Klimawandel


15. März 2017

[schema type=”review” description=”Zusammenfassung: „America first“ – das gilt leider nicht im Klimaschutz und in der Erreichung der UN-Nachhaltigkeitsziele. Die Vereinigten Staaten rangieren hier auf Platz 25 – hinter vielen Ländern Europas. Dabei spielen nicht nur das geringe Engagement beim Ausbau Erneuerbarer Energien und der hemmungslose Konsum eine Rolle. Der SDG-Index, der die Zielerreichung der einzelnen Staaten bewertet, weist auch Mängel in den Bereichen Gleichberechtigung und in der Bekämpfung der Armut im Land aus. Es bleibt abzuwarten, wie sich die USA unter Donald Trump weiter entwickeln wird.” ]

 

 

USA – Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten und Gegensätze.

„America first“ – der mittlerweile schon historische Ausspruch des derzeitigen US-Präsidenten Donald Trump trifft die Realität nicht in allen Punkten. Zum Beispiel bei der Erreichung der 2016 von den Vereinten Nationen verabschiedeten Ziele zur nachhaltigen Entwicklung der Staatengemeinschaft. Hier belegen die USA zwar einen soliden 25. Platz, spielen aber absolut nicht in der ersten Liga mit. Dort hat das „alte Europa“ die Nase vorn. Allen voran Skandinavien (Teil 1 unserer Serie) sowie der deutschsprachige Wirtschaftsraum (Teil 2 unserer Serie). Im dritten Teil unserer Serie „Nachhaltige Staaten“ geht unser Blick daher über den Atlantik. Hier beleuchten wir diesmal besonders die Energie- und Klimapolitik der USA, die durch den Trump-Ausspruch von der „Klimalüge“ verstärkt in das allgemeine Interesse gerückt ist.

 

 

„Wait and see“ statt „Yes we can“?

Platz 25 im Nachhaltigkeits-Index für die USA ist durchaus problematisch, denn bei den vereinbarten 17 Zielen  der Vereinten Nationen, sind die Mitgliedsstaaten nicht nur aufgefordert, Energiewirtschaft, Stadtentwicklung und Konsum nachhaltiger zu gestalten – Themenfelder, in denen das Engagement der USA sicher noch stark ausbaufähig ist. Es geht aber auch um ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum, Chancengleichheit und Bildung. Außerdem sind Anstrengungen in Sachen Klimaschutz gefordert sowie die Sicherung der Ernährung, dem Zugang zu sauberem Wasser und Schutz der Umwelt und der Meere. Diese Ziele sollen alle UN-Staaten bis zum Jahr 2030 erreichen, um unsere Lebensgrundlagen auch für die kommenden Generationen zu bewahren.

 

Die Erreichung vieler dieser Nachhaltigkeitsziele sollte den USA eigentlich nicht schwer fallen. Auf dem Ampelsystem des SDG-Index steht allerdings aktuell die Ampel nur in 2 der 17 Teilbereiche auf „grün“, nämlich beim „Zugang zu sauberem Trinkwasser“ sowie im Bereich „Industrie, Innovation und Infrastruktur“. 3 Ampeln bescheinigen mit „gelb“ eine mittelmäßige Zielerreichung in den Bereichen „Bildung“, „Gesundheit“ und „Nachhaltige Städte und Kommunen“. Die übrigen Signale stehen auf „rot“. Das bedeutet, dass Amerika noch einen hohen Aufholbedarf in Gerechtigkeits- und Umweltbelangen hat.

 

Allerdings besteht die Gefahr, dass sich die USA von dem inspirierenden „Yes we can“-Denken verstärkt in die Besitzstandswahrung und –mehrung zurückzieht. Dabei stellt ein Stillstand in der Nachhaltigkeitspolitik der USA eine echte Gefahr dar. Schließlich verantwortet das Land fast 16 Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes und steht damit auf Platz 2 hinter China (28,21 Prozent). Ein Wirtschaften, das Folgen hinterlässt. Bereits jetzt verursacht der „American way of life“ den weltweit tiefsten ökologischen Fußabdruck.

 

 

Zwischen „einer unbequemen Wahrheit“ und der „Klimalüge“

Die USA werden seit Jahrzehnten mit Massenkonsum und Energieverschwendung assoziiert. Genauso lange warnen aber auch Vordenker aus den eigenen Reihen vor den Folgen.

 

Vorreiter war Ende der 70er Jahre der damalige US-Präsident und spätere Friedensnobelpreisträger Jimmy Carter. Seine Umweltstudie „Global 2000 – Zeit zum Handeln“ erregte weltweites aufsehen und ergänzte die 1972 erschienene Studie des Club of Rome „Die Grenzen des Wachstums“. Carters „Global 2000“ gab eine umfassende Prognose der weltweiten Entwicklung bis zum Jahr 2000 und gilt noch heute als eines der wichtigsten Veröffentlichungen in diesem Bereich. Die Studie warnte vor einer Bevölkerungsexplosion, tiefgreifenden Umweltproblemen und den Folgen des zunehmenden Treibhauseffekts und einer damit einhergehenden Veränderung des Klimas.

 

Vor den extremen Gefahren der Erderwärmung warnte in den 90er Jahren auch US-Vizepräsident Al Gore. In seinem Buch „Eine unbequeme Wahrheit“  befasste sich Gore ausführlich mit den Folgen eines ungehemmten CO2-Ausstoßes und warnte eindringlich vor den Gefahren der extrem ungleichen Verteilung von Ressourcen weltweit. Gore wurde für sein Engagement ebenfalls mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet und erhielt für die Verfilmung seines Werkes den begehrten Oscar in der Kategorie „Bester Dokumentarfilm“.

 

Auch in der jüngsten Vergangenheit haben sich die USA nicht dem Thema Klimakrise verschlossen. US-Schauspieler Leonardo DiCaprio reiste als UN-Friedensbotschafter um die Welt, um Politiker, Wissenschaftler und Menschen, die direkt vom Klimawandel betroffen sind zu befragen. In Dokumentarfilm „Before the Flood“ zeigt der Filmstar und Umweltaktivist zahlreiche Beispiele für die klimabedingten Veränderungen auf der Erde und zeigt auch positive Projekte zur klimafreundlichen Energiegewinnung. Ein Thema, das auch dem ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama nicht gleichgültig war. Mit dem „Clean Power Plan“ setzte er während seiner Amtszeit strenge Grenzwerte für die CO2-Emissionen von Kohlekraftwerken fest.

 

Das vielfältige Engagement zeigt, dass vielen Menschen in den USA die weitere Entwicklung der Welt wichtig ist und die Gefahren der aktuellen Entwicklung durchaus bekannt sind. Die Frage lautet jetzt, welchen Weg die USA unter dem neuen Präsidenten Trump einschlagen und welche Priorität dem Thema Nachhaltigkeit in allen Bereichen eingeräumt werden wird. Schließlich gilt Trump in den USA als Kohle-Lobbyist und hat während seines Wahlkampfes die Existenz einer globalen Klimakrise vehement geleugnet.

 

 

Quo Vadis US-Energiepolitik?

Klimapolitik in den USA – wohin geht die Reise?

Klimaschutz und Energiepolitik der USA beherrschen derzeit nicht die Berichterstattung über die USA. Vielmehr stehen aktuell außenpolitische Themen auf der Agenda weit oben. Welchen Weg die USA also zukünftig gehen werden, ist noch unklar. Als Unterzeichnerin des Pariser Abkommens zum Klimaschutz und UN-Mitglied, das den verabschiedeten Nachhaltigkeitszielen verpflichtet ist, werden die USA über kurz oder lang nicht um Entscheidungen in der nationalen Klimaschutzpolitik umhin können und ihren Beitrag – als einer der Hauptemittenten – zur Dekarbonisierung leisten müssen.

 

Derzeit nehmen die Vereinigten Staaten von Amerika mit einem jährlichen Umsatz von 12.000 kWh pro Kopf den 10. Platz im weltweiten Energieverbrauch ein. Generell wäre das Land in der Lage, seinen Bedarf komplett aus eigenen Ressourcen zu decken. 81 Prozent der Energie wird aus fossilen Energieträgern erzeugt. Allen voran, mit einem Anteil von 36 Prozent, noch immer Erdöl. 29 Prozent werden durch Erdgas erzeugt, 16 Prozent aus Kohle. Atomenergie nimmt einen Anteil von 9 Prozent ein. Lediglich 10 Prozent der verbrauchten Energie stammt aus Erneuerbaren Quellen. Damit liegen die USA weit unter dem EU-Durchschnitt von derzeit 18 Prozent. Lichtblicke zeigen sich n einzelnen Bundesstaaten, die sich selbst freiwillige Ziele zum Ausbau Erneuerbarer Energien gesetzt haben. Was fehlt ist allerdings eine nationales Gesamtkonzept, um die Energiegewinnung aus Sonne, Wind und Wasser auf den Weg zu bringen.

 

 

Den Klimaschutz wieder groß machen

Nachhaltige Entwicklung benötigt einen politischen und gesellschaftlichen Rückhalt. Wenn Regierung, Interessengruppen und Menschen gleichermaßen hinter dem Konzept stehen, sind nachhaltige Maßnahmen umsetzbar und zeigen Erfolge.

 

Was in der Politik funktioniert, lässt sich auch auf Deine Finanzen anwenden. Wenn du weißt, was du willst, kannst du mit dem richtigen Partner Deine Anlagestrategie optimal umsetzen. Klimafonds unterstützt Dich bei Deiner nachhaltigen Geldanlage.

 

 

 

 

Carmen SW300_300 Carmen Junker, Klimafonds-Expertin: Geld regiert die Welt, so heißt es immer. – Bei Klimafonds könnt Ihr mitregieren. Gut für die Umwelt, gut für Deine Finanzen. Mehr über Klimafonds findet Ihr auf Facebook, Google+ und  Twitter.

 

 



6. Februar 2017

[schema type=”review” description=”Zusammenfassung: Die Erde hat sich seit der Industrialisierung im Durchschnitt um mehr als ein Grad Celsius erwärmt. Das hat bereits sichtbare Auswirkungen auf die Umwelt. Zu beobachten sind auch stärkere Häufungen bestimmter Wetterphänomenen, wie Überschwemmungen und extreme Dürren. Höchste Zeit also, den Kurs zu ändern, sich von klimaschädlicher Energiegewinnung zu verabschieden und den CO2-Ausstoß drastisch zurückzufahren.” ]

 

 

Die Wetteraussichten verändern sich auch mit dem fortschreitenden Klimawandel.

Du hast die Nase voll vom nasskalten Winterwetter und sehnst Dich nach den ersten wärmenden Sonnenstrahlen des Frühlings? Verständlich, denn Wetterphänomene beeinflussen unser Leben und unsere Laune.

 

Obgleich in unserer hochtechnisierten Gesellschaft alle Prozesse reibungslos und jederzeit funktionieren sollen, weisen uns Witterungseinflüsse immer wieder in unsere Schranken. So tobte Anfang des Jahres Sturmtief „Egon“ durch das Land und brachte große Teile des Verkehrs zum Erliegen, deckte Dächer ab und brachte Unordnung in unser geordnetes Leben.

 

Angesichts heftige Stürme und bereits drei sogenannter „Jahrhunderthochwasser“ innerhalb eines Jahrzehnts in Deutschland fragt sich so mancher, ob das noch die Launen des Wetters sind oder doch schon Auswirkungen des fortschreitenden Klimawandels?

 

 

Wetter – Smalltalk, Klima – Big Talk

Wetter war und ist ein klassisches und unverfängliches Smalltalk-Thema. Das Klima unseres Planeten ist eher Gegenstand ernster und wissenschaftlicher Diskussionen. Aber die Grenzen beginnen zu verwischen. Diskutiert wird jetzt, in wie weit sich schon die menschlichen Einflüsse auf das Wetter auswirken. Denn dass der Mensch seit der Industrialisierung massiven Einfluss auf die Entwicklung des Klimas der Erde genommen hat, streiten mittlerweile nur noch harte Klimaschutzkritiker ab.

 

 

Naturkatastrophe versus Klimakrise – der feine Unterschied zwischen Wetter und Klima

Kritiker des Klimawandels werden nicht müde zu erwähnen, dass es schon immer Unwetter und Naturkatstrophen gegeben hat und das Klima einem natürlichen Wandel unterworfen ist. Daher ist die Abgrenzung von Wetter, Witterung und Klima durchaus in der Debatte von Bedeutung. Hier ist die Zeitdimension entscheidend. Der Begriff Wetter beschreibt die aktuellen meteorologischen Phänomene, also beispielsweise starke Regenfälle oder hohe Temperaturen. Wenn dieses Wetter länger anhält, etwa über mehrere Tage oder Wochen, können wir von Witterung sprechen. Klima ist der Begriff für die Phänomene in einer langfristigen Betrachtung. Der Zeitraum für diese Betrachtung liegt bei rund 30 Jahren. In diesem Zeitrahmen werden aus den erhobenen Daten Durchschnittswerte gebildet. Diese Mittelwerte geben dann zuverlässige Informationen darüber, ob beispielsweise Überflutungen durchaus noch im statistischen Mittel liegen oder sich eindeutig über den bisher gemessenen Daten befinden. Durch die Beobachtung der klimatischen Verhältnisse über einen langen Zeitraum können Veränderungen und Besonderheiten erkannt werden.

 

 

Krisenfall: der beschleunigte Klimawandel

Durch die Langzeitbetrachtung des Klimas auf der Erde ist in den vergangenen Jahren mehr als deutlich geworden, dass die Erderwärmung ziemlich exakt so verlaufen ist, wie sie von vielen Klimaforschern bereits vorausgesagt wurde. Bei vielen Phänomenen, die in der letzten Zeit aufgetreten sind, handelt es sich also nicht um kleine Verrücktheiten des Wetters, sondern um spürbare Auswirkungen des beschleunigten Klimawandels.

 

Und dieser rasche Wandel führt in eine Klimakrise, die durch den verschwenderischen Umgang mit konventionell erzeugter Energie verursacht wurde und noch weiter verursacht wird. Durch die Verbrennung fossiler Energieträger in der Industrie, im Verkehr und in den Haushalten sowie durch das anhaltenden hohe Konsumniveau und die stark industrialisierte Landwirtschaft und Massentierhaltung werden große Mengen an Treibhausgasen in die Atmosphäre gebracht.

 

Fakt ist, dass durch die Verbrennung von Kohle, Gas und Erdöl täglich rund 150 Millionen Tonnen des klimaschädlichen CO2 unsere Atmosphäre belasten. Hinzu kommt Methan aus der Landwirtschaft. Sicher gibt es auch natürliche CO2- und Methan-Quellen, jedoch liegt der von Menschen verursachte Ausstoß bereits eine Million mal so hoch – eine Menge, mit der die Umwelt längst nicht mehr zurechtkommt. Zum Vergleich: Ein durchschnittlicher Baum kann pro Jahr 12,5 Kilogramm CO2 speichern, um eine Tonne des Treibhausgases zu kompensieren sind also 80 Bäume notwendig. Wer jetzt den Baumbedarf ausrechnen will, der sich aus unserem täglichen CO2-Ausstoß ergibt, jongliert schnell im höheren zwölfstelligen Zahlenbereich.

 

Erderwärmung lässt die Polkappen schmelzen,

Das Wetter können wir nicht ändern, aber unser Verhalten und damit – auf längere Sicht auch das Klima. Und das ist bitter nötig, denn die globale Erderwärmung zu stoppen, ist mittlerweile überlebensnotwendig. Zu dieser Einsicht ist auch die Staatengemeinschaft gekommen. Daher hat die UN-Klimakonferenz in Marrakesch Ziele und Aktionspläne festgelegt, um eine unumkehrbare Klimakatstrophe abzuwenden. Um diese Ziel zu erreichen, muss die Erwärmung unseres Planeten unter der 2-Grad-Celsius-Marke gehalten werden. Das heißt, dass sich die Erde nicht mehr als zwei Grad gegenüber der durchschnittlichen Temperatur vor Beginn der Industrialisierung im 19. Jahrhundert steigen darf.

 

Ein ambitioniertes Ziel, schließlich lag im vergangenen Jahr der ermittelte Temperaturanstieg bereits bei 1,1 Grad Celsius. Darüber hinaus war 2016 das wärmste Jahr seit dem Beginn der Wetteraufzeichnungen. Klimaforscher gehen sogar vom wärmsten Jahr seit Ende der Eem-Zeit aus.

 

 

Auswirkungen der Erderwärmung

Abschmelzen der Polkappen, Flüsse, die über ihre Ufer treten, überflutete Küstenregionen. Auf der anderen Seite anhaltende Dürren und weitreichende Versteppung. Die Erwärmung der Erde hat viele Gesicherter.

 

Gleich ist jedoch, dass die extreme Veränderung des Klimas eine Zerstörung unserer Lebensgrundlagen zur Folge hat. Die Auswirkungen sind schon in vielen Teilen der Erde deutlich zu erkennen. Dabei sind nicht nur unzählige Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht. Auch der Lebensraum des Menschen wird immer kleiner. Ungerechterweise schlägt die Klimakrise bereits dort zu, wo der geringste CO2-Ausstoß weltweit produziert wird, in weiten Regionen des afrikanischen Kontinents. Missernten und Hungersnöte durch das veränderte Klima sind bereits jetzt eine bedeutsame Fluchtursache.

 

 

Erderwärmung wirksam stoppen

Um die Erde auch für zukünftige Generationen als bewohnbaren Planeten mit einer reichen biologischen Vielfalt zu erhalten, ist ein rasches Umdenken weltweit gefragt. Wichtige Puzzleteile sind dafür eine generelle Veränderung unseres Konsumverhaltens und der konsequente Ausbau von Erneuerbarer Energie. Der Wandel von fossilen Energieträgern hin zu erneuerbaren Quellen wie Wind, Wasser und Sonne, reduziert den CO2-Ausstoß und bringt das Klima wieder ins Gleichgewicht.

 

 

Sonnige Aussichten für klimafreundliche Investitionen

Mit dem Ausbau klimafreundlicher Technologien kann die globale Klimakrise wirkungsvoll ausgebremst werden. Um diese Entwicklung schnell voranzutreiben, sind Investitionen notwendig.

 

Eine gute Möglichkeit, Geld sinnvoll und nachhaltig anzulegen, etwas Positives für das Klima zu tun und gleichzeitig eine gute Rendite zu erwirtschaften. Klimafonds, Spezialist in Sachen klimafreundlicher Geldanlagen, hilft Dir bei der richtigen Finanzstrategie. Mache den Klimafonds Test – gut für Dich und für das Klima.

 

 

 

Carmen SW300_300 Carmen Junker, Klimafonds-Expertin: Geld regiert die Welt, so heißt es immer. – Bei Klimafonds könnt Ihr mitregieren. Gut für die Umwelt, gut für Deine Finanzen. Mehr über Klimafonds findet Ihr auf Facebook, Google+ und  Twitter.

 

 

 



10. November 2016

[schema type=”review” description=”Zusammenfassung: Klimaschutz und sichere, ertragreiche Geldanlagen schließen sich nicht aus. Im Gegenteil: Mit Erneuerbaren Energien Fonds kannst du die Energiewende finanziell unterstützen und selbst eine attraktive Rendite erwirtschaften. Gut also, auch im Finanzbereich auf regenerative Energien zu setzen.” ]

 

 

Viele Anleger setzen auf gute Erträge - ökonomisch und ökologisch.
Viele Anleger setzen auf gute Erträge – ökonomisch und ökologisch.

Umwelt- und Klimaschutz sind große politische Themen unserer Zeit. Aber auch im Alltag gibt es unendliche viele Möglichkeiten, wie Du Dich für diese Ziele einsetzen kannst. Zum Beispiel durch Deinen Konsum, denn als Verbraucher hast Du eine große Marktmacht, schließlich wollen alle Anbieter nur Dein Bestes, nämlich Dein Geld. Kritiker bemängeln oftmals, dass beispielsweise ökologisch erzeugte Lebensmittel um ein vielfaches teurer und so nicht für jeden erschwinglich sind. Zu diesem Thema gibt es eine Menge brauchbarer Ratgeberseiten und Life Hacks.

 

Deshalb wollen wir Deinen Blick auf die Dinge richten, die nicht immer unmittelbar mit Nachhaltigkeit in Verbindung gebracht werden: Deine Geldanlagen! Dazu eine gute Nachrichten: Gerade in diesem Bereich gibt es viele ausgezeichnete Möglichkeiten, den Lauf der Welt mitzubestimmen, beispielsweise durch Investitionen in erneuerbare Energien. Zweite gute Nachricht: Diese Geldanlagen sind nicht „teurer“ als konventionelle Investments – oder kurz gesagt: klimafreundlichen Investments bringen attraktive Erträge für Dich und für die Welt.

 

 

Dekarbonisierung aktiv umsetzen

Die globale Klimakrise zu bewältigen, ist eine der wichtigsten Aufgaben überhaupt. Das ist mittlerweile auch bei den Hauptverursachern, den führenden Industrienationen angekommen. Entsprechend haben die G7-Staaten im vergangenen Jahr die Dekarbonisierung beschlossen, also den hundertprozentigen Verzicht auf die fossilen Energieträger Kohle, Erdöl und -gas. Stattdessen sollen erneuerbare Energien stärker forciert werden.

 

Deutschland hat – auch unter dem Einfluss der Reaktorkatastrophe von Fukushima – die Energiewende mit dem schrittweisen Ausstieg aus der Atomenergie eingeleitet und setzt nun auch vermehrt auf regenerative Energien. Auch wenn die Umsetzung teilweise noch recht zögerlich vorangeht, wird immer mehr Menschen klar, dass die Energiequellen der Zukunft nicht tief unter der Erde liegen und unseren Planeten weiter schädigen. Sonne, Wind und Wasser liefern dagegen Energie kostengünstig, klimaverträglich und in ausreichendem Maße.

 

 

Erneuerbare Energien fördern

Um die Energieversorgung aus erneuerbaren Quellen voranzubringen, müssen entsprechende Anlagen aufgebaut werden. In Europa liegt der Anteil von erneuerbaren Energien bei neugebauten Anlagen bei mehr als 70 Prozent, doch es gibt noch viel zu tun. Da diese Anlagen auch finanziert werden müssen, eröffnen sich hier ausgezeichnete Möglichkeiten für klimafreundliche Geldanlagen.

 

Erneuerbare Energien Fonds sind Themenfonds, die Dir die Gelegenheit bieten, Dein Geld sinnvoll und zum Wohl des Klimas anzulegen. Du investierst hier beispielsweise in Solar- und Windparks, in Wasserkraftwerke, Unternehmen aus dem Bereich der erneuerbaren Energien oder auch in Unternehmen, die bewusst ihre CO2-Emissionen gering halten. Diese Fonds bieten Dir nicht nur die Sicherheit, dass Dein Geld in klimafreundliche Projekte investiert wird, sondern sind zugleich auch eine sichere Geldanlage mit attraktiven Renditen.

 

 

Fünf interessante Erneuerbare Energien Fonds

Klimafreundliche Geldanlagen stressfrei via Internet - mit kompetenter Beratung.
Klimafreundliche Geldanlagen stressfrei via Internet – mit kompetenter Beratung.

Aktuell gibt es eine Vielzahl von Investmentfonds aus dem Bereich der erneuerbaren Energien im Markt. Da ist es nicht leicht, die richtige Auswahl zu treffen und genau zu prüfen, welche Projekte und Unternehmen im Detail enthalten sind. Bei den Fonds und Musterdepots von Klimafonds kannst du stets sicher sein, dass es sich um klimafreundliche und nachhaltige Investmentfonds handelt die Deinen und unseren hohen ökologischen und sozialen Ansprüchen genügen und dabei auch ökonomisch auf sicheren Füßen stehen.

 

Damit du Dir ein besseres Bild von Erneuerbare Energien Fonds machen kannst, stellen wir Dir fünf konkrete Produkte vor, die sich in einem gemeinsamen Portfolio in den letzten fünf Jahren gut entwickelt haben. Konkret wurden 100.000 Euro auf die fünf Fonds zu gleichen Teilen angelegt. Zusammen verzeichneten die Fonds nach einer Laufzeit von fünf Jahren eine Wertsteigerung von rund 44 Prozent, Erträge, die sich in den aktuellen Niedrigzinszeiten sehen lassen können.

 

1. Vontobel

Der Vontobel Fund – New Power A-EUR wird von der Luxemburger Fondsgesellschaft Vontobel Management S.A. herausgegeben. Dabei handelt es sich um einen leistungsstarken Aktienfonds, der in den letzten fünf Jahren eine Performancesteigerung von fast 60 Prozent erreichen konnte. Vontobel investiert dabei weltweit in regenerative Energien sowie in Projekte zur Verbesserung von Energieeffizienz.

 

2. DNB

DNB – Renewable Energy A wird von der Fondsgesellschaft DNB Asset Management S.A. emittiert. Der Aktienfonds erwirtschaftete während einer fünfjährigen Laufzeit ein sattes Plus von rund 50 Prozent. Investiert wird ebenfalls im Bereich erneuerbarer Energien.

 

3. Pictet

Pictet – Clean Energie-P EUR ist ein Aktienfonds der Pictet Asset Management S.A. In den letzten fünf Jahren konnte dieser Fonds einen Zuwachs knapp unter 50 Prozent verzeichnen. Schwerpunkte des Investments sind Technologien für klimafreundliche Energieerzeugung und verbesserte Energieeffizienz. Ein besonderer Nachhaltigkeitsaspekt bei diesem Fonds: zwei Drittel der Anlagen werden in Unternehmen investiert, die zu reduzierten CO2-Emissionen beitragen.

 

4. Robeco

Der Investmentfonds RobecoSAM Smart Energy Fund B der GAM S.A. erzielte in den letzten fünf Jahren ein Plus von rund 39 Prozent. Bei diesem Fonds werden mindestens 80 Prozent der Anlagen in erneuerbare Energien einschließlich Technologien zur Steigerung der Energieeffizienz und Energieversorgung investiert

 

5. JSS Multi Label

JSS Multi Label SICAV – New Energy Fund (EUR) B ist ein Fonds der J. Safra Sarasin LU. Dieser Investmentfonds existiert bereits seit dem Jahr 2000 und zählt damit zu den Pionier-Produkten im Markt der nachhaltigen Kapitalanalgen. Der Klassiker erwirtschaftete in den letzten fünf Jahren ein Plus von rund 23 Prozent. Das angelegte Geld wird vollständig in die Bereiche erneuerbare Energien und Verbesserung der Energieeffizienz investiert.

 

 

Geldanlagen komfortabel und klimaschonend

Wenn Du Dein Geld klimafreundlich anlegen willst, hast Du also verschiedene Möglichkeiten, aber auch bei Erneuerbaren Energien Fonds kommt es – wie bei vielen Dingen des Lebens – auf die richtige Zusammenstellung an. Du hast also auch immer einen gewissen Aufwand. Denn gleichgültig, ob Du auf einen Schlag eine bestimmte Summe angelegen willst oder lieber Monat für Monat einen Betrag ansparst: Deine Anlagen müssen gepflegt und die Erträge versteuert werden. Gut, wenn Dir dabei ein erfahrener und verlässlicher Partner zur Seite steht. Klimafonds bietet Dir einen kompetenten und komfortablen Rundum-Service via Internet, für den Du nicht einmal das Haus verlassen musst.

 

Informiere dich über Deine optimale Anlagestrategie und fülle den Fragebogen aus. Klimafonds berät dich dann zu Deinem klimaschonenden Anlagekonzept.

 

Und nicht vergessen: Wenn du Dein optimales Anlagekonzept gefunden hast, kannst Du Deine positiven Erfahrungen mit anderen teilen, denn hier können viele Menschen zusammen sehr viel erreichen.

 

 

 Gerd SW300x300 Gerd Junker, Klimafonds-Experte: Die Welt ist extrem komplex. Sinnvolle Geldanlagen können jedoch einfach sein. Bei Klimafonds finden wir die passende Lösung für Eure Bedürfnisse. Mehr Klimafonds findet Ihr auf Facebook, Google+ und  Twitter.

 

 



9. November 2016

Hollywoodstar, Oscar-Preisträger und Friedensbotschafter der Vereinten Nationen. Leonardo DiCaprio präsentiert sich vielseitig und das, was er macht, macht er sehr gut. So auch jetzt als Dokumentarfilmer, denn DiCaprio ist in den letzten zwei Jahren um die Welt gereist und hat Politiker, Wissenschaftler, Umweltaktivisten und viele andere Menschen getroffen, die etwas zur globalen Klimakrise sagen können.

 

Der Dokumentarfilm trägt den Titel „Before the Flood“ und zeigt  schonungslos die Schäden, die der Mensch an seiner Umwelt bereits angerichtet hat. Gleichzeitig werden auch Lösungsansätze diskutiert, wie beispielsweise die konsequente Abkehr von fossilen Energieträgern.

 

Bildnachweis: "obs/National Geographic Channel/RatPac Documentary Films"
Bildnachweis: “obs/National Geographic Channel/RatPac Documentary Films”

 

Dass DiCaprio als US-Amerikaner zu der Nation gehört, die einen besonders hohen Anteil am globalen CO2-Ausstoß haben, mindert nicht die Glaubwürdigkeit seiner Mission. Es ist auch kein Zufall, dass „Before the Flood“ kurz vor den amerikanischen Präsidentschaftswahlen präsentiert wurde, denn es ist auch ein Anliegen des Film, die Wähler für Umweltthemen zu sensibilisieren und ihre Stimme entsprechend zu nutzen.

 

Wer „Before the Flood“ sehen will, muss kein Programmkino aufsuchen. Der Film ist kostenlos in 171 Ländern und übersetzt in 45 Sprachen auf National Geographic Channel und YouTube verfügbar.

 

 

Carmen SW300_300 Carmen Junker, Klimafonds-Expertin: Geld regiert die Welt, so heißt es immer. – Bei Klimafonds könnt Ihr mitregieren. Gut für die Umwelt, gut für Deine Finanzen. Mehr über Klimafonds findet Ihr auf Facebook, Google+ und  Twitter.

 

 



27. Oktober 2016

[schema type=”review” description=”Zusammenfassung: Nachhaltigkeitsthemen werden aktuell in vielen Sachbüchern behandelt. Wir haben eine kleine Empfehlungsliste aus den aktuellen Verlagsprogrammen zusammengestellt.” ]

 

 

Lesen entspannt und gibt positive Impulse.
Lesen entspannt und gibt positive Impulse.

Die Frankfurter Buchmesse hat in der vergangenen Woche wieder unzählige Neuerscheinungen präsentiert. Sicher sind auch viele darunter, bei denen Du sagst: „Und dafür werden Bäume gefällt!“

 

Wir haben uns umgesehen und zehn Buchtipps zusammengestellt, die Impulse für Dein Leben geben, Diskussionen anregen oder weiterführen und auch prima für gute Freunde ein sinnvolles Geschenk abgeben.

 

Ehrengäste auf der Frankfurter Buchmesse waren in diesem Jahr übrigens Flandern und die Niederlande. Gerade unser westliches Nachbarland hat in Sachen Nachhaltigkeit einiges zu bieten. Nicht nur, dass quasi die gesamte Nation – mindestens zeitweise – umweltfreundlich auf dem Fahrrad unterwegs ist. Nachhaltigkeit ist auch ein Ziel der niederländischen Politik, das bereits seit 1989 im Nachhaltigkeitskonzept festgeschrieben ist. Der sogenannte „Nationaal Milieubeleidsplan“ wird seit dem in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft dynamisch weiterentwickelt und befindet sich derzeit in der vierten Auflage. Damit konnten die Niederlande ihre Umweltbilanz seit den achtziger Jahren stark verbessern. Damals zählten die Niederlande weltweit zu den Ländern mit der stärksten Umweltverschmutzung. Verantwortlich dafür waren die hohe Autodichte, eine entsprechende Luftverschmutzung, eine hohe Bevölkerungsdichte sowie zahlreiche Unternehmen der Schwerindustrie. Jetzt haben die Niederlande bereits einige Hürden genommen und streben weiter eine nachhaltige ökologische Modernisierung an.

 

 

Zehn heiße Buchtipps für die kalte Jahreszeit

 

1. „Die Wachstumsgesellschaft“

von Helmut Knolle:

 

Technologischer Fortschritt und Wirtschaftswachstum hatten einmal den Zweck, das Leben der Menschen zu verbessern, materiell und geistig. Mittlerweile herrscht das Primat des materiellen Reichtums, von der Wirtschaft begrüßt, denn die Umsätze in der Konsumgüterindustrie werden mit Shoppinglaune, Freizeitartikeln, Pauschalreisen und flachen Entertainment-Angeboten erzielt. Helmut Knolle beschreibt den Untergang von Bildung und geistigen Werten bei einer gleichzeitig fortschreitenden Technisierung und spürt den Schwächen der herrschenden Ökonomie nach. Eine nicht ganz einfache Lektüre, die jedoch viele philosophische Anregungen mitbringt.

 

 

2. „Die Entscheidung: Kapitalismus vs. Klima“

von Naomi Klein

 

Nach dem durchschlagenden Erfolg von „No Logo“ war die Aktivistin Naomi Klein quasi über Nacht weltbekannt. Mit ihrem neuen Buch fordert Klein eine radikale Umgestaltung des herrschenden Wirtschaftssystems angesichts der fortschreitenden Klimakrise. Nur so lasse sich die Entwicklung aufhalten, so Klein, denn es gehe nicht allein um den CO2-Ausstoss sondern um das gesamte kapitalistische Wirtschaften. Dass der Abschied von einer Kultur des „Immer mehr“ durchaus möglich ist zeigen Beispiele aus aller Welt, die Klein aufwändig recherchiert hat und fundiert kommentiert.

 

 

3. „Ohne Auto leben“

von Bernhard Knieriem

 

Von der Theorie zur Praxis. Verkehrswissenschaftler Bernhard Knieriem liefert in seinem Handbuch nicht nur einen theoretischen Hintergrund zum Auto-freien Leben. Er gibt seinen Lesern auch handfeste praktische Tipps und konkrete Ideen mit auf den Weg. Der Autor führt die persönlichen Belastungen vor Augen, die das eigene Auto mit sich bringt, angefangen beim hohen Anschaffungspreis bis hin zur regelmäßigen Pflege, Wartung und der anstrengenden Parkplatzsuche oder den Fahrten zu Verkehrsspitzenzeiten. Angenehm: Knieriem predigt keinen aufopfernden Verzicht, sondern plädiert für mehr Komfort und Lebensqualität. Sein Motto: Ohne Auto kann ist man in vielen Fällen mobiler.

 

 

4. „Selbst denken, selbst machen, selbst versorgen“

von Markus Bogner

 

Wenn Du ganz genau wissen willst, woher Dein Essen kommt, und wie es angebaut wird, bist Du beim Markus Bogner, Bio-Bauer am Tegernsee, richtig. Unterhaltsam berichtet Bogner von seinem Selbstversorgerhof auf kleinstem Raum, gibt Handreichungen, Rezepte und Ideen. In erster Linie macht das Buch aber auch Mut, seine Ernährung selbst in die Hand zu nehmen und sich für die Produkte der Region einzusetzen. Bogners Konzept ist mittlerweile recht erfolgreich, neben seinem Hofladen bietet der leidenschaftliche Landwirt auch Kurse zum Thema Brotbacken und Saatgutziehen an.

 

 

5. „Slow Food Genussführer Deutschland 2017/18“ 

von Slow Food Deutschland e.V.

Wem der Ansatz von Bogner zu viel der Subsistenzwirtschaft ist, kommt mit dem „Slow Food Genussführer“ voll auf seine Kosten. Hier erfährst Du alles über gutes Essen gemäß der Slow Food-Philosophie regional, saisonal und biologisch erzeugt. Der Genussführer stellt ausführlich fast vergessene Produkte vor, gibt eine ausführliche Warenkunde und – last but not least – stellt detailliert Slow Food-Lokale vor, übersichtlich geordnet nach Regionen. Die Restaurants decken dabei ein breites Spektrum von traditionell-einfacher, über gutbürgerliche bis hin zu modern-experimenteller Küche ab. Auch wenn hier die Unterschiede groß sind, eint alle die Idee, Nahrungsmittel ohne Zusätze und Geschmacksverstärker, handwerklich und authentisch anzubieten. Eine appetitanregende Lektüre und unentbehrlich für gutes Essen unterwegs.

 

 

6. „Besser leben ohne Plastik“

von Anneliese Bunk und Nadine Schubert

 

Freiheit für die Bücher - weg mit der Plastikfolie!
Freiheit für die Bücher – weg mit der Plastikfolie!

Wir sind täglich von einer Unmenge an Plastik umgeben, mit Folgen für unsere Gesundheit und die Umwelt. Aber ist ein Leben ohne Plastik überhaupt möglich? Ja, sagen die beiden Autorinnen. Das Nachschlagewerk „Besser leben ohne Plastik“ bietet – auch für erfahrene Plastikvermeider – vielfältige Tipps für den Alltag. Dabei muss nicht von heute auf morgen das gesamte Leben umgekrempelt werden. Mit kleine Schritten, praxiserprobten Anleitungen zum Selbermachen und Alternativen zu gängigen Plastikprodukten begleitet Dich das umfangreiche Buch in ein plastikfreies Leben und beweist, dass ein nachhaltiger Lebensstil auch – oder teilweise auch gerade – mit wenig Geld möglich ist. Konsequent: Das Buch ist auf Recyclingpapier mit mineralölfreien Farben gedruckt und wird ohne Folienversiegelung ausgeliefert.

 

7. & 8. „Denk mal! 2017“ & „Denkanstöße 2017“

 

Wenn Du es im Alltag einfach nicht schaffst, Dich mit Sachbücher zu befassen, bieten diese beiden Taschenbücher in kompakter Aufsatzform viele Anregungen, wenn Dich dann ein Thema besonders fesselt, kannst du es ja jederzeit weiter vertiefen.

 

„Denk mal! 2017“ enthält unter anderem Aufsätze von Harald Welzer, Güner Yasemin Balci und Tilmann Allert.

 

„Denkanstöße 2017“ präsentiert sich als philosophisches Lesebuch. Hier geben Autoren wie wie Ronald Reng, Thomas Darnstädt oder Bruno Jonas inspirierende Impulse zu den entscheidenden Themen der Zeit.

 

 

9. „Fair für alle!: Warum Nachhaltigkeit mehr ist als nur bio“

von Sonja Eismann und Nina Lorkowski

 

Ein interessanter Titel aus der Jugendbuchabteilung. Themen wie Gluten-freie Ernährung, Fairtrade, No-Waste liegen im Trend. Gemeinsam haben sie alle etwas mit Nachhaltigkeit zu tun. Die beiden Autorinnen führen souverän durch den Dschungel der globalen Zusammenhänge, führen unseren generellen Umgang mit unseren Ressourcen vor Augen und zeigen, welche ökologischen, ökonomischen und sozialen Faktoren unsere Zukunft bestimmen. Zu Wort kommen Experten aus Politik und Wissenschaft, aber auch Umweltaktivisten, NGOs und Blogger.

 

10. “Bienen”

von Piotr Socha und Thomas Weiler

Viele Kinderbücher bestechen durch ihre künstlerischen Illustrationen. So auch „Bienen“. Hier wird auf muntere und witzige Art und Weise ein umfassender Einblick in die Welt der Honigbienen vermittelt. Kinder lernen nicht nur das Leben im Bienenstock und das Sammeln von Honig kennen. Das Buch spricht auch die Zusammenhänge zwischen Bienen und Obsternte an. Ein schönes Buch mir großen Informationstafeln, das Kinder sicher immer wieder gerne zur Hand nehmen.

 

 

Viele Bücher regen zum Nachdenken und zum Handeln an. Du hast viele Möglichkeiten, etwas für Deine Umwelt, das globale Klima und eine gerechtete Welt zu tun. Ein Weg geht führt auch über die sprichwörtliche “Macht des Geldes”. Nutze Deine Macht, denn es liegt in Deiner Hand, wie Du Dein Geld anlegst. Wir von Klimafonds bieten nachhaltige Geldanlagen – ohne Atomkraft und fossile Energieträger, ohne Kinderarbeit, ohne Waffen und ohne anderen zerstörerischen Technologien. Wir beraten Dich gerne.

 klimafonds-test

 

 

Carmen SW300_300 Carmen Junker, Klimafonds-Expertin: Geld regiert die Welt, so heißt es immer. – Bei Klimafonds könnt Ihr mitregieren. Gut für die Umwelt, gut für Deine Finanzen. Mehr über Klimafonds findet Ihr auf Facebook, Google+ und  Twitter.

 



21. Juli 2016

[schema type=”review” description=”Zusammenfassung: Sharing Economy hat sich zum weithin akzeptierten Trend in vielen Lebensbereichen entwickelt. Für einen nachhaltigen und umweltgerechten Lebensstil ist es jedoch wichtig, das Konsumverhalten generell zu überdenken und gespartes Geld nachhaltig zu investieren.” ]

 

 

Ohne Ballast sein und Lebensqualität neu definieren.
Ohne Ballast sein und Lebensqualität neu definieren.

„Weniger ist mehr“ – den eigenen Lebensstil unter die Lupe nehmen – darüber nachdenken, wie der persönliche Konsum auch Einfluss auf die globale Klimaerwärmung hat, festzustellen, dass Du sehr viel mehr willst als Du brauchst. Die Band Silbermond liefert mit „Leichtes Gepäck“ derzeit den Soundtrack zum kritischen Konsum: „Eines Tages fällt dir auf, dass du 99 Prozent nicht brauchst. Du nimmst all den Ballast und schmeißt ihn weg, denn es reist sich besser, mit leichtem Gepäck.“

 

Auch wenn eine komplette Konsum-Askese nicht für Dich in Frage kommt, ist der Gedanke verwirrend, dass Du einen großen Teil Deiner Besitztümer in 99 Prozent Deiner Zeit nicht benutzt. Denn sicher ist ein großer Reisekoffer praktisch – aber nur ein- bis zweimal im Jahr. Und der Smoothie-Maker war auch beim Frühstück nach der letzten Party ein Renner – aber eigentlich frühstückst Du selten so ausgiebig zu Hause. Sicher fallen Dir noch einige Beispiele mehr ein.

 

Es ist also durchaus eine interessante Option, Dinge bei Bedarf auszuleihen, also dann, wenn sie wirklich benutzt und gebraucht werden. Das schont viele Ressourcen, ist damit gut für die Umwelt und auch für den eigenen Geldbeutel. Zu diesem Ergebnis kommt auch die Studie „Nutzen statt Besitzen“ die der NABU – Naturschutzbund Deutschland e.V. in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung herausgegeben hat.

 

Der Trend hat viele Namen: “Sharing Economy“, „kollaborativer Konsum“, „Teilen statt Besitzen“ beziehungsweise „Nutzen statt Besitzen“. Die Idee: Dinge, die nicht täglich benötigt werden, können auch von anderen Personen genutzt werden. Die Bandbreite der angebotenen Dinge und Dienste ist mittlerweile unendlich und auch die Anzahl der Anbieter – sowohl professionelle Plattformen als auch ehrenamtliche Initiativen – steigt stetig an.

 

 

Sharing Economy statt Shoppen bis zum Umfallen

Brandneu ist die Idee des „Teilens statt Besitzens“ nicht. Bereits seit einem guten Viertel Jahrhundert machen Car-Sharing-Initiativen ihre Mitglieder mobil. Besonderen Zuspruch hat das Auto-Teilen in Städten, die über ein funktionierendes Nahverkehrsnetz verfügen. Anfang des Jahres waren 1,26 Millionen Car-Sharing-Teilnehmer bei rund 150 Anbietern in Deutschland registriert.

 

Literatur to go und gratis - öffentliche Bücherregale machen Lust auf Lesen und Teilen.
Literatur to go und gratis – öffentliche Bücherregale machen Lust auf Lesen und Teilen.

Tauschen, Teilen, Leihen und Schenken ist öffentlich geworden. Während früher im privaten Bereich, in der Nachbarschaft und innerhalb der Familie geteilt und verliehen wurde, eröffnet das Internet eine breite Angebotspalette und ermöglicht Teilen auch ohne vorangestellten persönlichen Kontakt. Eher entstehen durch das Teilen neue Beziehungen. Ein interessanter Nebeneffekt, denn durch das Verleihen an bislang gänzlich unbekannte Personen, wird der Gemeinschaftssinn gestärkt. Im Vordergrund steht die gemeinsame Überzeugung, mit dem Modell „Teilen statt Besitzen“ richtig zu handeln. Beispielsweise verfolgt die Schweizer Sharing-Community Pumpipumpe keinerlei kommerzielles Interesse und zeigt, dass auch extrem geringwertige Dinge nicht unbedingt in jedem Haushalt vorhanden sein müssen, sondern bei Bedarf in der Nähe verfügbar sind.

 

„Nutzen statt Besitzen“ findet auch außerhalb des Internets neue Formen und verändert das Gesicht einer Stadt. So sind öffentliche Bücherschränke mittlerweile an vielen Orten zu finden. Das Prinzip ist einfach: Wer ein Buch ausgelesen hat, stellt es in einen öffentlichen Bücherschrank und kann sich dort auch mit neuer Lektüre versorgen. Dabei ist das althergebrachte Prinzip von „Geben und Nehmen“ nicht zwingend. Jeder darf sich auch ohne Gegenleistung bedienen. Noch klarer wird die Idee in sogenannten „Umsonst-Regalen“ in denen nicht mehr benötigtes Geschirr, Schreibzeug und weitere Dinge abgestellt werden und jeder Interessent sich davon nehmen kann.

 

 

Sein statt Haben

Ein positiver Trend, denn die Shopping-Laune der Verbraucher und die extrem gestiegenen Angebote an günstigen Konsumgütern – sei es Bekleidung, Dinge für den Haushalt oder Elektronik – bringt den Planeten in Atemnot. Schließlich wird jeder Einkauf irgendwann einmal Müll sein. Und die Zeitspanne, wann es so weit sein wird, wird immer kürzer.

 

„Teilen statt Besitzen“ ist eine gute Möglichkeit, nachhaltig und bewusst zu konsumieren. Das Modell kann allerdings auch genutzt werden, um einfach nur mehr zu konsumieren. Ein Beispiel beschreibt das Wirtschaftsmagazin brand eins mit der Möglichkeit, modische Kleidung für ein bis zwei Wochen zu mieten. Vielleicht kein extrem bewusster Konsum. Ein Kleidertausch ist jedoch aus ökologischer Sicht gewiss ressourcenschonender als jede Woche Kleidung von Primark , H&M und Co. zu kaufen, die nach kurzer Tragezeit in der Mülltonne landet.

 

“Teilen statt Besitzen” – ein zukunftsfähiges Modell. Doch auch hier gibt es Schattseiten. So sehen Kritiker in der zunehmenden Professionalisierung der Sharing-Angebote auch ein steigendes Gewinnstreben im privaten Bereich. Oder einfach ausgedrückt: Hast du am Wochenende noch bei Bekannten in München kostenlos auf dem Sofa schlafen dürfen, wird das Gästebett jetzt ins Internet gestellt und zeitweise vermietet.

 

 

Lebensqualität statt Verzicht

Den gesellschaftlichen Mehrwert einer Kultur des Teilens, die keine gewinnorientierten Interessen in den Vordergrund stellt, zeigt das Modell des Couchsurfings, das unter anderem durch die Sendung „Auf drei Sofas durch …“ populär geworden ist. Hier bieten Menschen in den unterschiedlichsten Städten und Ländern eine kostenlose Gästecouch an, ohne besonderen Komfort, dafür aber mit gegenseitigem Kennenlernen, gemeinsamen Unternehmungen und echten Insider-Tipps. Dagegen stehen Modelle, wie die Vermittlungsplattform des Home Sharing Services AirBnB, mit dessen Börsengang bereits gerechnet wird. Hier ist die Grundidee der Ökonomie des Teilens komplett in den Hintergrund gerutscht.

 

Irgendwann ist es einfach mal genug: Lieber Joggen gehen statt Schuhe einzukaufen.
Irgendwann ist es einfach mal genug: Lieber Joggen gehen statt Schuhe einzukaufen.

Wenn Sharing Economy funktioniert, profitieren alle Beteiligten, denn in Zeiten des Klimawandels ist das Überdenken des eigenen Konsumstils sicher ein wichtiger Moment. Auch Soziologe Harald Welzer spricht sich entschieden für einen reduzierten Lebensstil aus. In seinem Buch „ Selbst denken – Eine Anleitung zum Widerstand“ beschreibt er verschiedene Modelle, die zum Wohl der Allgemeinheit beitragen. In seiner Stiftung „FUTURZWEI. Stiftung Zukunftsfähigkeit“ beschäftigt sich Welzer mit der Erforschung, Entwicklung und Förderung alternativer Lebensstile und Wirtschaftsmodelle.

 

Harald Heinrichs, Professor für Nachhaltigkeit und Politik an der Leuphana Universität Lüneburg, bescheinigt der jüngeren Generation in Deutschland eine steigende Sensibilität für Umweltthemen. Den Trend zum Teilen und Leihen wird, so Heinrichs, nicht als Konsumverzicht sondern stärker als Gewinn an Lebensqualität verstanden. Rund ein Viertel der Deutschen sind auf der Suche nach Alternativen zur Wegwerfgesellschaft und definieren ihr Leben nicht über Eigentum.

 

 

Bewusst leben – nachhaltig investieren

Gelungen ist das Modell „Teilen statt Besitzen“, wenn das eingesparte Geld auch sinnvoll investiert wird. Die Unterstützung nachhaltiger Projekte ist eine gute Alternative zum Konsum um jeden Preis. Und die Möglichkeiten sind in diesem Bereich vielfältig.

 

Interessant ist es in jedem Fall, in Projekte zu investieren, die den Schutz des Klimas forcieren. So nutzt der bewusste und reduzierte Konsum gleich zweimal der Umwelt: Zum einen, durch das Vermeiden überflüssiger Konsumgüter, zum anderen durch die aktive Förderung regenerativer Energiequellen, nachhaltiger Verkehrsträger und weiteren Projekten für eine bessere Welt.

 



18. Juli 2016

[schema type=”review” description=”Zusammenfassung: Wer an den Wald denkt, hat eine romantische Landschaft und schöne Wanderungen vor Augen. Aber Gefahr droht: Weltweit nehmen die Waldflächen ab. Aufforstungsprogramme sollen gegensteuern, denn Holz ist und bleibt ein wichtiger Rohstoff und CO2-Speicher. Gefragt ist jetzt eine nachhaltige Forstwirtschaft. Mit Investitionen in Holzprojekte lassen sich gute Rendite erzielen und aktiver Klimaschutz betreiben” ]

 

 

Wald - Positiv fürs Gemüt und fürs Klima.
Wald – Positiv fürs Gemüt und fürs Klima.

Wann warst Du zuletzt im Wald, bist auf Bäume geklettert oder hast gar ein Herz in die Rinde geritzt? Kaum eine Landschaft berührt uns so sehr wie der Wald. Schauplatz der Märchen unserer Kindheit, Ort der abenteuerlichen Wanderungen und Sehnsuchtsort, um einmal so richtig die Seele baumeln zu lassen. Wenn die Band „Revolverheld“ davon singt, dass sie weg von hier will und vom „Sommer in Schweden“ träumt, fliegt die Phantasie unweigerlich in das waldreiche Skandinavien – dichter Baumbestand – glasklare Seen – vollkommenes Glück.

 

 

Vom Waldsterben zum Verschwinden der Wälder

Die harte Realität sieht aber anders aus, denn der Wald ist bedroht. In der Generation Deiner Eltern hieß die Bedrohung „Waldsterben“ – ein Wort, dass in seiner Besonderheit sogar als Germanismus in die streng gehütete französische Sprache Einlass fand. Waldsterben war in den achtziger Jahren das am intensivsten debattierte Umweltthema. Der Wald hat sich seit dem in Deutschland etwas erholt, wobei der Waldzustandsbericht des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft noch immer rund einem Viertel der heimischen Bäume einen schweren Schaden bescheinigt. Doch der Blick hat sich auch erweitert: Denn die weltweiten Waldflächen nehmen weiter ab. Ein großer Teil wird dabei für landwirtschaftliche Nutzflächen gerodet, vielfach für die Viehzucht.

 

 

Mehr als erwartet – weniger als benötigt

Auf der gesamten Erde stehen derzeit etwas mehr als drei Billionen Bäume. Zu diesem Ergebnis kam der US-Wissenschaftler Thomas Crowther von der forstwirtschaftlichen Fakultät der Yale University (Forestry & Environmental Studies). Die Studie liefert erstmalig wissenschaftlich belegte Daten über die Anzahl der Bäume weltweit. Bisherige Schätzungen gingen nur von 400 Milliarden Bäumen aus. Jedoch hat sich der weltweite Baumbestand seit Beginn der menschlichen Zivilisation nahezu halbiert. Hinzu kommt, dass pro Jahr 9,5 Milliarden Bäume abgeholzt werden.

 

Ermittelt hat Crowther den weltweiten Baumbestand in erster Linie durch die computergestützte Auswertung von Satellitenbildern. Hinzu kamen die Daten, die an verschiedenen Orten erhoben wurden und Modellrechnungen. Die Summe von rund drei Billionen Bäumen entspricht durchschnittlich etwas mehr als 400 Bäumen pro Mensch, in Deutschland sind es rund 100 Bäume pro Einwohner.

 

Motiviert ist die Studie durch die Anerkennung der enormen Bedeutung von Bäumen, respektive Wäldern, für das globale Klima. Die Forschungsergebnisse werden in zukünftige Prognosen zum Klimawandel einfließen.

 

 

Aufforsten gegen die Erderwärmung

Ohne die noch vorhandenen Waldflächen gäbe es kein lebensfreundliches Klima auf unserem Planeten. Denn jeder einzelne Baum ist in der Lage, jährlich zehn Kilogramm CO2 zu binden. Darüber hinaus regulieren Bäume die Qualität von Wasser und Luft.

 

Aufforstung ist eine der preiswertesten und leicht umzusetzenden Methoden, den Klimawandel aufzuhalten. Einen einfachen Aufforstungsplan verfolgt die weltweite Kinder- und Jugendorganisation Plant-for-the-Planet seit ihrer Gründung 2007. Sie geht davon aus, dass eine weitere Billion (1.000 Milliarden) Bäume rund ein Viertel der jährlich von Menschen produzierten CO2-Mengen kompensieren kann.

 

Der Baumbestand nimmt aktuell ab.
Der Baumbestand nimmt aktuell ab.

Entsprechend soll jeder Mensch auf der Welt 150 Bäume pflanzen. Gleichzeitig müssen bestehende Wälder geschützt werden. Platz genug gibt es: Experten gehen davon aus, dass weltweit etwa eine Milliarde Hektar zur Verfügung steht, die bewaldet werden kann. Mit bislang 14 Milliarden neu gepflanzter Bäume weltweit, mitunter auf eigens gekauften Aufforstungsflächen in Cancun/Mexiko, ist Plant-for-the-Planet auf einem erfolgreichen Weg. Unter dem Motto „Stop talking, start planting“ begeistert die Organisation viele Kinder und Jugendliche dafür, sich mit Klimaschutz aktiv auseinanderzusetzen.

 

Dass die Anliegen von Plant-for-the-Planet ernst genommen werden, zeigt die UNEP (United Nations Environment Program), die 2011 offiziell den weltweiten Baumzähler in die Verantwortung der Organisation gab. Hier werden die neugepflanzten Bäume registriert. Auch verfügt Plant-for-the-Planet neben zahlreichen prominenten Unterstützern über einen wissenschaftlichen Beirat, der die neuesten Entwicklungen im Bereich des Klimaschutzes verfolgt und aktiv vorantreibt. Vorsitzender ist derzeit Baumzähler Thomas Crowther.

 

 

Nachhaltige Forstwirtschaft ist aktiver Klimaschutz

Holz ist seit Jahrtausenden ein lebensnotwendiger Rohstoff. In den Anfängen wichtig zum Hausbau, zur Befeuerung des Ofens, zum Heizen und Kochen. Später kommen Schiffs- und Bergbau dazu. Heute gilt Holz gemeinhin als angenehmer und haltbarer Werkstoff für viele Dinge des Lebens. Moderne Holzhäuser sind im Trend und ökologisch sinnvoll.

 

Angesichts des Klimawandels ist es daher besonders wichtig, den Wald als unverzichtbare Lebensgrundlage zu verstehen und nicht als Rohstofflager, das sich durch schnellwachsende Nadelbäume rasch wieder auffüllen lässt. Das fordert auch Ex-Förster Peter Wohlleben in seinem Buch über „Das geheime Leben der Bäume“, in dem er die industrielle Forstwirtschaft anprangert, die den Wald in erster Linie nur noch als Massenproduzenten von Holz sieht. Wohlleben tritt für einen langfristigen und nachhaltigen Umgang mit dem Wald ein. Bereits seit mehren Monaten führt er damit die Bestsellerlisten an. Das Thema „Zukunft des Waldes“ trifft also den Nerv der Zeit.

 

 

Holz bindet langfristig CO2.
Holz bindet langfristig CO2.

Baum ist nicht gleich Baum. Bei der Waldpflege spielen die vielfältigen landschaftlichen Gegebenheiten eine tragende Rolle. Mischwälder mit heimischen Arten werden als besonders gut für das Klima gesehen. Welche Bäume besonders gut dem Klimawandel gewachsen sind und viel CO2 speichern können, ist Gegenstand aktueller Untersuchungen. Dabei richtet sich das Interesse nicht nur auf Waldgebiete. Im Rahmen des bayerischen Projektes „Stadtgrün 21“ beobachten derzeit viele Kommunen, welche Bäume für ein gutes Klima in den Städten und Gemeinden sorgen können.

 

Aufforsten für die Zukunft

Wenn Du eine nachhaltige Geldanlage suchst und Umwelt und Klima aktiv schützen willst, bist Du mit Holzfonds sicher auf dem richtigen Weg.

 

Deine Bilanz ist ausgewogen. Positiv für Dich: Die zunehmende Weltbevölkerung verbraucht immer mehr Holz. Da die Waldflächen – vielfältiger Anstrengungen zum Trotz – jedoch abnehmen, steigen die Preise für Holz weiter an. Eine gute Voraussetzung für nachhaltige Geldanlagen. Positiv für den Klimaschutz: Holz bindet das gefährliche Treibhausgas CO2. Häuser, Möbel, Schiffe, Musikinstrumente aus Holz, sie alle binden CO2 langfristig und sind so gut für das weltweite Klima.