fondsgebundene Rentenversicherung


7. Februar 2020

 

 

Gesetzliche Rente erst mit fast 70?

Die Bundesbank hat mit ihrer Empfehlung vom Herbst aufgeschreckt. Was als Lösungsvorschlag für die Absicherung des umlagenfinanzierten Systems für einen Aufschrei sorgte, rechnet aber vor allem vor, dass nur eines sicher ist: Die staatliche Rente wird nicht reichen. Private Vorsorge wird also zum entscheidenden Teil einer aktiven finanziellen Ruhestandsplanung.

 

Die gesetzliche Rentenversicherung (GRV) steht angesichts der demografischen Entwicklung vor großen Herausforderungen. Das ist nicht neu. Dass eine staatliche Institution vom Kaliber der Bundesbank aber genau vorgerechnet hat, was das in Heller und Pfennig bedeutet, hat dann doch für Aufruhr gesorgt. Der Vorschlag der Notenbanker: Das Rentenalter müsse steiegen, an die wachsende Lebenserwartung geknüpft, und zwar bis 2070 auf 69 Jahre und vier Monate. Die Reaktion in den Medien auf die „Nervensägen aus Frankfurt“ fiel eindeutig  aus: „Dachdeckeralbtraum“, „Schon Rente mit 67 war ein Fehler“, „Sozialer Sprengstoff“, hieß es etwa. Doch das war, wie so oft, Entrüstung an der falschen Stelle. Die eigentliche Botschaft mit Sprengkraft liegt woanders in der Studie:

Selbst wenn es politisch durchsetzbar wäre, dass die heutige junge Generation bis fast 70 arbeitet, rechnet die Bundesbank vor, könnte dies nur ein Rentenniveau von 43 % des durchschnittliches Nettoverdienstes absichern.

 

Lebensarbeitszeit: Noch der größte Hebel

Dass die Bundesbank besondere Probleme ab Mitte der 2020er-Jahre sieht, ist kein Zufall: Dann gehen nämlich die Babyboomer in Rente.  Babyboomer, das sind in Deutschland die zwischen 1955 und 1969 Geborenen. Annegret Kramp-Karrenbauer, Cem Özdemir und Friedrich Merz gehören dazu, ebenso Anke Engelke, Hape Kerkeling, Jürgen Klopp und Oliver Welke. Den Gipfel fand der Boom 1964. Damals wurden in Bundesrepublik Deutschland 1,36 Millionen Kinder geboren – soviele wie nie zuvor und seitdem nie wieder.

 

 

Die demografischen Folgen des Babybooms bergen Sprengkraft: Wenn die breite Generation der Babyboomer in Rente geht, stehen immer mehr , immer länger lebende T´rentenbezieher gravierend weniger Rentenbeitragszahlern gegenüber. Um das System doch noch zu retten, gibt es theoretisch vier Stellgrößen:

 

 

  • das gesetzliche Rentenalter, also wann Menschen abschlagsfrei in Rente gehen können
  • das Versorgungsniveau, also wie hoch die Rente ist
  • der Beitragssatz, also wieviel vom Lohn der Beitragszahler in das Rentensystem fließt
  • dazu kommt der Zuschuss aus Steuermitteln.

 

 

An manchen dieser Stellschraubensst sich nur wenig drehen. Der Beitragssatz der Beschäftigten zur Rentenversicherung, derzeit bei 18,6 %, darf nicht zu stark steigen, um Arbeitnehmer und Arbeitgeber nicht übermäßig zu belasten und die Wirtschaft global wettbewerbsfähig zu halten Genau aus diesem Grund ist er auf höchstens 20% gedeckelt – bis 2025 jedenfalls zunächst.
Und die Zuschüsse aus Bundesmitteln sind schon rasant in die Höhe geklettert: Während es 1990 noch 15,2 Mrd. Euro waren, waren es 2018 schon 69,5 Mrd , 2020 soll die 100-Mrd.-Euro-Grenze überschritten werden. Damit würden die Zuschüsse des Bundes an die GRV schon satte 28 % des Bundeshaushalts ausmachen.


Der Vorschlag der Bundesbank setzt daher vor allem auf eine verlängerte Lebensarbeitszeit. Das ist der mächtigste Hebel, mit dem sich das System der GRV gegen die Macht der Demografie wehren kann. Länger zu arbeiten als heute, bedeutet zugleich, länger Beiträge zu zahlen und kürzere Zeit im Ruhestand zu leben, also weniger Leistungen aus dem Rentensystem abzurufen.
Folgerichtig setzt die Rechnung der Bundesbank auf längere Beitragszeiten in der GRV –
bei Beibehaltung der Relation von Renten zu Beitragsjahren. Die steigende Lebenserwartung würde damit ausgeglichen. Wer 1960 ein Alter von 65 Jahren hatte, konnte davon ausgehen, im statistischen Durchschnitt von Männern und Frauen noch 13,5 Jahre zu leben und in dieser Zeit Rente zu beziehen. Heute wäre dieser Zeitraum ab dem 65. Lebensjahr auf 19,5 Jahre gestiegen. Bis zum Jahr 2070 ist ein zusätzlicher Anstieg um weitere 4,5 Jahre zu erwarten. Bei unvendertem Rentenalter würde die Rentenbezugsdauer also stetig steigen – und mit ihr automatisch die Summe der aufzubringenden Rentenleistungen.

 

Eines ist sicher: Die staatliche Rente reicht nicht.


„Die Akzeptanz der Rentenversicherung hängt nicht zuletzt davon ab dass das Versorgungsniveau als angemessen angesehen wird “ , formuliert die Bundesbank.  Und sie gewährt Einblick in ihre Sicht auf das, was angemessen ist. Denn das Versorgungsniveau, das der GRV zusagt, soll nach Berechnungen der Bundesbank bis 2070 sogar von 48 % (2019) auf nur noch 43 % des Durchschniuttsverdienstes aller rentenversichert Beschäftigten fallen – obwohl die Jungen von heute bis fast 70 arbeiten.

 

Die Rentenmathematiker rechnen dabei gern mit einer Standardrente, die auch oft als Eckrente bezeichnet wird. Sie geht von einem Rentner aus, der über 45 Versicherungsjahre hinweg stets ein Entgelt in Höhe des Durchschnittsentgeltes aller Versicherten erzielt und dementsprechende Beiträge in die GRV entrichtet hat. 2019 lag diese Standardrente bei 1.487 Euro. Die Botschaft der Bundesbank ist unmissverständlich: Die Eckrente wird nach ihrer Modellrechnung noch weiter sinken. Dass dies nur ein Teil der (traurigen) Wah rheit ist, dürfte allgemein bekannt sein:
Immer weniger Menschen kommen in ihrer Erwerbsbiografie auf 45 Beitragsjahre und erwerben damit den vollen Rentenanspruch von dann 43 % ihres durchschnittlichen Nettoeinkommens (siehe auch „Die Fiktion des Eckrentners“). Und für Besserverdienende, die ein Einkommen oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze von derzeit  6.700 Euro in West- und 6.150 Euro in Ostdeutsehland beziehen, tut sich ohnehin schon immer planmäßig eine gewaltige Schere zwischen dem Erwerbseinkommen und den Bezügen aus der GRV auf.

 

 

Rentenalter ist Lebenszeit mit Qualität

Dem Schwund bei Bezügen aus der GRV stehen wachsende Ansprüche und damit Kosten für den Lebensabschnitt gegenüber, den wir ohne Erwerbsarbeit für uns gestalten wollen. Zwar fallen im Alter meist einige Ausgabeposten weg, für die Kinder und deren Ausbildung etwa oder Hypothekenzahlungen fur die eigene Immobilie. Doch vieles läuft weiter: Essen und Wohnen inklusive Nebenkosten – auch Wohneigentümer müssen Reparaturen und Instandhaltung bezahlen.

 

Wer einen Firmenwagen zur Verfügung hatte, muss vielleicht ein eigenes Auto kaufen und unterhalten. Richtig ins Geld geht es, wenn es mit der Gesundheit nicht mehr so rundläuft. Im Schnitt müssen Pflegebedürftige pro Monat 1.891 € aus eigener Tasche zahlen, hat der Verband der Ersatzkassen (vdek) errechnet, bei großen regionalen Unterschieden. Während in Sachsen-Anhalt ein Heimplatz im Schnitt 1.331 Euro kostete, waren es in Nordrhein-Westfalen 2.337 Euro. Einmal abgesehen vom gesundheitlichen Worst Case: Wer plant nicht, sein Leben zu genießen, wenn die Arbeit nicht mehr jeden Morgen ruft? Das bedeutet Ausgaben für Hobbys, Kultur, Urlaube und Restaurantbesuche. Wochenendtrips nach Barcelona, mit dem Schiff Norwegens Küste hinauf, Essen in Sterne-Restaurants, die Oper in der Mailänder Scala – so stellen sich viele das Alter vor.

 

Das kostet. Private Altersvorsorge ist somit Teil einer aktiven Lebensplanung. Gerade, wer nach dem Berufsleben noch Pläne hat, kann nicht nur mit dem „Auskommen bis zum Ende“ rechnen, sondern muss sich finanzielle Spielräume für eine aktive Lebensgestaltung eröffnen. Andernorts ist das heute schon viel selbstverständlicher. Denn bei der privaten Altersvorsorge liegt Deutschland im Vergleich mit vielen anderen Ländern deutlich hinten. Während hierzulande nur 25 % der Bruttorente eines Durchschnittsverdieners aus der privaten und betrieblichen Altersvorsorge stammen, sind es in den Niederlanden 70 %, in der Schweiz 42 % und in Schweden 34 %. Wieder einmal zu viel Staatsgläubigkeit in Deutschland?

 

 


Leben aktiv planen – und konsequent handeln


Wenn also aktive Lebensplanung und -gestaltung bis ins hohe Alter für die meisten letztlich nur mit privater finanzieller Vorsorge funktioniert, ist planvolles Handeln angesagt. Mit einem diversifizierten Fondsportfolio lassen sich die langen Zeithorizonte bis zum Rentenalter für eine renditeorientierte Geldanlage nutzen. Und die Flexibilität, wenn für Notfälle Kapital benötigt wird, ist auch automatisch gegeben.

 

Die entscheidende Lehre des Babybooms und des von ihm aufgebauten demografischen Drucks lautet daher: Konsequentes Investieren ist notwendig, um auf ein selbstbestimmtes Leben im Alter gut vorbereitet zu sein.  Mit der FFB, unserer Partnerbank,  stehen allen, die vorsorgen und damit ihre Unabhängigkeit sichern möchten, in jeder Phase des Lebenszyklus die passenden Anlagemöglichkeiten bereit. Es gilt, sie konsequent zu nutzen. Investieren ist also der Schlüssel zur erfolgreichen privaten Vorsorge. Die von der Bundesbank angestoßene Diskussion des Themas „Babyboomer steuern auf die Rente zu“  hat dies nun einmal mehr und unmissverständlich auf den Tisch gebracht. Doch wer sein Leben nach dem Erwerbsleben sorgfältig vorbereitet, muss sich über die nächste Studie zur Rente mit 70 oder gar 75 jedenfalls keinen  Kopf machen.

 

Zur Info: Der Eckrentner

 

Der Eckrentner, der nach der Modellrechnung der Bundesbank vom Herbst 20191 schon in absehbarer Zeit nur noch 43 % seines durchschnittlichen Erwerbseinkommens aus der Rente erhalten  soll, verkommt zusehends zur statistischen Fiktion. 45 Beitragsjahre sind für eine zunehmende Zahl von Menschen nicht mehr Realität, auch wenn das Renteneintrittsalter immer weiter nach  hinten verschoben wird und Menschen in Deutschland bis fast 70 arbeiten sollen.

 

Die Erwerbsbiografien haben Brüche, selbstständige Arbeitsformen werden gewählt. Zudem finden sich immer mehr Arbeitnehmer in atypischen Beschäftigungsverhältnissen, sind also  geringfügig, befristet, nur in Teilzeit (weniger als 20 Stunden) oder in Zeitarbeit tätig. Sie haben ohnehin nie die Aussicht auf die Standardrente. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist zwischen 2000 und 2018 zwar um fast 19 % gestiegen, die Zahl der atypisch Beschäftigten legte aber allein von 2000 bis 2017 um 28 % zu.3 Die OECD mahnte jüngst,
dass immer mehr dieser atypisch Beschäftigten von Altersarmut bedroht sein könnten.

 

Wenn also selbst der Eckrentner nur noch 43% des Nettoeinkommens als staatliche Rente erhält, ist Umdenken erforderlich und private Vorsorge wichtiger denn je. Denn die Deutschen verlassen sich im internationalen Vergleich zu sehr auf die staatliche Rente.

 

 



28. November 2016

[schema type=“review“ description=“ Zusammenfassung: Private Altersvorsorge, zusätzlich zu einer gesetzlichen Rente, ist wichtiger denn je. Gerade die jüngere Generation weißt schon heute große Versorgungslücken auf. Vielen Erwerbstätigen der Generation X und Y sind darüber hinaus die individuellen Möglichkeiten zur Altersvorsorge zu kompliziert. Gegen die drohende Altersarmut helfen gute und übersichtliche Angebote wie beispielsweise eine fondsgebundene Rentenversicherungen.“ ]

 

 

Vor drohender Altersarmut nicht die Augen verschließen.
Vor drohender Altersarmut nicht die Augen verschließen.

Der kanadische Autor Douglas Coupland hat den Begriff in Deutschland bekannt gemacht: Generation X. Eine Generation, die in den sechziger bis in die frühen achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts geboren wurden und im Allgemeinen in ökonomischem Wohlstand aufwächst. Allerdings bringt die Zukunft für diese Generation eine größere wirtschaftliche Unsicherheit mit sich, darüber hinaus muss sich die Genration X mit dem schwierigen ökologischen Erbe ihrer Elterngeneration auseinandersetzen.

 

Ab den 1980er folgt dann die Generation Y, die erste Generation, die ganz selbstverständlich mit Internet und Handy aufwächst, gut ausgebildet einen ausgewogenen Lebensstil zwischen Beruf und Familie sucht und die sich selbstbewusst und optimistisch in eine ungewisse Zukunft begibt.

 

Doch für Generation X und Y gilt gleichermaßen: Ohne eine aktive Altersvorsorge geht diese Generation als Generation Altersarmut in die Annalen der Geschichte ein. Denn um die Beiträge zur gesetzliche Rentenversicherung nicht extrem anzuheben, wurde das Rentenniveau drastisch gesenkt und die Beitragszahler stärker in die Pflicht genommen: Staatlich geförderte Angebote wie beispielsweise die Riester Rente sollen seitdem die Altersvorsorge individuell ergänzen.

 

 

Generation sorglos?

Laut einer Studie investiert besonders die Generation Y kaum in ihre Altersvorsorge, obwohl ihr die Versorgungslücken durchaus bewusst sind. Lediglich 35 Prozent dieser Alterskohorte legt regelmäßig Geld für das Alter an, Tendenz fallend. Eigentlich verwunderlich, denn die Generation Y ist nicht nur mit der Digitalisierung der Gesellschaft aufgewachsen, sondern auch mit der Rentenreform.

 

Natürlich sind die Gründe für eine mangelnde Altersvorsorge vielfältig. Wer gerade erst seine Ausbildung abgeschlossen hat und im Erwerbsleben Fuß fasst, setzt häufig andere finanzielle Prioritäten. Und diese sind meist sehr stark auf die Gegenwart gerichtet, denn auf die ferne Zukunft im Alter. Ein fataler Fehler, denn gerade bei der Altersvorsorge verhilft ein früher Start zu einer ungleich besseren finanziellen Absicherung im Alter. Wer also lieber in einen ausgedehnten Urlaub investiert und dabei die Vorsorge für die Zeit nach dem Erwerbsleben vernachlässigt, dem bleiben im Alter vielleicht nur die verblassenden Erinnerungen an vergangenen Zeiten. Keine prickelnden Aussichten, denn gerade im Rentenalter – wenn Zeit kein limitierender Faktor mehr ist – sollten Reisen oder andere angenehme Aktivitäten nicht von der Tagesordnung verschwinden.

 

 

Altersarmut – nein Danke!

Optimistisch und gut vorbereitet in die Zukunft.
Optimistisch und gut vorbereitet in die Zukunft.

Woran scheitert also die frühzeitige Altersvorsorge? Sozialforscher gehen davon aus, dass sich in den letzten 15 Jahren keine besondere Vorsorgekultur entwickelt hat, denn trotz freier Marktwirtschaft, zunehmender Selbstständigkeit und vielen weiteren wirtschaftlichen Faktoren ist die Mentalität vieler Deutscher eng mit einer staatlichen Versorgung verbunden. Dabei sehen sich junge Menschen durchaus in der Verantwortung und sprechen sich für verbindliche Sparregeln aus, die mit staatlichen Zuschüssen gekoppelt werden.

 

Hinzu kommt, dass sich auch viele junge Menschen mit der unübersichtlichen Menge an Vorsorgeangeboten schlichtweg überfordert fühlen.

 

Hier kann eine gute Finanzberatung wie Klimafonds helfen, denn der von vielen gewünschte Automatismus in Sachen Altersvorsorge existiert definitiv nicht mehr.

 

 

Verantwortung übernehmen – jetzt!

Generation X und besonders Y sehen trotz aller Ungewissheiten ihre Zukunft optimistisch. Damit sie dies auch zu Recht können, ist aber Aktivität gefragt. Wer früh anfängt, sich um die private Altersvorsorge zu kümmern, kann seinen eigenen Automatismus schaffen.

 

 

Simpel und clever – fondsgebundene Rentenversicherungen

Wenn Du eine private Altersvorsorge abschließen willst, die fast genauso einfach zu bedienen ist, wie die gesetzliche Rentenversicherung, die Dir direkt vom Gehalt abgezogen wird, dann solltest Du die fondgebundene Rentenversicherung genauer unter die Lupe nehmen. Sie ist einfach aufgebaut und durch Deine regelmäßigen Beiträge, die Du monatlich oder einmal im Jahr leisten kannst, bringt sie Dir später im Alter regelmäßig das Geld, das Du benötigst, um Dein Leben so zu führen, wie du es planst. Übrigens sprechen wir hier ausdrücklich nicht über die sogenannte Riester-Rente (meist zu teuer) oder die Rürup-Rente (meist nur für Selbstständige interessant).

 

Die Mindestlaufzeit der fondgebundenen Rentenversicherung beträgt zwölf Jahre. Neben steuerlichen Vorteilen ist auch ein günstiger Zinseszinseffekt bei einer langen Laufzeit von Vorteil. Der Clou an dieser Versicherung ist die Verbindung einer fondgebundenen Kapitalanlage zusammen mit einer Rentenversicherung. Dafür werden Deine Beiträge in Investmentfonds angelegt. Diese Anlageform verspricht langfristig die besten Erträge. Das bedeutet für Dich eine entsprechend hohe zusätzliche Rente.

 

Wenn Du optimistisch in die Zukunft blickst, hast Du sicher auch die globale Entwicklung im Blick. Wenn Du in Sachen Geldanlagen und Renten auf Klimafonds setzt, kannst du Dir sicher sein, dass Du nicht nur finanziell die richtige Entscheidung triffst. Dein Geld wird prinzipiell nur in klimafreundliche, ökologische, soziale und ethische Projekte investiert. Du kannst dabei selbst Fonds auswählen und zusammenstellen oder Dich für ein vorgeschlagenes Portfolio entscheiden.

 

 

Jetzt heißt es durchhalten!

Eine sinnvolle zusätzliche Altersvorsorge ist also gar nicht schwer. Deshalb sollte sie auch nicht auf die lange Bank geschoben werden. Denn ab einer Mindestanlage schon ab 10 Euro ist eine fondsgebundene Rentenversicherung möglich, eine Summe, die auch schon für Berufsanfänger zu realisieren ist.

 

Wenn es finanziell doch einmal hart auf hart kommt, solltest Du dennoch nicht vorzeitig aufgeben. Die meisten Verträge im Bereich der fondsbasierten privaten Rentenversicherung können beitragsfrei gestellt werden. Wenn Du vorzeitig das Handtuch wirfst, musst Du dagegen mit hohen Abschlägen rechnen. Das Gleiche gilt auch für mögliche Kursschwankungen. Wenn Du der Ansicht bist, dass sich die ausgewählten Fonds nicht optimal entwickeln, kannst Du Dein Portfolio optimieren und einzelne Fonds austauschen. Kostenlos und ohne schädliche steuerliche Einwirkungen.

 

 

Demnächst in ferner Zukunft

Für dich aktuell noch unvorstellbar, aber irgendwann ist es so weit: Der letzte Tag Deines Arbeitslebens. Der Tag, ab dem sich Dein Engagement in Sachen Altersvorsorge auszahlen wird. Wenn Du Dich für eine private Rentenversicherung mit Kapitalwahlrecht entschieden hast, kannst Du jetzt wählen, ob Du regelmäßig eine monatliche Rentenzahlung möchtest oder eine einmalige Kapitalabfindung. Für die kannst Du Dich beispielsweise entscheiden, wenn Du Dir zu diesem Zeitpunkt einen großen Wunsch erfüllen willst und anderweitig für die kommenden Jahre abgesichert bist.

 

Sicher wird es auch in der Zukunft noch Steuern geben. Seit 2009 werden Gewinne aus Wertpapieren mit rund 28 Prozent versteuert. Diese Abgeltungssteuer wirkt sich allerdings nicht auf eine fondsgebundene private Rentenversicherung aus. Wer dort anspart und sich anschließend eine Rente auszahlen lässt, zahlt zunächst überhaupt keine Steuern und anschließend fast keine (Ertragsanteilsbesteuerung).

 

Um weitere Steuervorteile nutzen zu können, musst Du die Mindestlaufzeit von zwölf Jahren einhalten und Du darfst die Versicherung nicht vor Deinem 63. Lebensjahr in Anspruch nehmen. Wenn Du beides beachtest, sind sämtliche Erträge aus der Zeit der Ansparphase steuerfrei. Du musst lediglich die günstigere Ertragsanteilsbesteuerung auf Deine Rente zahlen.

 

 

Gestalte jetzt Deine Zukunft!

Lass dich jetzt von den Experten von Klimafonds beraten und triff Deine Entscheidung für eine private Altersvorsorge.

 

 

Carmen SW300_300 Carmen Junker, Klimafonds-Expertin: Geld regiert die Welt, so heißt es immer. – Bei Klimafonds könnt Ihr mitregieren. Gut für die Umwelt, gut für Deine Finanzen. Mehr über Klimafonds findet Ihr auf Facebook, Google+ und  Twitter.