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26. Januar 2017

[schema type=“review“ description=“Zusammenfassung: Die Windbeteiligung Leonidas XVIII wurde im letzten Jahr erfolgreich platziert. Nun hat Leonidas mit dem Kauf von zwei Windparks in Frankreich auch die Investitionsphase zügig abgeschlossen. Während Anleger von guten Erträgen profitieren, kommen Umwelt und Klima der gezielte Ausbau von Windkraftanlagen zugute.“ ]

 

 

Kauf von 2 französischen Windparks. Leonidas XVIII beendet die Investitionsphase.

Die Leonidas Associates AG aus dem mittelfränkischen Kalchreuth ist seit 2005 ein erfahrener Anbieter nachhaltiger Geldanlagen für institutionelle Anleger. Seit 2008 stehen Geldanlagen von Leonidas auch privaten Investoren zur Verfügung.

 

In den letzten Jahren konnte sich das Familienunternehmen Leonidas als Spezialist für Beteiligungen im Bereich der Windenergie einen Namen machen.

 

Die letzte erfolgreiche Windbeteiligung Leonidas XVIII kam im Februar 2016 auf den Markt. Die Zeichnungsfrist endete am 30. Juni 2016. Mit arbeitstäglich rund 300.000 Euro an Anlagegeldern erreichte die Beteiligung rasch ihr Ziel: die Einwerbung von Eigenkapital in Höhe von 10,4 Millionen Euro. Nach dieser kurzen Platzierungsphase hat Leonidas mit dem Kauf von zwei Windparks in Frankreich die Investitionsphase seiner achten Windbeteiligung bereits Ende des Jahres 2016 abgeschlossen. Leonidas führt mit der jüngsten Windbeteiligung sein bewährtes Konzept fort und verbindet eine hohe Investitionsquote mit einer steuerlich vorteilhaften Behandlung der Ausschüttungen.

 

 

Windenergie ist in Frankreich im Kommen

Obwohl die Kernenergie in Frankreich noch immer einen höheren Stellenwert genießt als in Deutschland, weht auch bei unseren westlichen Nachbarn mittlerweile ein neuer Wind. Derzeit bezieht Frankreich noch rund 75 Prozent seines Stroms aus Atomkraftwerken. Das Land ist jedoch auch gefordert, EU-Ziele umzusetzen und die Energiegewinnung aus regenerativen Quellen weiter auszubauen. Das 2015 verabschiedete Energiewende-Gesetz steckt den wirtschaftlichen und regulatorischen Rahmen für den Ausbau der Windenergie der „Grande Nation“.

 

Die Regierung plant den Ausbau der französischen Windenergie mit einer Gesamtleistung von 25.000 Megawatt bis 2020. Der Rückhalt für diese Entwicklung ist in der Bevölkerung hoch. Rund 95 Prozent befürwortet den Ausbau der „Éoliennes“, so der französische Begriff für Windkraftanlagen. Entsprechend konnten Windkraftanlagen im vergangenen Jahr einen rasanten Zuwachs von rund 45 Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnen.

 

 

Windenergie – Win-win für Umwelt, Verbraucher und Investoren

Da der französische Staat die Preise für den Strom aus Windkraftanlagen garantiert, profitieren Anleger von der soliden Wertentwicklung und attraktiven Erträgen der Leonidas Windbeteiligung.  Aktuell liegt der Einspeisetarif bei rund 8 Cent pro Kilowattstunde Strom. Dieser Tarif ist für laufende Anlagen in den kommenden 15 Jahre sicher, hinzu kommt, dass Frankreich die Höhe der Einspeisevergütung jährlich der Inflation anpasst.

 

Doch nicht nur die Anleger profitieren von den französischen Windkraftanlagen. Auch die Stromkunden werden auf längere Sicht Vorteile aus der Windkraft ziehen können, denn Wind weht zuverlässig und kostengünstig.

 

Der Ausbau der Stromversorgung aus Erneuerbaren Energien kommt auch ganz klar Umwelt und Klima zugute. Schließlich wird bei Strom aus Windkraftanlagen kein klimaschädliches CO2 ausgestoßen.

 

 

Leonidas baut seinen Marktanteil aus

Windkraft löst zunehmend die konventionelle Stromerzeugung ab.

Die Leonidas AG gehört in Frankreich zu den größten Investoren in Sachen Windenergie. Dabei nutzt Leonidas sein langjähriges Know-how aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien, das sowohl finanzielle als auch technologische Aspekte umfasst. Aufbauend auf gewachsenen Erfahrungen, einem Experten-Netzwerk sowie Kooperationspartnern im Markt, ist das Unternehmen in der Lage, die passenden Investments zu finden und aufzubauen.

 

Das ist Leonidas bereits 2014 mit vier fertiggestellten französischen Windparks gelungen. Die dortigen Windkraftanlagen liefern eine Gesamtleistung von 84 Megawatt. Damit hielt Leonidas bereits vor der Investitionsphase von Leonidas XVIII einen Marktanteil von 8 Prozent im französischen Windmarkt. Diesen Anteil baut Leonidas mit den neu getätigten Investitionen weiter aus und entwickelt die Windkraftbeteiligung Leonidas XVIII positiv für seine Investoren weiter.

 

 

1. Investition: Windpark Pays-JuséenWindenergie aus dem Burgund

Leonidas XVIII hat 2016 den Windpark Pays-Juséen gekauft. Die Anlage befindet sich im Binnenland im Burgund in Grenznähe zur Region Champagne-Ardenne. Verkäufer war die Projektentwicklungsgesellschaft Global Wind Power, die als Generalunternehmer und Spezialist für Windprojekte die Anlage aufgebaut hat.

 

Der Windpark Pays-Juséen nutzt die Technologie des renommierten Anlagenbauers Vestas Wind Systems. Der Windspezialist aus Dänemark entwickelt bereits 1979 Anlagen und hat sich als eines der führenden Unternehmen weltweit in diesem Bereich etabliert. In Europa ist die börsennotierte Vestas die Nummer eins in Sachen Windenergie. Und das mit einigem Recht, denn Vestas verfügt über eine umfassende Expertise und hat mit insgesamt 26 Niederlassungen weltweit über 55.000 Windkraftanlagen in insgesamt 75 Ländern aufgebaut.

 

In Pays-Juséen werden acht Vesta-Turbinen des Typs V110 2.0 MW eingesetzt, die über eine Leistungsfähigkeit von 16 Megawatt verfügen. Insgesamt soll die Anlage jährlich 36 Gigawattstunden Strom liefern. Das Projekt hat einen garantierten Einspeisetarif von 8,254 Cent pro Kilowattstunde Strom.

 

 

 2. Investition: Windpark Valbin – Windenergie aus der Region Champagne-Ardenne

Kurz nach der ersten Investition Ende 2016 konnte die Beteiligungsgesellschaft Leonidas Associates XVIII die Windkraftanlage Valbin kaufen und damit seine Investitionsphase erfolgreich abschließen.

 

Valbin befindet sich rund 150 Kilometer süd-östlich von Paris in der Champagne-Ardenne. Der Windpark Valbin baut auf acht Turbinen des Typs V117 2.4 MW der deutschen Firma Nordex.

 

Nordex zählt zu den technologischen Pionieren der Windenergienutzung und beschäftigt sich seit 1985 mit der Entwicklung von Windkraftanlagen. Der Windpark Valbin verfügt über eine Gesamtleistung von 19,2 Megawatt. Der Stromertrag soll jährlich bei rund 45 Gigawattstunden Strom liegen. Der garantierte Einspeisetarif für diese Anlage liegt von 8,097 Cent pro Kilowattstunde Strom.

 

 

Klimafreundlich investieren 

Die rasche und positive Entwicklung der Windkraftbeteiligung Leonidas XVIII zeigt, dass klimafreundliche Investments sich für alle Beteiligten auszahlen.

 

Windenergie bringt also sowohl finanziellen als auch ökologischen Nutzen. Wenn Du auch frischen Wind in Deine Finanzen bringen willst, bist Du bei den erfahrenen Beratern von Klimafonds an der richtigen Adresse. Mit rund 300 ethischen und ökologischen Geldanlagen, findest Du bei Klimafonds schnell die passende Finanzanlage für Dich. Am leichtesten geht es mit unserem einfachen Fragebogen.

 

 

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 Gerd SW300x300 Gerd Junker, Klimafonds-Experte: Die Welt ist extrem komplex. Sinnvolle Geldanlagen können jedoch einfach sein. Bei Klimafonds finden wir die passende Lösung für Eure Bedürfnisse. Mehr Klimafonds findet Ihr auf Facebook, Google+ und  Twitter.

 

 

 



22. April 2016

 

sicherheit-investition-windparkIch bin seit vielen Jahren im Bereich der Windkraft-Investments, Erneuerbare-Energien-Investments und allgemein im Bereich der nachhaltigen Geldanlagen tätig. Immer wieder fragen mich die Menschen, ob Windkraft oder Windparks auch für sicherheitsbewusste Anleger in Fragen kommen können. Denn gerade das Jahr 2014 mit der Insolvenz der Anbieters Prokon hat die Risiken von Geldanlagen in Windkraft aufgezeigt, auch wenn mittlerweile feststeht, dass für alle Anleger mit Gründung einer Genossenschaft als Nachfolge-Gesellschaft eine gute Lösung gefunden werden konnte. Auf der anderen Seite sind mittlerweile mehr als 25.000 Windkraftanlagen alleine in Deutschland installiert. Diese mussten alle finanziert werden: es kann sich also nicht um eine allzu unsichere Geldanlage handeln, sonst wären solche gewaltigen Investitionen nicht getätigt worden. Ich möchte im vorliegenden Artikel Licht in dieses Thema bringen und die Frage beantworten, ob eine Geldanlage in Windkraftanlagen für sicherheitsbewusste Anleger überhaupt in Frage kommt.

 

Dabei möchte ich vorweg schicken, dass ich das direkte Errichten und Betreiben einer Windkraftanlage außer acht lasse. Professionelle Windkraftanlagen sind einfach zu groß und zu teuer, als sich das der normale Anleger leisten könnte. Will dieser nämlich auf eine ausreichende Streuung bei seiner Kapitalanlage achten, wird er nämlich meist nur zwischen 10.000 Euro und 100.000 Euro in einen Windpark investieren wollen. Das ist nur ein Bruchteil dessen, was er zur Errichtung einer eigenen Anlage benötigen würde.

 

Man muss die unterschiedlichen Windkraft Geldanlagen unterscheiden

 

Wer in Windkraft investieren möchte, kann das auf unterschiedliche Art und Weise tun. Es ist sogar so, dass dieser Durchführungsweg wichtiger für die Sicherheit der Geldanlage in Windkraft oder Windparks ist, also die Windkraftanlage selbst. Denn die großen Hersteller wie Vestas, Nordex oder Gamesa haben alle ausreichend Erfahrung, um gute und effiziente Windkraftanlagen herzustellen.

 

Möglichkeit 1: Über Aktien oder Aktienfonds in Windkraft investieren

 

Wer mit seinem Geld die Windenergie fördern will, kann in Aktien von Windkraft-Unternehmen investieren. Aktieninvestments in Vestas, Nordex oder Gamesa sind problemlos möglich. Auch Siemens ist börsennotiert und ein führender Windkraft Hersteller – allerdings hat Siemens noch viele andere Geschäftsbereiche, so dass Siemens keine wirkliche Windkraft-Aktie im engeren Sinne darstellt.

 

Es gilt aber wie bei allen Aktien: Aktien sind nichts für Amateure, denn schließlich steht man beim Aktienmarkt Vollprofis als Handelspartner gegenüber. Wer mit Aktien Geld verdienen will, muss also sehr genau wissen, was er tut. Außerdem muss der Aktienkäufer über ausreichend Kapital verfügen. Denn um zu große Risiken zu vermeiden, muss das Geld gestreut werden. Bei 10 Aktienpositionen mit jeweils zum Beispiel 3.000 Euro, sollte der Aktionär als mindestens 30.000 Euro zu Anlage verfügbar haben.

 

windpark-investment-aktien-sicherheit
Einzelne Aktien kaufen: nur für erfahrene Anleger mit viel Zeit empfohlen.

Und der Direkt-Aktien-Käufer muss über ausreichend Zeit verfügen. Die Kurse, Stopp- oder Kauflimits sowie die Geschäftsberichte und Unternehmensmitteilungen wollen jeweils gelesen werden. Bei Beobachtung mehreren Aktien ist das für die meisten Privatanleger kaum zu schaffen.

 

Die realistischere Alternative für die meisten von uns ist deshalb die Anlage in Aktienfonds. Ein Fonds sammelt das Geld von vielen Anlegern ein und investiert es gezielt in Aktien. Die Vorteile für den Anleger sind die breite Streuung, die Verwaltung durch einen Profi und die niedrigen Einstiegssummen. Fonds sind meist ab 500 Euro Anlagesumme schon zu bekommen. Damit werden dann auch schon diese 500 Euro bereits auf die ganze Anzahl Aktien des Fonds breit gestreut, meist auf 50 bis 100 verschiedene Aktien.

 

Die breite Streuung ist auch der Grund, weshalb es keine reinen Windkraft-Aktienfonds gibt, denn das Angebot an Windkraft-Aktien ist zu klein für einen Fonds. Die Alternative sind Erneuerbare-Energien-Fonds, die gezielt in Unternehmen aus diesem Bereich investieren, also neben Windkraft-Herstellern auch in Solarzellen-Produzenten, Erneuerbare-Energien-Kraftwerksbetreiber oder Wasserkraftwerks-Anbieter. Noch etwas weiter fassen das Gebiet die Klimaschutz-Fonds, die neben dem Universum der Erneuerbare-Energien-Fonds auch noch andere Unternehmen investieren, die dem Klimaschutz dienen. Das können Hersteller von Dämm-Materialen sein oder Infrastruktur-Unternehmen, die für Klimaschutz sorgen.

 

Die Auswahl solcher Fonds ist breit. Gute Anbieter verstehen sich jedoch nicht nur als Themen-Fonds Anbieter, sondern berücksichtigen auch noch Ethik-Filter. Bei Fonds mit Ethik-Filtern reicht es, um aufgenommen zu werden, nicht aus, zum Beispiel nur ein Solarzellen-Hersteller zu sein. Vielmehr muss man auch noch gute Bedingungen für seine Mitarbeiter bieten, umweltschützende Produktionsprozesse nachweisen und mit Nachbarn und Lieferanten fair umgehen. Hier wird die Auswahl schon dünner – es kommen oft nur noch die Fonds von Ökoworld, JSS oder Swisscanto in Frage. Themenfonds, zum Beispiel von Pictet oder der Deutschen Bank Tochter DWS, scheiden damit meist aus.

 

Möglichkeit 2: Mit Nachrangdarlehen, Genussrechten oder anderen Schuldverschreibungen

 

Seit dem Prokon-Zusammenbruch viel weniger häufig vertreten sind Nachrangdarlehen, Genussrechte oder andere Arten von Schuldverschreibungen. Letztlich bedeuten diese Formen, dass man einem Unternehmen Geld leiht, dieses Unternehmen im Gegenzug dafür die Rückzahlung sowie Zinsen, in fester oder variabler Höhe, verspricht. Mitspracherechte, Kontroll- oder Informationsrechte hat der Anleger dabei keine. Er ist sehr stark auf das Geschick des Unternehmens angewiesen.

 

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass speziell die Zusage fester Zinsen meist für Probleme sorgt. Denn auch wenn die Geschäftsentwicklung in einem Jahr einmal nicht so gut verläuft, müssen die Zinsen gezahlt werden – andernfalls würde viel Unruhe im Markt auftreten und die Anleger ihr Geld möglicherweise gleich zurück fordern. Der Anbieter zahlt also, soweit es irgendwie geht, die Zinsen in voller Höhe zurück. Doch damit hat der Teufelskreis begonnen – er muss, um die Rückzahlung gewährleisten zu können, nämlich häufig noch mehr Kundengelder (frisches Geld einwerben). Um das zu erreichen, zahlt er häufig viel für die Werbung – die Situation verschlimmert sich. Nach einigen Jahren droht der Zusammenbruch des Systems.

 

Aber auch hier ist die differenzierte Betrachtung wichtig. Andere Genuss-Scheine, zum Beispiel das gerade erst komplett zurück gezahlte GDZ Genussrecht der Zukunftsenergien von Reconcept, zeigen, dass Genussrechte auch gut funktionieren können. Die Anleger erhielten neben Ihrer Einlage auch eine jährliche Verzinsung von 8 Prozent pro Jahr. Auch das Nachrangdarlehen Leonidas III Solar-Festzins Frankreich zahlt pünktlich und in voller Höhe seine versprochenen Zinsen.

 

Insgesamt sind Nachrangdarlehen, Genussrechte oder andere einfache Schuldverschreibungen jedoch die wohl risikoreichste Möglichkeit, in Windparks oder Windenergie zu investieren.

 

Möglichkeit 3: Windkraft Beteiligungen

 

Die häufigste Art, wie Privatanleger in Windkraft und Windparks investieren, sind die sogenannten Sachwert-Beteiligung. Dabei wird für eine bestimmte Anzahl von Windturbinen ein bestimmtes Volumen an Geld, zum Beispiel 10 Millionen Euro, bei Anlegern eingeworben. Damit wird eine eigene GmbH & Co. KG gegründet, bei der die Anleger die Eigentümer (Gesellschafter) sind, ins Leben gerufen. Initiiert und über die Laufzeit gemanagt wird die Gesellschaft vom sogenannten Emittenten, der dafür eine Vergütung erhält.

 

Der Vorteil: als Gesellschafter haben die Anleger alle Möglichkeiten bei “ihrem” Unternehmen. Sie haben umfangreiche Informations-Rechte und können auch eine neue Geschäftsleitung wählen. Das ultimative Instrument der Mitbestimmung durch Gesellschafter.

 

Windkraft Beteiligungen sind heute die wohl gängigste Form, um sich am Ausbau der Windkraft oder an Windparks zu beteiligen.

 

Wie ist die Sicherheit bei den einzelnen Anlagenmöglichkeiten zu beurteilen?

 

Wie erwähnt ist die Sicherheit viel mehr von der gewählten Anlageklasse als vom tatsächlichen Anlageobjekt abhängig – auch wenn dieses ebenfalls seine Bedeutung hat.

 

Die Sicherheit bei Windkraft Aktien oder Aktienfonds

 

Wie oben erwähnt gibt es mehrere reine Windkraft-Aktien. Sie unterliegen den typischen Aktien-Risiken, also starken Kursschwankungen. Die Unternehmen selbst sind mittlerweile bereits etablierte, langjährige, mittelständische Maschinenbau-Unternehmen. Windkraft-Nutzung ist ein etabliertes Geschäftsfeld, Abhängigkeiten von Einzelmärkten und damit von politischer Willkür, sind kaum noch vorhanden. Summa sumarum gilt: für Personen, die mit Aktien-Handel Erfahrung haben und ausreichend auf mehrere Windkraft-Aktien streuen können, haben eine schwankungsanfällige, aber sichere Geldanlage.

Für weniger erfahrene, oder mit weniger Kapital ausgestattete, Anleger empfiehlt sich die Investition in einen Erneuerbare-Energien-Fonds. Reine Windkraft-Fonds gibt es nicht, aber bei den Erneuerbaren Energien Fonds sind Windkraft-Hersteller praktisch immer mit an Bord – meist sogar als eine der größten Positionen. Die Streuung mit einer Investition in meist 50 oder mehr Unternehmen ist bei einem New Energy Fonds ungleich höher als bei Aktien-Einzelinvestments. Außerdem wird das Portfolio von einem Profi gemanagt, so dass grobe Fehler ausbleiben werden. Es gilt: die Geldanlage in Erneuerbare Energien Fonds ist sicher. Die Fonds unterliegen jedoch der vollen Schwankungsbreite der Börsen. Als Themeninvestments können sie sogar eine stärkere Schwankungsbreite, nach unten wie nach oben, ausweisen. Anleger sollten also auch mit Kursrückgängen von 50 Prozent in einem Jahr zurechtkommen. Ein typisches Themen-Fonds-Risiko sehe ich bei den Erneuerbaren Energien allerdings kaum – zu unterschiedlich sind die einzelnen Themen wie Windkraft, Photovoltaik, Energiespeicher, Bio-Masse oder Wasserkraft.

Fazit: Richtig gemacht und mit ausreichend langem Atem von 8 bis 10 Jahren, ist die Sicherheit bei Aktien und Aktienfonds hoch.

 

Die Sicherheit bei Genussscheinen, Nachrangdarlehen oder anderen Schuldverschreibungen

 

Hier sieht die Lage nach meiner Ansicht anders aus. Diese Anlagemöglichkeiten leiden meist unter dem “festen Zinsversprechen”. Wirtschaftliche Probleme in einem Jahr führen zu häufig zur Vertuschung oder Belastungen der Zukunft. Damit beginnt ein Teufelskreis, der zu hohen Verlusten bei Anlegern führt kann.

 

Die Geldanlage in Nachrangdarlehen, Genussscheine oder andere Schuldverschreibungen sollte man also nur bei sehr genauer Kenntnis der Situation und sehr guter Kenntnis des Anbieters angehen.

 

Fazit: Nachrangdarlehen, Genussscheine und andere Schuldverschreibungen mit äußerster Vorsicht genießen und im Zweifel lieber meiden.

 

Sicherheit bei Windkraft Beteiligungen

 

Eine Windkraft-Beteiligung bei einem etablierten, im Bereich Windkraft erfahrenen Emittenten stellt ein überschaubares Risiko dar. Die Technik ist ausgereift und mittlerweile seit Jahrzehnten im Einsatz. Auch die Förder-Praxis der einzelnen Staaten folgt bekannten Mustern, es muss auch hier kein Neuland mehr betreten werden. Wenn die Randbedingungen passen, kommen durch Windkraft-Beteiligungen regelmäßige, interessante Ausschüttungen zustande. Im Gegensatz zu Anlagen in Aktien oder Aktienfonds auch dann, wenn an den sonstigen Kapitalmärkten gerade kein Geld zu verdienen ist – wie zuletzt 2008 (Finanzkrise) oder 2011 (Euro-Krise).

 

Trotzdem kann man nicht von einem risikolosen Investment reden. Winderträge können über Jahre hinweg niedriger ausfallen als geplant: einfach weil der Wind unterschiedlich stark weht. Windgutachten für einen bestimmten Standort können schlichtweg zu hoch angesetzt sein – alle folgenden Prognosen sind dann Makulatur. Oder staatliche Eingriffe, wie nachträgliche Kürzungen von Einspeisevergütungen, können die Einnahmen durcheinander bringen. Schließlich können auch Betrugsfälle bei Emittenten zu Verlusten führen.

 

Wer jedoch den wichtigsten Grundsatz bei Geldanlagen befolgt, nämlich sein Geld breit gestreut anzulegen, wird mit gut konzipierten Windkraft-Beteiligungen viel Freude haben. Meist sind diese bereits ab 10.000 Euro zu haben. Mit 40.000 Euro Anlagekapital kann man so z.B. 3 oder 4 Beteiligungen zeichnen. Damit kann der Anleger beruhigt schlafen.

 

Fazit: Wer sein Geld auf 3 oder 4 Windkraft Beteiligungen streuen kann, bekommt eine gute Sicherheit für sein Geld geboten.

 

Beispiele aktueller Windkraft-Geldanlagen

 

Im Bereich der offenen Investmentfonds könnte man folgende Zusammenstellung guter, langjährigere Erneuerbare Energienfonds wählen:

 

Investmentfonds Entwicklung letzte 5 Kalenderjahre (Durchschnitt pro Jahr) Möglicher Anteil am Portfolio
Pictet – Clean Energy EUR 4,4 % 30 %
DNB – Renewable Energy 3,2 % 30 %
RobecoSAM Smart Energy Fund 3,0 % 20 %
JSS New Energy Fund 0,3 % 10 %
Vontobel Fund – New Power 4,4 % 10 %
GESAMT 3,3 % 100 %

 

Dabei empfehle ich aufgrund der hohen Schwankungen eine Anlagedauer von rund 8 bis 10 Jahren. Als Themeninvestment sollte es auch nur eine Beimischung zu Eurer Gesamt-Geldanlage von maximal 10 Prozent sein.

 

Wer sich dagegen lieber im Bereich der Windkraft-Beteiligungen aufhält, könnte im Moment in folgende Projekte investieren:

 

Neue Energien VIII:

  • Investition in bereits stromliefernde Windkraft-Anlagen
  • kein Errichtungs-Risiko
  • Geplante Laufzeit: 10 Jahre
  • Gesamtausschüttungen Prognose*: 157 %
    (inkl. Rückzahlung der Einlage, vor Steuern)
    Hinweis: Der in Aussicht gestellte Ertrag ist nicht gewährleistet und kann auch niedriger ausfallen.
  • Mindestbeteiligung: 10.000 Euro zzgl. 5% Agio

 

Windenergie Deutschland:

  • Investition deutsche Windkraft-Anlagen
  • Anker-Windpark bereits eingekauft
  • Geplante Laufzeit: 8 Jahre
  • Gesamtausschüttungen Prognose*: 152 %
    (inkl. Rückzahlung der Einlage, vor Steuern)
    Hinweis: Der in Aussicht gestellte Ertrag ist nicht gewährleistet und kann auch niedriger ausfallen.
  • Mindestbeteiligung: 10.000 Euro zzgl. 3% Agio
  • Frühzeichnerbonus: 3 % p.a.

 

 

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