich an den Ständen einiges getan, denn auch der üblicherweise kühl genossene Weißwein findet sich immer häufiger erwärmt in den Tassen und auch Obst- und Beerenweine werden immer beliebter. Dazu kommt der grundsolide Apfelwein, puristisch mit etwas Zimt gewürzt.

 

Wie bei fast allen Lebensmittel und Getränken sind die Qualitätsunterschiede auch beim Glühwein enorm. Das Verbrauchermagazin Öko-Test bescheinigte im letzten Jahr nur wenigen Produkten eine akzeptable Qualität. Selbst Bio-Produkte fielen durch. Da das Heft seit einigen Jahren nicht nur die Inhaltsstoffe und die Verpackung kritisch prüft, sondern seine Tests auch um Geruchs- und Geschmacksprüfungen ergänzt, war das Gesamtergebnis eher ernüchternd. Neben künstlichen Aromen, erhöhtem Kupfergehalt und Konservierungsstoffen, befanden die Tester, dass die meisten Weine von minderer Qualität oder schlichtweg fehlerhaft seien. Hinzu kam ein enorm hoher Zuckergehalt, der damit an Süße selbst die bekannte braune Limonade mit Koffein übertrumpfen konnte.

 

Mittlerweile wird auch auf vielen Weihnachtsmärkten Glühwein in Bio-Qualität angeboten. Wenn das Weingut des Vertrauens ausschenkt, kann man im Allgemeinen sicher sein, dass auch der Glühwein eine gewisse Qualität nicht unterschreitet, auch wenn nicht unbedingt die besten Jahrgänge im Topf landen. Eine gute Qualität versprechen auch die Apfelweine aus Streuobstprojekten. Generell gilt allerdings: Wenn der Morgen nach dem Weihnachtmarktbesuch mit Kopfschmerzen einhergeht, liegt das nicht immer zwingend an der Qualität des Glühweins …

 

 

“Weinkaufen” gehen

Da findet jeder seinen Favoriten - Bio-Winzer bieten eine breite Vielfalt.
Da findet jeder seinen Favoriten – Bio-Winzer bieten eine breite Vielfalt.

Gleichgültig, ob der Wein im eigenen Keller beziehungsweise im eigenen Glas landet oder als Geschenk gedacht ist: Wein auswählen ist eine Wissenschaft für sich. Angesichts der enormen Vielfalt und vielen gut gemeinten Ratschlägen ist es nicht leicht, den passenden Tropfen zu finden. Gut, wenn Du vorn vorneherein weißt, was Du willst, denn auch beim Kauf von Weinen ist Bio-Qualität eine sehr gute Wahl.

 

In den letzten Jahren hat sich eine quirlige Szene von Bio-Winzern in allen deutschen Weinanbaugebieten etabliert, die mit robusten Rebsorten und Neuzüchtungen ausgezeichnete Weine ausbauen. Wer also bislang sich eher an Riesling, Silvaner und Müller-Thurgau orientierte, sollte sich künftig auch für Phönix oder Solaris interessieren. Diese neuen Sorten haben einen ausgezeichneten Geschmack und sind zudem unempfindlich gegen Schädlinge. Wenn der Wein doch einmal nicht mundet – auch bei Bio-Weinen gibt es einmal weniger überzeugende Jahrgänge.

 

Geschmacklich ist Bio-Wein kaum von einem anderen Qualitätswein zu unterscheiden. Dennoch gibt es gute Gründe für einen ökologisch angebauten Wein, denn wie auch in anderen Bereichen der ökologischen Landwirtschaft kannst Du Dir sicher sein, dass weder Pestizide, noch künstliche Dünger oder Gentechnologie eingesetzt werden. Das gilt auch für das Pflanzengift Glyphosat, das in diesem Jahr durch die Medien ging und mit hoher Wahrscheinlichkeit das Risiko von Krebserkrankungen erhöht. Während in Weinen aus konventionellem Anbau gemäß einer Untersuchung der Umweltorganisation Greenpeace Glyphosat in immerhin sieben von elf Weinen enthalten war, waren entsprechende Rückstände in Bio-Weinen überhaupt nicht zu finden.

 

 

Öko-Weine sind gut für Dich und die Natur

Öko-Winzer nutzen zwar gerne robuste und schädlingsresistente Rebsorten, dennoch kommt es natürlich auch hier zum Schädlingsbefall. Anstelle von Insektiziden treten hier dann beispielsweise Pheromonfallen, die durch intensive Duftstoffe eine natürliche Abwehr bilden, gegen einige Schädlinge hilft auch schon der Einsatz von Backpulver.

 

Auch Bio-Winzer sind gefordert, die Bodenqualität ihres Weinbergs ständig im Auge zu behalten. Daher werden zwischen den Rebstöcken vielfältige Pflanzen kultiviert, die Nutzinsekten anziehen. Durch das Zusammenspiel von Reben, Pflanzen und Tieren entsteht im Weinberg ein komplexes Ökosystem, das einen wichtigen Beitrag zur regionalen Biodiversität leistet.

 

Ökologischer Weinbau steht in Deutschland noch lange nicht auf der Tagesordnung, ist aber ein relevanter Trend. So werden aktuell bereits 7,5 Prozent der Weinbauflächen nach den Richtlinien des ökologischen Weinbaus bewirtschaftet, viele Winzer durchlaufen darüber hinaus den aufwändigen Umstellungsprozess, so dass in den kommenden Jahren ein weitaus höherer Anteil zu erwarten ist. Kein Wunder, denn die Nachfrage nach guten Bio-Weinen steigt weiter an – und das nicht nur zur Weihnachtszeit. Mittlerweile finden in verschiedenen Weinregionen ganze Öko-Weinmärkte und Festivitäten statt. Eine Entwicklung über die sich nicht nur passionierte Weintrinker freuen. Auch Umwelt und Klima profitieren zunehmend von dieser Entwicklung, denn im ökologischen Weinanbau wird auch auf einen niedrigen Wasserverbrauch und einen möglichst geringen CO2-Fußabdruck geachtet.

 

 

Qualität mit Siegel

Gutes muss nicht immer teuer sein. Gute Bio-Weine mit dem niedrigschwelligen Siegel der Europäischen Union gibt es im Handel ab etwa vier Euro. Bei diesen Weinen wurde im Anbau auf chemische Pflanzenschutzmittel, leicht lösliche mineralische Dünger sowie den Einsatz von Gentechnologie verzichtet.

 

Ein strengeres Siegel vergeben die Verbände der ökologischen Landwirtschaft, wie beispielsweise Demeter und Bioland. Eigens für den Weinanbau gibt es darüber hinaus auch noch das ECOVIN-Siegel, das vom Verband der ökologisch arbeitenden Weingüter vergeben wird. Diese Interessensvereinigung tritt bereits seit 1985 für den ökologischen Weinbau ein und vertritt mittlerweile mehr als 200 Winzer aus zwölf deutschen Anbaugebieten. Weine mit ECOVIN-Siegel sind ab sechs Euro zu haben.

 

Für Veganer ist darüber hinaus auch das Vegan-Siegel relevant, denn viele Weine enthalten tierisches Eiweiß, mit dem – ähnlich wie bei einigen Säften – der Wein geklärt wird. Bei veganen Weinen wird die Klärung mittels pflanzlicher Proteine, wie beispielsweise Erbseneiweiß, durchgeführt. Der Prozess der Klärung und Schönung von Weinen ist übrigens ausschließlich einer besseren Optik geschuldet. Naturtrübe Weine haben es mit Markt – auch bei ökologisch orientierten Kunden – noch immer schwer.

 

 

Weine für die Gegenwart – Klimafonds für die Zukunft

Ein gut gefüllter Weinkeller galt früher vielfach als eine interessante und wertbeständige Geldanlage. Diese Zeiten sind längst vorüber. Sehr viel sinnvoller ist es, gute Bio-Weine bewusst im Hier und Jetzt zu genießen und für die Zukunft besser geeigneten Investments auszuwählen.

 

Klimafonds bieten eine optimale Möglichkeit, die Prinzipien, die Dir bei Wein und Lebensmittel wichtig sind, auch auf Deine Geldanlagen zu übertragen. Bei Klimafonds investierst Du in klimafreundliche und sozialverträgliche Projekte und erwirtschaftest attraktive Erträge. Finde hier Deine passende Geldanlage

 

 

 

 Gerd SW300x300 Gerd Junker, Klimafonds-Experte: Die Welt ist extrem komplex. Sinnvolle Geldanlagen können jedoch einfach sein. Bei Klimafonds finden wir die passende Lösung für Eure Bedürfnisse. Mehr Klimafonds findet Ihr auf Facebook, Google+ und  Twitter.