fairer Handel


27. Februar 2017

[schema type=”review” description=”Zusammenfassung: Der Frühling steht vor der Tür. Bald grünt und blüht es wieder in den Gärten und Parks. Bunte Blumen und vielfältige Pflanzen haben Hochsaison. Aber nicht alle Blumen stammen aus heimischen Gärtnereien. Besonders Schnittblumen haben häufig einen weiten Weg hinter sich. Die Arbeiter in Afrika und Südamerika erhalten oftmals extrem geringe Löhne und sind gesundheitsgefährdenden Pestiziden ausgesetzt. Abhilfe schaffen Pflanzen aus fairem Handel mit Fair Trade-Siegel, aber auch selbstgezogene oder gepflückte Blumen können Freude bereiten.” ]

 

 

Schon ein kleiner Strauß bringt gute Laune.

Heute ist Rosenmontag, einer der höchsten Feiertage in den Karnevals- und Fastnachtshochburgen. Und tatsächlich haben Rosen auch an Fasching eine besondere Hochsaison: Mehrere hunderttausend Blumen werden Jahr für Jahr auf den Rosenmontagszügen verteilt. Besonders in Köln gehören die „Strüßjer“ zu den beliebtesten Wurfmaterialien der „Jecken“.

 

In diesem Jahr findet die närrische fünfte Jahreszeit spät statt und fällt fast mit dem meteorologischen Frühlingsbeginn zusammen. Hochsaison also auch in den Gärtnereien und Baumärkten, denn jetzt werden die heimischen Gärten wieder auf Vordermann gebracht. Auch im Haus sorgen bunte Blumen für einen erfreulichen Farbtupfer und bringen gute Laune nach den grauen Wintertagen.

 

Blumen und Pflanzen haben generell ein grünes und naturverbundenes Image. Doch neben den heimischen Pflanzen wird auch eine enorme Vielzahl von Blumen aus Afrika und Südamerika angeboten. Dort werden sie häufig unter ausbeuterischen und umweltzerstörenden Bedingungen auf riesigen Plantagen angebaut.

 

 

Blumen haben oft einen weiten Weg hinter sich

Insgesamt werden jährlich rund 3 Milliarden Euro allein für Schnittblumen ausgegeben. 80 Prozent der in Deutschland verkauften Blumen kommen aus dem Ausland. Die beliebteste und am häufigsten gekaufte Blume ist dabei die Rose. Sie ist mit 45 Prozent die erklärte Nummer eins für Liebesschwüre, Geburtstagsgrüße, Dankeschöns uns vieles Mehr. Und obwohl gut gepflegte Rosengärten in vielen Städten etwas anderes suggerieren – de facto stammt jede dritte Rose aus Kenia.

 

Schon die zweiten und dritten Plätze – Chrysanthemen und Tulpen – können nur noch jeweils 11 Prozent für sich verbuchen – nach der Rose herrscht also ein bunter Wildwuchs, der einigen Moden unterworfen ist. Aber auch hier haben viele Pflanzen bereits eine lange Reise zurückgelegt, bis sie den Weg in die hiesigen Blumengeschäfte finden.

 

 

Ich hatte eine Farm in Afrika …

So beginnt der Roman “Jenseits von Afrika”. Große Rosenplantagen in Afrika heute haben jedoch wenig mit den Erinnerungen der dänischen Schriftstellerin Tania Blixen zu tun. Auf den Plantagen herrscht – wie in der industriellen Landwirtschaft generell üblich – Effizienzdruck. Um möglichst viele perfekte Blumen zu ernten, werden vielerorts Schädlingsbekämpfungsmittel großzügig eingesetzt. Da die Plantagen sehr weitläufig sind, ist das spritzen der Anbaufelder vom Flugzeug aus stark verbreitet. Die hochgiftigen Mittel werden auch dann versprüht, wenn die Arbeiterinnen und Arbeiter auf dem Feld sind. Arbeitssicherheitsmaßnahmen wie beispielsweise Schutzkleidung oder Schulungen sind im konventionellen Anbau eher selten. So wird die Gesundheit der meist weiblichen Pflücker aufs Spiel gesetzt, die für die harte körperliche Arbeit auf den Plantagen häufig nur sehr geringe und selten existenzsichernde Löhne erhalten.

 

 

 

5 Tipps für faire Blumengrüße

Der problematische Anbau vieler Blumen bedeutet nicht, dass Du generell auf Blumen verzichten musst. Wir haben 5 nachhaltige Tipps für faire und ökologische Blumen zusammengestellt.

 

  1. Fair Trade – Auch Blumensträußen steht dieses Siegel gut

Die Initiative Fair Trade zertifiziert ein breites Angebot von Waren, dazu zählen auch Blumen. Selbst die Kölner „Roten Funken“ setzen im Karneval auf ecuadorianische Rosen aus fairem Handel. Besonders positiv am dem Fair Trade-Siegel für Blumen ist, dass diese sowohl sozial- als auch umweltverträglich angebaut werden. Aktuell kommen fair gehandelten Blumen aus 55 kollektiven Produzentenorganisationen in 9 verschiedenen Ländern. Dort arbeiten insgesamt rund 48.000 Menschen, davon allein 46.000 in Afrika. In Kenia ist der Blumenanbau die zweitwichtigste Devisenquelle nach Tee. Die Fair Trade-Blumenfarmen unterliegen strengen ethischen und ökologischen Standards. Langfristige Verträge mit den Arbeitern, eine faire Bezahlung, Arbeitsschutz und Schulungen sichern den Menschen vor Ort eine langfristige wirtschaftliche Zukunft. Fair Trade achtet dabei auch darauf, dass die angebauten Produkte im Markt wettbewerbsfähig sind und arbeitet mit Handelspartnern weltweit zusammen.

 

 

  1. Bio blüht schöner

Fair Trade-Blumenfarmen achten auch auf ökologische Prinzipien im Anbau und verzichten weitgehend auf schädliche Pestizide. Generell haben sich Blumen in Bio-Qualität jedoch bislang im Handel kaum durchsetzen können. Fündig wirst Du am ehesten bei Bio-Bauernhöfen, die auch eine Gärtnerei mitbetreiben. Importierte Blumen hinterlassen auch immer einen größeren ökologischen Fußabdruck als heimische Sorten. Neben den CO2-Emissionen durch den Transport kommt auch eine aufwändige Bewässerung der Blumenfelder hinzu. Das kann besonders in heißen Gegenden zu einer Wasserknappheit führen.

 

  1. „Slow Flower“ – Saisonale Angebote nutzen

Slow Food setzt auf gesunde Lebensmittel aus der Region, die saisonal angeboten und handwerklich gefertig werden. Die gleichen Maßstäbe lassen sich auch auf den Blumenkauf übertragen. Ein üppiger Sonnenblumenstrauß im Herbst macht genauso gute Laune wie Tannengrün im Winter. Die heimischen Sorten belasten das Klima nicht unnötig und geben Dir ein Gefühl für die Jahreszeiten.

 

 

  1. Do-it-Yourself – Der Wiesenstrauß

Es müssen nicht immer Rosen sein …

Ein selbstgepflückter Feldblumenstrauß ist individuell und kostenlos. Wichtig ist es natürlich, geschützte Pflanzen in Ruhe zu lassen und auch bei Wildblumen das Augenmaß nicht zu verlieren. Wem das zu puristisch ist, kann auch im Sommer auf vielen heimischen Blumenfeldern selbst pflücken. Bezahlt wird im Allgemeinen in eine „Kasse des Vertrauens“ oder einen Briefkasten.

 

 

  1. Das eigene Blumenbeet anlegen

Wenn Du einen Garten oder Balkon hast, kannst Du auch Deine Blumen selbst züchten. Viele heimische Sorten gedeihen sehr gut. Darüber hinaus bietet Dir die bunte Pracht nicht nur Freude sondern wird auch ein beliebter Rastplatz für Bienen und Schmetterlinge sein.

 

Klimafreundlich das Leben verschönern

Viele Dinge des täglichen Lebens sind eingefahren. Aber für vieles gibt es auch Alternativen, die es immer wieder neu zu entdecken gilt. Das betrifft nicht nur für den Blumenkauf, sondern auch Deine Geldanlagen. Auch hier musst Du nicht alles so machen, wie Du es schon immer getan hast. Denn gerade Deine Finanzen eröffnen Dir  vielfältige Möglichkeiten.

 

Prima, wenn Du Dich für ethische, umwelt- und klimafreundliche Finanzprodukte entscheidest. Klimafonds, erfahrener Experte für nachhaltige Geldanlagen hält einen bunten Strauß mit mehr als 300 nachhaltigen Investments für Dich bereit.

 

 

 

 

Carmen SW300_300 Carmen Junker, Klimafonds-Expertin: Geld regiert die Welt, so heißt es immer. – Bei Klimafonds könnt Ihr mitregieren. Gut für die Umwelt, gut für Deine Finanzen. Mehr über Klimafonds findet Ihr auf Facebook, Google+ und  Twitter.

 

 



9. Januar 2017

[schema type=”review” description=”Zusammenfassung: Rentable Geldanlagen sind nicht nur etwas für Finanzprofis. Mit einem guten Musterdepot gelingt es auch Anfängern in Sachen Fondssparen, ihr Geld sicher und ertragreich anzulegen. Erfahrene Finanzberater stellen Musterdepots zusammen. Diese können – je nach Interesse und Bedürfnis des Kunden – erweitert, verändert und ausgebaut werden. Nachhaltigkeitsfonds sind gut für Mensch und Klima: Es gibt ein breites Angebot an fairen, ökologischen und klimafreundlichen Fonds.” ]

 

Jetzt sparen! – Anfang des Jahres herrscht oft Ebbe in der Kasse.

Sparsamer sein, weniger Geld für Kleinigkeiten ausgeben, etwas für später zurücklegen. Das sind Vorsätze, die viele Menschen für das neue Jahre gefasst haben. Sehr sinnvolle Pläne, denn gerade nach dem Kauf vieler Weihnachtsgeschenke, Winterkleidung und den Ausgaben für einen kleinen Silvesterurlaub herrscht in vielen Kassen Ebbe. Hier ist jetzt der Blick nach Vorne angesagt, denn neue Rücklagen müssen gebildet werden. Nicht nur für die schönen und angenehmen Dinge des Lebens, sondern auch für Dein Alter oder größere Anschaffungen und Pläne, die Du längerfristig umsetzen willst.

 

Doch der Sparvorsatz ist leichter gefasst als umgesetzt. Einfach nur Geld auf dem Konto stehen zu lassen oder auf ein Sparbuch zu übertragen bringt eigentlich nur Verluste. Denn die niedrigen Zinsen bringen Dir nur geringe Erträge und gleichen die aktuelle Inflationsrate nicht aus.

 

 

Fondssparen – eine sichere Bank

Wenn du also Deinen guten Vorsatz, ab sofort zu sparen, jetzt in die Tat umsetzen willst, dann ist guter Rat gar nicht teuer. Eine sehr gute Möglichkeit bietet Dir das Fondssparen.

 

Diese Art des Sparens wird immer beliebter, denn ein Einstieg ist bereits mit kleinen Beträgen möglich und zählt zu den relativ sicheren Geldanlagen, denn Dein angelegtes Geld ist geschützt, selbst wenn ein Fondsanbieter zahlungsunfähig wird. Die Fonds werden von Investmentgesellschaften verwaltet, die das Anlagevermögen strikt vom Vermögen ihrer Gesellschaft trennen müssen. Darüber hinaus werden Fondsgeschäfte durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, kurz BaFin, streng überwacht.

 

 

3 Faktoren für Fonds: Sicherheit, Ertrag, Nachhaltigkeit

Sicherheit ist ein wichtiger Aspekt des Fondssparens. Du willst jedoch auch gute Erträge erzielen. Außerdem ist Dir die ethische und ökologische Nachhaltigkeit Deiner Geldanlage nicht gleichgültig und du willst wissen, in welchen Bereichen Dein Geld eingesetzt wird.

 

Anspruchsvolle Anforderungen, die für einen Laien im Finanzbereich kaum zu stemmen sind. Schließlich ist das Angebot an Nachhaltigkeitsfonds mittlerweile breit und die Kriterien von Fondsgesellschaft zu Fondsgesellschaft verschieden. Gut, wenn Du hier auf einen erfahrenen Finanzberater wie Klimafonds bauen kannst, der Deine Vorstellungen zu Ethik, fairem Handel und Klimaschutz teilt und professionell umsetzt.

 

Du musst nicht unzählige Prospekte von nachhaltigen Investmentfonds studieren und überlegen, welche Produkte Du sinnvollerweise zusammenstellen solltest, denn auch bei Fonds gilt die alte Anlegerweisheit, nicht alles auf eine Karte zu setzen. Diese Arbeit erledigt Klimafonds für Dich und bietet Musterdepots an, die auf die jeweiligen Anforderungen und Bedürfnisse der Anleger abgestimmt sind.

 

 

Musterdepots – eine ausgewogene Mischung

Wenn Du zwar viele Vorstellungen, jedoch wenig Erfahrung im Fondssparen hast, ist die Zusammenstellung eines ausgewogenen Depots durchaus kniffelig. Daher bietet Klimafonds unterschiedliche Musterdepots an. In diesen Musterdepots sind unterschiedliche Wertpapiere zusammengesellt. Damit stellt das Musterdepot eine solide Basis für jeden Anleger dar.

 

Du kannst das Musterdepot genauso belassen oder aber auch es als Vorschlag verstehen und selbst eine Gewichtung auf einen bestimmten Anlagebereich vornehmen, erweitern und verändern. – Genau wie bei einem Musterhaus: So wie es steht, ist es funktional, wenn Du jedoch noch eigene Vorstellungen einbringen willst, ist das durchaus möglich. Genauso, wie Du bei einem Musterhaus jedoch keine tragenden Wände entfernen kannst, muss auch im Musterdepot die Mischung stimmen. Daher ist es wichtig, dass ein Finanzexperte Wertpapiere hinsichtlich ihrer zu erwartenden Erträge, ihrer künftigen Entwicklung und ihrer Stabilität bewerten. Bei Klimafonds wird außerdem noch die ethische und ökologische Nachhaltigkeit der Wertpapiere kritisch geprüft. Schließlich soll Dein Geld in klimafreundliche und soziale Produkte und Projekte investiert werden und keinesfalls Krieg, Ausbeutung und dem Raubbau an der Natur Vorschub leisten.

 

 

Musterdepot Balance – ausgezeichnete Prognosen

Balance bringt Stabilität – Im Leben und in den Finanzen!

Wenn Dir in Deinem Leben Deine innere Balance wichtig ist, kannst Du dieses Kriterium auch auf Deine Geldanlagen übertragen. Mit dem Musterdepot Balance bietet Dir Klimafonds eine Depot, dass den ausgewogenen Weg zwischen Sicherheit und guten Erträgen beschreitet.

 

Mit einem Blick auf die vergangenen fünf Jahre wurden mit diesem Depot Erträge von durchschnittlich 5,39 Prozent p.a. erwirtschaftet. Nach unserer Prognose, die auf der offiziellen Berechnungsmethode des Bundesverbandes Investment und Asset Management (BVI) stützt, wird sich das Musterdepot Balance auch in den kommenden zehn Jahren positiv entwickeln. Ein Anlagevermögen von 10.000 Euro wird sich dementsprechend in der Zehn-Jahres-Prognose verdoppeln.

 

Damit bietet das Musterdepot Erträge, die Du mit einem Sparbuch aktuell nicht annähernd erreichen kannst, denn die Verzinsung liegt hier aktuell bei allen Anbietern unterhalb von einem Prozent. Apropos Sparbuch: Ein wichtiges Argument für ein Sparbuch war stets, dass das Geld jederzeit zur Verfügung stand. Auf diesen Vorteil musst Du beim Fondssparen im Musterdepot nicht verzichten. Auch hier kannst Du jederzeit frei über Dein Geld verfügen. Wenn Du allerdings längerfristig anlegst, kannst Du Wertschwankungen und Renditeeinbußen wirkungsvoll vermeiden, denn ab einer Laufzeit von mindestens fünf Jahren gleichen sich mögliche Schwankungen nahezu vollständig aus.

 

 

Musterdepot Balance: Breite Streuung, strenge Nachhaltigkeit

Wenn Du dich für Fondssparen mit dem Musterdepot Balance entscheidest, kaufst Du keine Katze im Sack. Generell kannst Du Dir jederzeit einen Überblick darüber verschaffen, wie und wo Dein Geld angelegt wird. Das Musterdepot Balance bildet den Rahmen für Geldanlagen in fünf Nachhaltigkeitsfonds, die hälftig in Aktien und festverzinsliche Wertpapiere investieren.

 

Durch diese Aufteilung ist das Anlagevermögen auf etwa 500 unterschiedliche Wertpapiere aufgeteilt. Dazu zählen unter anderem Rentenfonds auf Anleihen nachhaltiger Unternehmen und Staaten. In beiden Bereichen garantiert ein umfassendes Pflichtenheft, dass die Nachhaltigkeitskriterien erfüllt werden. Schwerpunkte sind dabei unter anderem die Themen Erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Einhaltung von Menschenrechten und fairer Handel.

 

Durch die breite Streuung der Geldanlagen, erreicht das Musterdepot die namensgebende Balance, die mögliche Schwankungen oder Einbrüche in einem Bereich durch überdurchschnittliche Performance in einem anderen Bereich wieder austarieren kann.

 

 

Effektvolles Investment für Dich und den Planeten

Durch die strengen Nachhaltigkeitskriterien erhältst Du eine solide Geldanlage mit der Du Dein Geld nicht nur mehren kannst, sondern zugleich auch für eine positive und nachhaltige Entwicklung in der Welt mit sorgst.

 

Klimafonds bietet nicht nur das Musterdepot Balance an, sondern viele weitere interessante Anlagemöglichkeiten. So kannst du bereits ab 25 Euro im Monat mit dem Aufbau Deines Vermögens beginnen – und das sicher, bequem und mit einem positiven ethischen und klimafreundlichen Effekt.

 

Mit unserem einfachen  Fragebogen findest Du Deine optimale Geldanlage.

 

 

 

Carmen SW300_300 Carmen Junker, Klimafonds-Expertin: Geld regiert die Welt, so heißt es immer. – Bei Klimafonds könnt Ihr mitregieren. Gut für die Umwelt, gut für Deine Finanzen. Mehr über Klimafonds findet Ihr auf Facebook, Google+ und  Twitter.

 

 

 



22. Dezember 2016

[schema type=”review” description=”Zusammenfassung: Silvester steht vor der Tür, jetzt noch ein paar gute Vorsätze für das neue Jahr fassen. Weniger Stress, mehr Sport, Gutes tun? Alles prima Ideen, aber hast Du Dir das nicht schon im letzten Jahr vorgenommen? Manchmal ist weniger mehr: Wer sich für 3 kleine Veränderungen entscheidet, hat gute Chancen, dass die Vorsätze diesmal auch umgesetzt werden. 3 kleine nachhaltige Anregungen, die leicht zu realisieren sind.” ]

 

 

Ein glückliches neues Jahr! Und viel Erfolg bei den persönlichen Neujahrsvorsätzen!
Ein glückliches neues Jahr! Und viel Erfolg bei den persönlichen Neujahrsvorsätzen!

Weißt Du was Prokrastination ist? – Ein schönes Wort für eine sicher vielen bekannte Angewohnheit: Dinge aufzuschieben, vor sich her zu schieben, Pläne zu machen, jedoch nicht in die Tat umzusetzen. Jetzt, kurz vor Jahresende, hat Prokrastination Hochkonjunktur, denn mit einer Liste guter Vorsätze für das kommende Jahr dürfen wir ganz offiziell unsere Pläne aufschieben – um dann 2017 richtig durchzustarten, auch in Sachen Nachhaltigkeit.

 

 

 

Neujahrsvorsätze: Wellness – Selfness – Sparsamkeit

Das Fassen guter Vorsätze hat eine lange Tradition und drückt mehr oder weniger den Wunsch zur Selbstperfektionierung aus. Schließlich will fast jeder von uns entspannter, schöner, fitter, erfolgreicher, konsequenter und überhaupt ein besserer Mensch sein. Wenn es Dir auch so geht, befindest Du Dich in guter Gesellschaft. Umfragen haben ergeben, dass gut 60 Prozent der Deutschen im kommenden Jahr Stress vermeiden wollen. Ebenso viele gaben an, dass sie im kommenden Jahr regelmäßig Sport treiben wollen. Rund die Hälfte der Bevölkerung will zudem auf eine gesündere Ernährung achten. Neben diesen Wellness-Vorsätzen stehen auch Selfness-Vorsätze hoch im Kurs: 50 Prozent der Menschen wünschen sich mehr Zeit für sich selbst. 60 Prozent darüber hinaus auch mehr Zeit für die Familie. Neben diesen Wünschen nach mehr Zeit erscheint der Vorsatz von gut 30 Prozent der Befragten recht nüchtern. Sie gaben an, im kommenden Jahr sparsamer leben zu wollen.

 

Scheitern als Chance

Die ernüchternde Statistik bei allen Neujahrsvorsätzen lautet: Gut die Hälfte aller Befragten haben ihre Vorsätze zum neuen Jahr nicht durchgehalten oder erst gar nicht umgesetzt. Die motivierende Statistik: Rund die Hälfte aller Vorsätze wurde erfolgreich verwirklicht. Das Glas ist also auch hier entweder halb voll oder halb leer. Generell gehen Psychologen davon aus, dass Vorsätze, die ganz konkret formuliert sind, gute Aussichten auf eine erfolgreiche Umsetzung haben. Dabei kann der Vorsatz durchaus ehrgeizig sein, sollte sich aber noch im Rahmen der Realität bewegen. Falls Du zu denen gehörst, die ihre Vorsätze bislang nicht umgesetzt haben, solltest Du daran denken: Auch kleine Schritte führen zum Ziel. Überlege Dir, was wirklich möglich ist und verwirkliche Deine Pläne zeitnah. Das nennt man dann übrigens Präkrastination.

 

 

Was Du heute kannst besorgen …

Drei Ideen für nachhaltige Neujahrsvorsätze mit exzellenten Erfolgsaussichten!
Drei Ideen für nachhaltige Neujahrsvorsätze mit exzellenten Erfolgsaussichten!

Persönliche Vorsätze für die Zukunft können motivieren. Wenn Du noch keine guten Vorsätze für das kommende Jahr hast, dann kannst Du dich von unseren Vorschlägen inspirieren lassen. Sie sind für fast jeden geeignet, nachhaltig für Mensch und Umwelt und – ganz wichtig – einfach in der Umsetzung. Wenn Du keine guten Vorsätze für 2017 formulieren willst, findest Du hier vielleicht dennoch Ideen, Du das nächste Jahr sinnvoll mitgestalten kannst. Das Team von Klimafonds wünscht auf jeden Fall einen guten Start!

 

 

1. Neujahrsvorsatz: Vorfahrt für Fairtrade

Nach den Lebensmittelskandalen der letzten Jahre, finden Bio-Produkte immer mehr Käufer. Entsprechend haben sind Bio-Lebensmittel längst nicht mehr nur in kleinen Öko-Läden zu haben, sondern stehen mittlerweile gleichberechtigt in den Regalen von Supermärkten und Discountern. Doch bei weitem nicht alles was Bio ist, stammt auch aus fairem Handel. Besonders Kaffee, Tee, Kakao, Schokolade und exotische Früchte werden immer noch unter ausbeuterischen Arbeitsverhältnissen in Afrika und Südamerika geerntet. Menschen, die dort auf den Plantagen arbeiten, können mit dem Verdienst kaum ihren Lebensunterhalt sichern, Kinderarbeit steht vielerorts noch immer an der Tagesordnung. Sicher ist es schwer, komplett aus dem Konsumkreislauf auszubrechen, dennoch hat jeder Kunde auch eine Marktmacht. Und diese kannst Du nutzen.

 

Nachhaltig und fair genießen.
Nachhaltig und fair genießen.

Dieser Neujahrsvorsatz ist einfach umzusetzen. Überlege, welches konventionelle Produkt Du regelmäßig gerne nutzt und ersetze es ab sofort durch das entsprechende Fairtrade-Produkt. Wenn Du unsicher bist, welche Produkte wirklich aus fairem Handel stammen, kannst Du Dich auf der Seite von Fairtrade Deutschland umfassend informieren. Aufschluss gibt Dir auch das grün-blaue Fairtrade-Siegel. Ebenfalls aus fairem Handel stammen alle Artikel von Gepa. Das Unternehmen hat ein eigenes Siegel und unterliegt noch strengeren Kriterien als das Fairtrade-Siegel.

 

Fairtrade-Produkte sind teilweise teurer als konventionelle Produkte. Was allerdings Kaffee anbelangt, greifen vor allem Anhänger von Kapselsystemen ohne Murren sehr viel tiefer in die Tasche und schädigen durch die aufwändige Aluminiumverpackung zudem die Umwelt. Zum Vergleich: Ein Kilogramm Kaffee in Kaffeekapseln kostet rund 60 Euro, konventioneller Kaffee wird für rund 15 Euro pro Kilogramm angeboten, Gepa-Kaffee für rund 20 Euro.

 

 

2. Neujahrsvorsatz: Strom aus Erneuerbaren Energien

Einige Dinge laufen in unserem Leben mehr oder weniger automatisch. Irgendwann hast du Dich für einen Stromanbieter entschieden und dieser bucht regelmäßig die jeweiligen Beträge ab. Während früher der Strom immer von den zuständigen Stadtwerken geliefert wurde, ist seit der Liberalisierung des Strommarktes das Angebot vielfältiger geworden. Allerdings dominieren noch immer die großen Stromkonzerne den Markt, die auf fossile Energiträger, die das Klima schädigen, und auf die unsichere Atomenergie setzen. Gleichzeitig ist die Energiewende in Deutschland eine beschlossene Sache, die spätestens seit der Reaktorkatastrophe von Fukushima großen Rückhalt in der Bevölkerung findet.

 

Wenn Du noch einen konventionellen Stromanbieter nutzt, ist das neue Jahr eine gute Gelegenheit, auch privat die Energiewende einzuläuten und künftig auf Strom aus Erneuerbaren Energien wie Sonne, Wind, Wasser oder Biomasse zu setzen.

 

Dein Aufwand ist überschaubar. Suche Dir einen Ökostromanbieter zu dem du wechseln möchtest, kündige Deinen bisherigen Lieferanten und je nach dem, an welche Vertragslaufzeiten Du gebunden bist, wirst Du spätestens im Frühjahr klimafreundlich produzierten Strom nutzen können. Wenn Du diesen Neujahrsvorsatz umsetzt, hast Du eine nachhaltige Entscheidung für die kommenden Jahre getroffen.

 

 

3. Neujahrsvorsatz: Geld ethisch-ökologisch anlegen und verwalten

Weil wir gerade über Entscheidungen für die kommenden Jahre sprechen, wie sieht es bei Dir in Sachen Finanzen aus? Welches Geldinstitut ist die Bank Deines Vertrauens und nach welchen Kriterien wählst Du Investments aus?

 

Geld ist in unserer Welt ein enormer Machtfaktor. Diese Macht kannst Du nutzen und Dich für Banken  und Finanzdienstleister entscheiden, die Deinen ethischen und ökologischen Überzeugungen entsprechen. Diese legen Dein Geld in sozialen, ethischen und ökologischen Projekten an. Investments in Waffen und Rüstung, Atomenergie und fossile Energieträger, Gentechnologie, Massentierhaltung und ähnliche Unternehmungen werden nicht unterstützt.

 

Auch ethisch-ökologische Geldanlagen bringen gute Erträge.
Auch ethisch-ökologische Geldanlagen bringen gute Erträge.

Wenn Du Dich für eine Bank mit ethischen und ökologischen Grundsätzen entscheidest, ist der Wechsel nicht schwer. Daueraufträge ziehen automatisch mit um. Du musst Dich nur darum kümmern, Deine neue Bankverbindung allen relevanten Stellen mitzuteilen, beispielsweise Deinem Arbeitgeber.

 

Wenn Du Deine Vermögensbildung, Deine Altersvorsorge und alle Aktivitäten rund um Deine Geldanlagen fair und klimafreundlich gestalten willst, bist Du bei Klimafonds an der richtigen Adresse. Wir sorgen dafür, dass mit Deinem Geld Projekte, Unternehmen und Staaten unterstützt werden, die das Klima schützen und soziale und ethische Werte aktiv umsetzen. Ethisch-ökologische Geldanlagen haben sich in den vergangen Jahren positiv entwickelt und versprechen auch in Zeiten der Niedrigzinsen gute Erträge. Verwirklich also Deine Neujahrsvorsätze und fülle unseren einfachen Fragebogen aus.

 

Klimafonds wünscht ein friedvolles neues Jahr!

 

 

 Gerd SW300x300 Gerd Junker, Klimafonds-Experte: Die Welt ist extrem komplex. Sinnvolle Geldanlagen können jedoch einfach sein. Bei Klimafonds finden wir die passende Lösung für Eure Bedürfnisse. Mehr Klimafonds findet Ihr auf Facebook, Google+ und  Twitter.

 

 



15. Dezember 2016

[schema type=”review” description=”Zusammenfassung: Weihnachten ist bald und Verwandtschaft und Freunde sind zahlreich. Kein Grund zum Verzweifeln. Mit den 10 besten Geschenktipps, die auch kurz vor knapp organisiert werden können, kommt kein Stress vor den Feiertagen auf.” ]

 

Weihnachten überrascht jedes Jahr aufs Neue. Nicht nur, dass der Termin immer wieder erschreckend plötzlich und überraschend näher rückt. Auch Freunde und Familie warten mit einigen Überraschungen auf. Damit Weihnachten nicht das Fest der unnützen Geschenke wird, haben wir heute 10 Geschenktipps zusammengestellt – klimafreundlich, praktisch und nachhaltig.

 

 

1. „O Tannenbaum, o Tannenbaum“ – aber bitte ohne Giftstoffe

Weihnachtsgeschenke: Manchmal ist Weniger mehr.
Weihnachtsgeschenke: Manchmal ist Weniger mehr.

Der festlich geschmückte Weihnachtsbaum ist für viele Menschen untrennbar mit Weihnachten verbunden. Als Produkt der Forstwirtschaft ist er allerdings, wie viele landwirtschaftliche Produkte auch, mit vielfältigen Giftstoffen belastet; teilweise wurde sogar Glyphosat nachgewiesen. Darüber hinaus haben mittlerweile rund 20 Prozent der Bäume einen langen Transportweg hinter sich gebracht, bis sie im heimischen Wohnzimmer herausgeputzt werden. Vielfach stammen die Bäume auch aus Plantagen, in denen mit Pestiziden und Düngemitteln nicht gespart wird. Auch wenn der Weihnachtsbaum kein Lebensmittel ist – auch beim Baumkauf ist ein Bio-Siegel zu empfehlen. So kannst Du Dir sicher sein, dass Dein Baum aus ökologischer Forstwirtschaft stammt und keinen Schaden hinterlassen hat. Aktuell achten zehn Prozent der Käufer auf die ökologisch einwandfreie Herkunft des Weihnachtsbaumes. Um den Kreis der nachhaltigen Baumkäufer zu vergrößern, ist ein Bio-Weihnachtsbaum auch eine tolle Geschenkidee für die Familie.

 

2. „Ihr Kinderlein kommet“ – Mit Bäumen und Schokolade gegen die Klimakrise

Wer sich nicht nur einen Weihnachtsbaum ins Haus holen will, sondern auch die weltweite Aufforstung unterstützen möchte, ist bei der Kinder- und Jugendorganisation Plant-for-the-Planet an der richtigen Stelle: Für nur einen Euro Spende pflanzt die 2007 gegründete Organisation einen Baum. Eine Geschenkurkunde zum Download und ein Code, mit dem jeder „seinen“ Baum auf der Website sichtbar machen kann sind im Preis bereits mit inbegriffen. Ziel von Plant-for-the-Planet ist es, weltweit 1.000 Milliarden neuer Bäume rund um den Globus zu pflanzen und damit genügend CO2 zu speichern, um die drohende Klimakrise abzuwenden.

 

Süßigkeiten stehen gerade in der Weihnachtszeit hoch im Kurs. Mit der richtigen Schokoladensorte wird Naschen zum Klimaschutz: Für fünf verkaufte Tafeln der Guten Schokolade von Plant-for-the-Planet wird ebenfalls ein Baum gepflanzt.

 

 

3. „Es kommt ein Schiff geladen“ – Regionale Köstlichkeiten genießen

Weihnachten ist – neben vielen anderen treffenden Zuschreibungen – auch das Fest der Genüsse. Gutes Essen gehört einfach dazu. Dabei sind die Geschmäcker verschieden und was „gutes Essen“ bedeutet, darüber kann gestritten werden. Eine Antwort dazu bietet die Slow Food-Philosophie. Demnach ist gutes Essen regional, saisonal und ökologisch angebaut, ohne unnötige Verarbeitung, Zusätze oder Geschmacksverstärker. Wer Genussfreude und Inspiration für das gesamte Jahr verschenken will, ist mit der neuen Ausgabe des „Slow Food Genussführer“ gut beraten.  Das Handbuch liefert eine ausführliche Warenkunde, stellt in Vergessenheit geratene Lebensmittel vor und bietet einen breiten Serviceteil zu Slow Food-Lokalen.

 

 

4. „Kommet ihr Hirten“ – Das etwas andere Geschenk: Nutztierpatenschaften

Die Weihnachtsziege: In der Bibel zwar unerwähnt, aber dennoch ein Geschenk, bei dem es nichts zu meckern gibt.
Die Weihnachtsziege: In der Bibel zwar unerwähnt, aber dennoch ein Geschenk, bei dem es nichts zu meckern gibt.

Was in Tierparks in aller Welt bereits erfolgreich angeboten wird, haben Landwirte und Organisationen nun auch für sich entdeckt: Tierpatenschaften. Diese Patenschaften sind eine gute Möglichkeit, für ein Tier ohne Zeitaufwand zu sorgen. So kannst Du beispielsweise Pate einer Kuh auf dem Andechser Demeter-Hof werden. Das Patentier schickt dann zweimal im Jahr regelmäßig Grüße in Form eines Spezialitätenpakets. Damit Kühe auch nach ihrem Arbeitsleben einen geruhsamen Lebensabend verbringen können, gibt es auch spezielle Kuh-Patenschaften für alte Kühe.

 

Passt nicht ganz ins Patenkonzept, ist dennoch sehr sinnvoll: Die Hilfsorganisation OxfamUnverpackt vermittelt Ziegen an arme Familien in Mosambik. Mit dieser Starthilfe können sich Menschen eine Herde aufbauen und ein existenzsicherndes Einkommen erarbeiten.

 

Wer es eine Nummer kleiner mag, kann mit einer Bienenpatenschaft  die ökologische Bienenhaltung fördern und sich regelmäßig über den Honig seiner Biene freuen.

 

 

5. „Es ist ein Ros’ entsprungen“ – Blumen begeistern

Blumen sind auch zu Weihnachten ein schönes Geschenk, gerade für liebe Menschen, die eigentlich schon alles haben. Lieblingsblume der Deutschen ist und bleibt unangefochten die Rose. Erfreulich: Mittlerweile stammt jede vierte Schnittrose in Deutschland aus fairem Handel. Mehr als 20.000 Blumengeschäfte und Supermärkte bieten mittlerweile Blumen und Pflanzen mit dem Fairtrade-Siegel an. Das Angebot ist vielfältig und umfasst neben den klassischen beliebten Schnittblumen auch Topfpflanzen. Seit dem vergangenen Jahr werden auch Fairtrade-Weihnachtssterne angeboten. Über den Blumenfinder von Fairtrade Deutschland kannst Du das Blumengeschäft Deines Vertrauens finden.

 

 

6. „Feliz Navidad“ – Faires Fernweh verschenken

Fairer Handel bleibt ein zentrales Thema, um die globale Kluft zwischen Arm und Reich dauerhaft zu überwinden. Schnell vergessen werden dabei Produkte wie Reisen. Für alle Fernwehgeplagten ist daher das neue Buch von Frank Herrmann „FAIRreisen. Das Handbuch für alle, die umweltbewusst unterwegs sein wollen“ ein sinnvolles und informatives Geschenk. Hier finden Reiselustige zahlreiche Informationen Tourismussiegeln, nachhaltigen Reiseanbietern und Reiseausstattern und 500 fairen Länderreisetipps.

7. „Stille Nacht, heilige Nacht“ – Sinnvolle Zeitschriftenabos

Egal ob von langer Hand geplant oder Last-Minute, Zeitschriftenabonnements sind unkompliziert in der Beschaffung und bringen über das ganze Jahr hinweg Freude, und eine anregende Lektüre. Ob Klassiker wie das Verbrauchermagazin Öko-Test, Genießertitel wie das Slow Food Magazin oder spezielle Themenhefte wie zeozwei – Mit Zeitschriftenabonnements lässt sich in kürzester zeit die gesamte Verwandtschaft beglücken und Themen, die am Herzen liegen, vertiefen.

 

 

8. „Morgen Kinder wird’s was geben“ – Das moderne Geldgeschenk

Kinder haben zu Weihnachten unzählige Wünsche. Die meisten Kinder haben aber auch unzählige Spielsachen und so gestaltet sich die Frage nach einem sinnvollen Weihnachtgeschenk durchaus schwierig. Für regelmäßige Schenker ist daher einen Fondsdepot durchaus sinnvoll, denn einmal eingerichtet, ist die Geschenkfrage für die kommenden Jahre befriedigend gelöst. Bis Ende des kommenden Jahres bietet die FIL Fondsbank GmbH (FFB) das gebührenfreie FondsdepotJunior an. Mit Einzahlungen ab monatlich 25 Euro kommt über die Jahre ein kleines Vermögen zusammen, mit dem sich das dann erwachsene Kind einen seiner unzähligen Wünsche erfüllen kann.

 

 

9. „Lasst und froh und munter sein“ – Spieleklassiker

Manchmal soll es doch ein richtiges Päckchen sein, das unter dem Weihnachtbaum liegt. Besonders schön sind dann Spieleklassiker, mit denen sich Kinder, Eltern und Besuch gleich beschäftigen können. Seit fast dreißig Jahren im Markt: Das Waldschattenspiel der Firma Kraul aus Oberbayern. Dabei versuchen Zwerge sich vor einem wandernden Licht zu verstecken. Schutz bietet der Schatten hoher Tannen. Neben der Ästhetik der Ausstattung, liegt der besondere Reiz des Brettspiels darin, dass im Dunkeln gespielt wird. Genau das richtige für lange Winter- und Weihnachtsabende.

 

 

10. „Am Weihnachtsbaum, die Lichter brennen“ – Praktische Geschenke

Wenn am Weihnachtsbaum die Lichter brennen, dann tun sie das in der Mehrheit der Haushalte elektrisch. Schön, wenn der Strom dann aus erneuerbaren Energien stammt. Ein nachhaltiges Weihnachtsgeschenk kann entsprechend auch eine Mitgliedschaft in einer Energie-Genossenschaft sein. So kann das Thema Energiewende aktiv vorangetrieben werden.

 

 

Dein Wunschzettel

Vielleicht willst Du Dir selbst auch etwas schenken oder zumindest Deine Geldanlagen zukünftig nachhaltig und sinnvoll gestalten. Dann bist Du bei Klimafonds an der richtigen Adresse. Wir beraten Dich umfassend und fair. Damit wir wissen, was wir Dir anbieten können, fülle einfach unseren Fragebogen aus.

 

 

 

 Gerd SW300x300 Gerd Junker, Klimafonds-Experte: Die Welt ist extrem komplex. Sinnvolle Geldanlagen können jedoch einfach sein. Bei Klimafonds finden wir die passende Lösung für Eure Bedürfnisse. Mehr Klimafonds findet Ihr auf Facebook, Google+ und  Twitter.

 

 



14. November 2016

[schema type=”review” description=”Zusammenfassung: Schokolade steht auf der Beliebtheitsskala für Süßigkeiten seit Jahren ganz oben. Kakaobohnen, Rohstofflieferant für die Schokoladenherstellung werden in erster Linie in den südamerikanischen Regenwäldern angebaut. Der KakaoWald von ForestFinance baut Kakao nachhaltig in Mischkultur an und unterstützt Aufforstungen in Panama.” ]

 

cocoa-728207_640Schokolade ist der unangefochtene Klassiker unter den Süßwaren. Und die vielen unterschiedlichen Sorten machen nicht nur Kinder glücklich, auch Erwachsene greifen gerne zu. Ob es dann lieber eine cremige Vollmilchschokolade ist oder eine dunkle Sorte mit hohem Kakaoanteil ist – Schokolade bietet Genuss für jeden Geschmack. Sicher hast Du auch eine ganz spezielle Lieblingssorte.

 

Rund zehn Kilogramm Schokolade – also gut hundert Tafeln – pro Person gehen in Deutschland jährlich über die Ladentische. Entsprechend ist der Handel mit Kakao, dem grundlegenden Rohstoff der Schokolade – ein Milliardengeschäft in Europa. Hier wird in mehr als 12.000 Unternehmen Schokoladen produziert. Für die weltweit rund 14 Millionen Kakaobauern in Afrika, Mittel- und Südamerika sieht die Sache jedoch ganz anders aus. Sie erhalten für den Anbau und die Ernte der Kakaofrüchte nur geringe Löhne und verlieren durch den expansiven Ausbau von Monokulturen noch darüber hinaus die Möglichkeit, die Felder mit ihren Grundnahrungsmitteln zu bestellen. Einen bitteren Geschmack bekommt die Schokolade auch, wenn man weiß, dass viele Hunderttausend Arbeiterinnen und Arbeiter auf den Kakaoplantagen Kinder sind.

 

Nicht zuletzt durch Reportage „Schmutzige Schokolade“ von Miki Mistrati aufgerüttelt, greifen in den letzten Jahren viele Schokoladenliebhaber verstärkt zu Schokolade aus fairem Handel. Hier liegt der Marktanteil mittlerweile bei beachtlichen 16 Prozent.

 

 

Kakao – ein Stück Kolonialgeschichte

Wie Kaffee und exotische Gewürze gehört auch der Kakao zu den klassischen Kolonialwaren, die erst mit der Eroberung der „neuen Welt“ nach Europa gelangt war. Als Kulturpflanze ist Kakao jedoch den Ureinwohnern Süd- und Mittelamerikas schon lange bekannt. Die belebende Wirkung des Kakaos und sein ausgezeichneter Geschmack waren die Gründe, warum Kakao bei den Azteken als Geschenk der Götter betrachtet wurde. Die spanischen Eroberer brachten Kakao mit nach Europa. Hier machte der Kakao eine Verwandlung durch vom kräftig-würzigen hin zum süßen Getränk. Mit Honig oder Rohrzucker sowie Gewürzen verfeinert, startete der Kakao eine unbeschreibliche Erfolgsgeschichte, die vom 16.Jahrhundert bis heute anhält.

 

Wesentlich jünger ist die Geschichte der Schokoladen zum essen. Die Tafeln kamen erst im 19. Jahrhundert auf in Großbritannien, den Niederlanden und in Deutschland auf. Den Kampf um den Titel für die führende Schokoladennation gewann dann jedoch die Schweiz, die bis heute eng mit der Schokoladenproduktion verbunden ist. Schokoladenvielfalt liegt im Trend, besonders Freunde der Sorten mit hohem Kakaoanteil kommen mittlerweile auf ihre Kosten. Gerade den dunklen Sorten werden auch positive Einflüsse auf die Gesundheit nachgesagt. Dass Schokolade auch Glücksgefühle beschert, ist allerdings wohl nicht auf das Glückshormon Serotonin zurückzuführen. Die für die Serotoninbildung verantwortliche Aminosäure ist nur in sehr geringer Menge in Schokolade zu finden. Glücksgefühle beim Schokogenuss sind daher eher psychologisch zu erklären.

 

 

Schokolade – fair genießen – nachhaltig anbauen

"Save the earth - it is the only planet with chocolate!"
“Save the earth – it is the only planet with chocolate!”

Wie bereits einleitend beschreiben: Der Trend bei Schokoladen geht erfreulicherweise verstärkt zu Fair-Trade-Produkten. Ein längst überfällige Entwicklung, denn die Länder, in denen Kakao angebaut wird, schauen auf eine mehr als 500 Jahre andauernde Geschichte von Ausbeutung, Unterdrückung der indigenen Völker, Zerstörung der Kultur und Vertreibung zurück. Dass dies Geschichte noch längst nicht abgeschlossen ist, zeigt zudem auch der ökologische Zustand der Kontinente: Große Teile der Regenwälder wurden bereits gerodet oder abgebrannt, um neue Weideflächen zu erhalten oder Monokulturen, wie beispielsweise Futtersoja anlegen zu können. Mit der Vernichtung der Bäume und damit verbunden mit dem Verschwinden einer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt, wird auch das globale Klima stark gefährdet. Dagegen helfen können Aufforstungen, den Bäume werden dringend benötigt, um das klimaschädliche CO2 zu binden.

 

 

KakaoWald – Klimaschützer mit Artenvielfalt

Dass Aufforstungsprojekte in Süd- und Mittelamerika nicht nur gut für das Klima sind, sondern auch wirtschaftlich sinnvoll genutzt werden können, zeigt das Unternehmen ForestFinance aus Bonn. Die ForestFinance-Gruppe engagiert sich bereits seit über zwanzig Jahren in Aufforstungsprojekte. Hier ist da Unternehmen besonders in der Provinz Bocas del Toro in Panama aktiv.

 

Kennzeichnend für die Regenwälder in Panama sind die sehr alten Baumbestände, die in ihren Kronen zusammengewachsen sind. Durch dieses natürliche Dach, bietet der Wald dort einen geschützten Lebensraum für Millionen bedrohter Tier- und Pflanzenarten – eine Biodiversität, wie sie kaum noch zu finden ist. Vorteilhaft für diese Artenvielfalt ist die salzhaltige Luft der beiden angrenzenden Ozeane und der entsprechend mineralstoffreiche Regen der Gegend. ForestFinance pflegt und schützt einen Teil des Primärwaldes in Panama, durchforstet diesen regelmäßig und sorgt dafür, dass ein Viertel der Waldfläche ohne wirtschaftliche Verwertung nur zum Schutz der Umwelt dient.

 

Finanziert wird die Waldpflege in Panama durch das Projekt KakaoWald in Peru. Dort werden Kakao-Pflanzen nachhaltig angebaut, geerntet und verkauft. Der Kakao-Anbau verläuft hier jedoch nicht – wie vielerorts üblich – als Monokultur. Die Kakao-Pflanzen werden zusammen mit anderen Pflanzen gesetzt. So entsteht ein Forstsystem, das die Ansiedlung einer reichhaltigen Tier- und Pflanzenwelt ermöglicht.

 

Davon profitieren auch die Menschen vor Ort, denn während sie auf einer Plantage nur das ernten können, was vorgegeben wurde, können sie im Mischanbau auch Nahrung selbst anbauen. Darüber hinaus können die Kakaobauern ihr spezifisches landwirtschaftliches Know-how in die Entwicklung einbringen. ForestFinance garantiert eine faire Bezahlung und bietet seinen Mitarbeitern Sozialleistungen und Versicherungen. Die Arbeit der Kakaobauern soll langfristig gesichert sein.

 

 

Langfristige Investitionen werden mit guten Erträgen versüßt

Der KakaoWald ist ein nachhaltiges Projekt von dem die Menschen vor Ort, Umwelt und Klima genauso profitieren, wie Du als Investor. Wie alle Klima- und Umweltaktivitäten ist der KakaoWald auch auf lange Sicht geplant. Die Laufzeit von KakaoWald beträgt daher 25 Jahre. Wenn Du hier also investieren willst, profitierst Du zwar regelmäßig von den Erträgen, Dein Geld ist aber auch fest angelegt und steht Die für andere Projekte vorerst nicht zur Verfügung. Es hat also eher den Charkter einer Eigentumswohnung mit regelmäßigen Mieteinnahmen als den Charakter von zum Beispiel Tagesgeld.

 

Konkret sieht Deine Beteiligung am KakaoWald dann so aus: Du pachtest ein Stück Wald mit einer Fläche von mindestens 1.000 Quadratmetern. Der Preis pro 1.000 Quadratmeter beträgt 3.250 Euro. 20 Prozent Deiner Investition wird in Panama zum Schutz der Regenwälder verwendet. Die übrigen 80 Prozent finanzieren den Anbau von Kakao-Pflanzen in Peru. Der Anbau des Edel-Kakaos geschieht nach den strengen Kriterien des ökologischen Landbaus und des fairen Handels.

 

Als langfristiges Geldanlage bietet der KakaoWald Sicherheiten durch die Streuung der Investitionen in zwei Länder. Mit ersten Erträgen kannst Du spätestens ab dem sechsten Jahr rechnen, ab da sind jährliche Auszahlungen geplant. Die Renditeprognose liegt zwischen fünf und sieben Prozent, abhängig von den Weltmarktpreisen für Edelkakao und Erntemengen. Versteuern musst Du deine Erträge als Einkünfte aus dem Betrieb einer Forst- und Landwirtschaft.

 

Wenn du also eine langfristige Geldanlage suchst und konkrete Projekte bevorzugst, ist KakaoWald eine interessante Option für Dich. Denn KakaoWald bietet eine positive und rentable Geldanlage, frei von Kinderarbeit, Ausbeutung und Umweltzerstörung, dafür aber mit viel sozialem und ökologischem Engagement eines erfahrenen Anbieters. Wir von Klimafonds beraten Dich gerne zu diesem und anderen interessanten Projekten.

 

 

 

Carmen SW300_300 Carmen Junker, Klimafonds-Expertin: Geld regiert die Welt, so heißt es immer. – Bei Klimafonds könnt Ihr mitregieren. Gut für die Umwelt, gut für Deine Finanzen. Mehr über Klimafonds findet Ihr auf Facebook, Google+ und  Twitter.

 


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20. Oktober 2016

[schema type=”review” description=”Zusammenfassung: Unsere Kleidung wird vielfach unter elenden Bedingungen in Schwellen- und Entwicklungsländern produziert. Beim Kauf eines Kleidungsstücks, macht der Arbeitslohn der dortigen Textilarbeiter weniger als ein Prozent unseres Ladenpreises aus. Gegen die ausbeuterische Praxis wenden sich immer mehr westliche Unternehmen und fordern faire Produktionsbedingungen. Fair hergestellte Kleidung trägt meist ein entsprechendes Siegel.” ]

 

Niedrige Produktionskosten bedeuten auch niedrige Löhne.
Niedrige Produktionskosten bedeuten auch niedrige Löhne.

Unsere Kleidung ist im Allgemeinen sauber – aber nicht rein. Denn vielen Kleidungsstücken haftet ein unangenehmer Geruch an, von miesen Löhnen in Schwellen- und Entwicklungsländern, unwürdigen und gefährlichen Arbeitsbedingungen, Ausbeutung von Kindern.

 

Seit 2012 berichten die Medien regelmäßig von den verheerenden Großbrände in den Textilfabriken Bangladeschs. Hier starben in den vergangenen Jahren mehr als 100 Arbeiter und – in der Mehrheit – Arbeiterinnen im Feuer, viele weitere Menschen wurden schwer verletzt. Abgesehen von der katastrophalen Arbeitssicherheit trugen vielfach auch noch verschlossene Ausgänge zur Zahl der Todesopfer bei, denn es ist durchaus üblich, die Arbeiter und Arbeiterinnen wie Gefangene einzuschließen.

 

Die Kampagne für Saubere Kleidung (Clean Clothes Campaign) geht davon aus, dass in den vergangenen zehn Jahren rund 500 Menschen ihr Leben in brennenden Textilfabriken lassen mussten. Die Bilder haben sich eingebrannt – Menschen die auf engstem Raum arbeiten und hier unsere Kleidung nähen – nicht nur die Billig-Klamotten aus Discountern und Modeketten, sondern auch hochpreisige Marken- und Designerware. Mit diesen Bildern im Kopf  erhält der Begriff „Fashion Victim“ eine ganz neue Bedeutung.

 

 

Der Preis sagt … nichts!

Dass faire und existenzsichernde Löhne in den Textilfabriken unsere Kleidung extrem verteuern würden, ist mittlerweile wiederlegt. Wenn ein einfaches T-Shirt im Geschäft für zehn Euro über den Ladentisch geht, entfällt der Löwenanteil des Verkaufspreis mit 5,90 Euro auf die Handelsspanne. Die Kosten für Logistik und Zwischenhandel betragen 1,64 Euro, je 1,20 Euro gehen als Bruttogewinn an die Marke, beziehungsweise fallen als Materialkosten an. Bleibt ein Rest von sechs Cent, den Lohnkosten für ein T-Shirt.

 

So teilt sich der Ladenpreis eines T-Shirts auf. Die Lohnkosten spielen keine Rolle (Quelle: Fairwear Foundation, Grafik: Grünes Geld, ohne Gewähr)
So teilt sich der Ladenpreis eines T-Shirts auf. Die Lohnkosten spielen keine Rolle (Quelle: Fairwear Foundation, Grafik: klimafonds.de, ohne Gewähr)

 

Konkret bedeutet das, dass faire Löhne für Textilarbeiter durchaus möglich sind, denn selbst bei einer Verdoppelung oder Verdreifachung der Löhne in Bangladesch würde sich diese Erhöhung nicht beim Kunden bemerkbar machen, die Herstellungskosten spielen bei den enormen Handelsmargen keine Rolle mehr. Dass dennoch nur buchstäbliche Hungerlöhne gezahlt werden, ist vielmehr dem ausbeuterischen wirtschaftlichen Denken geschuldet, denn für die Arbeiterinnen und Arbeiter vor Ort ist der Job in der Textilfabrik lebenswichtig und ihre Verhandlungsposition ist mehr als schwach.

 

 

Marktmacht nutzen – Verhaltenskodex für die Lieferanten

Manchmal ist genug einfach genug!
Manchmal ist genug einfach genug!

Mehr Einfluss auf diese Art des Wirtschaftens können die westlichen Textilanbieter nehmen, die mit ihren Großaufträgen durchaus eine entscheidende Handlungsposition inne haben und entsprechende Forderungen an ihre Zulieferer stellen können. Dass sie dies auch sollten, zeigt die Stimmung der Konsumenten. Rund 40 Prozent geben an, dass ihnen faire Produktionsbedingungen bei der Herstellung der Kleidung sehr wichtig sind, für 46 Prozent ist dieser Faktor noch wichtig. Kleidung ist demnach ein Thema, das uns nahegeht – geradezu hautnah.

 

Das Netzwerk „Kampagne für Saubere Kleidung“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, Unternehmen aus dem Textilbereich stärker in die moralische Pflicht zu nehmen. Der Verband fordert verbindliche Richtlinien für den Umgang mit den Textilarbeitern einzuführen und zu überwachen, um so die Rechte der Arbeitnehmer vor Ort zu stärken, existenzsichernde Löhne und Einhaltung der Arbeitszeiten durchzusetzen sowie für Arbeitssicherheit in den Fabriken zu sorgen. Darüber hinaus sollen Maßnahmen zur Gesundheitsvorsorge ergriffen und Kinderarbeit unterbunden werden.

 

Einige Unternehmen haben sich bereits auf den Weg gemacht und treten ebenfalls vehement für einen verbindlichen Kodex ein. Durch ihre millionenschweren Aufträge wollen sie ihre Lieferanten verpflichten, für menschenwürdige Arbeitsbedingungen und faire Löhne in den Textilfabriken zu sorgen. Organisiert haben sich diese Unternehmen in der „Fairwear Foundation“. Mit von der Partie sind dabei unter anderem Outdoor-Spezialisten wie Mammut, Odlo und Jack Wolfskin, klassische Öko-Anbieter wie Waschbär und Hess Natur-Textilien sowie junge Fairtrade-Labels wie Armedangels oder Anna van Toor. Überraschend, aber absolut erfreulich: auch die eher im Niedrigpreissegment einzuordnende Textilkette Takko ist Fairwear-Mitglied. Insgesamt zählt die Vereinigung 90 Mitgliedsunternehmen aus sieben Ländern Europas.

 

 

Was kannst Du tun? – Tipps für einen fairen & nachhaltigen Kleiderschrank

 

1. Auch das Kleingedruckte lesen – faire Gütesiegel

Fair produzierte Kleidung zu finden ist auf den ersten Blick gar nicht so leicht, denn wie bereits erwähnt, der Preis gibt keinerlei Auskunft über die Löhne in der Produktion. Wenn Du sicher gehen willst, dass Deine Kleidung nicht unter katastrophalen Bedingungen hergestellt wurde, achte auf folgende Siegel:

  • Das Siegel der “Fairwear Foundation“ garantiert gerechte Löhne für die Arbeiter und Arbeiterinnen in den Textilfabriken und für einen menschenwürdigen Umgang am Arbeitsplatz.
  • Das “Fairtrade-Siegel” ist auf Baumwollkleidung zu finden. Das Siegel steht ebenfalls für eine faire Bezahlung der Baumwollbauern sowie der Näherinnen und Näher.
  • Apropos Baumwolle: Fairtrade heißt nicht immer auch ökologisch nachhaltig. Gerade Baumwolle aus konventionellem Anbau ist stark mit Pestiziden belastet, auch werden in der Textilproduktion vielfach gesundheitsschädliche Chemikalien eingesetzt. Bei Baumwollkleidung solltest du daher auch unbedingt auf das “GOTS-Siegel” sowie das “IVN-Siegel” achten. Diese Siegel stehen nicht nur für ökologisch korrekte Baumwollprodukte, sie garantieren auch soziale Mindeststandards in den Textilfabriken.

 

 

2. Fair Fashion statt Fast Fashion

Viele Leute sind stolz auf ihren prall gefüllten Kleiderschrank. Nahezu die gleichen Leute sind es, die eigentlich nie etwas anzuziehen haben und immer auf der Suche nach Schnäppchen und neuen Klamotten sind. “Fast Fashion”, ein- bis zweimal anziehen und dann weg damit. Der einzige ökologische Vorteil dieser ansonsten zweifelhaften Methode ist, dass keine Waschmaschine benötigt wird. Aber dieser Einsparung geht ein enormer Ressourcenverbrauch vorweg, denn jedes Kleidungsstück hinterlässt einen ökologischen Fußabdruck, hat enorme Wassermengen in der Herstellung verbraucht und ordentlich CO2 in die Atmosphäre emittiert. Hier hilft Stilbewusstsein. Wenn Du wirklich weißt was Du willst, wirst Du sicher nicht jedem Trend blind hinterherlaufen sondern eine Auswahl hochwertiger Kleidung mit einem Fairtrade-Siegel bevorzugen, am besten auch von einem ökologisch produzierenden Hersteller. Wer nicht auf Masse sondern auf Klasse setzt, gibt auch durchschnittlich nicht mehr für seine Kleidung aus.

 

 

3. Second Hand und Tauschparty – Zweiter Frühling für die Kleidung

Wer – allem besseren ökologischem Gewissen zum Trotz – gerne shoppen geht und nach Modeschnäppchen stöbert, ist in Second Hand-Läden und auf Tauschpartys und Kleiderflohmärkten gut aufgehoben. Denn wenn Kleidung weitergetragen wird, hat sie ein langes Produktleben und das steht dann auch in einem sinnvollen Verhältnis zum Ressourcenverbrauch und zum Produktionsaufwand. Darüber hinaus lässt sich hier auch hochwertige und ausgefallene Ware finden. Der Vintage-Look ist seit mehreren Jahren schon ein Dauerbrenner und signalisiert auch, das Kleidung eine Wertigkeit hat.

 

 

4. Handwerk hat goldenen Boden

Wer an Berufe mit ökologischem Hintergrund denkt, hat im allgemeinen Solaranlagenbauer, Energieberater oder Förster im Sinn. Änderungsschneider und Schumacher leisten aber auch einen erheblichen Beitrag zum Umweltschutz und zur Langlebigkeit der bereits produzierten Kleidung. Kunstflicken, Reisverschlüsse erneuern, Besohlen oder ein Kleidungsstück nach eigenen Vorstellungen verändern lassen – das alles ist kostengünstiger als eine Neuanschaffung und darüber hinaus ein wichtiger Beitrag zur Nachhaltigkeit. Kleidung, die sich nicht mehr zum Reparieren eignet, erlebt als Stofflieferant in Upcycling-Projekten vielleicht noch einen zweiten Frühling. – Aktuell werden viele Upcycling-Projekte in Städten und Gemeinden initiiert.

 

 

Fair für Mensch und Umwelt

Jede Art des Konsumierens stellt eine ökologische Belastung da, teilweise hat unser Konsum auch ausbeuterische Komponenten. Es lohnt sich also, Kleidung aufmerksam und sinnvoll einzukaufen. Das ist fair für die produzierenden Menschen und fair für Umwelt und Klima.

 

Nahezu in allen Lebensbereichen sind Alternativen möglich. So auch in der Geldanlage. Hier kannst Du ohne weiter nachzudenken gängigen Anlagetipps folgen. Du hast aber auch die Möglichkeit, die Macht Deines Geldes zu nutzen und in die Bereiche zu investieren, die Dir am Herzen liegen. Geldanlagen in klimaschützende Projekte oder in Mikrofinanzprojekte sind keine Spenden, sondern sinnvolle Geldanlagen mit attraktiver Rendite. Die Experten von Klimafonds beraten Dich – nachhaltig und fair. Beantworte einfach ein paar leichte Fragen und der Rest ergibt sich: Fragebogen aufrufen.