Best-in-Class

14. November 2018

Der Best-in-Class Ansatz ist heute der wohl weltweit am häufigsten verwendete Ansatz für einen ethisch-ökologischen Investmentstil. Er setzt auf eine Unterteilung der Anlagen in verschiedene Klassen – meist sind das Branchen wie Automobil, Einzelhandel, Maschinenbau etc.

Innerhalb dieser Klassen werden alle Unternehmen nach einem ethisch-ökologischen Kriterienkatalog bewertet und in eine Rangliste einklassifiziert. Man investiert dann nur in zum Beispiel die 20 Prozent der Unternehmen, die innerhalb Ihrer Branche zu den nachhaltigsten gehören.

Der Vorteil des Best-in-Class Ansatzes ist das weiterhin sehr breite Feld möglicher Investitionen. Alle Branchen und Regionen sind für den Asset-Manager investierbar, so dass er kaum Einschränkungen unterliegt.

 

Im reinen Best-in-Class Ansatz sind jedoch alle Branchen denkbar, der Rüstungskonzern, der umweltfreundlich produziert, seine Mitarbeiter gut behandelt und ein parnterschaftliches Verhältnissen zu seinen Lieferanten aufbaut, könnte im Best-in-Class-Ansatz als Investitionsobjekt dienen.

 

In der Praxis wird deshalb der Best-in-Class-Ansatz häufig mit der Blacklist, also mit dem Ausschluss kompletter Branchen, kombiniert. Man würde dann also mit dem Best-in-Class-Ansatz investieren, allerdings schon vorab Branchen wie Rüstung, Erdöl- und Fracking-Industrie, Alokohol- und Tabakindustrie ausschließen.