Windfonds

14. November 2018

Windfonds sind ein Begriff aus dem Umfeld der Erneuerbaren Energien Investments. Im engeren Sinne geht es um Investitionen die die Energieerzeugung aus Windenergie fördern; im weiteren Sinne werden jedoch auch angrenzende Bereiche wie Solarenergie oder Bioenergie mit eingeschlossen, wenn die Begriffsverwendung eher als Oberbegriff Erneuerbare-Energien-Fonds zu verstehen ist.

 

Es können zwei Arten unterschieden werden:

1. Art: Investitionen über börsennotierte Wertpapiere

Wenn Windfonds so verstanden werden handelt es sich um Investmentfonds oder ETF’s die in Unternehmen der Windkraft-Branche investieren.

In aller Regel geschieht das über Aktien, in seltenen Fälle auch über Anleihen. Reine Wind-ETF’s oder reine Wind-Investmentfonds gibt es jedoch kaum. Meist sind es breiter angelegte Erneuerbare-Energien-Investments.

 

2. Art: Investitionen über Projekte

Die direkte Art sind Investitionen in den Aufbau oder in den Betrieb von Windparks. Windparks sind die Zusammenfassung von mehreren Windturbinen zur Erzeugung sauberen Stroms an einem Standort.

 

Als Anleger kann man in Form einer Beteiligung an einer Kommanditgesellschaft (AIF oder Vermögensanlage) oder in Form von nachrangigen Darlehen oder Genussrechten Geld hierfür zur Verfügung stellen.