Rentenversicherung - Klimafonds.de

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2. Juli 2020

Zusammenfassung: Wer auch in der Altersvorsorge auf nachhaltige ETF’s setzen möchte muss schon ganz schön suchen. Wer dann auch noch sicherstellen möchte, dass nicht nur in der Anspar-, sondern auch in der Entnahmephase durchgängig grün investiert wird, hat nur wenige Möglichkeiten. Die Stuttgarter ist hier eine überlegenswerte Wahl. Aber Achtung: wie bei allen Altersvorsorge-Lösungen kommt die überlegene Rendite durch die Steuervergünstigungen, die meist erst ab längeren Laufzeiten von 12 oder mehr Jahren die Kostennachteile überwiegen. Wer unterhalb von 12 Jahren bleibt, sollte direkt in grüne ETF’s investieren (–> hier geht’s zum Robo-Advisor).

 

Um was geht es grundsätzlich?

Grundsätzlich sprechen wir in diesem Artikel über eine Ergänzung oder den Ersatz der gesetzlichen Renten durch kapitalgedeckte Anlageformen. Wer in der Rentenphase eine monatliche Rente daraus beziehen möchte, auf die er sich verlassen kann, muss auf Versicherungslösungen setzen. Die Stuttgarter Grüne Rente ist dabei ein Möglichkeit.

Dabei gibt es verschiedenen Ausprägungen wie die private Rente, die Basisrente und die Riesterrente. Alle drei Varianten gibt es als Stuttgarter Grüne Rente.

In der hier vorgestellten Form – die wir für die meisten Menschen für die geeignetste halten – wird das Geld in der Ansparphase vor Rentenbeginn in nachhaltige ETF’s investiert. In der Rentenphase garantiert die Grüne Rente Stuttgarter eine monatliche Rente und zahlt zusätzlich Überschussbeteiligungen aus – auch die Rentenphase ist nachhaltig veranlagt (sehr selten zu finden, meist wird in der gerne 30 Jahre dauernden Rentenphase auf Nachhaltigkeit verzichtet).

 

Stuttgarter Grüne Rente: Welche Nachhaltigkeits-ETF sind wählbar?

Stand Juli 2020 ist die Auswahl an ethisch-ökologischen ETF’s bei der Stuttgarter Grünen Rente ausreichend breit:

Amundi Index MSCI Europe SRI – UCITS ETF
BNP Paribas Easy Low Carbon 100 Europe UCITS ETF
iShares MSCI EM SRI UCITS ETF
iShares MSCI Europe SRI UCITS ETF
Lyxor Green Bond (DR) UCITS ETF
Xtrackers ESG MSCI World UCITS ETF

Man kann also auf der Aktienseite weltweite oder europäische ETF’s genauso auswählen wie die Emerging Markets. Im Anleihesektor steht mit dem Lyxor Green Bond ETF eine innovative Lösung für ganz speziell ethisch-ökologische Anleihen zur Verfügung.

Grüne Rente Stuttgarter: Wie sieht es in der Auszahlungsphase aus?

Von vielen vergessen, muss bei einer Altersvorsorgelösung die nachhaltige Kapitalanlage nicht nur in der Ansparphase gegeben sein – das bieten viele der über 100 Anbieter am deutschen Markt. Wichtig ist auch, dass in der Entnahmephase das Geld unter Berücksichtiung ethisch-ökologischer Faktoren angelegt wird. Hier wird es sehr dünn, denn nach meinem Kenntnisstand gibt es weniger als eine handvoll Spezial-Anbieter, die das gewährleisten. Unter diesen befindet sich die Grüne Rente Stuttgarter , die dazu aktuell die beste ETF-Auswahl und die niedrigsten Kosten aufweist.

 

Grüne Rente Stuttgarter: Basisrente (z.B. Tarif invest T59)

Der Vorteil der Basisrente ist primär, dass die Beiträge in erheblichem Umfang das zu versteuerende Einkommen verringern und damit die jährlich zu zahlende Einkommenssteuer reduzieren. Bei gleichem Aufwand kann der Anleger also wesentlich größere monatliche Beträge für’s Alter zurück legen als wenn er direkt in ETF’s investieren würde. Wer statt 300 Euro aber 500 Euro anlegen kann, erwartete natürlich eine höhere Rentenauszahlung.

Die Rentenauszahlungen aus der Basisrente müssen dann allerdings (wie die gesetzliche Rente) voll versteuert werden. Geht man von einem niedrigeren Steuersatz in der Rente aus, ein finanziell lohnendes Geschäft. Auch hier gelten die oben dargestellten Punkte.

 

Grüne Rente Stuttgarter: Riester-Rente (z.B. Tarif performance-safer T85)

Der Vorteil der Riester-Rente ist primär, dass direkte Zulagen vom Staat eingezahlt werden oder die Einzahlungen steuerlich geltend gemacht werden können. Die Zulagen steigen mit der Anzahl der Kinder, so dass der Staat leicht ein paar Hundert Euro jährlich in den Riester-Vertrag mit einzahlt oder, bei höheren Einkommen, diesen Betrag über Reduktion der Einkommenssteuer zuschießt.

Auch hier gilt, dass die Rentenauszahlungen (wie in der gesetzlichen Rente) voll versteuert werden müssen.

 

Grüne Rente: Privatrente (z.B. Tarif FlexRente Invest T53)

Die steuerlichen Vorteile von Basis- und Riesterrente sind direkt gleich greifbar, da sie in der Ansparphase passieren. Bei der Privatrente ist der Vorteil häufig größer oder ähnlich groß, aber kommt anders zustande. Hier ist der steuerliche Vorteil, dass während der Ansparphase keine Steuern abgeführt werden und in der Auszahlungsphase mit Halbeinkünfteverfahrung oder Ertragsanteilsbesteuerung die Steuerlast sehr gering ist.

Im Gegensatz zu Basisrente oder Riesterrente bleibt der Anleger flexibel und kann den Vertrag monatlich jederzeit kündigen.

 

Wo gibt’s weitere Informationen?

Wem das zu kompliziert wird, kann natürlich auch für’s alter direkt in ETF’s anlegen (–> hier geht’s zum Robo-Advisor).

Wer sich mehr mit dem Thema ETF-basierte Altersvorsorge beschäftigen möchte, kann über unsere (–> kostengünstigen Module) Angebote mit seinen individuellen Daten berechnen lassen.

 

 

 

Carmen Junker, Klimafonds-Expertin: Geld regiert die Welt, so heißt es immer. – Bei Klimafonds könnt Ihr mitregieren. Gut für die Umwelt, gut für Deine Finanzen. Mehr über Klimafonds findet Ihr auf Facebook, Google+ und  Twitter.

 

 

 


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8. April 2020

“Es kommt nicht überraschend, dass Riester-Verträge im Crash wieder auffallen. Das Problem wird nun zum zweiten Mal offenbart”, wird Niels Nauhauser, Abteilungsleiter für Altersvorsorge bei der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg im Handelsblatt vom 8. April 2020 zitiert. Wie schon in der Finanzkrise 2008 wurden auch in der Corona-Krise Milliarden Euro in geförderten Riesterverträgen von Aktien in Anleihen umgeschichtet. Die als besonder rentierlich beworbenen Fondsparpläne wie DWS Riester Rente Premium oder ähnliche Ansätze von Union Investment (Volks- und Raiffeisenbanken) oder Deka (Sparkassen) begehen in solchen Zeiten irrsinnge Fehler in der Asset Allocation und drücken die Renditen für Anleger auf null Prozent.

 

Der Hintergrund: Das Problem Kapitalgarantie

Der Gesetzgeber wollte bei der Riester-Rente das hohe Sicherheitsbedürfnis der deutschen Anleger befriedigen und hat eine sogenannte Kapitalgarantie eingebaut. Das bedeutet, dass aus einem Riester-Vertrag zu Beginn der Rente mindestens das insgesamt eingezahlte Kapital wieder zur Verfügung stehen muss, also mindestens eine Rendite von Null Prozent erzielt werden muss.

 

Das war bei Einführung der Riester-Rente 2002 und den damaligen Zinssätzen noch vertretbar (wenn auch damals schon nicht sinnvoll), denn die Kapitalgarantie muss immer mit Zinsprodukten erreicht werden. Niedrige Zinsen machen die Garantie teuer.

 

Mittlerweile ist die Kapitalgarantie durch die extrem niedrigen Zinsen eine absolute Belastung für die Riesterverträge geworden und verhindert schon in normalen Zeiten ordentliche Renditen. In Crash-Zeiten vernichtet sie die Rendite einiger Riesterprodukte praktisch komplett.

 

Wieso Riester-Fondssparpläne so stark betroffen sind

Riestersparen kann über verschiedene Durchführungswege gemacht werden, unter anderem über Banksparpläne, Bausparverträge, Abzahlung von Immobilienkrediten, Versicherungen oder eben über Fondssparpläne.

 

Die meisten Durchführungswege sind wegen der exrem niedrigen Zinsen kaum noch interessant. Man versucht deshalb, dass man die langfristig hohen Renditen der Aktienmärkte auch in Riester-Produkten nutzen kann.

 

Das geht zum einen über fondsgebundene Versicherungsverträge und zum anderen über Fondssparpläne in Aktienfonds. Beide müssen jedoch die Kapitalgarantie darstellen.

 

Bei den Versicherungen wird dazu das Anlagevermögen des Riester-Vertrages in 2 Töpfe aufgeteilt. Der erste Topf enthält Geld, das mit dem Garantiezins (aktuell 0,9% bei fast allen Gesellschaften) hochgerechnet wird und das so berechnet wird, dass es zum Rentenbeginn mindestens die Beitragsgarantie erreicht. Das übrige Geld sowie die Überschüsse aus dem ersten Topf, der regelmäßig höhere Renditen erreicht als der Garantiezins ist, werden in Aktienfonds angelegt. Dieses Sytem läuft unabhängig vom Börsengeschehen und stellt auch in Crash-Zeiten kein Problem dar.

 

Anders bei den Fondsgesellschaften, allen voran der Deutschen Bank Tochter DWS mit ihren rund 700.000 Riesterverträgen, der Genossenschaftlichen Union Investment oder der Sparkassenorganisation Deka. Dort wird die Kapitalgarantie über, für den Anleger nicht transparente, Algorithmen und Kapitalanlagestrategien gesteuert. Das Versprechen: Die Fondsgesellschaften würden die Verteilung des Anlegergeldes zwischen Aktien, Anleihen und sonstigen Wertpapieren automatisch so steuern, dass das Kapital garantiert ist und trotzdem gute Renditen erzielt würden.

 

Wer sich mit Kapitalanlagen beschäftigt weiß, dass das die Quadratur des Kreises wäre. Und genau daran scheitert das System, besonders in Crash-Zeiten. Extremes Beispiel ist das Finanz-Startup Fairr, das in dieser Situation alle Aktien-ETF’s in den Riesterverträgen verkaufte und nun 90 Prozent in Liquidität und 10 Prozent in Anleihen hält. Das ist extrem und widerspricht allem, was ausgezeichnete Investoren immer lehren. Der viel zitierte, seit Jahrzehnten erfolgreiche US-Investor Warren Buffet: “Sei gierig, wenn andere ängstlich sind”. Jetzt sind die Zeiten um Aktien zu halten und Aktien zu kaufen!

 

Was tun wenn man einen Riester-Fondsparplan hat?

Über 3 Millionen Deutsche riestern über einen Fondsparplan. Das geschilderte Problem kostet extrem Rendite und führt über die Jahre mit einem hohen Risiko zu einer Anlagerendite von null Prozent. Da aber der Anleger selbst meist nur einen Teil seiner Beiträge zahlt, der Rest vom Staat eingezahlt wird, sichert er sich trotzdem noch eine Verzinsung auf das nur von ihm eingesetzt Kapital.

 

Trotzdem: es geht besser; aus unserer Sicht mit Fondsparplänen in auf Versicherungen basierten Riester-Verträgen. Wer noch längere Zeit in seinen Riestervertrag einspart (15 Jahre oder länger), sollte den Wechsel prüfen.

 

Wer einen neuen Riestervertrag abschließt, muss sich der Risiken der intransparenten Fondssparpläne bewusst sein. Unsere Empfehlung sind aktuell ethisch-ökologisch anlegende Riester-Rentenversicherungen. Wer auf die Zuschüsse in den Riesterverträgen verzichtet, kann auch ohne Förderung aufgrund der niedrigeren Kosten und dem Verzicht auf die Kapitalgarantie mit normalen Ansparplänen in ETF’s oder Fonds ähnliche Ergebnisse erzielen. Dabei bleibt er flexibel und spart sich die komplizierten Riester-Regelungen (keine Beleihung, keine Vererbbarkeit, hohe Besteuerung in der Rentenphase, lohnend nur bei sehr langer Lebensdauer, etc.).

 

 

 

 

 

 

 

 

 



18. Juli 2018

Wunderbar: Sie haben geerbt, eine Lebensversicherung ausgezahlt bekommen oder eine Immobilie verkauft und verfügen über eine größere Summe Bargeld. Eine Situation, auf die viele ein Leben lang warten. Doch spätestens wenn das Geld auf dem Konto ist stellt sich die Frage, was damit tun? Wir haben Ihnen 7 Punkte zusammen gestellt, die Sie unbedingt beachten sollten.

 

 



27. Juni 2018

Zusammenfassung: Eine im Handelsblatt zitierte Umfrage von YouGov im Auftrag der AXA Versicherungen zeigt, dass die berechtigte Sorge der Deutschen vor Altersarmut steigt. Nur mit der Anlage in renditeträchtige Anlageformen kann der Arbeitnehmer für einen austräglichen Ruhestand sorgen.

 

Altersarmut in Deutschland

 

Inhaltsverzeichnis

Einleitung
Neue Rentenkomission
Konkrete Lösungen
Vergleich verschiedener Lösungen

 

 

Die vollkommen zu recht geführte Diskussion über die finanzielle Versorgung der Deutschen im Alter zeigt Wirkung: nach einer AXA Umfrage, über die das Handelsblatt in seiner Ausgabe vom 26. Juni 2018 berichtet, sehen 4 von 10 befragten Berufstätigen dem Ruhestand mit Sorgen entgegen – bei einer Umfrage von vor 2 Jahren waren es erst 2/3.

 

Wie Patrick Dahmen, Vorstand bei der Versicherungsgesellschaft AXA ausführt, ist “die Rente das wichtigste Theme für die Deutschen”. Immerhin 70 Prozent fordern vom Staat, sich um höhere Renten zu kümmern. Die Ergebnisse gelten dabei quer durch alle befragten Altersklassen und Einkommensgruppen.

 

Erst danach folgen Punkte wie eine bessere Gesundheitsversorgung, bessere Schulen oder mehr Wohnungen.

 

“Die breit diskutierte Angst vor Altersarmut schreckt die Menschen auf”, so Dahmen weiter. Die Menschen haben recht, denn das aktuelle Rentenniveau ist auf Dauer nicht haltbar. Doch da viele mit den privaten Alternativen wie Riesterrenten oder Lebensversicherungen, nicht zu letzt wegen dem anhaltenden Niedrigzinsniveau, schlechte Erfahrungen gesammelt haben, halten Sie viel Geld auf unverzinsten Konten und fordern den Staat zu Handlungen auf.

 

Die große Koalition hat darauf bereits reagiert. Laut Koalitionsvertrag soll bis 2025 das Rentenniveau nicht weiter sinken. Das Nettorentenniveau ist bereits seit 2001 von 53 auf 48 Prozent geschrumpft. Gleichzeitig soll der Rentenbeitrag der Arbeitnehmer nicht über 20 Prozent steigen.

 

Bleibt die Konjunktur und damit die Beschäftigung in Takt, ist das bis 2024 wohl ohne Steuerzuschüsse gut möglich.

 

Bitter wird allerdings die Zeit nach 2025, wenn die Baby-Boomer-Jahrgänge das Erwerbstätigenalter verlassen und sprunghaft die Anzahl der Rentner ansteigen lassen werden. Das weiß auch die große Koalition, deshalb die 2025-Grenze im Koaltionsvertrag.

 

Sie hat deshalb eine neue Rentenkomission eingesetzt, die bis März 2020 Vorschläge erarbeiten soll. Sie muss allerdings mit Rahmenbedingungen auskommen, die nur wenig Spielraum lassen. So sollen die abschlagsfreie Rente ab 63 noch die Koaltionsvertragsvereinbarungen in Frage stellen. Dazu Professor Raffelhüschen von der Uni Freiburg: “Die Rentenkomission ist ein Feigenblatt für die beschämenden rentenpolitischen Fehler der Vergangenheit und die Vorabbeschlüsse der neuen Koalition.”

 

Konkrete Lösungen gegen die Altersarmut

 

Es gibt mehrere Komponenten aus denen sich das Einkommen im Ruhestand zusammen setzt. Meist ist die gesetzliche Rente die Basis. Wie die Diskussionen von oben zeigen, dürfte deren Niveau in Zukunft auf ca. 40 bis 43 Prozent des letzten Nettoeinkomens absinken.

 

Weitere Komponenten können die Betriebsrente, die Basisrente, die Riester-Rente oder eine private Rente sein. Allesamt sind recht komplizierte und staatlich geregelte Formen, die nach individueller Beratung für einzelne Anleger passen können. Gegen geringe Entgelte können Sie sich Ihre individuelle Situation von uns persönlich beleuchten lassen: Beratungsmodule.

 

Der einfachste Weg ist sicher die breit gestreute Anlage in Aktien-ETF’s, je nach zur Verfügung stehender Zeit bis zum Rentenbeginn mit einer Beimischung von Anleihen-ETF’s.

 

Lassen Sie uns die verschiedenen Ansparmöglichkeiten vergleichen:

 

Sparbuch Klassische Lebensversicherung Ausgewogenes Portfolio Aktien-Portfolio
Langfristiger Zins / Rendite (Prognose) 1% 2,50% 4% 6%
Anlagebetrag pro Monat 100 100 100 100
Anlagezeit 37 Jahre 37 Jahre 37 Jahre 37 Jahre
Besteuerung Abgeltungssteuer Halbeinkünfteverfahren Abgeltungssteuer Abgeltungssteuer
Kapitalauszahlung ja ja ja ja
Lebenslange Rentenzahlung nur nach Einzahlung in Rentenvertrag ja nur nach Einzahlung in Rentenvertrag nur nach Einzahlung in Rentenvertrag
Endkapital (vor Steuern) 53.698,48 € 72.651,41 € 100.166,95 € 157.685,20 €
Ethisch-ökologisches Angebot
Ethikbank, GLS Bank, Triodos, Umweltbank, etc. Oeco Capital, Stuttgarter

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Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer von klimafonds.de. Gerd Junker: “Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.” Mehr zu ihm auf Xing und Facebook.

 

 



16. Januar 2017

[schema type=”review” description=”Zusammenfassung: Eine betriebliche Altersvorsorge (bAV) ist für viele Arbeitnehmer eine interessante Möglichkeit, einen Teil des Gehaltes steuerfrei und sozialabgabenfrei für später anzusparen. Damit spart auch der Arbeitgeber einen Teil der Lohnnebenkosten ein. Es gibt ein generelles Recht auf eine betriebliche Altersvorsorge. Wer an die eigene Zukunft denkt, sollte auch Umwelt und Klima nicht vergessen. Daher sind nachhaltige Angebote für die bAV, beispielsweise grüne Direktversicherungen, eine gute Option.” ]

 

 

Eine betriebliche Altersvorsorge kann sich schnell rechnen.

Die Renten sind längst nicht mehr sicher. Schon in jungen Jahren für später vorzusorgen, ist dringend angesagt. Auch wenn der Eintritt in den Ruhestand mittlerweile eher später als früher geschieht. Entsprechend halten Finanzdienstleister und Versicherer eine breite Palette an Angeboten für eine private Altersvorsorge  für Dich bereit. Eine ausgezeichnete und einfache Möglichkeit Deine Altersvorsorge zu optimieren, bietet Dir eine betriebliche Altersvorsorge. Dafür kannst du bis zu 4 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) für Deine Altersvorsorge anlegen (in 2017: 3.048 Euro pro Jahr maximal).

 

Positiv für Dich: Diese Art der Altersvorsorge bietet Dir direkt einen Vorteil, auf den Du nicht erst bis zum Ruhestand warten musst. Denn die Summe, die du ansparst, ist steuerfrei. Darüber hinaus muss auf diese Summe auch keine Sozialabgaben wie Arbeitslosen oder Rentenversicherungsbeiträge geleistet werden. Wenn Du Dich für eine bAV entscheidest, kann sich auch Dein Arbeitgeber freuen, denn er spart den Arbeitgeberanteil der Sozialabgaben auf den Sparbetrag, der bei einer regulären Gehaltsauszahlung abgeführt werden müsste.

 

 

Betriebliche Altersvorsorge – Dein gutes Recht

Eine betriebliche Altersvorsorge kann jeder Arbeitnehmer in Anspruch nehmen, das ist seit 2002 gesetzlich geregelt. Nicht verwechseln solltest du jedoch die bAV mit einer Betriebsrente. Betriebsrenten wurden früher von großen Unternehmen gezahlt und haben heute eher Seltenheitswert. Für eine moderne bAV bietet Dir Dein Arbeitgeber entsprechende Altersvorsorgeprodukte an und vermittelt Dir einen Anbieter. Wenn Du eine betriebliche Altersvorsorge abschließt, wird ein Teil Deines Gehaltes in einen Rentenanspruch umgewandelt und wandert in eine Pensionskasse, einen Pensionsfonds oder eine entsprechende Versicherung.

 

 

Die betriebliche Altersvorsorge ist eine sichere Bank

Gerade in Sachen Altersvorsorge herrscht oft eine große Verunsicherung darüber, wie das Geld für den Ruhestand sicher angelegt werden kann. Die gute Nachricht: Eine betriebliche Altersvorsorge ist eine sichere Bank, denn die direkte Einzahlung aus Deinem Bruttogehalt wird konkurssicher (im Konkursfall würde die Sicherungseinrichtung Protektor einspringen) angelegt und die spätere Auszahlungssumme ist entsprechend garantiert. Darüber hinaus kannst Du meist mit einer Zusatzrendite rechnen.

 

Im Gegensatz zur eingangs erwähnten Betriebsrente von früher, ist die betriebliche Altersvorsorge nicht an einen bestimmten Arbeitgeber gebunden. Das wäre auch gerade für jüngere Arbeitnehmer, die sich in der Regel durch einen Unternehmenswechsel verbessern, nicht mehr praxistauglich. Wenn du also bei einem neuen Arbeitgeber anfängst, überträgst du Deine bisherige bAV  in das Vorsorgesystem Deiner neuen Firma.

 

Selbst wenn es einmal nicht gut für Dich laufen sollte, musst Du die Entgeltumwandlung in eine bAV nicht bereuen, die abgeschlossene betriebliche Altersvorsorge wird auch bei Bezug von Hartz IV-Leistungen nicht angerührt.

 

 

Renteneintritt – ein neuer Lebensabschnitt

Gerade in jungen Jahren scheint der Renteneintritt ein Termin in unerreichbar weiter Ferne zu sein. Und die meisten von uns haben es auch gar nicht so eilig. Schließlich besteht das Leben zwischen Schulzeit und Ruhestand nicht nur aus Arbeit, sondern auch aus vielfältigen und aufregenden Erfahrungen im Leben, mit der Familie und in der Partnerschaft. Aber eines Tages wird es wirklich so weit sein. Dein Arbeitsleben ist beendet und du kannst in neugierig und hoffentlich noch mit guter Gesundheit einem ganz neuen Lebensabschnitt entgegenblicken.

 

In Sachen betrieblicher Altersvorsorge ist dann der Zahltag gekommen. Entweder immer wiederkehrend monatlich oder Du lässt Dir den kompletten Betrag einmalig auszahlen. Eine Entscheidung, die Du von Deinen Plänen und Deiner finanziellen Gesamtsituation abhängig machen solltest. Wie auch immer Du Dich entscheidest, jetzt musst Du die angesparte bAV versteuern und Sozialabgaben abführen. Klingt nach einer bösen Überraschung, ist aber meist nur halb so schlimm, denn durch Dein jetzt geringeres Einkommen fällt die nachträgliche Versteuerung auch geringer aus oder entfällt komplett. Außerdem hat dir die Steuerfreiheit vorher mehr Sparkapital beschert, das sich während der langen Laufzeit mit Zins und Zinseszins mehren konnte.

 

 

Als Arbeitgeber attraktiv bleiben

Arbeitgeber können sich ihre Mitarbeiter im Allgemeinen aussuchen. Aber wenn sie die richtigen Mitarbeiter gefunden haben, ist es sinnvoll, diese möglichst lange im Unternehmen zu halten. Hinzu kommt, dass gut ausgebildete Fachkräfte in vielen Branchen quasi aussuchen können, bei wem sie arbeiten wollen. Entscheidend ist dann für den Arbeitgeber, welche attraktiven Angebote er seinen Mitarbeitern anbieten kann. Eine solide Altersvorsorge kann hier also einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil darstellen.

 

Daher zahlen einige Arbeitgeber bei der betrieblichen Altersvorsorge rund 20 Prozent auf das angelegte Geld freiwillig zu. Eine attraktive Zusatzleistung, die engagierte Mitarbeiter langfristig an das Unternehmen binden kann. Für den Arbeitgeber eine Zahlung ohne wirkliche Zusatzkosten, denn der Aufschlag lässt sich leicht durch die eingesparten Sozialabgaben ausgleichen.

 

„Geld allein macht nicht glücklich“ – so lautet eine alte – aber nicht minder wahre Weisheit, die auch im Wirtschaftsleben angekommen ist. Gerade junge Mitarbeiter interessieren sich auch vermehrt für Themen rund um den Erhalt des Klimas, den Schutz der Natur und um soziale Gerechtigkeit. Daher sind Arbeitgeber gut beraten, wenn sie eine nachhaltige betriebliche Altersvorsorge anbieten können. Die Entgeltumwandlung geht dann beispielsweise in eine „grüne Rentenversicherung“ oder in andere nachhaltige Finanzprodukte wie in ökologische oder soziale Fonds im Rahmen fondsgebundener Verträge.

 

Damit profitieren Unternehmen von einem positiven Image, Klima, Umwelt und soziale Projekte profitieren durch die nachhaltigen Investments.

 

 

 

Drum prüfe, wer sich bAV bindet …

Arbeitnehmer sollten prüfen, ob sich eine betriebliche Altersvorsorge für sie rentiert.

Eine betriebliche Altersvorsorge ist gerade bei langen Laufzeiten besonders ertragreich. Daher solltest Du so früh wie möglich überlegen, ob für Dich eine betriebliche Altersvorsorge sinnvoll ist. Nur dann nutzt Du das sogenannte 8. Weltwunder – den Zinseszinseffekt.

 

Wenn Dein Arbeitgeber keine zusätzlichen Beiträge zur bAV leistet und du ein durchschnittliches Gehalt beziehst, ist für Dich eine private Vorsorgelösung, die auf Deine individuellen Bedürfnisse zugeschnitten ist, oft sehr viel rentabler.

 

Eine betriebliche Altersvorsorge rechnet sich allerdings auch schon bei kleinen und mittleren Einkommen, wenn der Arbeitnehmer einen zusätzlichen Beitrag zur bAV leistet oder diese sogar vollständig übernimmt. In diesem Falle ist die BAV auch noch für ältere Mitarbeiter eine interessante Möglichkeit, ihre gesetzliche Rente aufzustocken.

 

Wenn Du zu den gut und besser Verdienern zählst, ist die betriebliche Altersvorsorge eine rentable Zusatzversorgung, denn die Abgaben für die gesetzliche Krankenversicherung gelten nur bei einem Bruttojahreseinkommen unterhalb von 50.850 Euro. Wenn Du Dein Einkommen oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze liegt, steigen Deine Abgaben nicht weiter an und die bAV ist – auch bei einer höheren Besteuerung – vorteilhaft.

 

 

Zeigemäße Altersvorsorge: Nachhaltige bAV

Nachhaltige Finanzprodukte liegen im Trend und gerade Unternehmen, die zusätzlich zum finanziellen Nutzen auch noch einen ideellen Mehrwert anbieten, können mit motivierten und loyalen Mitarbeitern rechnen. Für eine gute und nachhaltige betriebliche Altersvorsorge ist daher eine kompetente und umfassende Beratung von Finanzprofis wie Klimafonds entscheidend.

 

Abseits von den teilweise in die Jahre gekommenen Standardlösungen der Großkonzerne, bietet Klimafonds zeitgemäße Konzepte für eine nachhaltige betriebliche Altersvorsorge jenseits der Pensionskasse. Eine gute Lösung bieten dabei nachhaltige Direktversicherungen, wie beispielsweise die Stuttgarter Grüne Rente . Diese Angebote sind auch für kleine und mittlere Unternehmen einfach zu realisieren. Zudem können Arbeitgeber so mit einem zeitgemäßen und nachhaltigen Angebot einen wichtigen Akzent setzen. Denn dies bAV nutzt nicht nur Dir als Arbeitnehmer sondern auch Klima und Umwelt.

Klimafonds ist Dein Ansprechpartner für ökologische und soziale Geldanlagen mit interessanten Erträgen. Hier findest Du optimale Lösungen für Deine langfristige Altersvorsorge genauso wie für Deinen mittelfristigen Vermögensaufbau.

 

Kümmere Dich um Deine Zukunft, finde Deine passende Geldanlage und fülle den einfachen Fragebogen aus.

 

 

Carmen SW300_300 Carmen Junker, Klimafonds-Expertin: Geld regiert die Welt, so heißt es immer. – Bei Klimafonds könnt Ihr mitregieren. Gut für die Umwelt, gut für Deine Finanzen. Mehr über Klimafonds findet Ihr auf Facebook, Google+ und  Twitter.

 

 

 



19. Dezember 2016

[schema type=”review” description=”Zusammenfassung: Noch zwei Wochen bis zum Jahreswechsel. Das neue Jahr bringt einige Veränderungen in den Bereichen Rente und Steuern. Durch einen sinkenden Garantiezins werden neue Versicherungsverträge teurer. Gute Nachricht für alle Arbeitnehmer: Das Luther-Jahr bringt einen einmaligen zusätzlichen Feiertag für alle.” ]

 

 

Was bringt das neue Jahr?
Was bringt das neue Jahr?

Kurz vor Jahresende präsentieren unzählige Zeitungen, TV-Sender und soziale Medien Jahresrückblicke und Zusammenfassungen. Teilweise wurde bereits das Jahr 2016 zum „schlimmsten Jahr aller Zeiten“ gekürt. Weltgeschichtlich gesehen sicher ein fragwürdiger Titel, dennoch verständlich. Schließlich bewegten Krieg und Terror, Erderwärmung und Naturkatastrophen viele Menschen. Und so steht die Frage im Raum, was die Zukunft bringen wird, konkret das neue Jahr 2017? – Wie entwickeln sich die Krisenherde in unserer Welt? – Kommen die Staaten in Sachen Klimaschutz voran? – Was ist von den Finanzmärkten zu erwarten? – Wird es Veränderungen in meinem beruflichen Leben geben und wie sieht es mit meiner Familie und meinen Freunden aus?

 

Fragen über Fragen! Dass es darauf keine seriösen Antworten geben kann, ist klar. Entsprechend haben Spekulationen über die Zukunft und diverse Horoskope jetzt Hochkonjunktur. So gehen wir beispielsweise im neuen Jahr laut dem chinesischen Horoskop ins Jahr des Feuer-Hahns. Dieser steht zum einen für Geschäftstüchtigkeit und visionäre Kräfte, aber auch für Energieverschwendung und Streitlust. Keine guten Aussichten. Bleiben wir also lieber bei den Fakten und werfen einen Blick auf die gesetzlichen Änderungen und weitere wichtige Neuigkeiten in 2017.

 

 

Renten steigen im Frühling leicht an

Gute Nachrichten für alle Rentner: Die anhaltend gute Lage im Arbeitsmarkt führt zu einem leichten Rentenanstieg ab März 2017. Durch den Anstieg der Beitragszahler in die Rentenversicherung kommt es so auch zu einem Anstieg der Renten um voraussichtlich 2 Prozent.

 

Seit der Rentenreform ist jedoch auch klar: Zukünftige Rentner werden ohne eigene Vorsorge kaum noch existenzsichernde Renten erarbeiten können. Damit gilt für das kommende Jahr auch: An die individuelle Altersvorsorge denken. Wer frühzeitig Versorgungslücken erkennt und sich frühzeitig für eine private Rentenversicherung entscheidet, kann sich auf einen gesicherten Lebensabend freuen.

 

 

Mit der Flexi-Rente selbstbestimmt in den Ruhestand

Immer mehr Menschen müssen länger arbeiten, das Rentenalter rückt seit Jahren immer weiter nach hinten. Gleichzeitig stehen viel Menschen im Rentenalter noch aktiv im Leben und wollen noch nicht völlig aus dem Erwerbsleben ausscheiden. Mit dem 2017 in Kraft tretenden Gesetz zur Flexi-Rente kann der Rentenbeginn verzögert und der Ausstieg aus dem Erwerbsleben individuell und selbstbestimmt gestaltet werden. Es ist dann möglich, noch einer Arbeit nachzugehen und bereits eine Rente zu beziehen.

 

Ab 2017 gilt: Wer neben der Rente noch einen Verdienst unter 6.300 Euro im Jahr erhält, muss mit keinen Abzügen von seiner Rente rechnen. Wer mehr verdient, bekommt seine Rente gekürzt. Der Abzug beträgt dann 40 Prozent vom Verdienst über der Obergrenze von 6.300 Euro. Bisher hatten Rentner bereits ab einem zusätzlichen einkommen oberhalb von 450 Euro pro Monat mit höheren Abzügen zu rechnen.

 

Die Flexi-Rente reagiert damit auf die Bedürfnisse einer älteren Gesellschaft, in der die Renten schon lange nicht mehr sicher sind. Auch bislang Gut- und Besserverdiener werden zukünftig vermehrt auf ein Einkommen neben der Rentenzahlung angewiesen sein. Rentenbezieher bringen dann aber auch ihren Arbeitgebern finanzielle Vorteile: Für sie muss kein Beitrag zu Arbeitslosenversicherung mehr geleistet werden.

 

 

Einmaliger Feiertag in allen Bundesländern

So etwas gibt es wirklich nicht alle Tage: 2017 führt zu bundesweit einem einmaligen gesetzlichen Feiertag mehr für alle. Diese Änderung im Feiertagsgesetz beschert damit allen Arbeitnehmern und Schülern einen freien Tag am 31. Oktober 2017. Anlass dafür ist das 500. Reformationsjubiläums. Am 31. Oktober 1517 soll der Kirchenkritiker und Theologe Martin Luther seine 95 Thesen an die Wittenberger Schlosskirche geschlagen haben. Damit wurde die Reformation eingeläutet, aus der die protestantische Kirche entstand. Der Reformationstag ist ansonsten seit der Wiedervereinigung ein arbeitsfreier Tag ausschließlich in den fünf neuen Bundesländern.

 

 

Neue Termine für die Steuer – Immer mit der Ruhe

Für die Steuererklärung kanst du dir ab 2017 mehr Zeit nehmen.
Für die Steuererklärung kanst du dir ab 2017 mehr Zeit nehmen.

Nach einem geruhsamen Feiertag noch eine Nachricht zum Entspannen: Für die Steuererklärung gelten ab 2017 neue Fristen. Abgabetermin ist dann der 31. Juli des folgenden Jahres. Wer die Steuererklärung von einem Steuerberater erstellen lässt, hat Zeit bis zum Ende Februar des übernächsten Jahres. Allerdings drohen ab 2017 auch schneller Verspätungszuschläge. Belege müssen ab dem kommenden Jahr nicht mehr eingereicht werden. Diese werden vom Finanzamt nach Bedarf oder bei Unklarheiten gezielt angefordert.

 

 

Garantiezins rutscht in den Keller

Ab dem 1. Januar 2017 sinkt der Garantiezins auf ein historisches Tief. Das bedeutet, dass im kommenden Jahr die Sparanteile von neuen Versicherungsverträgen nur noch mit 0,9 Prozent verzinst werden. Für die alten Verträge müssen die Versicherer jedoch weiterhin den bei Vertragsabschluss gültigen Garantiezins gewährleisten. Da es für die Gesellschaften schwierig ist, in Zeiten des Niedrigzinses entsprechende Erträge zu erwirtschaften, heben sie die Beiträge bei neuen Versicherungen im kommenden Jahr kräftig an. Die Erhöhungen liegen Prognosen zufolge bei bis zu 15 Prozent. Betroffen sind dabei Lebensversicherungen, Berufsunfähigkeitsversicherungen, Rentenversicherungen sowie Riester– und Rürup-Verträge.

 

 

Neuigkeiten für Fondsanleger – Jetzt schon an 2018 denken

Im kommenden Jahr noch nicht relevant, aber das Jahr 2018 wirft bereits seine Schatten voraus. Die Investmentbesteuerung wird reformiert. Ab 2018 werden Fonds mit 15 Prozent bereits auf Fondsebene besteuert. Bislang wurde nur der Anleger besteuert, nicht aber der Fonds selbst. Dennoch ist keine Panik angesagt. Die BVI hat bereits festgestellt, dass Kleinanleger nicht stärker zur Kasse gebeten werden. Sie sollen ab 2018 von einer geringeren Abgeltungssteuer profitieren.

 

Eine weitere wichtige Veränderung in Sachen Fonds ist der Wegfall des Bestandsschutzes für Fonds, die vor 2009 gekauft wurden. Bislang konnten diese Fonds steuerfrei wieder verkauft werden. Ab 2018 sind auch die Gewinne aus diesen Fonds steuerpflichtig. Es gilt dann ein lebenslanger Freibetrag von 100.000 Euro. Dieser wird bei Verkäufen fortlaufend aufgebraucht.

 

 

2017: Depot prüfen und auf ethisch-ökologische Geldanlagen umsteigen

Äußere Veränderungen sind immer auch eine Einladung die eigenen Dinge im Detail zu überprüfen. Wer bislang auch renditearme Fonds nur gehalten hat, weil sie immerhin steuerfrei waren, sollte 2017 das Depot kritisch unter die Lupe nehmen. Damit bietet sich dann auch eine gute Gelegenheit, sich von mittelmäßigen Anlagen zu trennen und für ethisch-ökologische Anlagen zu entscheiden. Viele nachhaltige Fonds bringen sehr gute Erträge. Klimafonds, erfahrener Anbieter von ethisch-ökologischen Geldanlagen berät Dich dazu umfassen und kompetent.

 

 

Carmen SW300_300 Carmen Junker, Klimafonds-Expertin: Geld regiert die Welt, so heißt es immer. – Bei Klimafonds könnt Ihr mitregieren. Gut für die Umwelt, gut für Deine Finanzen. Mehr über Klimafonds findet Ihr auf Facebook, Google+ und  Twitter.

 

 



10. Juni 2016

Die Rente ist sicher“, hieß es noch bei dem früheren CDU Minister Norbert Blüm. Davon kann heute keine Rede mehr sein. Viel zu bekannt ist das demographische Defizit Deutschlands, das uns in den nächsten Jahrzehnten enorme Probleme aufbürden wird.

 

Wenn auf einen Rentner ein Arbeitnehmer kommt, bestehen drei Möglichkeiten, um dieses Szenario im Rahmen der Gesetzlichen Rente zu bewältigen.

Die erste besteht darin, dass der Arbeitnehmer höhere Beiträge zahlt.

Die zweite ist, dass der Rentner deutlich später in Rente geht.

Und die dritte Möglichkeit ist, dass der Rentner deutliche Einschränkungen bei seiner gesetzlichen Rente hinnehmen muss.

 

Die erste Finanzierungsmöglichkeit ist aus Sicht der Experten die unwahrscheinlichste, denn sie ist politisch sehr schwierig durchzusetzen. Die anderen beiden Möglichkeiten, die sich äußerst schlecht auf die Rentner auswirken, erscheinen deutlich wahrscheinlicher. Wenn Sie glauben, dass Sie davon betroffen sein können, sollten Sie schon frühzeitig handeln.

 

Private Vorsorge für jedermann

 

Bei der Vorsorge können wir von Eichhörnchen lernen
Eichhörnchen: sorgen gut für den Winter vor, indem sie schon im Herbst Nahrung sammeln.

Nur auf die Gesetzliche Rente zu hoffen, erscheint vor dem Kontext obiger Ausführungen äußerst zweifelhaft. Vielmehr empfehlen Experten, sich eine Privatrente durch eine private Vorsorge aufzubauen. Eine private Rentenversicherung ist nach wie vor gefragt. Kein Wunder, denn es wäre fahrlässig nur auf die Gesetzliche Rentenversicherung zu vertrauen.
Wichtig im Rahmen der privaten Vorsorge ist der gezielte Aufbau von Kapital. Dieser kann nur gelingen, wenn in renditestarke Anlagen investiert wird. Aufgrund des derzeitigen Zinstiefs sind festverzinsliche Anlagen de facto unlukrativ, da ihre Rendite zwischen -0,5 % und 1,5 % liegt. Gefragt sind nach wie vor Investitionen in Aktien, Investmentfonds, Immobilien oder andere renditestarke Produkte.

 

Es ist daher für einen Anleger sinnvoll, eine private Rentenversicherung abzuschließen, die in derartige Anlagen investiert. Häufig bieten einige Finanzdienstleister beispielsweise eine private Retenversicherung an, die eine fondsgebundene Komponente enthält.

 

Doch, um im Alter nicht von Wasser und Brot leben zu müssen, muss der Investor nicht unbedingt eine private Rentenversicherung abschließen, sondern kann auch auf anderem Wege eine Privatrente erlangen. Das klassische Beispiel hierzu ist der Kauf einer Immobilie.

 

Diese generiert durch die laufenden Mieteinnahmen eine gute Rendite und zahlt sich in der Regel von selbst ab. Sobald das dafür aufgenommene Darlehen bei der Bank abbezahlt ist, fließen die Mieteinnahmen dem Investor als eine Art Privatrente zu. Allerdings sind die niedrigen Zinsen von drastisch gestiegenen Baukosten und Immobilienpreisen komplett aufgezehrt worden. Hohe Gewinne sollten Investoren bei Immobilien also nicht einplanen.

 

Eine private Vorsorge kann auch durch den Kauf von Aktien gewährleistet werden. Aktien generieren Dividenden, die abermals dem Investor als laufende Einkünfte zufließen und ihm eine Privatrente bescheren. All diese Alternativen werden von Experten als sinnvoller angesehen als rein auf die Gesetzliche Rente zu vertrauen. Vielfach zahlt in Zukunft die gesetzliche Rente weniger aus gar als nominell eingezahlt wurde.

 

Produkte, die sie meiden sollten

 

Viele Anleger setzen auf Grund des mangelnden Risikos immer noch auf festverzinsliche Anlageprodukte wie zum Beispiel das altgediente Sparbuch, doch hat dieses eine vergleichbare Rendite wie die gesetzliche Rente – nämlich gar keine. Auch das Tagesgeldkonto ist nicht als langfristige Geldanlage, um eine private Vorsorge zu gewährleisten, geeignet.

Die Themen Aktien und Investmentfonds werden von den meisten Menschen immer noch mit einem gewissen Argwohn beäugt, erinnern sie doch an eine massenhafte Spekulation der Banken in der vorhergehenden Finanzkrise. Viele Menschen sehen auch moralische Bedenken, in solche Produkte zu investieren.

 

Der ethisch-ökologischen Fonds

 

Dass diese Bedenken nicht in allen Fällen zutreffen müssen zeigt das Beispiel der ethisch-ökologischen Fonds. Hierbei beschränken sich die jeweiligen Fonds auf Anlagen, die nicht in Verbindung mit Waffenhandel, Alkoholverkauf und Glücksspiel stehen. Anlageprodukte, die die Umwelt übermäßig belasten, werden abermals von ethisch-ökologischen Fonds nicht angetastet. Diese Fonds sind auch in der Form einer privaten Rentenversicherung abschließbar und gewähren dem Investor zudem Steuervorteile, da das Geld in der Ansparphase steuerfrei ist.

 

Hieraus erhält der Investor eine lebenslange Privatrente – der Inbegriff der privaten Vorsorge –, die zur Sicherung seines persönlichen “Langlebigkeitsrisikos” dienen soll.

 

Nutzen der privaten Rentenversicherung als private Vorsorge

 

Indem Sie sich mit Ihrem Anlageberater abstimmen, können Sie ermitteln, ab welchem Alter sie in Rente gehen können, ohne Einschränkungen in ihrem derzeitigen Leben vornehmen zu müssen. Menschen, die nur in die gesetzliche Rente einzahlen und keine private Vorsorge anlegen, müssen damit rechnen, mindestens bis zu ihrem 70. Lebensjahr arbeiten zu müssen. Diesem Verhängnis können Sie wie bereits geschildert durch eine private Rentenversicherung entgehen. Es ist hierbei nötig zu betonen, dass es, um eine gute Privatrente zu gewährleisten, sinnvoll ist, schon in frühen Lebensjahren eine private Rentenversicherung abzuschließen. Mittels des Zinseszinseffekts wird Ihnen die private Rentenversicherung eine ansprechende Privatrente gewähren, die weit über die Leistungen der Gesetzlichen Rente hinausgehen.

 

Zeitgleich haben sie bei Abschluss oben genannte Leistung auch moralisch gesehen ein gutes Gefühl, dass sie sicher sein können, dass ihre Privatrente nur aus ökologisch und ethisch unbedenklichen Investitionen generiert wird.

 

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