private Rentenversicherung


7. Februar 2020

 

 

Gesetzliche Rente erst mit fast 70?

Die Bundesbank hat mit ihrer Empfehlung vom Herbst aufgeschreckt. Was als Lösungsvorschlag für die Absicherung des umlagenfinanzierten Systems für einen Aufschrei sorgte, rechnet aber vor allem vor, dass nur eines sicher ist: Die staatliche Rente wird nicht reichen. Private Vorsorge wird also zum entscheidenden Teil einer aktiven finanziellen Ruhestandsplanung.

 

Die gesetzliche Rentenversicherung (GRV) steht angesichts der demografischen Entwicklung vor großen Herausforderungen. Das ist nicht neu. Dass eine staatliche Institution vom Kaliber der Bundesbank aber genau vorgerechnet hat, was das in Heller und Pfennig bedeutet, hat dann doch für Aufruhr gesorgt. Der Vorschlag der Notenbanker: Das Rentenalter müsse steiegen, an die wachsende Lebenserwartung geknüpft, und zwar bis 2070 auf 69 Jahre und vier Monate. Die Reaktion in den Medien auf die „Nervensägen aus Frankfurt“ fiel eindeutig  aus: „Dachdeckeralbtraum“, „Schon Rente mit 67 war ein Fehler“, „Sozialer Sprengstoff“, hieß es etwa. Doch das war, wie so oft, Entrüstung an der falschen Stelle. Die eigentliche Botschaft mit Sprengkraft liegt woanders in der Studie:

Selbst wenn es politisch durchsetzbar wäre, dass die heutige junge Generation bis fast 70 arbeitet, rechnet die Bundesbank vor, könnte dies nur ein Rentenniveau von 43 % des durchschnittliches Nettoverdienstes absichern.

 

Lebensarbeitszeit: Noch der größte Hebel

Dass die Bundesbank besondere Probleme ab Mitte der 2020er-Jahre sieht, ist kein Zufall: Dann gehen nämlich die Babyboomer in Rente.  Babyboomer, das sind in Deutschland die zwischen 1955 und 1969 Geborenen. Annegret Kramp-Karrenbauer, Cem Özdemir und Friedrich Merz gehören dazu, ebenso Anke Engelke, Hape Kerkeling, Jürgen Klopp und Oliver Welke. Den Gipfel fand der Boom 1964. Damals wurden in Bundesrepublik Deutschland 1,36 Millionen Kinder geboren – soviele wie nie zuvor und seitdem nie wieder.

 

 

Die demografischen Folgen des Babybooms bergen Sprengkraft: Wenn die breite Generation der Babyboomer in Rente geht, stehen immer mehr , immer länger lebende T´rentenbezieher gravierend weniger Rentenbeitragszahlern gegenüber. Um das System doch noch zu retten, gibt es theoretisch vier Stellgrößen:

 

 

  • das gesetzliche Rentenalter, also wann Menschen abschlagsfrei in Rente gehen können
  • das Versorgungsniveau, also wie hoch die Rente ist
  • der Beitragssatz, also wieviel vom Lohn der Beitragszahler in das Rentensystem fließt
  • dazu kommt der Zuschuss aus Steuermitteln.

 

 

An manchen dieser Stellschraubensst sich nur wenig drehen. Der Beitragssatz der Beschäftigten zur Rentenversicherung, derzeit bei 18,6 %, darf nicht zu stark steigen, um Arbeitnehmer und Arbeitgeber nicht übermäßig zu belasten und die Wirtschaft global wettbewerbsfähig zu halten Genau aus diesem Grund ist er auf höchstens 20% gedeckelt – bis 2025 jedenfalls zunächst.
Und die Zuschüsse aus Bundesmitteln sind schon rasant in die Höhe geklettert: Während es 1990 noch 15,2 Mrd. Euro waren, waren es 2018 schon 69,5 Mrd , 2020 soll die 100-Mrd.-Euro-Grenze überschritten werden. Damit würden die Zuschüsse des Bundes an die GRV schon satte 28 % des Bundeshaushalts ausmachen.


Der Vorschlag der Bundesbank setzt daher vor allem auf eine verlängerte Lebensarbeitszeit. Das ist der mächtigste Hebel, mit dem sich das System der GRV gegen die Macht der Demografie wehren kann. Länger zu arbeiten als heute, bedeutet zugleich, länger Beiträge zu zahlen und kürzere Zeit im Ruhestand zu leben, also weniger Leistungen aus dem Rentensystem abzurufen.
Folgerichtig setzt die Rechnung der Bundesbank auf längere Beitragszeiten in der GRV –
bei Beibehaltung der Relation von Renten zu Beitragsjahren. Die steigende Lebenserwartung würde damit ausgeglichen. Wer 1960 ein Alter von 65 Jahren hatte, konnte davon ausgehen, im statistischen Durchschnitt von Männern und Frauen noch 13,5 Jahre zu leben und in dieser Zeit Rente zu beziehen. Heute wäre dieser Zeitraum ab dem 65. Lebensjahr auf 19,5 Jahre gestiegen. Bis zum Jahr 2070 ist ein zusätzlicher Anstieg um weitere 4,5 Jahre zu erwarten. Bei unvendertem Rentenalter würde die Rentenbezugsdauer also stetig steigen – und mit ihr automatisch die Summe der aufzubringenden Rentenleistungen.

 

Eines ist sicher: Die staatliche Rente reicht nicht.


„Die Akzeptanz der Rentenversicherung hängt nicht zuletzt davon ab dass das Versorgungsniveau als angemessen angesehen wird “ , formuliert die Bundesbank.  Und sie gewährt Einblick in ihre Sicht auf das, was angemessen ist. Denn das Versorgungsniveau, das der GRV zusagt, soll nach Berechnungen der Bundesbank bis 2070 sogar von 48 % (2019) auf nur noch 43 % des Durchschniuttsverdienstes aller rentenversichert Beschäftigten fallen – obwohl die Jungen von heute bis fast 70 arbeiten.

 

Die Rentenmathematiker rechnen dabei gern mit einer Standardrente, die auch oft als Eckrente bezeichnet wird. Sie geht von einem Rentner aus, der über 45 Versicherungsjahre hinweg stets ein Entgelt in Höhe des Durchschnittsentgeltes aller Versicherten erzielt und dementsprechende Beiträge in die GRV entrichtet hat. 2019 lag diese Standardrente bei 1.487 Euro. Die Botschaft der Bundesbank ist unmissverständlich: Die Eckrente wird nach ihrer Modellrechnung noch weiter sinken. Dass dies nur ein Teil der (traurigen) Wah rheit ist, dürfte allgemein bekannt sein:
Immer weniger Menschen kommen in ihrer Erwerbsbiografie auf 45 Beitragsjahre und erwerben damit den vollen Rentenanspruch von dann 43 % ihres durchschnittlichen Nettoeinkommens (siehe auch „Die Fiktion des Eckrentners“). Und für Besserverdienende, die ein Einkommen oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze von derzeit  6.700 Euro in West- und 6.150 Euro in Ostdeutsehland beziehen, tut sich ohnehin schon immer planmäßig eine gewaltige Schere zwischen dem Erwerbseinkommen und den Bezügen aus der GRV auf.

 

 

Rentenalter ist Lebenszeit mit Qualität

Dem Schwund bei Bezügen aus der GRV stehen wachsende Ansprüche und damit Kosten für den Lebensabschnitt gegenüber, den wir ohne Erwerbsarbeit für uns gestalten wollen. Zwar fallen im Alter meist einige Ausgabeposten weg, für die Kinder und deren Ausbildung etwa oder Hypothekenzahlungen fur die eigene Immobilie. Doch vieles läuft weiter: Essen und Wohnen inklusive Nebenkosten – auch Wohneigentümer müssen Reparaturen und Instandhaltung bezahlen.

 

Wer einen Firmenwagen zur Verfügung hatte, muss vielleicht ein eigenes Auto kaufen und unterhalten. Richtig ins Geld geht es, wenn es mit der Gesundheit nicht mehr so rundläuft. Im Schnitt müssen Pflegebedürftige pro Monat 1.891 € aus eigener Tasche zahlen, hat der Verband der Ersatzkassen (vdek) errechnet, bei großen regionalen Unterschieden. Während in Sachsen-Anhalt ein Heimplatz im Schnitt 1.331 Euro kostete, waren es in Nordrhein-Westfalen 2.337 Euro. Einmal abgesehen vom gesundheitlichen Worst Case: Wer plant nicht, sein Leben zu genießen, wenn die Arbeit nicht mehr jeden Morgen ruft? Das bedeutet Ausgaben für Hobbys, Kultur, Urlaube und Restaurantbesuche. Wochenendtrips nach Barcelona, mit dem Schiff Norwegens Küste hinauf, Essen in Sterne-Restaurants, die Oper in der Mailänder Scala – so stellen sich viele das Alter vor.

 

Das kostet. Private Altersvorsorge ist somit Teil einer aktiven Lebensplanung. Gerade, wer nach dem Berufsleben noch Pläne hat, kann nicht nur mit dem „Auskommen bis zum Ende“ rechnen, sondern muss sich finanzielle Spielräume für eine aktive Lebensgestaltung eröffnen. Andernorts ist das heute schon viel selbstverständlicher. Denn bei der privaten Altersvorsorge liegt Deutschland im Vergleich mit vielen anderen Ländern deutlich hinten. Während hierzulande nur 25 % der Bruttorente eines Durchschnittsverdieners aus der privaten und betrieblichen Altersvorsorge stammen, sind es in den Niederlanden 70 %, in der Schweiz 42 % und in Schweden 34 %. Wieder einmal zu viel Staatsgläubigkeit in Deutschland?

 

 


Leben aktiv planen – und konsequent handeln


Wenn also aktive Lebensplanung und -gestaltung bis ins hohe Alter für die meisten letztlich nur mit privater finanzieller Vorsorge funktioniert, ist planvolles Handeln angesagt. Mit einem diversifizierten Fondsportfolio lassen sich die langen Zeithorizonte bis zum Rentenalter für eine renditeorientierte Geldanlage nutzen. Und die Flexibilität, wenn für Notfälle Kapital benötigt wird, ist auch automatisch gegeben.

 

Die entscheidende Lehre des Babybooms und des von ihm aufgebauten demografischen Drucks lautet daher: Konsequentes Investieren ist notwendig, um auf ein selbstbestimmtes Leben im Alter gut vorbereitet zu sein.  Mit der FFB, unserer Partnerbank,  stehen allen, die vorsorgen und damit ihre Unabhängigkeit sichern möchten, in jeder Phase des Lebenszyklus die passenden Anlagemöglichkeiten bereit. Es gilt, sie konsequent zu nutzen. Investieren ist also der Schlüssel zur erfolgreichen privaten Vorsorge. Die von der Bundesbank angestoßene Diskussion des Themas „Babyboomer steuern auf die Rente zu“  hat dies nun einmal mehr und unmissverständlich auf den Tisch gebracht. Doch wer sein Leben nach dem Erwerbsleben sorgfältig vorbereitet, muss sich über die nächste Studie zur Rente mit 70 oder gar 75 jedenfalls keinen  Kopf machen.

 

Zur Info: Der Eckrentner

 

Der Eckrentner, der nach der Modellrechnung der Bundesbank vom Herbst 20191 schon in absehbarer Zeit nur noch 43 % seines durchschnittlichen Erwerbseinkommens aus der Rente erhalten  soll, verkommt zusehends zur statistischen Fiktion. 45 Beitragsjahre sind für eine zunehmende Zahl von Menschen nicht mehr Realität, auch wenn das Renteneintrittsalter immer weiter nach  hinten verschoben wird und Menschen in Deutschland bis fast 70 arbeiten sollen.

 

Die Erwerbsbiografien haben Brüche, selbstständige Arbeitsformen werden gewählt. Zudem finden sich immer mehr Arbeitnehmer in atypischen Beschäftigungsverhältnissen, sind also  geringfügig, befristet, nur in Teilzeit (weniger als 20 Stunden) oder in Zeitarbeit tätig. Sie haben ohnehin nie die Aussicht auf die Standardrente. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist zwischen 2000 und 2018 zwar um fast 19 % gestiegen, die Zahl der atypisch Beschäftigten legte aber allein von 2000 bis 2017 um 28 % zu.3 Die OECD mahnte jüngst,
dass immer mehr dieser atypisch Beschäftigten von Altersarmut bedroht sein könnten.

 

Wenn also selbst der Eckrentner nur noch 43% des Nettoeinkommens als staatliche Rente erhält, ist Umdenken erforderlich und private Vorsorge wichtiger denn je. Denn die Deutschen verlassen sich im internationalen Vergleich zu sehr auf die staatliche Rente.

 

 



16. Januar 2017

[schema type=“review“ description=“Zusammenfassung: Eine betriebliche Altersvorsorge (bAV) ist für viele Arbeitnehmer eine interessante Möglichkeit, einen Teil des Gehaltes steuerfrei und sozialabgabenfrei für später anzusparen. Damit spart auch der Arbeitgeber einen Teil der Lohnnebenkosten ein. Es gibt ein generelles Recht auf eine betriebliche Altersvorsorge. Wer an die eigene Zukunft denkt, sollte auch Umwelt und Klima nicht vergessen. Daher sind nachhaltige Angebote für die bAV, beispielsweise grüne Direktversicherungen, eine gute Option.“ ]

 

 

Eine betriebliche Altersvorsorge kann sich schnell rechnen.

Die Renten sind längst nicht mehr sicher. Schon in jungen Jahren für später vorzusorgen, ist dringend angesagt. Auch wenn der Eintritt in den Ruhestand mittlerweile eher später als früher geschieht. Entsprechend halten Finanzdienstleister und Versicherer eine breite Palette an Angeboten für eine private Altersvorsorge  für Dich bereit. Eine ausgezeichnete und einfache Möglichkeit Deine Altersvorsorge zu optimieren, bietet Dir eine betriebliche Altersvorsorge. Dafür kannst du bis zu 4 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) für Deine Altersvorsorge anlegen (in 2017: 3.048 Euro pro Jahr maximal).

 

Positiv für Dich: Diese Art der Altersvorsorge bietet Dir direkt einen Vorteil, auf den Du nicht erst bis zum Ruhestand warten musst. Denn die Summe, die du ansparst, ist steuerfrei. Darüber hinaus muss auf diese Summe auch keine Sozialabgaben wie Arbeitslosen oder Rentenversicherungsbeiträge geleistet werden. Wenn Du Dich für eine bAV entscheidest, kann sich auch Dein Arbeitgeber freuen, denn er spart den Arbeitgeberanteil der Sozialabgaben auf den Sparbetrag, der bei einer regulären Gehaltsauszahlung abgeführt werden müsste.

 

 

Betriebliche Altersvorsorge – Dein gutes Recht

Eine betriebliche Altersvorsorge kann jeder Arbeitnehmer in Anspruch nehmen, das ist seit 2002 gesetzlich geregelt. Nicht verwechseln solltest du jedoch die bAV mit einer Betriebsrente. Betriebsrenten wurden früher von großen Unternehmen gezahlt und haben heute eher Seltenheitswert. Für eine moderne bAV bietet Dir Dein Arbeitgeber entsprechende Altersvorsorgeprodukte an und vermittelt Dir einen Anbieter. Wenn Du eine betriebliche Altersvorsorge abschließt, wird ein Teil Deines Gehaltes in einen Rentenanspruch umgewandelt und wandert in eine Pensionskasse, einen Pensionsfonds oder eine entsprechende Versicherung.

 

 

Die betriebliche Altersvorsorge ist eine sichere Bank

Gerade in Sachen Altersvorsorge herrscht oft eine große Verunsicherung darüber, wie das Geld für den Ruhestand sicher angelegt werden kann. Die gute Nachricht: Eine betriebliche Altersvorsorge ist eine sichere Bank, denn die direkte Einzahlung aus Deinem Bruttogehalt wird konkurssicher (im Konkursfall würde die Sicherungseinrichtung Protektor einspringen) angelegt und die spätere Auszahlungssumme ist entsprechend garantiert. Darüber hinaus kannst Du meist mit einer Zusatzrendite rechnen.

 

Im Gegensatz zur eingangs erwähnten Betriebsrente von früher, ist die betriebliche Altersvorsorge nicht an einen bestimmten Arbeitgeber gebunden. Das wäre auch gerade für jüngere Arbeitnehmer, die sich in der Regel durch einen Unternehmenswechsel verbessern, nicht mehr praxistauglich. Wenn du also bei einem neuen Arbeitgeber anfängst, überträgst du Deine bisherige bAV  in das Vorsorgesystem Deiner neuen Firma.

 

Selbst wenn es einmal nicht gut für Dich laufen sollte, musst Du die Entgeltumwandlung in eine bAV nicht bereuen, die abgeschlossene betriebliche Altersvorsorge wird auch bei Bezug von Hartz IV-Leistungen nicht angerührt.

 

 

Renteneintritt – ein neuer Lebensabschnitt

Gerade in jungen Jahren scheint der Renteneintritt ein Termin in unerreichbar weiter Ferne zu sein. Und die meisten von uns haben es auch gar nicht so eilig. Schließlich besteht das Leben zwischen Schulzeit und Ruhestand nicht nur aus Arbeit, sondern auch aus vielfältigen und aufregenden Erfahrungen im Leben, mit der Familie und in der Partnerschaft. Aber eines Tages wird es wirklich so weit sein. Dein Arbeitsleben ist beendet und du kannst in neugierig und hoffentlich noch mit guter Gesundheit einem ganz neuen Lebensabschnitt entgegenblicken.

 

In Sachen betrieblicher Altersvorsorge ist dann der Zahltag gekommen. Entweder immer wiederkehrend monatlich oder Du lässt Dir den kompletten Betrag einmalig auszahlen. Eine Entscheidung, die Du von Deinen Plänen und Deiner finanziellen Gesamtsituation abhängig machen solltest. Wie auch immer Du Dich entscheidest, jetzt musst Du die angesparte bAV versteuern und Sozialabgaben abführen. Klingt nach einer bösen Überraschung, ist aber meist nur halb so schlimm, denn durch Dein jetzt geringeres Einkommen fällt die nachträgliche Versteuerung auch geringer aus oder entfällt komplett. Außerdem hat dir die Steuerfreiheit vorher mehr Sparkapital beschert, das sich während der langen Laufzeit mit Zins und Zinseszins mehren konnte.

 

 

Als Arbeitgeber attraktiv bleiben

Arbeitgeber können sich ihre Mitarbeiter im Allgemeinen aussuchen. Aber wenn sie die richtigen Mitarbeiter gefunden haben, ist es sinnvoll, diese möglichst lange im Unternehmen zu halten. Hinzu kommt, dass gut ausgebildete Fachkräfte in vielen Branchen quasi aussuchen können, bei wem sie arbeiten wollen. Entscheidend ist dann für den Arbeitgeber, welche attraktiven Angebote er seinen Mitarbeitern anbieten kann. Eine solide Altersvorsorge kann hier also einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil darstellen.

 

Daher zahlen einige Arbeitgeber bei der betrieblichen Altersvorsorge rund 20 Prozent auf das angelegte Geld freiwillig zu. Eine attraktive Zusatzleistung, die engagierte Mitarbeiter langfristig an das Unternehmen binden kann. Für den Arbeitgeber eine Zahlung ohne wirkliche Zusatzkosten, denn der Aufschlag lässt sich leicht durch die eingesparten Sozialabgaben ausgleichen.

 

„Geld allein macht nicht glücklich“ – so lautet eine alte – aber nicht minder wahre Weisheit, die auch im Wirtschaftsleben angekommen ist. Gerade junge Mitarbeiter interessieren sich auch vermehrt für Themen rund um den Erhalt des Klimas, den Schutz der Natur und um soziale Gerechtigkeit. Daher sind Arbeitgeber gut beraten, wenn sie eine nachhaltige betriebliche Altersvorsorge anbieten können. Die Entgeltumwandlung geht dann beispielsweise in eine „grüne Rentenversicherung“ oder in andere nachhaltige Finanzprodukte wie in ökologische oder soziale Fonds im Rahmen fondsgebundener Verträge.

 

Damit profitieren Unternehmen von einem positiven Image, Klima, Umwelt und soziale Projekte profitieren durch die nachhaltigen Investments.

 

 

 

Drum prüfe, wer sich bAV bindet …

Arbeitnehmer sollten prüfen, ob sich eine betriebliche Altersvorsorge für sie rentiert.

Eine betriebliche Altersvorsorge ist gerade bei langen Laufzeiten besonders ertragreich. Daher solltest Du so früh wie möglich überlegen, ob für Dich eine betriebliche Altersvorsorge sinnvoll ist. Nur dann nutzt Du das sogenannte 8. Weltwunder – den Zinseszinseffekt.

 

Wenn Dein Arbeitgeber keine zusätzlichen Beiträge zur bAV leistet und du ein durchschnittliches Gehalt beziehst, ist für Dich eine private Vorsorgelösung, die auf Deine individuellen Bedürfnisse zugeschnitten ist, oft sehr viel rentabler.

 

Eine betriebliche Altersvorsorge rechnet sich allerdings auch schon bei kleinen und mittleren Einkommen, wenn der Arbeitnehmer einen zusätzlichen Beitrag zur bAV leistet oder diese sogar vollständig übernimmt. In diesem Falle ist die BAV auch noch für ältere Mitarbeiter eine interessante Möglichkeit, ihre gesetzliche Rente aufzustocken.

 

Wenn Du zu den gut und besser Verdienern zählst, ist die betriebliche Altersvorsorge eine rentable Zusatzversorgung, denn die Abgaben für die gesetzliche Krankenversicherung gelten nur bei einem Bruttojahreseinkommen unterhalb von 50.850 Euro. Wenn Du Dein Einkommen oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze liegt, steigen Deine Abgaben nicht weiter an und die bAV ist – auch bei einer höheren Besteuerung – vorteilhaft.

 

 

Zeigemäße Altersvorsorge: Nachhaltige bAV

Nachhaltige Finanzprodukte liegen im Trend und gerade Unternehmen, die zusätzlich zum finanziellen Nutzen auch noch einen ideellen Mehrwert anbieten, können mit motivierten und loyalen Mitarbeitern rechnen. Für eine gute und nachhaltige betriebliche Altersvorsorge ist daher eine kompetente und umfassende Beratung von Finanzprofis wie Klimafonds entscheidend.

 

Abseits von den teilweise in die Jahre gekommenen Standardlösungen der Großkonzerne, bietet Klimafonds zeitgemäße Konzepte für eine nachhaltige betriebliche Altersvorsorge jenseits der Pensionskasse. Eine gute Lösung bieten dabei nachhaltige Direktversicherungen, wie beispielsweise die Stuttgarter Grüne Rente . Diese Angebote sind auch für kleine und mittlere Unternehmen einfach zu realisieren. Zudem können Arbeitgeber so mit einem zeitgemäßen und nachhaltigen Angebot einen wichtigen Akzent setzen. Denn dies bAV nutzt nicht nur Dir als Arbeitnehmer sondern auch Klima und Umwelt.

Klimafonds ist Dein Ansprechpartner für ökologische und soziale Geldanlagen mit interessanten Erträgen. Hier findest Du optimale Lösungen für Deine langfristige Altersvorsorge genauso wie für Deinen mittelfristigen Vermögensaufbau.

 

Kümmere Dich um Deine Zukunft, finde Deine passende Geldanlage und fülle den einfachen Fragebogen aus.

 

 

Carmen SW300_300 Carmen Junker, Klimafonds-Expertin: Geld regiert die Welt, so heißt es immer. – Bei Klimafonds könnt Ihr mitregieren. Gut für die Umwelt, gut für Deine Finanzen. Mehr über Klimafonds findet Ihr auf Facebook, Google+ und  Twitter.

 

 

 



19. Dezember 2016

[schema type=“review“ description=“Zusammenfassung: Noch zwei Wochen bis zum Jahreswechsel. Das neue Jahr bringt einige Veränderungen in den Bereichen Rente und Steuern. Durch einen sinkenden Garantiezins werden neue Versicherungsverträge teurer. Gute Nachricht für alle Arbeitnehmer: Das Luther-Jahr bringt einen einmaligen zusätzlichen Feiertag für alle.“ ]

 

 

Was bringt das neue Jahr?
Was bringt das neue Jahr?

Kurz vor Jahresende präsentieren unzählige Zeitungen, TV-Sender und soziale Medien Jahresrückblicke und Zusammenfassungen. Teilweise wurde bereits das Jahr 2016 zum „schlimmsten Jahr aller Zeiten“ gekürt. Weltgeschichtlich gesehen sicher ein fragwürdiger Titel, dennoch verständlich. Schließlich bewegten Krieg und Terror, Erderwärmung und Naturkatastrophen viele Menschen. Und so steht die Frage im Raum, was die Zukunft bringen wird, konkret das neue Jahr 2017? – Wie entwickeln sich die Krisenherde in unserer Welt? – Kommen die Staaten in Sachen Klimaschutz voran? – Was ist von den Finanzmärkten zu erwarten? – Wird es Veränderungen in meinem beruflichen Leben geben und wie sieht es mit meiner Familie und meinen Freunden aus?

 

Fragen über Fragen! Dass es darauf keine seriösen Antworten geben kann, ist klar. Entsprechend haben Spekulationen über die Zukunft und diverse Horoskope jetzt Hochkonjunktur. So gehen wir beispielsweise im neuen Jahr laut dem chinesischen Horoskop ins Jahr des Feuer-Hahns. Dieser steht zum einen für Geschäftstüchtigkeit und visionäre Kräfte, aber auch für Energieverschwendung und Streitlust. Keine guten Aussichten. Bleiben wir also lieber bei den Fakten und werfen einen Blick auf die gesetzlichen Änderungen und weitere wichtige Neuigkeiten in 2017.

 

 

Renten steigen im Frühling leicht an

Gute Nachrichten für alle Rentner: Die anhaltend gute Lage im Arbeitsmarkt führt zu einem leichten Rentenanstieg ab März 2017. Durch den Anstieg der Beitragszahler in die Rentenversicherung kommt es so auch zu einem Anstieg der Renten um voraussichtlich 2 Prozent.

 

Seit der Rentenreform ist jedoch auch klar: Zukünftige Rentner werden ohne eigene Vorsorge kaum noch existenzsichernde Renten erarbeiten können. Damit gilt für das kommende Jahr auch: An die individuelle Altersvorsorge denken. Wer frühzeitig Versorgungslücken erkennt und sich frühzeitig für eine private Rentenversicherung entscheidet, kann sich auf einen gesicherten Lebensabend freuen.

 

 

Mit der Flexi-Rente selbstbestimmt in den Ruhestand

Immer mehr Menschen müssen länger arbeiten, das Rentenalter rückt seit Jahren immer weiter nach hinten. Gleichzeitig stehen viel Menschen im Rentenalter noch aktiv im Leben und wollen noch nicht völlig aus dem Erwerbsleben ausscheiden. Mit dem 2017 in Kraft tretenden Gesetz zur Flexi-Rente kann der Rentenbeginn verzögert und der Ausstieg aus dem Erwerbsleben individuell und selbstbestimmt gestaltet werden. Es ist dann möglich, noch einer Arbeit nachzugehen und bereits eine Rente zu beziehen.

 

Ab 2017 gilt: Wer neben der Rente noch einen Verdienst unter 6.300 Euro im Jahr erhält, muss mit keinen Abzügen von seiner Rente rechnen. Wer mehr verdient, bekommt seine Rente gekürzt. Der Abzug beträgt dann 40 Prozent vom Verdienst über der Obergrenze von 6.300 Euro. Bisher hatten Rentner bereits ab einem zusätzlichen einkommen oberhalb von 450 Euro pro Monat mit höheren Abzügen zu rechnen.

 

Die Flexi-Rente reagiert damit auf die Bedürfnisse einer älteren Gesellschaft, in der die Renten schon lange nicht mehr sicher sind. Auch bislang Gut- und Besserverdiener werden zukünftig vermehrt auf ein Einkommen neben der Rentenzahlung angewiesen sein. Rentenbezieher bringen dann aber auch ihren Arbeitgebern finanzielle Vorteile: Für sie muss kein Beitrag zu Arbeitslosenversicherung mehr geleistet werden.

 

 

Einmaliger Feiertag in allen Bundesländern

So etwas gibt es wirklich nicht alle Tage: 2017 führt zu bundesweit einem einmaligen gesetzlichen Feiertag mehr für alle. Diese Änderung im Feiertagsgesetz beschert damit allen Arbeitnehmern und Schülern einen freien Tag am 31. Oktober 2017. Anlass dafür ist das 500. Reformationsjubiläums. Am 31. Oktober 1517 soll der Kirchenkritiker und Theologe Martin Luther seine 95 Thesen an die Wittenberger Schlosskirche geschlagen haben. Damit wurde die Reformation eingeläutet, aus der die protestantische Kirche entstand. Der Reformationstag ist ansonsten seit der Wiedervereinigung ein arbeitsfreier Tag ausschließlich in den fünf neuen Bundesländern.

 

 

Neue Termine für die Steuer – Immer mit der Ruhe

Für die Steuererklärung kanst du dir ab 2017 mehr Zeit nehmen.
Für die Steuererklärung kanst du dir ab 2017 mehr Zeit nehmen.

Nach einem geruhsamen Feiertag noch eine Nachricht zum Entspannen: Für die Steuererklärung gelten ab 2017 neue Fristen. Abgabetermin ist dann der 31. Juli des folgenden Jahres. Wer die Steuererklärung von einem Steuerberater erstellen lässt, hat Zeit bis zum Ende Februar des übernächsten Jahres. Allerdings drohen ab 2017 auch schneller Verspätungszuschläge. Belege müssen ab dem kommenden Jahr nicht mehr eingereicht werden. Diese werden vom Finanzamt nach Bedarf oder bei Unklarheiten gezielt angefordert.

 

 

Garantiezins rutscht in den Keller

Ab dem 1. Januar 2017 sinkt der Garantiezins auf ein historisches Tief. Das bedeutet, dass im kommenden Jahr die Sparanteile von neuen Versicherungsverträgen nur noch mit 0,9 Prozent verzinst werden. Für die alten Verträge müssen die Versicherer jedoch weiterhin den bei Vertragsabschluss gültigen Garantiezins gewährleisten. Da es für die Gesellschaften schwierig ist, in Zeiten des Niedrigzinses entsprechende Erträge zu erwirtschaften, heben sie die Beiträge bei neuen Versicherungen im kommenden Jahr kräftig an. Die Erhöhungen liegen Prognosen zufolge bei bis zu 15 Prozent. Betroffen sind dabei Lebensversicherungen, Berufsunfähigkeitsversicherungen, Rentenversicherungen sowie Riester– und Rürup-Verträge.

 

 

Neuigkeiten für Fondsanleger – Jetzt schon an 2018 denken

Im kommenden Jahr noch nicht relevant, aber das Jahr 2018 wirft bereits seine Schatten voraus. Die Investmentbesteuerung wird reformiert. Ab 2018 werden Fonds mit 15 Prozent bereits auf Fondsebene besteuert. Bislang wurde nur der Anleger besteuert, nicht aber der Fonds selbst. Dennoch ist keine Panik angesagt. Die BVI hat bereits festgestellt, dass Kleinanleger nicht stärker zur Kasse gebeten werden. Sie sollen ab 2018 von einer geringeren Abgeltungssteuer profitieren.

 

Eine weitere wichtige Veränderung in Sachen Fonds ist der Wegfall des Bestandsschutzes für Fonds, die vor 2009 gekauft wurden. Bislang konnten diese Fonds steuerfrei wieder verkauft werden. Ab 2018 sind auch die Gewinne aus diesen Fonds steuerpflichtig. Es gilt dann ein lebenslanger Freibetrag von 100.000 Euro. Dieser wird bei Verkäufen fortlaufend aufgebraucht.

 

 

2017: Depot prüfen und auf ethisch-ökologische Geldanlagen umsteigen

Äußere Veränderungen sind immer auch eine Einladung die eigenen Dinge im Detail zu überprüfen. Wer bislang auch renditearme Fonds nur gehalten hat, weil sie immerhin steuerfrei waren, sollte 2017 das Depot kritisch unter die Lupe nehmen. Damit bietet sich dann auch eine gute Gelegenheit, sich von mittelmäßigen Anlagen zu trennen und für ethisch-ökologische Anlagen zu entscheiden. Viele nachhaltige Fonds bringen sehr gute Erträge. Klimafonds, erfahrener Anbieter von ethisch-ökologischen Geldanlagen berät Dich dazu umfassen und kompetent.

 

 

Carmen SW300_300 Carmen Junker, Klimafonds-Expertin: Geld regiert die Welt, so heißt es immer. – Bei Klimafonds könnt Ihr mitregieren. Gut für die Umwelt, gut für Deine Finanzen. Mehr über Klimafonds findet Ihr auf Facebook, Google+ und  Twitter.

 

 



28. November 2016

[schema type=“review“ description=“ Zusammenfassung: Private Altersvorsorge, zusätzlich zu einer gesetzlichen Rente, ist wichtiger denn je. Gerade die jüngere Generation weißt schon heute große Versorgungslücken auf. Vielen Erwerbstätigen der Generation X und Y sind darüber hinaus die individuellen Möglichkeiten zur Altersvorsorge zu kompliziert. Gegen die drohende Altersarmut helfen gute und übersichtliche Angebote wie beispielsweise eine fondsgebundene Rentenversicherungen.“ ]

 

 

Vor drohender Altersarmut nicht die Augen verschließen.
Vor drohender Altersarmut nicht die Augen verschließen.

Der kanadische Autor Douglas Coupland hat den Begriff in Deutschland bekannt gemacht: Generation X. Eine Generation, die in den sechziger bis in die frühen achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts geboren wurden und im Allgemeinen in ökonomischem Wohlstand aufwächst. Allerdings bringt die Zukunft für diese Generation eine größere wirtschaftliche Unsicherheit mit sich, darüber hinaus muss sich die Genration X mit dem schwierigen ökologischen Erbe ihrer Elterngeneration auseinandersetzen.

 

Ab den 1980er folgt dann die Generation Y, die erste Generation, die ganz selbstverständlich mit Internet und Handy aufwächst, gut ausgebildet einen ausgewogenen Lebensstil zwischen Beruf und Familie sucht und die sich selbstbewusst und optimistisch in eine ungewisse Zukunft begibt.

 

Doch für Generation X und Y gilt gleichermaßen: Ohne eine aktive Altersvorsorge geht diese Generation als Generation Altersarmut in die Annalen der Geschichte ein. Denn um die Beiträge zur gesetzliche Rentenversicherung nicht extrem anzuheben, wurde das Rentenniveau drastisch gesenkt und die Beitragszahler stärker in die Pflicht genommen: Staatlich geförderte Angebote wie beispielsweise die Riester Rente sollen seitdem die Altersvorsorge individuell ergänzen.

 

 

Generation sorglos?

Laut einer Studie investiert besonders die Generation Y kaum in ihre Altersvorsorge, obwohl ihr die Versorgungslücken durchaus bewusst sind. Lediglich 35 Prozent dieser Alterskohorte legt regelmäßig Geld für das Alter an, Tendenz fallend. Eigentlich verwunderlich, denn die Generation Y ist nicht nur mit der Digitalisierung der Gesellschaft aufgewachsen, sondern auch mit der Rentenreform.

 

Natürlich sind die Gründe für eine mangelnde Altersvorsorge vielfältig. Wer gerade erst seine Ausbildung abgeschlossen hat und im Erwerbsleben Fuß fasst, setzt häufig andere finanzielle Prioritäten. Und diese sind meist sehr stark auf die Gegenwart gerichtet, denn auf die ferne Zukunft im Alter. Ein fataler Fehler, denn gerade bei der Altersvorsorge verhilft ein früher Start zu einer ungleich besseren finanziellen Absicherung im Alter. Wer also lieber in einen ausgedehnten Urlaub investiert und dabei die Vorsorge für die Zeit nach dem Erwerbsleben vernachlässigt, dem bleiben im Alter vielleicht nur die verblassenden Erinnerungen an vergangenen Zeiten. Keine prickelnden Aussichten, denn gerade im Rentenalter – wenn Zeit kein limitierender Faktor mehr ist – sollten Reisen oder andere angenehme Aktivitäten nicht von der Tagesordnung verschwinden.

 

 

Altersarmut – nein Danke!

Optimistisch und gut vorbereitet in die Zukunft.
Optimistisch und gut vorbereitet in die Zukunft.

Woran scheitert also die frühzeitige Altersvorsorge? Sozialforscher gehen davon aus, dass sich in den letzten 15 Jahren keine besondere Vorsorgekultur entwickelt hat, denn trotz freier Marktwirtschaft, zunehmender Selbstständigkeit und vielen weiteren wirtschaftlichen Faktoren ist die Mentalität vieler Deutscher eng mit einer staatlichen Versorgung verbunden. Dabei sehen sich junge Menschen durchaus in der Verantwortung und sprechen sich für verbindliche Sparregeln aus, die mit staatlichen Zuschüssen gekoppelt werden.

 

Hinzu kommt, dass sich auch viele junge Menschen mit der unübersichtlichen Menge an Vorsorgeangeboten schlichtweg überfordert fühlen.

 

Hier kann eine gute Finanzberatung wie Klimafonds helfen, denn der von vielen gewünschte Automatismus in Sachen Altersvorsorge existiert definitiv nicht mehr.

 

 

Verantwortung übernehmen – jetzt!

Generation X und besonders Y sehen trotz aller Ungewissheiten ihre Zukunft optimistisch. Damit sie dies auch zu Recht können, ist aber Aktivität gefragt. Wer früh anfängt, sich um die private Altersvorsorge zu kümmern, kann seinen eigenen Automatismus schaffen.

 

 

Simpel und clever – fondsgebundene Rentenversicherungen

Wenn Du eine private Altersvorsorge abschließen willst, die fast genauso einfach zu bedienen ist, wie die gesetzliche Rentenversicherung, die Dir direkt vom Gehalt abgezogen wird, dann solltest Du die fondgebundene Rentenversicherung genauer unter die Lupe nehmen. Sie ist einfach aufgebaut und durch Deine regelmäßigen Beiträge, die Du monatlich oder einmal im Jahr leisten kannst, bringt sie Dir später im Alter regelmäßig das Geld, das Du benötigst, um Dein Leben so zu führen, wie du es planst. Übrigens sprechen wir hier ausdrücklich nicht über die sogenannte Riester-Rente (meist zu teuer) oder die Rürup-Rente (meist nur für Selbstständige interessant).

 

Die Mindestlaufzeit der fondgebundenen Rentenversicherung beträgt zwölf Jahre. Neben steuerlichen Vorteilen ist auch ein günstiger Zinseszinseffekt bei einer langen Laufzeit von Vorteil. Der Clou an dieser Versicherung ist die Verbindung einer fondgebundenen Kapitalanlage zusammen mit einer Rentenversicherung. Dafür werden Deine Beiträge in Investmentfonds angelegt. Diese Anlageform verspricht langfristig die besten Erträge. Das bedeutet für Dich eine entsprechend hohe zusätzliche Rente.

 

Wenn Du optimistisch in die Zukunft blickst, hast Du sicher auch die globale Entwicklung im Blick. Wenn Du in Sachen Geldanlagen und Renten auf Klimafonds setzt, kannst du Dir sicher sein, dass Du nicht nur finanziell die richtige Entscheidung triffst. Dein Geld wird prinzipiell nur in klimafreundliche, ökologische, soziale und ethische Projekte investiert. Du kannst dabei selbst Fonds auswählen und zusammenstellen oder Dich für ein vorgeschlagenes Portfolio entscheiden.

 

 

Jetzt heißt es durchhalten!

Eine sinnvolle zusätzliche Altersvorsorge ist also gar nicht schwer. Deshalb sollte sie auch nicht auf die lange Bank geschoben werden. Denn ab einer Mindestanlage schon ab 10 Euro ist eine fondsgebundene Rentenversicherung möglich, eine Summe, die auch schon für Berufsanfänger zu realisieren ist.

 

Wenn es finanziell doch einmal hart auf hart kommt, solltest Du dennoch nicht vorzeitig aufgeben. Die meisten Verträge im Bereich der fondsbasierten privaten Rentenversicherung können beitragsfrei gestellt werden. Wenn Du vorzeitig das Handtuch wirfst, musst Du dagegen mit hohen Abschlägen rechnen. Das Gleiche gilt auch für mögliche Kursschwankungen. Wenn Du der Ansicht bist, dass sich die ausgewählten Fonds nicht optimal entwickeln, kannst Du Dein Portfolio optimieren und einzelne Fonds austauschen. Kostenlos und ohne schädliche steuerliche Einwirkungen.

 

 

Demnächst in ferner Zukunft

Für dich aktuell noch unvorstellbar, aber irgendwann ist es so weit: Der letzte Tag Deines Arbeitslebens. Der Tag, ab dem sich Dein Engagement in Sachen Altersvorsorge auszahlen wird. Wenn Du Dich für eine private Rentenversicherung mit Kapitalwahlrecht entschieden hast, kannst Du jetzt wählen, ob Du regelmäßig eine monatliche Rentenzahlung möchtest oder eine einmalige Kapitalabfindung. Für die kannst Du Dich beispielsweise entscheiden, wenn Du Dir zu diesem Zeitpunkt einen großen Wunsch erfüllen willst und anderweitig für die kommenden Jahre abgesichert bist.

 

Sicher wird es auch in der Zukunft noch Steuern geben. Seit 2009 werden Gewinne aus Wertpapieren mit rund 28 Prozent versteuert. Diese Abgeltungssteuer wirkt sich allerdings nicht auf eine fondsgebundene private Rentenversicherung aus. Wer dort anspart und sich anschließend eine Rente auszahlen lässt, zahlt zunächst überhaupt keine Steuern und anschließend fast keine (Ertragsanteilsbesteuerung).

 

Um weitere Steuervorteile nutzen zu können, musst Du die Mindestlaufzeit von zwölf Jahren einhalten und Du darfst die Versicherung nicht vor Deinem 63. Lebensjahr in Anspruch nehmen. Wenn Du beides beachtest, sind sämtliche Erträge aus der Zeit der Ansparphase steuerfrei. Du musst lediglich die günstigere Ertragsanteilsbesteuerung auf Deine Rente zahlen.

 

 

Gestalte jetzt Deine Zukunft!

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Carmen SW300_300 Carmen Junker, Klimafonds-Expertin: Geld regiert die Welt, so heißt es immer. – Bei Klimafonds könnt Ihr mitregieren. Gut für die Umwelt, gut für Deine Finanzen. Mehr über Klimafonds findet Ihr auf Facebook, Google+ und  Twitter.