Ökostrom


19. Januar 2017

[schema type=”review” description=”Zusammenfassung: In der kalten Jahreszeit ist es zu Hause am gemütlichsten. Allerdings kann eine hohe Energieabrechnung die Folge eines ausgedehnten Winter-Cocoonings sein. Wie Du Energie sparst und es dennoch warm und gemütlich hast, verraten Dir die folgenden Tipps.” ]

 

 

Energie sparen ist nicht nur etwas für extrem Abgehärtete.

In dieser Woche herrscht Dauerfrost in großen Teilen Deutschlands. Lediglich die norddeutschen Küstenregionen können die 1-Grad Celsius-Marke überschreiten. Die Tageshöchstwerte liegen zwischen + 1 und – 7 Grad Celsius. Gegen Ende der Woche sollen die Temperaturen weiter in den zweistelligen Minusbereich sinken. Die gefühlten Temperaturen liegen deutlich tiefer. Verantwortlich dafür ist ein kräftiger Wind.

 

Hin und hergerissen zwischen „Winter Wonderland“, grippalem Infekt und kalten Füßen wünschst Du Dir sicher dieser Tage nur eins: Einfach gemütlich zu Hause bleiben – dort wo es warm und kuschelig ist – Cocooning – einigeln – auf den Frühling warten.

 

In der kalten und dunklen Jahreszeit sinken Thermometer und teilweise auch die gute Laune, dagegen steigt der heimische Energieverbrauch ordentlich an. Besonders ärgerlich, denn in diesem Jahr müssen viele Kunden auch ohne Mehrverbrauch mit höheren Stromkosten rechnen. Verantwortlich dafür ist die steigende Ökostrom-Umlage, die unabhängig von der Stromerzeugung erhoben wird.

 

Damit Dir die aktuellen Temperaturen keine zu allzu hohe Strom- und Heizkostenabrechnung bescheren, haben wir 5 coole Tipps zum Energiesparen zusammengestellt.

 

 

1. Tipp – Freiheit für den Heizkörper

Sicher ist eine konventionelle Heizung nicht gerade das Nonplusultra der modernen Raumgestaltung. Aber gerade wenn die Technik stimmt, zum Beispiel im einer modernen Gasheizung, ist die klassische Heizung weiterhin häufig anzutreffen und sinnvoll. Dennoch ist es keine gute Idee, den Heizkörper zu verstecken. Wenn eine Kommode oder ein Sofa vor der Heizquelle stehen oder dicke Vorhänge die Heizung verdecken, werden zwar die Möbel schön warm, nicht aber Deine Räume. Bis hier die warme Luft angekommen ist, wurde viel Energie benötigt. Ein freier Heizkörper lässt die warme Luft ungehindert im Zimmer zirkulieren.

 

Und wie sieht es auf der anderen Seite der Heizung aus, an der Wand? Viele Heizungen befinden sich unterhalb der Fenster und damit an einer Außenwand des Gebäudes. Wenn die Hauswand nicht ausreichend isoliert ist, geht hier viel Energie verloren. Abhilfe kannst Du mit einer Dämmmatte aus dem Baumarkt schaffen. Eine kleine Anschaffung, die sich schnell rechnet.

 

 

2. Tipp – Finde die richtige Zimmertemperatur

Wer von draußen in die Wohnung kommt, klagt im Winter selten über mangelnde Wärme. Wer aber zu Hause über mehrere Stunden am Schreibtisch oder auf dem Sofa sitzt, verliert schnell das Gefühl für die angemessene Zimmertemperatur. 20 Grad Celsius sind eine gute Wohlfühltemperatur in genutzten Räumen. Wenn Dir das zu kühl ist, schaffen Pullover und dicke Socken günstig Abhilfe. Wenn Du die Zimmertemperatur konsequent im Blick behältst lohnt sich das durchaus: Eine Absenkung um bereits ein Grad bewirkt eine Heizkostenersparnis von bis zu 6 Prozent.

 

Sei aber nicht zu ehrgeizig beim Energiesparen, denn jetzt zu Hause – dick eingemummelt – die Heizung komplett zurückzudrehen, kann teuer werden. Wenn Du die Wohnung wieder aufheizen willst, verbrauchst Du in den ausgekühlten Räumen schnell mehr Energie als Du zuvor eingespart hast. Auch wenn die Räume wenig genutzt werden, sollte die Zimmertemperatur nicht niedriger ausfallen als 15 Grad Celsius.

 

Am einfachsten ist es wenn Du über moderne Regler und Heizthermostate verfügst. Dann kannst Du die jeweilige Zimmertemperatur bereits im Vorfeld programmieren und Dich beim nach Hause kommen über angenehme Wärme freuen.

 

Sparen ist für viele Menschen eine emotionale Angelegenheit, häufig ist es schwer einzuschätzen, ob wirklich etwas eingespart wurde oder ob nur das Gefühl von Einschränkung besteht. Schaffe Dir eine solide Faktenplattform, schreibe regelmäßig Zählerstände auf und sammele die Abrechnungen Deines Energieversorgers. So behältst Du den Überblick. Wieviel Energie ein durchschnittlicher Haushalt verbraucht, kannst Du im bundesweiten Heizspiegel nachlesen. So siehst Du, wie Dein Verbrauch im Vergleich ausfällt und kannst Einsparpotenziale besser ermitteln.

 

 

3. Tipp – Tür zu, es zieht!

Gekippte Fenster im Winter treiben die Heizkosten in die Höhe.

Türen und Fenster sind kritische Punkte, an denen die Wärme schnell entweichen kann. Eine simple Regel lautet daher: Warme Luft im Zimmer behalten und die Zimmertüre schließen. Wenn du Rollläden an den Fenstern hast, dann nutze sie jetzt konsequent, denn diese isolieren zusätzlich. Schau Dir auch die Fensterrahmen und Dichtungen genau an und bringe mögliche Schäden in Ordnung. So bleibt die kalte Luft draußen und Du sparst unnötige Heizkosten.

 

Natürlich müssen Deine Zimmer auch im Winter gelüftet werden. Optimal ist dabei eine regelmäßige Stoßlüftung. Also die Heizung runterdrehen und die Fenster weit öffnen. Die kurze und regelmäßige Lüftung bringt frische Luft in die Zimmer ohne die Wände und die Einrichtung übermäßig auszukühlen. Anschließend bringst du die Heizung wieder in die richtige Einstellung. So hast Du einen guten Luftaustausch und beugst der gesundheitsgefährdenden Schimmelbildung vor.

 

 

4. Tipp – Beleuchtung

Während die Weihnachtszeit noch mit Festbeleuchtung in den Städten und Häusern die winterliche Dunkelheit erträglich machte, bringt der Januar viel traurige Dunkelheit mit sich. Ein helles Heim schafft entsprechend einen Gegenakzent. Wenn Du zu Hause auf energiesparende Beleuchtung, wie beispielsweise Energiesparlampen oder LEDs setzt, bleibt Deine Stromrechnung moderat. Einfachster Tipp: Wenn Du einen Raum verlässt, schalte das Licht aus

 

 

5. Tipp – Gemütliche Mahlzeiten

Auch nach Weihnachten hält die Tendenz an: An dunklen und kalten Tagen wird mehr gegessen als sonst. Kein Wunder, denn heiße Suppen, Ofengerichte oder ein geselliges Fondue sind echte Soulfoods und vertreiben den Winterblues und die Kälte gleichermaßen. Entsprechend befinden sich Backofen und andere Elektroräte häufiger als sonst im Einsatz.

 

Denke also auch jetzt an die allgemeingültigen Energiesparregeln in der Küche: Nutze energiesparende Geräte, schalte beim Kochen den Herd rechtzeitig aus und nutze die Restwärme, heize den Backofen nicht unnötig vor – und genieße die Mahlzeit.

 

Tipps für die passende Getränkeauswahl findest du hier. Noch etwas Süßes zum Dessert? – Schokolade macht nicht nur im Winter glücklich. Achte beim Einkauf jedoch auf Ware mit dem Fair Trade-Siegel. Wenn Du den Anbau von klimafreundlicher und fairer Schokolade aktiv unterstützen willst, ist die Beteiligung an einem KakaoWald eine interessante Investitionsmöglichkeit für Dich.

 

 

Energie sparen und das Klima schützen

Energie sparen ist nicht nur gut für Deine Haushaltskasse. Ein bewusster Umgang mit Strom und Heizenergie schont auch die Umwelt und das Klima.

 

Energieverbrauch und Energieeffizienz bleiben angesichts der weltweiten Klimakrise wichtige Themen, die Du mit Deinem Geld mit beeinflussen kannst.

 

Klimafonds hilft Dir dabei, Dein Geld so anzulegen, dass es in Unternehmen und Staaten fließt, die sich für eine nachhaltige Entwicklung einsetzen.

 

Fülle den einfachen Fragebogen aus und finde bei Klimafonds Deine klimafreundliche Geldanlage.

 

 

 Gerd SW300x300 Gerd Junker, Klimafonds-Experte: Die Welt ist extrem komplex. Sinnvolle Geldanlagen können jedoch einfach sein. Bei Klimafonds finden wir die passende Lösung für Eure Bedürfnisse. Mehr Klimafonds findet Ihr auf Facebook, Google+ und  Twitter.

 

 



22. Dezember 2016

[schema type=”review” description=”Zusammenfassung: Silvester steht vor der Tür, jetzt noch ein paar gute Vorsätze für das neue Jahr fassen. Weniger Stress, mehr Sport, Gutes tun? Alles prima Ideen, aber hast Du Dir das nicht schon im letzten Jahr vorgenommen? Manchmal ist weniger mehr: Wer sich für 3 kleine Veränderungen entscheidet, hat gute Chancen, dass die Vorsätze diesmal auch umgesetzt werden. 3 kleine nachhaltige Anregungen, die leicht zu realisieren sind.” ]

 

 

Ein glückliches neues Jahr! Und viel Erfolg bei den persönlichen Neujahrsvorsätzen!
Ein glückliches neues Jahr! Und viel Erfolg bei den persönlichen Neujahrsvorsätzen!

Weißt Du was Prokrastination ist? – Ein schönes Wort für eine sicher vielen bekannte Angewohnheit: Dinge aufzuschieben, vor sich her zu schieben, Pläne zu machen, jedoch nicht in die Tat umzusetzen. Jetzt, kurz vor Jahresende, hat Prokrastination Hochkonjunktur, denn mit einer Liste guter Vorsätze für das kommende Jahr dürfen wir ganz offiziell unsere Pläne aufschieben – um dann 2017 richtig durchzustarten, auch in Sachen Nachhaltigkeit.

 

 

 

Neujahrsvorsätze: Wellness – Selfness – Sparsamkeit

Das Fassen guter Vorsätze hat eine lange Tradition und drückt mehr oder weniger den Wunsch zur Selbstperfektionierung aus. Schließlich will fast jeder von uns entspannter, schöner, fitter, erfolgreicher, konsequenter und überhaupt ein besserer Mensch sein. Wenn es Dir auch so geht, befindest Du Dich in guter Gesellschaft. Umfragen haben ergeben, dass gut 60 Prozent der Deutschen im kommenden Jahr Stress vermeiden wollen. Ebenso viele gaben an, dass sie im kommenden Jahr regelmäßig Sport treiben wollen. Rund die Hälfte der Bevölkerung will zudem auf eine gesündere Ernährung achten. Neben diesen Wellness-Vorsätzen stehen auch Selfness-Vorsätze hoch im Kurs: 50 Prozent der Menschen wünschen sich mehr Zeit für sich selbst. 60 Prozent darüber hinaus auch mehr Zeit für die Familie. Neben diesen Wünschen nach mehr Zeit erscheint der Vorsatz von gut 30 Prozent der Befragten recht nüchtern. Sie gaben an, im kommenden Jahr sparsamer leben zu wollen.

 

Scheitern als Chance

Die ernüchternde Statistik bei allen Neujahrsvorsätzen lautet: Gut die Hälfte aller Befragten haben ihre Vorsätze zum neuen Jahr nicht durchgehalten oder erst gar nicht umgesetzt. Die motivierende Statistik: Rund die Hälfte aller Vorsätze wurde erfolgreich verwirklicht. Das Glas ist also auch hier entweder halb voll oder halb leer. Generell gehen Psychologen davon aus, dass Vorsätze, die ganz konkret formuliert sind, gute Aussichten auf eine erfolgreiche Umsetzung haben. Dabei kann der Vorsatz durchaus ehrgeizig sein, sollte sich aber noch im Rahmen der Realität bewegen. Falls Du zu denen gehörst, die ihre Vorsätze bislang nicht umgesetzt haben, solltest Du daran denken: Auch kleine Schritte führen zum Ziel. Überlege Dir, was wirklich möglich ist und verwirkliche Deine Pläne zeitnah. Das nennt man dann übrigens Präkrastination.

 

 

Was Du heute kannst besorgen …

Drei Ideen für nachhaltige Neujahrsvorsätze mit exzellenten Erfolgsaussichten!
Drei Ideen für nachhaltige Neujahrsvorsätze mit exzellenten Erfolgsaussichten!

Persönliche Vorsätze für die Zukunft können motivieren. Wenn Du noch keine guten Vorsätze für das kommende Jahr hast, dann kannst Du dich von unseren Vorschlägen inspirieren lassen. Sie sind für fast jeden geeignet, nachhaltig für Mensch und Umwelt und – ganz wichtig – einfach in der Umsetzung. Wenn Du keine guten Vorsätze für 2017 formulieren willst, findest Du hier vielleicht dennoch Ideen, Du das nächste Jahr sinnvoll mitgestalten kannst. Das Team von Klimafonds wünscht auf jeden Fall einen guten Start!

 

 

1. Neujahrsvorsatz: Vorfahrt für Fairtrade

Nach den Lebensmittelskandalen der letzten Jahre, finden Bio-Produkte immer mehr Käufer. Entsprechend haben sind Bio-Lebensmittel längst nicht mehr nur in kleinen Öko-Läden zu haben, sondern stehen mittlerweile gleichberechtigt in den Regalen von Supermärkten und Discountern. Doch bei weitem nicht alles was Bio ist, stammt auch aus fairem Handel. Besonders Kaffee, Tee, Kakao, Schokolade und exotische Früchte werden immer noch unter ausbeuterischen Arbeitsverhältnissen in Afrika und Südamerika geerntet. Menschen, die dort auf den Plantagen arbeiten, können mit dem Verdienst kaum ihren Lebensunterhalt sichern, Kinderarbeit steht vielerorts noch immer an der Tagesordnung. Sicher ist es schwer, komplett aus dem Konsumkreislauf auszubrechen, dennoch hat jeder Kunde auch eine Marktmacht. Und diese kannst Du nutzen.

 

Nachhaltig und fair genießen.
Nachhaltig und fair genießen.

Dieser Neujahrsvorsatz ist einfach umzusetzen. Überlege, welches konventionelle Produkt Du regelmäßig gerne nutzt und ersetze es ab sofort durch das entsprechende Fairtrade-Produkt. Wenn Du unsicher bist, welche Produkte wirklich aus fairem Handel stammen, kannst Du Dich auf der Seite von Fairtrade Deutschland umfassend informieren. Aufschluss gibt Dir auch das grün-blaue Fairtrade-Siegel. Ebenfalls aus fairem Handel stammen alle Artikel von Gepa. Das Unternehmen hat ein eigenes Siegel und unterliegt noch strengeren Kriterien als das Fairtrade-Siegel.

 

Fairtrade-Produkte sind teilweise teurer als konventionelle Produkte. Was allerdings Kaffee anbelangt, greifen vor allem Anhänger von Kapselsystemen ohne Murren sehr viel tiefer in die Tasche und schädigen durch die aufwändige Aluminiumverpackung zudem die Umwelt. Zum Vergleich: Ein Kilogramm Kaffee in Kaffeekapseln kostet rund 60 Euro, konventioneller Kaffee wird für rund 15 Euro pro Kilogramm angeboten, Gepa-Kaffee für rund 20 Euro.

 

 

2. Neujahrsvorsatz: Strom aus Erneuerbaren Energien

Einige Dinge laufen in unserem Leben mehr oder weniger automatisch. Irgendwann hast du Dich für einen Stromanbieter entschieden und dieser bucht regelmäßig die jeweiligen Beträge ab. Während früher der Strom immer von den zuständigen Stadtwerken geliefert wurde, ist seit der Liberalisierung des Strommarktes das Angebot vielfältiger geworden. Allerdings dominieren noch immer die großen Stromkonzerne den Markt, die auf fossile Energiträger, die das Klima schädigen, und auf die unsichere Atomenergie setzen. Gleichzeitig ist die Energiewende in Deutschland eine beschlossene Sache, die spätestens seit der Reaktorkatastrophe von Fukushima großen Rückhalt in der Bevölkerung findet.

 

Wenn Du noch einen konventionellen Stromanbieter nutzt, ist das neue Jahr eine gute Gelegenheit, auch privat die Energiewende einzuläuten und künftig auf Strom aus Erneuerbaren Energien wie Sonne, Wind, Wasser oder Biomasse zu setzen.

 

Dein Aufwand ist überschaubar. Suche Dir einen Ökostromanbieter zu dem du wechseln möchtest, kündige Deinen bisherigen Lieferanten und je nach dem, an welche Vertragslaufzeiten Du gebunden bist, wirst Du spätestens im Frühjahr klimafreundlich produzierten Strom nutzen können. Wenn Du diesen Neujahrsvorsatz umsetzt, hast Du eine nachhaltige Entscheidung für die kommenden Jahre getroffen.

 

 

3. Neujahrsvorsatz: Geld ethisch-ökologisch anlegen und verwalten

Weil wir gerade über Entscheidungen für die kommenden Jahre sprechen, wie sieht es bei Dir in Sachen Finanzen aus? Welches Geldinstitut ist die Bank Deines Vertrauens und nach welchen Kriterien wählst Du Investments aus?

 

Geld ist in unserer Welt ein enormer Machtfaktor. Diese Macht kannst Du nutzen und Dich für Banken  und Finanzdienstleister entscheiden, die Deinen ethischen und ökologischen Überzeugungen entsprechen. Diese legen Dein Geld in sozialen, ethischen und ökologischen Projekten an. Investments in Waffen und Rüstung, Atomenergie und fossile Energieträger, Gentechnologie, Massentierhaltung und ähnliche Unternehmungen werden nicht unterstützt.

 

Auch ethisch-ökologische Geldanlagen bringen gute Erträge.
Auch ethisch-ökologische Geldanlagen bringen gute Erträge.

Wenn Du Dich für eine Bank mit ethischen und ökologischen Grundsätzen entscheidest, ist der Wechsel nicht schwer. Daueraufträge ziehen automatisch mit um. Du musst Dich nur darum kümmern, Deine neue Bankverbindung allen relevanten Stellen mitzuteilen, beispielsweise Deinem Arbeitgeber.

 

Wenn Du Deine Vermögensbildung, Deine Altersvorsorge und alle Aktivitäten rund um Deine Geldanlagen fair und klimafreundlich gestalten willst, bist Du bei Klimafonds an der richtigen Adresse. Wir sorgen dafür, dass mit Deinem Geld Projekte, Unternehmen und Staaten unterstützt werden, die das Klima schützen und soziale und ethische Werte aktiv umsetzen. Ethisch-ökologische Geldanlagen haben sich in den vergangen Jahren positiv entwickelt und versprechen auch in Zeiten der Niedrigzinsen gute Erträge. Verwirklich also Deine Neujahrsvorsätze und fülle unseren einfachen Fragebogen aus.

 

Klimafonds wünscht ein friedvolles neues Jahr!

 

 

 Gerd SW300x300 Gerd Junker, Klimafonds-Experte: Die Welt ist extrem komplex. Sinnvolle Geldanlagen können jedoch einfach sein. Bei Klimafonds finden wir die passende Lösung für Eure Bedürfnisse. Mehr Klimafonds findet Ihr auf Facebook, Google+ und  Twitter.

 

 



21. November 2016

[schema type=”review” description=”Zusammenfassung: Elektrische Beleuchtung wird immer energieeffizienter. Nachdem die traditionelle Glühbirne langsam vom Markt verschwindet, folgen immer sparsamere und umweltfreundlichere Alternativen. Besonders überzeugend dabei sind LED-Leuchten.” ]

 

 

Stimmungsvolles Licht bringt Helligkeit in die dunkle Jahreszeit.
Stimmungsvolle Beleuchtung  bringt hellen Glanz  in die dunkle Jahreszeit.

Im Dunkeln aufstehen, im Dunklen wieder von der Arbeit zurückkommen – Herbst- und Winter drücken aufs Gemüt. Zum Glück ist es zu Hause warm und hell. Allerdings steigen damit auch Deine Energiekosten, denn Deine Lampen verbrauchen Strom. Wieviel Strom verbraucht wird, liegt mittlerweile entscheidend daran, welche Beleuchtungsmittel Du vorzugsweise nutzt.

 

Die klassische Glühbirne verschwindet aus den Regalen und ist in vielen Haushalten kaum noch zu finden. Zu Recht, denn sie ist und war ein echter Energiefresser. Allerdings treten die neuen energiesparenden Leuchtmittel ein schwieriges Erbe an, denn viele Menschen haben sich sehr an die Glühbirne gewöhnt und stehen der neuen Leuchten-Generation skeptisch gegenüber. Vor allem die Energiesparlampe genießt den zweifelhaften Ruf, dass sie einen Raum eher dunkler als heller macht. Bringen wir also heute etwas Licht ins Dunkle und schauen uns die Vor- und Nachteile der Leuchtmittel genauer an.

 

 

Die Glühbirne – Und es wurde Licht …

Mehr als einhundert Jahre war sie die unangefochtene Nummer eins in Sachen Beleuchtung: Die Glühbirne wurde 1879 vom US-amerikanischen Erfinder Thomas Alva Edison zum Patent angemeldet. Nur kurze Zeit später verdrängte das elektrische Licht altmodische Petroleumlampen aus den Haushalten und eroberte die Welt. Mit einer Leistungsstärke bis zu 100 Watt wurde eine neue Dimension von künstlicher Helligkeit möglich.

 

Mit dem steigenden Umweltbewusstsein seit den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts wurde aber auch vielen Menschen klar, dass diese Erleuchtung durchaus ihren Preis hat. Durch ihren hohen Stromverbrauch konnte die Glühbirne langfristig nicht mehr überzeugen. Innerhalb der Europäischen Union werden Glühbirnen nun seit rund vier Jahren Schritt für Schritt aus dem Handel genommen, als erste gehen musste die 100-Watt-Birne.

 

Auslaufmodell Glühbirne.
Auslaufmodell Glühbirne.

Der größte Vorteil der Glühbirne: Sie war das erste elektrische Leuchtmittel und genießt damit immer noch große Beliebtheit. Dazu besticht die Glühbirne durch eine gewisse Simplizität. Gefertigt aus Metall und Glas war die Glühbirne günstig in der Anschaffung und kann einfach über den Restmüll im Haushalt entsorgt werden. Und das war auch regelmäßig notwendig, denn die Lebensdauer von Glühbirnen beträgt – je nach Einsatz – lediglich ein bis zwei Jahre. Womit wir schon bei den Nachteilen wären. Neben der kurzen Lebenszeit ist die geringe Energieeffizienz der Glühbirne ein großes Manko. Die geringen Anschaffungskosten nivellierten sich stark, wenn man den hohen Energieverbrauch realistisch hinzurechnet.

 

 

 

Energiesparlampe, Halogen und LED – The Next Generation

Die Glühbirne wird also bald gänzlich der Vergangenheit angehören. Dass Du jetzt dennoch nicht im Dunkeln sitzen musst, ist den neuen technologischen Möglichkeiten zu verdanken, die neue Generationen von Leuchtmitteln auf den Markt gebracht haben. Energiesparlampen, Halogenlampen und LED-Leuchten lösen aktuell die Glühbirne ab. Die drei alternativen Leuchtmittel verbrauchen alle bedeutend weniger Energie, es gibt jedoch auch große Unterschiede zwischen den neuen Produkten.

 

 

1. Energiesparlampen – Fakten und Gefühle

Vor gut 25 Jahren kamen die ersten Energiesparlampen auf den Markt. Gemessen an unserer schnelllebigen Zeit ist sie damit schon fast wieder ein Klassiker. Ihr entscheidender Vorteil manifestiert sich bereits in ihrem Namen: sie spart Energie. Und das nicht zu knapp: Im Vergleich zu ihrer Vorgängerin, lässt sich mit einer Energiesparlampe drei Viertel der Energie einsparen. Laut einer Studie der Europäischen Union kostet demnach eine Betriebsstunde einer Energiesparlampe lediglich 0,27 Cent.

 

Auf den ersten Blick negativ fällt allerdings das Verhältnis auf, wenn die Energieaufwendungen bei der Herstellung von Glühbirne und Energiesparlampe verglichen werden. Diese liegen bei der Energiesparlampe zwölfmal höher als bei der Glühbirne. Allerdings ist hier auch der zweite Blick wichtig und dieser fällt auf die Lebensdauer der Leuchte: Hier übertrumpft die Energiesparlampe die Glühbirne mit einer 15 Mal so hohen Betriebszeit. Damit wird der hohe Produktionsaufwand mehr als ausgeglichen.

 

Nachteilig für die Energiesparlampe ist der hohe Anschaffungspreis, denn die Kosten-Nutzen-Rechnung im Zusammenhang mit den entstehenden Energiekosten ist für viele Konsumenten nicht leicht nachzuvollziehen. Und auch wer das Thema auf der Vernunftebene nachvollzieht, schluckt bei den Ladenpreisen der energieeffizienten Leuchte. Gerade bei ihrer Markteinführung erwies sich der Preis als größter Hemmschuh.

 

Gewöhnungsbedürftig war allerdings auch für viele das „Leuchtverhalten“ der Energiesparlampe. Wer bislang gewohnt war, dass mit Betätigung des Lichtschalters die volle Leistung in Sekundenbruchteilen erschien, musste sich jetzt mit einer langsamen Steigerung der Helligkeit abfinden. Auch die Lichtfarbe stößt – obgleich sich in diesem Feld bereits viel getan hat – noch immer auf Kritik.

 

Neben diesen emotionalen Nachteilen gibt es jedoch auch ökologische Mängel an der Energiesparlampe: Sie enthält Quecksilber und darf daher nicht über den Hausmüll entsorgt werden. Abgegeben werden können die ausgedienten Lampen bei den kommunalen Wertstoffhöfen und – mittlerweile fast flächendeckend – im Handel. Wenn die Energiesparlampen korrekt entsorgt werden, kann das schädliche Quecksilber wieder verwendet werden.

 

 

2. Halogenlampen – Schönheit vor Sparsamkeit

Halogenlampen kamen in den achtziger Jahren auf und avancierten in den neunziger Jahren zur trendigen und preisgünstigen Beleuchtung im Loft-Style. Überzeugen konnten die Halogenlampen durch Preise, Aussehen, gutes Licht und eine solide Lebensdauer. Darüber hinaus mussten die modernen Halogenlampen den Vergleich zur Glühbirne nicht scheuen, denn sie verbrauchten nur ein Drittel der Energie einer herkömmlichen Glühbirne, das ist jedoch im Vergleich zu Energiesparlampen nur ein geringer Vorteil, der sich mit dem Wegfall der Glühbirnen komplett auflöst.

 

 

3. LED-Lampen – Leistungsstärke überzeugt langfristig

LED-Lampen repräsentieren die leistungsfähige und langlebige Generation der energiesparenden Lampen. Durch ihre ausgezeichnete Helligkeit und eine angenehme und vielseitige Lichtfarbe erobern sie aktuell nicht nur die privaten Haushalte sondern setzen sich zunehmend in Büros und Industrie durch. Denn auch hier wird die hohe Energieeffizienz der LED-Leuchten als positiver Faktor für die Betriebskosten geschätzt.

 

Ein weiterer Vorteil der LED-Lampen: Sie sind quecksilberfrei. Dass sie dennoch nicht im Hausmüll landen sollten, liegt also nicht an giftigen Inhaltsstoffen, sondern an ihren wertvollen Bauteilen. Ausrangierte LED-Lampen werden gesetzlich als Elektroaltgeräte behandelt und entsprechend recycelt.

 

Apropos wertvolle Bauteile: Nachteil einer LED-Lampen ist der hohe Preis, durch den sich der Kauf im Verhältnis zur Energieersparnis erst nach mehreren Jahren rechnet. Dies ist auch der entscheidende Grund, warum sich LED-Lampen – trotz ihrer extremen Überlegenheit gegenüber anderen energiesparenden Leuchtmitteln – noch nicht vollständig durchsetzen konnten – allerdings befinden sie sich durchaus auf dem Weg: LED-Lampen wird bis zum Jahr 2020 ein Marktanteil von rund 70 Prozent prognostiziert.

 

 

Energieeffizienz & Erneuerbare Energien

Die perfekte Synthese: Energiesparende Beleuchtung mit Strom aus erneuerbaren Energien. Denn Du solltest nicht nur bei der Wahl Deiner Lampe und der passenden Leuchtmittel wählerisch sein, sondern auch bei der Wahl Deines Stromanbieters. Großartig, wenn Du – versunken mit einem guten Buch auf dem Sofa – sicher sein kannst, dass die Energie, die Deine Lampe zum Brennen bringt, aus erneuerbaren Quellen wie Sonne, Wind und Wasser stammen, die das Klima und die Umwelt schonen.

 

 

Auch bei den Finanzen auf Effizienz achten

Mit energieeffizienter Beleuchtung entlastest du die Umwelt und deine Haushaltskasse gleichermaßen. Aber Du kannst noch viel mehr tun, was Klima, Umwelt und Dir gleichermaßen nutzt: Bei Deinen Geldanlagen hilft Dir Klimafonds dabei, dass Deine hohen ökologischen und ethischen Ansprüche genauso erfüllt werden, wie Deine Erwartungen an attraktive Erträge. Überzeuge Dich hier und fülle unseren einfachen Fragebogen aus.

 

 

 

Carmen SW300_300 Carmen Junker, Klimafonds-Expertin: Geld regiert die Welt, so heißt es immer. – Bei Klimafonds könnt Ihr mitregieren. Gut für die Umwelt, gut für Deine Finanzen. Mehr über Klimafonds findet Ihr auf Facebook, Google+ und  Twitter.