Nachhaltige Investmentfonds - Klimafonds.de


26. Januar 2017

[schema type=”review” description=”Zusammenfassung: Die Windbeteiligung Leonidas XVIII wurde im letzten Jahr erfolgreich platziert. Nun hat Leonidas mit dem Kauf von zwei Windparks in Frankreich auch die Investitionsphase zügig abgeschlossen. Während Anleger von guten Erträgen profitieren, kommen Umwelt und Klima der gezielte Ausbau von Windkraftanlagen zugute.” ]

 

 

Kauf von 2 französischen Windparks. Leonidas XVIII beendet die Investitionsphase.

Die Leonidas Associates AG aus dem mittelfränkischen Kalchreuth ist seit 2005 ein erfahrener Anbieter nachhaltiger Geldanlagen für institutionelle Anleger. Seit 2008 stehen Geldanlagen von Leonidas auch privaten Investoren zur Verfügung.

 

In den letzten Jahren konnte sich das Familienunternehmen Leonidas als Spezialist für Beteiligungen im Bereich der Windenergie einen Namen machen.

 

Die letzte erfolgreiche Windbeteiligung Leonidas XVIII kam im Februar 2016 auf den Markt. Die Zeichnungsfrist endete am 30. Juni 2016. Mit arbeitstäglich rund 300.000 Euro an Anlagegeldern erreichte die Beteiligung rasch ihr Ziel: die Einwerbung von Eigenkapital in Höhe von 10,4 Millionen Euro. Nach dieser kurzen Platzierungsphase hat Leonidas mit dem Kauf von zwei Windparks in Frankreich die Investitionsphase seiner achten Windbeteiligung bereits Ende des Jahres 2016 abgeschlossen. Leonidas führt mit der jüngsten Windbeteiligung sein bewährtes Konzept fort und verbindet eine hohe Investitionsquote mit einer steuerlich vorteilhaften Behandlung der Ausschüttungen.

 

 

Windenergie ist in Frankreich im Kommen

Obwohl die Kernenergie in Frankreich noch immer einen höheren Stellenwert genießt als in Deutschland, weht auch bei unseren westlichen Nachbarn mittlerweile ein neuer Wind. Derzeit bezieht Frankreich noch rund 75 Prozent seines Stroms aus Atomkraftwerken. Das Land ist jedoch auch gefordert, EU-Ziele umzusetzen und die Energiegewinnung aus regenerativen Quellen weiter auszubauen. Das 2015 verabschiedete Energiewende-Gesetz steckt den wirtschaftlichen und regulatorischen Rahmen für den Ausbau der Windenergie der „Grande Nation“.

 

Die Regierung plant den Ausbau der französischen Windenergie mit einer Gesamtleistung von 25.000 Megawatt bis 2020. Der Rückhalt für diese Entwicklung ist in der Bevölkerung hoch. Rund 95 Prozent befürwortet den Ausbau der „Éoliennes“, so der französische Begriff für Windkraftanlagen. Entsprechend konnten Windkraftanlagen im vergangenen Jahr einen rasanten Zuwachs von rund 45 Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnen.

 

 

Windenergie – Win-win für Umwelt, Verbraucher und Investoren

Da der französische Staat die Preise für den Strom aus Windkraftanlagen garantiert, profitieren Anleger von der soliden Wertentwicklung und attraktiven Erträgen der Leonidas Windbeteiligung.  Aktuell liegt der Einspeisetarif bei rund 8 Cent pro Kilowattstunde Strom. Dieser Tarif ist für laufende Anlagen in den kommenden 15 Jahre sicher, hinzu kommt, dass Frankreich die Höhe der Einspeisevergütung jährlich der Inflation anpasst.

 

Doch nicht nur die Anleger profitieren von den französischen Windkraftanlagen. Auch die Stromkunden werden auf längere Sicht Vorteile aus der Windkraft ziehen können, denn Wind weht zuverlässig und kostengünstig.

 

Der Ausbau der Stromversorgung aus Erneuerbaren Energien kommt auch ganz klar Umwelt und Klima zugute. Schließlich wird bei Strom aus Windkraftanlagen kein klimaschädliches CO2 ausgestoßen.

 

 

Leonidas baut seinen Marktanteil aus

Windkraft löst zunehmend die konventionelle Stromerzeugung ab.

Die Leonidas AG gehört in Frankreich zu den größten Investoren in Sachen Windenergie. Dabei nutzt Leonidas sein langjähriges Know-how aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien, das sowohl finanzielle als auch technologische Aspekte umfasst. Aufbauend auf gewachsenen Erfahrungen, einem Experten-Netzwerk sowie Kooperationspartnern im Markt, ist das Unternehmen in der Lage, die passenden Investments zu finden und aufzubauen.

 

Das ist Leonidas bereits 2014 mit vier fertiggestellten französischen Windparks gelungen. Die dortigen Windkraftanlagen liefern eine Gesamtleistung von 84 Megawatt. Damit hielt Leonidas bereits vor der Investitionsphase von Leonidas XVIII einen Marktanteil von 8 Prozent im französischen Windmarkt. Diesen Anteil baut Leonidas mit den neu getätigten Investitionen weiter aus und entwickelt die Windkraftbeteiligung Leonidas XVIII positiv für seine Investoren weiter.

 

 

1. Investition: Windpark Pays-JuséenWindenergie aus dem Burgund

Leonidas XVIII hat 2016 den Windpark Pays-Juséen gekauft. Die Anlage befindet sich im Binnenland im Burgund in Grenznähe zur Region Champagne-Ardenne. Verkäufer war die Projektentwicklungsgesellschaft Global Wind Power, die als Generalunternehmer und Spezialist für Windprojekte die Anlage aufgebaut hat.

 

Der Windpark Pays-Juséen nutzt die Technologie des renommierten Anlagenbauers Vestas Wind Systems. Der Windspezialist aus Dänemark entwickelt bereits 1979 Anlagen und hat sich als eines der führenden Unternehmen weltweit in diesem Bereich etabliert. In Europa ist die börsennotierte Vestas die Nummer eins in Sachen Windenergie. Und das mit einigem Recht, denn Vestas verfügt über eine umfassende Expertise und hat mit insgesamt 26 Niederlassungen weltweit über 55.000 Windkraftanlagen in insgesamt 75 Ländern aufgebaut.

 

In Pays-Juséen werden acht Vesta-Turbinen des Typs V110 2.0 MW eingesetzt, die über eine Leistungsfähigkeit von 16 Megawatt verfügen. Insgesamt soll die Anlage jährlich 36 Gigawattstunden Strom liefern. Das Projekt hat einen garantierten Einspeisetarif von 8,254 Cent pro Kilowattstunde Strom.

 

 

 2. Investition: Windpark Valbin – Windenergie aus der Region Champagne-Ardenne

Kurz nach der ersten Investition Ende 2016 konnte die Beteiligungsgesellschaft Leonidas Associates XVIII die Windkraftanlage Valbin kaufen und damit seine Investitionsphase erfolgreich abschließen.

 

Valbin befindet sich rund 150 Kilometer süd-östlich von Paris in der Champagne-Ardenne. Der Windpark Valbin baut auf acht Turbinen des Typs V117 2.4 MW der deutschen Firma Nordex.

 

Nordex zählt zu den technologischen Pionieren der Windenergienutzung und beschäftigt sich seit 1985 mit der Entwicklung von Windkraftanlagen. Der Windpark Valbin verfügt über eine Gesamtleistung von 19,2 Megawatt. Der Stromertrag soll jährlich bei rund 45 Gigawattstunden Strom liegen. Der garantierte Einspeisetarif für diese Anlage liegt von 8,097 Cent pro Kilowattstunde Strom.

 

 

Klimafreundlich investieren 

Die rasche und positive Entwicklung der Windkraftbeteiligung Leonidas XVIII zeigt, dass klimafreundliche Investments sich für alle Beteiligten auszahlen.

 

Windenergie bringt also sowohl finanziellen als auch ökologischen Nutzen. Wenn Du auch frischen Wind in Deine Finanzen bringen willst, bist Du bei den erfahrenen Beratern von Klimafonds an der richtigen Adresse. Mit rund 300 ethischen und ökologischen Geldanlagen, findest Du bei Klimafonds schnell die passende Finanzanlage für Dich. Am leichtesten geht es mit unserem einfachen Fragebogen.

 

 

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 Gerd SW300x300 Gerd Junker, Klimafonds-Experte: Die Welt ist extrem komplex. Sinnvolle Geldanlagen können jedoch einfach sein. Bei Klimafonds finden wir die passende Lösung für Eure Bedürfnisse. Mehr Klimafonds findet Ihr auf Facebook, Google+ und  Twitter.

 

 

 



23. Januar 2017

[schema type=”review” description=”Zusammenfassung: Smartphones haben erfolgreich einen festen Platz in unserem Alltag eingenommen. Die praktischen und vielseitigen Geräte haben aber auch eine Schattenseite: Für ihre Herstellung werden seltene Metalle und Mineralien benötigt. Um diese zu beschaffen, werden brutale Kriege geführt. Dagegen helfen eine lange Nutzung der Smartphones, die Devise „reparieren statt wegwerfen“ und die bewusste Wahl nachhaltiger Modelle.” ]

 

 

Erfolgsgeschichte Smartphone – Mobiles Internet und unzählige Anwendungen!

Smartphones sind die Erfolgsgeschichte des Jahrhunderts. Als Wegbereiter dienten die herkömmlichen Handys. Durch die Möglichkeit, das Internet jederzeit unterwegs zu nutzen sowie den Zugriff auf vielfältige Apps und ein großes Display, haben Smartphones einen festen Platz in unserem Leben gefunden.

 

Smartphones sind praktisch – telefonieren, Nachrichten versenden, navigieren, Musik hören, fotografieren und filmen, Notizen machen, im Internet surfen, spielen – mit nahezu unendlich viele Funktionen vereinigt in einem kleinen und leichten Gerät, erleichtert und bereichert das Smartphone unseren Alltag. Sicher kannst Du Dir kaum noch ein Leben ohne Smartphone vorstellen – denn die Freiheiten, die Dir das Gerät ermöglicht, sind einfach überzeugend.

 

 

Neue Technologien – neue Gefahren

Wie jede neue Technologie steht aber auch das Smartphone durchaus in der Kritik. Ältere Menschen beobachten die Entwicklung misstrauisch und halten jüngere oft für schlichtweg „handysüchtig“. Datenschützer sehen Gefahren durch ungesicherte Netze und die Weitergabe von Nutzungs- und Bewegungsprofilen. Darüber hinaus sind auch gesundheitliche Aspekte in der Diskussion. Schließlich stehen Mobiltelefone auch wegen ihrer Strahlungswerte in der Kritik, denn ein gesteigertes Krebsrisiko durch Handystrahlung ist nicht ausgeschlossen.

 

Vielen dieser Faktoren kannst Du individuell begegnen, etwa durch eine vernünftige Nutzung, gute Sicherheitseinstellungen und die Nutzung von Kopfhörern.

 

Deinem direkten Einfluss entzieht sich allerdings ein besonders wichtiger Kritikpunkt: Die Herstellung von Smartphones verbraucht eine große Menge an Ressourcen und ist Ursache für brutale Kriege in Afrika. Denn dort tobt ein blutiger Kampf um seltene Metalle und Mineralien, die für die Handyherstellung wichtig sind. Allen voran das mittlerweile schon als „Konfliktmetall“ bezeichnete Coltan.

 

 

Die „inneren Werte“ des Smartphones: Coltan und Seltene Erden

Handys und Smartphones sind kein billiges Vergnügen. Neben den hohen Gewinnmargen, den Kosten für Herstellung, Vertrieb und Marketing, spielen hier auch die Kosten der Materialien eine wichtige Rolle, denn die Geräte enthalten Edelmetalle, wie Platin, Gold und Kupfer. Außerdem Seltene Erden und das wertvolle Coltan.

 

Durch den Abbau von Coltan und Seltenen Erden verursachen Smartphones, aber auch herkömmliche Handys, enorme Schäden an der Natur und zerstören das Leben der Menschen in den Abbauregionen der begehrten Rohstoffe.

 

Coltan wird heute fast ausschließlich in der Demokratischen Republik Kongo abgebaut. Der Kongo gehört zu den ärmsten Ländern der Welt und das ändert sich leider auch nicht durch die Vorkommen des begehrten Rohstoffs Coltan. Von den Bodenschätzen profitiert nicht die Bevölkerung nicht. Im Gegenteil, sie ist Opfer der grausamen Kämpfe unterschiedlicher Gruppen und Warlords im Land, die versuchen, die Minen im Land unter ihre Kontrolle zu bringen.

 

Alternative Smartphone-Produzenten verzichten daher komplett auf Coltan. Menschenrechtsvereinigungen fordern konventionelle Produzenten verstärkt auf, sich ihrer Verantwortung zu stellen und mehr Einfluss auf die Zulieferer zu nehmen.

 

Vor einigen Jahren erschütterten Berichte von einer ganzen Selbstmordserie die Welt: Bei einem chinesischen Produzenten von Smartphones waren Mitarbeiter durch die enorme Arbeitsbelastung so verzweifelt, dass sie keinen anderen Ausweg mehr sahen. Was sich seit dem bei den Zulieferbetrieben geändert hat, ist nicht völlig klar. Sicher ist jedoch, dass China in den letzten Jahren seine Marktposition im Bereich der Handys und Smartphones weiter ausbauen konnte. Beigetragen haben dazu nicht nur billige Arbeitskräfte, sondern auch Rohstoffvorkommen im eigenen Land. Mehr als 50 Prozent der wertvollen Seltenen Erden werden in der Nähe der Wüste Gobi abgebaut. Dabei werden Gesteinsschichten aufgebohrt und die Metalle chemisch ausgewaschen. Eine Gefahr für das Trinkwasser in den angrenzenden Regionen, denn die Rückstände des Abbaus sind hochgiftig und radioaktiv.

 

 

Ex und Hopp? – Handys entwickeln sich zum Wegwerfartikel

Nicht gleich austauschen – eine Reparatur lohnt sich in vielen Fällen.

Im Allgemeinen subventioniert Dir Dein Mobilfunkanbieter alle zwei Jahre mit der Vertragsverlängerung ein neues Gerät. Und die meisten von uns greifen auch gerne zu, schließlich hat sich in den letzten zwei Jahren sehr viel in Sachen Leistungsfähigkeit und Design getan – oder?

Entsprechend dieser Entwicklung, werden Smartphones in Deutschland mittlerweile durchschnittlich nur noch knapp zwei Jahre lang genutzt. Die noch intakten Modelle, die nicht mehr hundertprozentig state-of-the-art sind, werden versteigert oder entsorgt. Selbst eingefleischte Fashionistas tragen mittlerweile länger ihre Kleidung als ihr Smartphone.

 

 

5 Tipps für etwas mehr Nachhaltigkeit

Sicher willst Du – genau wie kaum ein Smartphone-Nutzer – Krieg, Ausbeutung und Umweltzerstörung unterstützen. Auch wenn Du auf die globale Entwicklung persönlich nur einen indirekten Einfluss nehmen kannst, solltest Du gegen die enorme Ressourcenverschwendung, den Raubbau an der Natur und die Ausbeutung der Arbeiter bei der Smartphone-Produktion etwas tun. 5  Tipps helfen Dir auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit bei der Handy-Nutzung.

 

 

Tipp 1: Tanz aus der Reihe und behalte Dein Smartphone

Der Tipp ist einfach umzusetzen und dennoch spektakulär: Behalte Dein Smartphone über die üblichen zwei Jahre hinaus. Ein Vorteil für die Umwelt: Alles, was du langfristig nutzt, schont Ressourcen. Zwei Vorteile für Dich: Du sparst zum einen Geld, denn Du hast keine Zuzahlung, die bei Deinem neuen – zwar verbilligten, aber nicht kostenlosen – Smartphone angefallen wäre. Zum anderen sparst Du Zeit – eines der wertvollsten Güter überhaupt. Schließlich musst Du jetzt nicht nach den neuesten Modellen surfen und unzählige Besprechungen zu den Vor- und Nachteilen lesen.

 

 

Tipp 2: Second Hand ist erste Wahl

Sicher beherzigen nicht alle Kunden unseren ersten Tipp. Das hat zur Folge, dass regelmäßig noch funktionstüchtige und hochwertige Handys und Smartphones gebraucht zu kaufen sind. Wenn du also doch ein neues Gerät benötigst, schau Dich auf den einschlägigen Verkaufsplattformen um. Denn Second Hand ist bei technischen Geräten oft noch erste Wahl. Zwei Vorteile für die Umwelt: Ressourcen werden geschont und Elektroschrott vermieden. Dein Vorteil: Du sparst viel Geld.

 

 

Tipp 3: Alternative Anbieter

Wenn Du nicht auf ein ladenneues Smartphone verzichten willst, solltest Du Dir auch die Alternativen im Markt ansehen. Seit 2013 produziert die niederländische Fairphone B.V. Smartphones und setzt dabei auf ethische und ökologische Nachhaltigkeitskriterien um. Das jüngste Modell, Fairphone 2, hat in der Fachwelt gute Kritiken erhalten. Das Gerät ist zudem modular aufgebaut und leicht zu reparieren.

 

Noch recht neu im Markt ist das Shiftphone der deutschen SHIFT GmbH. Das Familienunternehmen produziert nachhaltige Smartphones und Notebooks und verzichtet völlig auf das Konfliktmetall Coltan.

 

 

Tipp 4 – Fast wie neu: Reparatur!

Fast jedem ist es schon einmal passiert – ein Schaden am Display des Smartphones – einer der häufigsten Blessuren am Gerät. Handelt es sich nur um eine kleine Macke, kannst Du den Schaden einfach ignorieren. Aber wenn der gesamte Bildschirm betroffen ist, musst Du handeln. In jedem Fall ist eine Reparatur nachhaltiger als ein Austausch des Gerätes. Das gilt übrigens nicht nur für das Display!

 

Wenn wirklich nichts mehr zu machen ist, gehört das Handy nicht in die Abfalltonne. Als Elektroaltgerät muss es entsprechend entsorgt werden und kann teilweise wiederverwertet werden. Allerdings liegt die Recyclingquote von Elektronikgeräten weltweit noch unter 20 Prozent.

 

 

Tipp 5: Auch die eigenen Ressourcen schonen

Ein bewusster Umgang mit Smartphone, Handy & Co. schont die Ressourcen unserer Welt, aber auch Deine ganz persönlichen finanziellen Ressourcen. Denn wer den Verführungen widersteht, immer das neuste Smartphone-Modell besitzen zu müssen, spart in jedem Fall. Eine gute Gelegenheit das eingesparte Geld weiter in Deinem Sinne zu nutzen sind nachhaltige Geldanlagen.

 

Bei Klimafonds findest Du Geldanlagen, mit denen du Unternehmen, Technologien und Staaten unterstützt, die mit Krieg, Ausbeutung und Umweltzerstörung nichts zu tun haben.

 

Finde Deine ethische und ökologische Geldanlage und fülle den einfachen Fragebogen aus.

 

 

Carmen SW300_300 Carmen Junker, Klimafonds-Expertin: Geld regiert die Welt, so heißt es immer. – Bei Klimafonds könnt Ihr mitregieren. Gut für die Umwelt, gut für Deine Finanzen. Mehr über Klimafonds findet Ihr auf Facebook, Google+ und  Twitter.

 

 



16. Januar 2017

[schema type=”review” description=”Zusammenfassung: Eine betriebliche Altersvorsorge (bAV) ist für viele Arbeitnehmer eine interessante Möglichkeit, einen Teil des Gehaltes steuerfrei und sozialabgabenfrei für später anzusparen. Damit spart auch der Arbeitgeber einen Teil der Lohnnebenkosten ein. Es gibt ein generelles Recht auf eine betriebliche Altersvorsorge. Wer an die eigene Zukunft denkt, sollte auch Umwelt und Klima nicht vergessen. Daher sind nachhaltige Angebote für die bAV, beispielsweise grüne Direktversicherungen, eine gute Option.” ]

 

 

Eine betriebliche Altersvorsorge kann sich schnell rechnen.

Die Renten sind längst nicht mehr sicher. Schon in jungen Jahren für später vorzusorgen, ist dringend angesagt. Auch wenn der Eintritt in den Ruhestand mittlerweile eher später als früher geschieht. Entsprechend halten Finanzdienstleister und Versicherer eine breite Palette an Angeboten für eine private Altersvorsorge  für Dich bereit. Eine ausgezeichnete und einfache Möglichkeit Deine Altersvorsorge zu optimieren, bietet Dir eine betriebliche Altersvorsorge. Dafür kannst du bis zu 4 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) für Deine Altersvorsorge anlegen (in 2017: 3.048 Euro pro Jahr maximal).

 

Positiv für Dich: Diese Art der Altersvorsorge bietet Dir direkt einen Vorteil, auf den Du nicht erst bis zum Ruhestand warten musst. Denn die Summe, die du ansparst, ist steuerfrei. Darüber hinaus muss auf diese Summe auch keine Sozialabgaben wie Arbeitslosen oder Rentenversicherungsbeiträge geleistet werden. Wenn Du Dich für eine bAV entscheidest, kann sich auch Dein Arbeitgeber freuen, denn er spart den Arbeitgeberanteil der Sozialabgaben auf den Sparbetrag, der bei einer regulären Gehaltsauszahlung abgeführt werden müsste.

 

 

Betriebliche Altersvorsorge – Dein gutes Recht

Eine betriebliche Altersvorsorge kann jeder Arbeitnehmer in Anspruch nehmen, das ist seit 2002 gesetzlich geregelt. Nicht verwechseln solltest du jedoch die bAV mit einer Betriebsrente. Betriebsrenten wurden früher von großen Unternehmen gezahlt und haben heute eher Seltenheitswert. Für eine moderne bAV bietet Dir Dein Arbeitgeber entsprechende Altersvorsorgeprodukte an und vermittelt Dir einen Anbieter. Wenn Du eine betriebliche Altersvorsorge abschließt, wird ein Teil Deines Gehaltes in einen Rentenanspruch umgewandelt und wandert in eine Pensionskasse, einen Pensionsfonds oder eine entsprechende Versicherung.

 

 

Die betriebliche Altersvorsorge ist eine sichere Bank

Gerade in Sachen Altersvorsorge herrscht oft eine große Verunsicherung darüber, wie das Geld für den Ruhestand sicher angelegt werden kann. Die gute Nachricht: Eine betriebliche Altersvorsorge ist eine sichere Bank, denn die direkte Einzahlung aus Deinem Bruttogehalt wird konkurssicher (im Konkursfall würde die Sicherungseinrichtung Protektor einspringen) angelegt und die spätere Auszahlungssumme ist entsprechend garantiert. Darüber hinaus kannst Du meist mit einer Zusatzrendite rechnen.

 

Im Gegensatz zur eingangs erwähnten Betriebsrente von früher, ist die betriebliche Altersvorsorge nicht an einen bestimmten Arbeitgeber gebunden. Das wäre auch gerade für jüngere Arbeitnehmer, die sich in der Regel durch einen Unternehmenswechsel verbessern, nicht mehr praxistauglich. Wenn du also bei einem neuen Arbeitgeber anfängst, überträgst du Deine bisherige bAV  in das Vorsorgesystem Deiner neuen Firma.

 

Selbst wenn es einmal nicht gut für Dich laufen sollte, musst Du die Entgeltumwandlung in eine bAV nicht bereuen, die abgeschlossene betriebliche Altersvorsorge wird auch bei Bezug von Hartz IV-Leistungen nicht angerührt.

 

 

Renteneintritt – ein neuer Lebensabschnitt

Gerade in jungen Jahren scheint der Renteneintritt ein Termin in unerreichbar weiter Ferne zu sein. Und die meisten von uns haben es auch gar nicht so eilig. Schließlich besteht das Leben zwischen Schulzeit und Ruhestand nicht nur aus Arbeit, sondern auch aus vielfältigen und aufregenden Erfahrungen im Leben, mit der Familie und in der Partnerschaft. Aber eines Tages wird es wirklich so weit sein. Dein Arbeitsleben ist beendet und du kannst in neugierig und hoffentlich noch mit guter Gesundheit einem ganz neuen Lebensabschnitt entgegenblicken.

 

In Sachen betrieblicher Altersvorsorge ist dann der Zahltag gekommen. Entweder immer wiederkehrend monatlich oder Du lässt Dir den kompletten Betrag einmalig auszahlen. Eine Entscheidung, die Du von Deinen Plänen und Deiner finanziellen Gesamtsituation abhängig machen solltest. Wie auch immer Du Dich entscheidest, jetzt musst Du die angesparte bAV versteuern und Sozialabgaben abführen. Klingt nach einer bösen Überraschung, ist aber meist nur halb so schlimm, denn durch Dein jetzt geringeres Einkommen fällt die nachträgliche Versteuerung auch geringer aus oder entfällt komplett. Außerdem hat dir die Steuerfreiheit vorher mehr Sparkapital beschert, das sich während der langen Laufzeit mit Zins und Zinseszins mehren konnte.

 

 

Als Arbeitgeber attraktiv bleiben

Arbeitgeber können sich ihre Mitarbeiter im Allgemeinen aussuchen. Aber wenn sie die richtigen Mitarbeiter gefunden haben, ist es sinnvoll, diese möglichst lange im Unternehmen zu halten. Hinzu kommt, dass gut ausgebildete Fachkräfte in vielen Branchen quasi aussuchen können, bei wem sie arbeiten wollen. Entscheidend ist dann für den Arbeitgeber, welche attraktiven Angebote er seinen Mitarbeitern anbieten kann. Eine solide Altersvorsorge kann hier also einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil darstellen.

 

Daher zahlen einige Arbeitgeber bei der betrieblichen Altersvorsorge rund 20 Prozent auf das angelegte Geld freiwillig zu. Eine attraktive Zusatzleistung, die engagierte Mitarbeiter langfristig an das Unternehmen binden kann. Für den Arbeitgeber eine Zahlung ohne wirkliche Zusatzkosten, denn der Aufschlag lässt sich leicht durch die eingesparten Sozialabgaben ausgleichen.

 

„Geld allein macht nicht glücklich“ – so lautet eine alte – aber nicht minder wahre Weisheit, die auch im Wirtschaftsleben angekommen ist. Gerade junge Mitarbeiter interessieren sich auch vermehrt für Themen rund um den Erhalt des Klimas, den Schutz der Natur und um soziale Gerechtigkeit. Daher sind Arbeitgeber gut beraten, wenn sie eine nachhaltige betriebliche Altersvorsorge anbieten können. Die Entgeltumwandlung geht dann beispielsweise in eine „grüne Rentenversicherung“ oder in andere nachhaltige Finanzprodukte wie in ökologische oder soziale Fonds im Rahmen fondsgebundener Verträge.

 

Damit profitieren Unternehmen von einem positiven Image, Klima, Umwelt und soziale Projekte profitieren durch die nachhaltigen Investments.

 

 

 

Drum prüfe, wer sich bAV bindet …

Arbeitnehmer sollten prüfen, ob sich eine betriebliche Altersvorsorge für sie rentiert.

Eine betriebliche Altersvorsorge ist gerade bei langen Laufzeiten besonders ertragreich. Daher solltest Du so früh wie möglich überlegen, ob für Dich eine betriebliche Altersvorsorge sinnvoll ist. Nur dann nutzt Du das sogenannte 8. Weltwunder – den Zinseszinseffekt.

 

Wenn Dein Arbeitgeber keine zusätzlichen Beiträge zur bAV leistet und du ein durchschnittliches Gehalt beziehst, ist für Dich eine private Vorsorgelösung, die auf Deine individuellen Bedürfnisse zugeschnitten ist, oft sehr viel rentabler.

 

Eine betriebliche Altersvorsorge rechnet sich allerdings auch schon bei kleinen und mittleren Einkommen, wenn der Arbeitnehmer einen zusätzlichen Beitrag zur bAV leistet oder diese sogar vollständig übernimmt. In diesem Falle ist die BAV auch noch für ältere Mitarbeiter eine interessante Möglichkeit, ihre gesetzliche Rente aufzustocken.

 

Wenn Du zu den gut und besser Verdienern zählst, ist die betriebliche Altersvorsorge eine rentable Zusatzversorgung, denn die Abgaben für die gesetzliche Krankenversicherung gelten nur bei einem Bruttojahreseinkommen unterhalb von 50.850 Euro. Wenn Du Dein Einkommen oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze liegt, steigen Deine Abgaben nicht weiter an und die bAV ist – auch bei einer höheren Besteuerung – vorteilhaft.

 

 

Zeigemäße Altersvorsorge: Nachhaltige bAV

Nachhaltige Finanzprodukte liegen im Trend und gerade Unternehmen, die zusätzlich zum finanziellen Nutzen auch noch einen ideellen Mehrwert anbieten, können mit motivierten und loyalen Mitarbeitern rechnen. Für eine gute und nachhaltige betriebliche Altersvorsorge ist daher eine kompetente und umfassende Beratung von Finanzprofis wie Klimafonds entscheidend.

 

Abseits von den teilweise in die Jahre gekommenen Standardlösungen der Großkonzerne, bietet Klimafonds zeitgemäße Konzepte für eine nachhaltige betriebliche Altersvorsorge jenseits der Pensionskasse. Eine gute Lösung bieten dabei nachhaltige Direktversicherungen, wie beispielsweise die Stuttgarter Grüne Rente . Diese Angebote sind auch für kleine und mittlere Unternehmen einfach zu realisieren. Zudem können Arbeitgeber so mit einem zeitgemäßen und nachhaltigen Angebot einen wichtigen Akzent setzen. Denn dies bAV nutzt nicht nur Dir als Arbeitnehmer sondern auch Klima und Umwelt.

Klimafonds ist Dein Ansprechpartner für ökologische und soziale Geldanlagen mit interessanten Erträgen. Hier findest Du optimale Lösungen für Deine langfristige Altersvorsorge genauso wie für Deinen mittelfristigen Vermögensaufbau.

 

Kümmere Dich um Deine Zukunft, finde Deine passende Geldanlage und fülle den einfachen Fragebogen aus.

 

 

Carmen SW300_300 Carmen Junker, Klimafonds-Expertin: Geld regiert die Welt, so heißt es immer. – Bei Klimafonds könnt Ihr mitregieren. Gut für die Umwelt, gut für Deine Finanzen. Mehr über Klimafonds findet Ihr auf Facebook, Google+ und  Twitter.

 

 

 



9. Januar 2017

Zusammenfassung: Rentable Geldanlagen sind nicht nur etwas für Finanzprofis. Mit einem guten Musterdepot gelingt es auch Anfängern in Sachen Fondssparen, ihr Geld sicher und ertragreich anzulegen. Erfahrene Finanzberater stellen Musterdepots zusammen. Diese können – je nach Interesse und Bedürfnis des Kunden – erweitert, verändert und ausgebaut werden. Nachhaltigkeitsfonds sind gut für Mensch und Klima: Es gibt ein breites Angebot an fairen, ökologischen und klimafreundlichen Fonds.

Sparsamer sein, weniger Geld für Kleinigkeiten ausgeben, etwas für später zurücklegen. Das sind Vorsätze, die viele Menschen für das neue Jahre gefasst haben. Sehr sinnvolle Pläne, denn gerade nach dem Kauf vieler Weihnachtsgeschenke, Winterkleidung und den Ausgaben für einen kleinen Silvesterurlaub herrscht in vielen Kassen Ebbe. Hier ist jetzt der Blick nach Vorne angesagt, denn neue Rücklagen müssen gebildet werden. Nicht nur für die schönen und angenehmen Dinge des Lebens, sondern auch für Dein Alter oder größere Anschaffungen und Pläne, die Du längerfristig umsetzen willst.

Doch der Sparvorsatz ist leichter gefasst als umgesetzt. Einfach nur Geld auf dem Konto stehen zu lassen oder auf ein Sparbuch zu übertragen bringt eigentlich nur Verluste. Denn die niedrigen Zinsen bringen Dir nur geringe Erträge und gleichen die aktuelle Inflationsrate nicht aus.

 

Fondssparen – eine sichere Bank

Wenn du also Deinen guten Vorsatz, ab sofort zu sparen, jetzt in die Tat umsetzen willst, dann ist guter Rat gar nicht teuer. Eine sehr gute Möglichkeit bietet Dir das Fondssparen.

Diese Art des Sparens wird immer beliebter, denn ein Einstieg ist bereits mit kleinen Beträgen möglich und zählt zu den relativ sicheren Geldanlagen, denn Dein angelegtes Geld ist geschützt, selbst wenn ein Fondsanbieter zahlungsunfähig wird. Die Fonds werden von Investmentgesellschaften verwaltet, die das Anlagevermögen strikt vom Vermögen ihrer Gesellschaft trennen müssen. Darüber hinaus werden Fondsgeschäfte durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, kurz BaFin, streng überwacht.

3 Faktoren für Fonds: Sicherheit, Ertrag, Nachhaltigkeit

Sicherheit ist ein wichtiger Aspekt des Fondssparens. Du willst jedoch auch gute Erträge erzielen. Außerdem ist Dir die ethische und ökologische Nachhaltigkeit Deiner Geldanlage nicht gleichgültig und du willst wissen, in welchen Bereichen Dein Geld eingesetzt wird.

Anspruchsvolle Anforderungen, die für einen Laien im Finanzbereich kaum zu stemmen sind. Schließlich ist das Angebot an Nachhaltigkeitsfonds mittlerweile breit und die Kriterien von Fondsgesellschaft zu Fondsgesellschaft verschieden. Gut, wenn Du hier auf einen erfahrenen Finanzberater wie Klimafonds bauen kannst, der Deine Vorstellungen zu Ethik, fairem Handel und Klimaschutz teilt und professionell umsetzt.

Du musst nicht unzählige Prospekte von nachhaltigen Investmentfonds studieren und überlegen, welche Produkte Du sinnvollerweise zusammenstellen solltest, denn auch bei Fonds gilt die alte Anlegerweisheit, nicht alles auf eine Karte zu setzen. Diese Arbeit erledigt Klimafonds für Dich und bietet Musterdepots an, die auf die jeweiligen Anforderungen und Bedürfnisse der Anleger abgestimmt sind.

Musterdepots – eine ausgewogene Mischung

Wenn Du zwar viele Vorstellungen, jedoch wenig Erfahrung im Fondssparen hast, ist die Zusammenstellung eines ausgewogenen Depots durchaus kniffelig. Daher bietet Klimafonds unterschiedliche Musterdepots an. In diesen Musterdepots sind unterschiedliche Wertpapiere zusammengesellt. Damit stellt das Musterdepot eine solide Basis für jeden Anleger dar.

Du kannst das Musterdepot genauso belassen oder aber auch es als Vorschlag verstehen und selbst eine Gewichtung auf einen bestimmten Anlagebereich vornehmen, erweitern und verändern. – Genau wie bei einem Musterhaus: So wie es steht, ist es funktional, wenn Du jedoch noch eigene Vorstellungen einbringen willst, ist das durchaus möglich. Genauso, wie Du bei einem Musterhaus jedoch keine tragenden Wände entfernen kannst, muss auch im Musterdepot die Mischung stimmen. Daher ist es wichtig, dass ein Finanzexperte Wertpapiere hinsichtlich ihrer zu erwartenden Erträge, ihrer künftigen Entwicklung und ihrer Stabilität bewerten. Bei Klimafonds wird außerdem noch die ethische und ökologische Nachhaltigkeit der Wertpapiere kritisch geprüft. Schließlich soll Dein Geld in klimafreundliche und soziale Produkte und Projekte investiert werden und keinesfalls Krieg, Ausbeutung und dem Raubbau an der Natur Vorschub leisten.

Musterdepot Balance – ausgezeichnete Prognosen

Wenn Dir in Deinem Leben Deine innere Balance wichtig ist, kannst Du dieses Kriterium auch auf Deine Geldanlagen übertragen. Mit dem Musterdepot Balance bietet Dir Klimafonds eine Depot, dass den ausgewogenen Weg zwischen Sicherheit und guten Erträgen beschreitet.

Mit einem Blick auf die vergangenen fünf Jahre wurden mit diesem Depot Erträge von durchschnittlich 5,39 Prozent p.a. erwirtschaftet. Nach unserer Prognose, die auf der offiziellen Berechnungsmethode des Bundesverbandes Investment und Asset Management (BVI) stützt, wird sich das Musterdepot Balance auch in den kommenden zehn Jahren positiv entwickeln. Ein Anlagevermögen von 10.000 Euro wird sich dementsprechend in der Zehn-Jahres-Prognose verdoppeln.

Damit bietet das Musterdepot Erträge, die Du mit einem Sparbuch aktuell nicht annähernd erreichen kannst, denn die Verzinsung liegt hier aktuell bei allen Anbietern unterhalb von einem Prozent. Apropos Sparbuch: Ein wichtiges Argument für ein Sparbuch war stets, dass das Geld jederzeit zur Verfügung stand. Auf diesen Vorteil musst Du beim Fondssparen im Musterdepot nicht verzichten. Auch hier kannst Du jederzeit frei über Dein Geld verfügen. Wenn Du allerdings längerfristig anlegst, kannst Du Wertschwankungen und Renditeeinbußen wirkungsvoll vermeiden, denn ab einer Laufzeit von mindestens fünf Jahren gleichen sich mögliche Schwankungen nahezu vollständig aus.

 

Musterdepot Balance: Breite Streuung, strenge Nachhaltigkeit

Wenn Du dich für Fondssparen mit dem Musterdepot Balance entscheidest, kaufst Du keine Katze im Sack. Generell kannst Du Dir jederzeit einen Überblick darüber verschaffen, wie und wo Dein Geld angelegt wird. Das Musterdepot Balance bildet den Rahmen für Geldanlagen in fünf Nachhaltigkeitsfonds, die hälftig in Aktien und festverzinsliche Wertpapiere investieren.

Durch diese Aufteilung ist das Anlagevermögen auf etwa 500 unterschiedliche Wertpapiere aufgeteilt. Dazu zählen unter anderem Rentenfonds auf Anleihen nachhaltiger Unternehmen und Staaten. In beiden Bereichen garantiert ein umfassendes Pflichtenheft, dass die Nachhaltigkeitskriterien erfüllt werden. Schwerpunkte sind dabei unter anderem die Themen Erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Einhaltung von Menschenrechten und fairer Handel.

Durch die breite Streuung der Geldanlagen, erreicht das Musterdepot die namensgebende Balance, die mögliche Schwankungen oder Einbrüche in einem Bereich durch überdurchschnittliche Performance in einem anderen Bereich wieder austarieren kann.

Effektvolles Investment für Dich und den Planeten

Durch die strengen Nachhaltigkeitskriterien erhältst Du eine solide Geldanlage mit der Du Dein Geld nicht nur mehren kannst, sondern zugleich auch für eine positive und nachhaltige Entwicklung in der Welt mit sorgst.

Klimafonds bietet nicht nur das Musterdepot Balance an, sondern viele weitere interessante Anlagemöglichkeiten. So kannst du bereits ab 25 Euro im Monat mit dem Aufbau Deines Vermögens beginnen – und das sicher, bequem und mit einem positiven ethischen und klimafreundlichen Effekt.

Mit unserem einfachen  Fragebogen findest Du Deine optimale Geldanlage.

Carmen Junker, Klimafonds-Expertin: Geld regiert die Welt, so heißt es immer. – Bei Klimafonds könnt Ihr mitregieren. Gut für die Umwelt, gut für Deine Finanzen. Mehr über Klimafonds findet Ihr auf Facebook, Google+ und  Twitter.


22. Dezember 2016

[schema type=”review” description=”Zusammenfassung: Silvester steht vor der Tür, jetzt noch ein paar gute Vorsätze für das neue Jahr fassen. Weniger Stress, mehr Sport, Gutes tun? Alles prima Ideen, aber hast Du Dir das nicht schon im letzten Jahr vorgenommen? Manchmal ist weniger mehr: Wer sich für 3 kleine Veränderungen entscheidet, hat gute Chancen, dass die Vorsätze diesmal auch umgesetzt werden. 3 kleine nachhaltige Anregungen, die leicht zu realisieren sind.” ]

 

 

Ein glückliches neues Jahr! Und viel Erfolg bei den persönlichen Neujahrsvorsätzen!
Ein glückliches neues Jahr! Und viel Erfolg bei den persönlichen Neujahrsvorsätzen!

Weißt Du was Prokrastination ist? – Ein schönes Wort für eine sicher vielen bekannte Angewohnheit: Dinge aufzuschieben, vor sich her zu schieben, Pläne zu machen, jedoch nicht in die Tat umzusetzen. Jetzt, kurz vor Jahresende, hat Prokrastination Hochkonjunktur, denn mit einer Liste guter Vorsätze für das kommende Jahr dürfen wir ganz offiziell unsere Pläne aufschieben – um dann 2017 richtig durchzustarten, auch in Sachen Nachhaltigkeit.

 

 

 

Neujahrsvorsätze: Wellness – Selfness – Sparsamkeit

Das Fassen guter Vorsätze hat eine lange Tradition und drückt mehr oder weniger den Wunsch zur Selbstperfektionierung aus. Schließlich will fast jeder von uns entspannter, schöner, fitter, erfolgreicher, konsequenter und überhaupt ein besserer Mensch sein. Wenn es Dir auch so geht, befindest Du Dich in guter Gesellschaft. Umfragen haben ergeben, dass gut 60 Prozent der Deutschen im kommenden Jahr Stress vermeiden wollen. Ebenso viele gaben an, dass sie im kommenden Jahr regelmäßig Sport treiben wollen. Rund die Hälfte der Bevölkerung will zudem auf eine gesündere Ernährung achten. Neben diesen Wellness-Vorsätzen stehen auch Selfness-Vorsätze hoch im Kurs: 50 Prozent der Menschen wünschen sich mehr Zeit für sich selbst. 60 Prozent darüber hinaus auch mehr Zeit für die Familie. Neben diesen Wünschen nach mehr Zeit erscheint der Vorsatz von gut 30 Prozent der Befragten recht nüchtern. Sie gaben an, im kommenden Jahr sparsamer leben zu wollen.

 

Scheitern als Chance

Die ernüchternde Statistik bei allen Neujahrsvorsätzen lautet: Gut die Hälfte aller Befragten haben ihre Vorsätze zum neuen Jahr nicht durchgehalten oder erst gar nicht umgesetzt. Die motivierende Statistik: Rund die Hälfte aller Vorsätze wurde erfolgreich verwirklicht. Das Glas ist also auch hier entweder halb voll oder halb leer. Generell gehen Psychologen davon aus, dass Vorsätze, die ganz konkret formuliert sind, gute Aussichten auf eine erfolgreiche Umsetzung haben. Dabei kann der Vorsatz durchaus ehrgeizig sein, sollte sich aber noch im Rahmen der Realität bewegen. Falls Du zu denen gehörst, die ihre Vorsätze bislang nicht umgesetzt haben, solltest Du daran denken: Auch kleine Schritte führen zum Ziel. Überlege Dir, was wirklich möglich ist und verwirkliche Deine Pläne zeitnah. Das nennt man dann übrigens Präkrastination.

 

 

Was Du heute kannst besorgen …

Drei Ideen für nachhaltige Neujahrsvorsätze mit exzellenten Erfolgsaussichten!
Drei Ideen für nachhaltige Neujahrsvorsätze mit exzellenten Erfolgsaussichten!

Persönliche Vorsätze für die Zukunft können motivieren. Wenn Du noch keine guten Vorsätze für das kommende Jahr hast, dann kannst Du dich von unseren Vorschlägen inspirieren lassen. Sie sind für fast jeden geeignet, nachhaltig für Mensch und Umwelt und – ganz wichtig – einfach in der Umsetzung. Wenn Du keine guten Vorsätze für 2017 formulieren willst, findest Du hier vielleicht dennoch Ideen, Du das nächste Jahr sinnvoll mitgestalten kannst. Das Team von Klimafonds wünscht auf jeden Fall einen guten Start!

 

 

1. Neujahrsvorsatz: Vorfahrt für Fairtrade

Nach den Lebensmittelskandalen der letzten Jahre, finden Bio-Produkte immer mehr Käufer. Entsprechend haben sind Bio-Lebensmittel längst nicht mehr nur in kleinen Öko-Läden zu haben, sondern stehen mittlerweile gleichberechtigt in den Regalen von Supermärkten und Discountern. Doch bei weitem nicht alles was Bio ist, stammt auch aus fairem Handel. Besonders Kaffee, Tee, Kakao, Schokolade und exotische Früchte werden immer noch unter ausbeuterischen Arbeitsverhältnissen in Afrika und Südamerika geerntet. Menschen, die dort auf den Plantagen arbeiten, können mit dem Verdienst kaum ihren Lebensunterhalt sichern, Kinderarbeit steht vielerorts noch immer an der Tagesordnung. Sicher ist es schwer, komplett aus dem Konsumkreislauf auszubrechen, dennoch hat jeder Kunde auch eine Marktmacht. Und diese kannst Du nutzen.

 

Nachhaltig und fair genießen.
Nachhaltig und fair genießen.

Dieser Neujahrsvorsatz ist einfach umzusetzen. Überlege, welches konventionelle Produkt Du regelmäßig gerne nutzt und ersetze es ab sofort durch das entsprechende Fairtrade-Produkt. Wenn Du unsicher bist, welche Produkte wirklich aus fairem Handel stammen, kannst Du Dich auf der Seite von Fairtrade Deutschland umfassend informieren. Aufschluss gibt Dir auch das grün-blaue Fairtrade-Siegel. Ebenfalls aus fairem Handel stammen alle Artikel von Gepa. Das Unternehmen hat ein eigenes Siegel und unterliegt noch strengeren Kriterien als das Fairtrade-Siegel.

 

Fairtrade-Produkte sind teilweise teurer als konventionelle Produkte. Was allerdings Kaffee anbelangt, greifen vor allem Anhänger von Kapselsystemen ohne Murren sehr viel tiefer in die Tasche und schädigen durch die aufwändige Aluminiumverpackung zudem die Umwelt. Zum Vergleich: Ein Kilogramm Kaffee in Kaffeekapseln kostet rund 60 Euro, konventioneller Kaffee wird für rund 15 Euro pro Kilogramm angeboten, Gepa-Kaffee für rund 20 Euro.

 

 

2. Neujahrsvorsatz: Strom aus Erneuerbaren Energien

Einige Dinge laufen in unserem Leben mehr oder weniger automatisch. Irgendwann hast du Dich für einen Stromanbieter entschieden und dieser bucht regelmäßig die jeweiligen Beträge ab. Während früher der Strom immer von den zuständigen Stadtwerken geliefert wurde, ist seit der Liberalisierung des Strommarktes das Angebot vielfältiger geworden. Allerdings dominieren noch immer die großen Stromkonzerne den Markt, die auf fossile Energiträger, die das Klima schädigen, und auf die unsichere Atomenergie setzen. Gleichzeitig ist die Energiewende in Deutschland eine beschlossene Sache, die spätestens seit der Reaktorkatastrophe von Fukushima großen Rückhalt in der Bevölkerung findet.

 

Wenn Du noch einen konventionellen Stromanbieter nutzt, ist das neue Jahr eine gute Gelegenheit, auch privat die Energiewende einzuläuten und künftig auf Strom aus Erneuerbaren Energien wie Sonne, Wind, Wasser oder Biomasse zu setzen.

 

Dein Aufwand ist überschaubar. Suche Dir einen Ökostromanbieter zu dem du wechseln möchtest, kündige Deinen bisherigen Lieferanten und je nach dem, an welche Vertragslaufzeiten Du gebunden bist, wirst Du spätestens im Frühjahr klimafreundlich produzierten Strom nutzen können. Wenn Du diesen Neujahrsvorsatz umsetzt, hast Du eine nachhaltige Entscheidung für die kommenden Jahre getroffen.

 

 

3. Neujahrsvorsatz: Geld ethisch-ökologisch anlegen und verwalten

Weil wir gerade über Entscheidungen für die kommenden Jahre sprechen, wie sieht es bei Dir in Sachen Finanzen aus? Welches Geldinstitut ist die Bank Deines Vertrauens und nach welchen Kriterien wählst Du Investments aus?

 

Geld ist in unserer Welt ein enormer Machtfaktor. Diese Macht kannst Du nutzen und Dich für Banken  und Finanzdienstleister entscheiden, die Deinen ethischen und ökologischen Überzeugungen entsprechen. Diese legen Dein Geld in sozialen, ethischen und ökologischen Projekten an. Investments in Waffen und Rüstung, Atomenergie und fossile Energieträger, Gentechnologie, Massentierhaltung und ähnliche Unternehmungen werden nicht unterstützt.

 

Auch ethisch-ökologische Geldanlagen bringen gute Erträge.
Auch ethisch-ökologische Geldanlagen bringen gute Erträge.

Wenn Du Dich für eine Bank mit ethischen und ökologischen Grundsätzen entscheidest, ist der Wechsel nicht schwer. Daueraufträge ziehen automatisch mit um. Du musst Dich nur darum kümmern, Deine neue Bankverbindung allen relevanten Stellen mitzuteilen, beispielsweise Deinem Arbeitgeber.

 

Wenn Du Deine Vermögensbildung, Deine Altersvorsorge und alle Aktivitäten rund um Deine Geldanlagen fair und klimafreundlich gestalten willst, bist Du bei Klimafonds an der richtigen Adresse. Wir sorgen dafür, dass mit Deinem Geld Projekte, Unternehmen und Staaten unterstützt werden, die das Klima schützen und soziale und ethische Werte aktiv umsetzen. Ethisch-ökologische Geldanlagen haben sich in den vergangen Jahren positiv entwickelt und versprechen auch in Zeiten der Niedrigzinsen gute Erträge. Verwirklich also Deine Neujahrsvorsätze und fülle unseren einfachen Fragebogen aus.

 

Klimafonds wünscht ein friedvolles neues Jahr!

 

 

 Gerd SW300x300 Gerd Junker, Klimafonds-Experte: Die Welt ist extrem komplex. Sinnvolle Geldanlagen können jedoch einfach sein. Bei Klimafonds finden wir die passende Lösung für Eure Bedürfnisse. Mehr Klimafonds findet Ihr auf Facebook, Google+ und  Twitter.

 

 



19. Dezember 2016

[schema type=”review” description=”Zusammenfassung: Noch zwei Wochen bis zum Jahreswechsel. Das neue Jahr bringt einige Veränderungen in den Bereichen Rente und Steuern. Durch einen sinkenden Garantiezins werden neue Versicherungsverträge teurer. Gute Nachricht für alle Arbeitnehmer: Das Luther-Jahr bringt einen einmaligen zusätzlichen Feiertag für alle.” ]

 

 

Was bringt das neue Jahr?
Was bringt das neue Jahr?

Kurz vor Jahresende präsentieren unzählige Zeitungen, TV-Sender und soziale Medien Jahresrückblicke und Zusammenfassungen. Teilweise wurde bereits das Jahr 2016 zum „schlimmsten Jahr aller Zeiten“ gekürt. Weltgeschichtlich gesehen sicher ein fragwürdiger Titel, dennoch verständlich. Schließlich bewegten Krieg und Terror, Erderwärmung und Naturkatastrophen viele Menschen. Und so steht die Frage im Raum, was die Zukunft bringen wird, konkret das neue Jahr 2017? – Wie entwickeln sich die Krisenherde in unserer Welt? – Kommen die Staaten in Sachen Klimaschutz voran? – Was ist von den Finanzmärkten zu erwarten? – Wird es Veränderungen in meinem beruflichen Leben geben und wie sieht es mit meiner Familie und meinen Freunden aus?

 

Fragen über Fragen! Dass es darauf keine seriösen Antworten geben kann, ist klar. Entsprechend haben Spekulationen über die Zukunft und diverse Horoskope jetzt Hochkonjunktur. So gehen wir beispielsweise im neuen Jahr laut dem chinesischen Horoskop ins Jahr des Feuer-Hahns. Dieser steht zum einen für Geschäftstüchtigkeit und visionäre Kräfte, aber auch für Energieverschwendung und Streitlust. Keine guten Aussichten. Bleiben wir also lieber bei den Fakten und werfen einen Blick auf die gesetzlichen Änderungen und weitere wichtige Neuigkeiten in 2017.

 

 

Renten steigen im Frühling leicht an

Gute Nachrichten für alle Rentner: Die anhaltend gute Lage im Arbeitsmarkt führt zu einem leichten Rentenanstieg ab März 2017. Durch den Anstieg der Beitragszahler in die Rentenversicherung kommt es so auch zu einem Anstieg der Renten um voraussichtlich 2 Prozent.

 

Seit der Rentenreform ist jedoch auch klar: Zukünftige Rentner werden ohne eigene Vorsorge kaum noch existenzsichernde Renten erarbeiten können. Damit gilt für das kommende Jahr auch: An die individuelle Altersvorsorge denken. Wer frühzeitig Versorgungslücken erkennt und sich frühzeitig für eine private Rentenversicherung entscheidet, kann sich auf einen gesicherten Lebensabend freuen.

 

 

Mit der Flexi-Rente selbstbestimmt in den Ruhestand

Immer mehr Menschen müssen länger arbeiten, das Rentenalter rückt seit Jahren immer weiter nach hinten. Gleichzeitig stehen viel Menschen im Rentenalter noch aktiv im Leben und wollen noch nicht völlig aus dem Erwerbsleben ausscheiden. Mit dem 2017 in Kraft tretenden Gesetz zur Flexi-Rente kann der Rentenbeginn verzögert und der Ausstieg aus dem Erwerbsleben individuell und selbstbestimmt gestaltet werden. Es ist dann möglich, noch einer Arbeit nachzugehen und bereits eine Rente zu beziehen.

 

Ab 2017 gilt: Wer neben der Rente noch einen Verdienst unter 6.300 Euro im Jahr erhält, muss mit keinen Abzügen von seiner Rente rechnen. Wer mehr verdient, bekommt seine Rente gekürzt. Der Abzug beträgt dann 40 Prozent vom Verdienst über der Obergrenze von 6.300 Euro. Bisher hatten Rentner bereits ab einem zusätzlichen einkommen oberhalb von 450 Euro pro Monat mit höheren Abzügen zu rechnen.

 

Die Flexi-Rente reagiert damit auf die Bedürfnisse einer älteren Gesellschaft, in der die Renten schon lange nicht mehr sicher sind. Auch bislang Gut- und Besserverdiener werden zukünftig vermehrt auf ein Einkommen neben der Rentenzahlung angewiesen sein. Rentenbezieher bringen dann aber auch ihren Arbeitgebern finanzielle Vorteile: Für sie muss kein Beitrag zu Arbeitslosenversicherung mehr geleistet werden.

 

 

Einmaliger Feiertag in allen Bundesländern

So etwas gibt es wirklich nicht alle Tage: 2017 führt zu bundesweit einem einmaligen gesetzlichen Feiertag mehr für alle. Diese Änderung im Feiertagsgesetz beschert damit allen Arbeitnehmern und Schülern einen freien Tag am 31. Oktober 2017. Anlass dafür ist das 500. Reformationsjubiläums. Am 31. Oktober 1517 soll der Kirchenkritiker und Theologe Martin Luther seine 95 Thesen an die Wittenberger Schlosskirche geschlagen haben. Damit wurde die Reformation eingeläutet, aus der die protestantische Kirche entstand. Der Reformationstag ist ansonsten seit der Wiedervereinigung ein arbeitsfreier Tag ausschließlich in den fünf neuen Bundesländern.

 

 

Neue Termine für die Steuer – Immer mit der Ruhe

Für die Steuererklärung kanst du dir ab 2017 mehr Zeit nehmen.
Für die Steuererklärung kanst du dir ab 2017 mehr Zeit nehmen.

Nach einem geruhsamen Feiertag noch eine Nachricht zum Entspannen: Für die Steuererklärung gelten ab 2017 neue Fristen. Abgabetermin ist dann der 31. Juli des folgenden Jahres. Wer die Steuererklärung von einem Steuerberater erstellen lässt, hat Zeit bis zum Ende Februar des übernächsten Jahres. Allerdings drohen ab 2017 auch schneller Verspätungszuschläge. Belege müssen ab dem kommenden Jahr nicht mehr eingereicht werden. Diese werden vom Finanzamt nach Bedarf oder bei Unklarheiten gezielt angefordert.

 

 

Garantiezins rutscht in den Keller

Ab dem 1. Januar 2017 sinkt der Garantiezins auf ein historisches Tief. Das bedeutet, dass im kommenden Jahr die Sparanteile von neuen Versicherungsverträgen nur noch mit 0,9 Prozent verzinst werden. Für die alten Verträge müssen die Versicherer jedoch weiterhin den bei Vertragsabschluss gültigen Garantiezins gewährleisten. Da es für die Gesellschaften schwierig ist, in Zeiten des Niedrigzinses entsprechende Erträge zu erwirtschaften, heben sie die Beiträge bei neuen Versicherungen im kommenden Jahr kräftig an. Die Erhöhungen liegen Prognosen zufolge bei bis zu 15 Prozent. Betroffen sind dabei Lebensversicherungen, Berufsunfähigkeitsversicherungen, Rentenversicherungen sowie Riester– und Rürup-Verträge.

 

 

Neuigkeiten für Fondsanleger – Jetzt schon an 2018 denken

Im kommenden Jahr noch nicht relevant, aber das Jahr 2018 wirft bereits seine Schatten voraus. Die Investmentbesteuerung wird reformiert. Ab 2018 werden Fonds mit 15 Prozent bereits auf Fondsebene besteuert. Bislang wurde nur der Anleger besteuert, nicht aber der Fonds selbst. Dennoch ist keine Panik angesagt. Die BVI hat bereits festgestellt, dass Kleinanleger nicht stärker zur Kasse gebeten werden. Sie sollen ab 2018 von einer geringeren Abgeltungssteuer profitieren.

 

Eine weitere wichtige Veränderung in Sachen Fonds ist der Wegfall des Bestandsschutzes für Fonds, die vor 2009 gekauft wurden. Bislang konnten diese Fonds steuerfrei wieder verkauft werden. Ab 2018 sind auch die Gewinne aus diesen Fonds steuerpflichtig. Es gilt dann ein lebenslanger Freibetrag von 100.000 Euro. Dieser wird bei Verkäufen fortlaufend aufgebraucht.

 

 

2017: Depot prüfen und auf ethisch-ökologische Geldanlagen umsteigen

Äußere Veränderungen sind immer auch eine Einladung die eigenen Dinge im Detail zu überprüfen. Wer bislang auch renditearme Fonds nur gehalten hat, weil sie immerhin steuerfrei waren, sollte 2017 das Depot kritisch unter die Lupe nehmen. Damit bietet sich dann auch eine gute Gelegenheit, sich von mittelmäßigen Anlagen zu trennen und für ethisch-ökologische Anlagen zu entscheiden. Viele nachhaltige Fonds bringen sehr gute Erträge. Klimafonds, erfahrener Anbieter von ethisch-ökologischen Geldanlagen berät Dich dazu umfassen und kompetent.

 

 

Carmen SW300_300 Carmen Junker, Klimafonds-Expertin: Geld regiert die Welt, so heißt es immer. – Bei Klimafonds könnt Ihr mitregieren. Gut für die Umwelt, gut für Deine Finanzen. Mehr über Klimafonds findet Ihr auf Facebook, Google+ und  Twitter.

 

 



15. Dezember 2016

[schema type=”review” description=”Zusammenfassung: Weihnachten ist bald und Verwandtschaft und Freunde sind zahlreich. Kein Grund zum Verzweifeln. Mit den 10 besten Geschenktipps, die auch kurz vor knapp organisiert werden können, kommt kein Stress vor den Feiertagen auf.” ]

 

Weihnachten überrascht jedes Jahr aufs Neue. Nicht nur, dass der Termin immer wieder erschreckend plötzlich und überraschend näher rückt. Auch Freunde und Familie warten mit einigen Überraschungen auf. Damit Weihnachten nicht das Fest der unnützen Geschenke wird, haben wir heute 10 Geschenktipps zusammengestellt – klimafreundlich, praktisch und nachhaltig.

 

 

1. „O Tannenbaum, o Tannenbaum“ – aber bitte ohne Giftstoffe

Weihnachtsgeschenke: Manchmal ist Weniger mehr.
Weihnachtsgeschenke: Manchmal ist Weniger mehr.

Der festlich geschmückte Weihnachtsbaum ist für viele Menschen untrennbar mit Weihnachten verbunden. Als Produkt der Forstwirtschaft ist er allerdings, wie viele landwirtschaftliche Produkte auch, mit vielfältigen Giftstoffen belastet; teilweise wurde sogar Glyphosat nachgewiesen. Darüber hinaus haben mittlerweile rund 20 Prozent der Bäume einen langen Transportweg hinter sich gebracht, bis sie im heimischen Wohnzimmer herausgeputzt werden. Vielfach stammen die Bäume auch aus Plantagen, in denen mit Pestiziden und Düngemitteln nicht gespart wird. Auch wenn der Weihnachtsbaum kein Lebensmittel ist – auch beim Baumkauf ist ein Bio-Siegel zu empfehlen. So kannst Du Dir sicher sein, dass Dein Baum aus ökologischer Forstwirtschaft stammt und keinen Schaden hinterlassen hat. Aktuell achten zehn Prozent der Käufer auf die ökologisch einwandfreie Herkunft des Weihnachtsbaumes. Um den Kreis der nachhaltigen Baumkäufer zu vergrößern, ist ein Bio-Weihnachtsbaum auch eine tolle Geschenkidee für die Familie.

 

2. „Ihr Kinderlein kommet“ – Mit Bäumen und Schokolade gegen die Klimakrise

Wer sich nicht nur einen Weihnachtsbaum ins Haus holen will, sondern auch die weltweite Aufforstung unterstützen möchte, ist bei der Kinder- und Jugendorganisation Plant-for-the-Planet an der richtigen Stelle: Für nur einen Euro Spende pflanzt die 2007 gegründete Organisation einen Baum. Eine Geschenkurkunde zum Download und ein Code, mit dem jeder „seinen“ Baum auf der Website sichtbar machen kann sind im Preis bereits mit inbegriffen. Ziel von Plant-for-the-Planet ist es, weltweit 1.000 Milliarden neuer Bäume rund um den Globus zu pflanzen und damit genügend CO2 zu speichern, um die drohende Klimakrise abzuwenden.

 

Süßigkeiten stehen gerade in der Weihnachtszeit hoch im Kurs. Mit der richtigen Schokoladensorte wird Naschen zum Klimaschutz: Für fünf verkaufte Tafeln der Guten Schokolade von Plant-for-the-Planet wird ebenfalls ein Baum gepflanzt.

 

 

3. „Es kommt ein Schiff geladen“ – Regionale Köstlichkeiten genießen

Weihnachten ist – neben vielen anderen treffenden Zuschreibungen – auch das Fest der Genüsse. Gutes Essen gehört einfach dazu. Dabei sind die Geschmäcker verschieden und was „gutes Essen“ bedeutet, darüber kann gestritten werden. Eine Antwort dazu bietet die Slow Food-Philosophie. Demnach ist gutes Essen regional, saisonal und ökologisch angebaut, ohne unnötige Verarbeitung, Zusätze oder Geschmacksverstärker. Wer Genussfreude und Inspiration für das gesamte Jahr verschenken will, ist mit der neuen Ausgabe des „Slow Food Genussführer“ gut beraten.  Das Handbuch liefert eine ausführliche Warenkunde, stellt in Vergessenheit geratene Lebensmittel vor und bietet einen breiten Serviceteil zu Slow Food-Lokalen.

 

 

4. „Kommet ihr Hirten“ – Das etwas andere Geschenk: Nutztierpatenschaften

Die Weihnachtsziege: In der Bibel zwar unerwähnt, aber dennoch ein Geschenk, bei dem es nichts zu meckern gibt.
Die Weihnachtsziege: In der Bibel zwar unerwähnt, aber dennoch ein Geschenk, bei dem es nichts zu meckern gibt.

Was in Tierparks in aller Welt bereits erfolgreich angeboten wird, haben Landwirte und Organisationen nun auch für sich entdeckt: Tierpatenschaften. Diese Patenschaften sind eine gute Möglichkeit, für ein Tier ohne Zeitaufwand zu sorgen. So kannst Du beispielsweise Pate einer Kuh auf dem Andechser Demeter-Hof werden. Das Patentier schickt dann zweimal im Jahr regelmäßig Grüße in Form eines Spezialitätenpakets. Damit Kühe auch nach ihrem Arbeitsleben einen geruhsamen Lebensabend verbringen können, gibt es auch spezielle Kuh-Patenschaften für alte Kühe.

 

Passt nicht ganz ins Patenkonzept, ist dennoch sehr sinnvoll: Die Hilfsorganisation OxfamUnverpackt vermittelt Ziegen an arme Familien in Mosambik. Mit dieser Starthilfe können sich Menschen eine Herde aufbauen und ein existenzsicherndes Einkommen erarbeiten.

 

Wer es eine Nummer kleiner mag, kann mit einer Bienenpatenschaft  die ökologische Bienenhaltung fördern und sich regelmäßig über den Honig seiner Biene freuen.

 

 

5. „Es ist ein Ros’ entsprungen“ – Blumen begeistern

Blumen sind auch zu Weihnachten ein schönes Geschenk, gerade für liebe Menschen, die eigentlich schon alles haben. Lieblingsblume der Deutschen ist und bleibt unangefochten die Rose. Erfreulich: Mittlerweile stammt jede vierte Schnittrose in Deutschland aus fairem Handel. Mehr als 20.000 Blumengeschäfte und Supermärkte bieten mittlerweile Blumen und Pflanzen mit dem Fairtrade-Siegel an. Das Angebot ist vielfältig und umfasst neben den klassischen beliebten Schnittblumen auch Topfpflanzen. Seit dem vergangenen Jahr werden auch Fairtrade-Weihnachtssterne angeboten. Über den Blumenfinder von Fairtrade Deutschland kannst Du das Blumengeschäft Deines Vertrauens finden.

 

 

6. „Feliz Navidad“ – Faires Fernweh verschenken

Fairer Handel bleibt ein zentrales Thema, um die globale Kluft zwischen Arm und Reich dauerhaft zu überwinden. Schnell vergessen werden dabei Produkte wie Reisen. Für alle Fernwehgeplagten ist daher das neue Buch von Frank Herrmann „FAIRreisen. Das Handbuch für alle, die umweltbewusst unterwegs sein wollen“ ein sinnvolles und informatives Geschenk. Hier finden Reiselustige zahlreiche Informationen Tourismussiegeln, nachhaltigen Reiseanbietern und Reiseausstattern und 500 fairen Länderreisetipps.

7. „Stille Nacht, heilige Nacht“ – Sinnvolle Zeitschriftenabos

Egal ob von langer Hand geplant oder Last-Minute, Zeitschriftenabonnements sind unkompliziert in der Beschaffung und bringen über das ganze Jahr hinweg Freude, und eine anregende Lektüre. Ob Klassiker wie das Verbrauchermagazin Öko-Test, Genießertitel wie das Slow Food Magazin oder spezielle Themenhefte wie zeozwei – Mit Zeitschriftenabonnements lässt sich in kürzester zeit die gesamte Verwandtschaft beglücken und Themen, die am Herzen liegen, vertiefen.

 

 

8. „Morgen Kinder wird’s was geben“ – Das moderne Geldgeschenk

Kinder haben zu Weihnachten unzählige Wünsche. Die meisten Kinder haben aber auch unzählige Spielsachen und so gestaltet sich die Frage nach einem sinnvollen Weihnachtgeschenk durchaus schwierig. Für regelmäßige Schenker ist daher einen Fondsdepot durchaus sinnvoll, denn einmal eingerichtet, ist die Geschenkfrage für die kommenden Jahre befriedigend gelöst. Bis Ende des kommenden Jahres bietet die FIL Fondsbank GmbH (FFB) das gebührenfreie FondsdepotJunior an. Mit Einzahlungen ab monatlich 25 Euro kommt über die Jahre ein kleines Vermögen zusammen, mit dem sich das dann erwachsene Kind einen seiner unzähligen Wünsche erfüllen kann.

 

 

9. „Lasst und froh und munter sein“ – Spieleklassiker

Manchmal soll es doch ein richtiges Päckchen sein, das unter dem Weihnachtbaum liegt. Besonders schön sind dann Spieleklassiker, mit denen sich Kinder, Eltern und Besuch gleich beschäftigen können. Seit fast dreißig Jahren im Markt: Das Waldschattenspiel der Firma Kraul aus Oberbayern. Dabei versuchen Zwerge sich vor einem wandernden Licht zu verstecken. Schutz bietet der Schatten hoher Tannen. Neben der Ästhetik der Ausstattung, liegt der besondere Reiz des Brettspiels darin, dass im Dunkeln gespielt wird. Genau das richtige für lange Winter- und Weihnachtsabende.

 

 

10. „Am Weihnachtsbaum, die Lichter brennen“ – Praktische Geschenke

Wenn am Weihnachtsbaum die Lichter brennen, dann tun sie das in der Mehrheit der Haushalte elektrisch. Schön, wenn der Strom dann aus erneuerbaren Energien stammt. Ein nachhaltiges Weihnachtsgeschenk kann entsprechend auch eine Mitgliedschaft in einer Energie-Genossenschaft sein. So kann das Thema Energiewende aktiv vorangetrieben werden.

 

 

Dein Wunschzettel

Vielleicht willst Du Dir selbst auch etwas schenken oder zumindest Deine Geldanlagen zukünftig nachhaltig und sinnvoll gestalten. Dann bist Du bei Klimafonds an der richtigen Adresse. Wir beraten Dich umfassend und fair. Damit wir wissen, was wir Dir anbieten können, fülle einfach unseren Fragebogen aus.

 

 

 

 Gerd SW300x300 Gerd Junker, Klimafonds-Experte: Die Welt ist extrem komplex. Sinnvolle Geldanlagen können jedoch einfach sein. Bei Klimafonds finden wir die passende Lösung für Eure Bedürfnisse. Mehr Klimafonds findet Ihr auf Facebook, Google+ und  Twitter.

 

 



8. Dezember 2016

[schema type=”review” description=” Zusammenfassung: Mikrokredite in Entwicklungs- und Schwellenländern ermöglichen den Menschen den Aufbau einer gesicherten Existenz und eröffnen so einen Weg aus der Armut. Finanziert werden die Mikrokredite durch Mikrofinanz-Fonds. Wer eine sichere und ethische Möglichkeit zur Geldanlage sucht, findet hier gute Angebote mit attraktiven Erträgen.” ]

 

 

Wege aus der Armut

Ein kleiner Marktstand kann schon der Ausweg aus Armut sein.
Ein kleiner Marktstand kann schon der Ausweg aus Armut sein.

Am kommenden Samstag erhält der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos den Friedensnobelpreis in Oslo. Ausgezeichnet wird er für sein Engagement, endlich wieder Frieden in sein Land zu bringen und die verfeindeten Lager auszusöhnen.

 

Bei den Auseinandersetzungen in Kolumbien, die fast ein halbes Jahrhundert schon angedauert haben, ging es auch um einen Kampf zwischen Arm und Reich. Mit Blick auf den Friedensnobelpreis wird damit wieder mehr als deutlich, dass dauerhafter Frieden ohne soziale Gerechtigkeit kaum möglich ist.

 

 

Mikrokredite – Vor 10 Jahren mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet

Um soziale Gerechtigkeit und wirksame Wege aus der Armut ging es bei der Nobelpreisverleihung vor nunmehr zehn Jahren. 2006 würdigte das Nobelpreiskomitee die Arbeit von Muhammad Yunus, Wirtschaftsprofessor aus Bangladesch. Er hatte die Idee, Mikrokredite, also Klein- und Kleinstkredite, an Menschen ohne jede Sicherheit und wirtschaftlicher Perspektive zu vergeben. Mit dem Geld sollte es ihnen ermöglich werden, die Voraussetzung für eine selbstständige Arbeit zu schaffen und so aus der Armutsspirale auszubrechen. Yunus und die von ihm gegründete Grameen Bank wurden nicht allein für die Idee ausgezeichnet, sondern auch für die bereits erreichten Erfolge gewürdigt. Durch die internationale angesehene Auszeichnung wurde die Mikrofinanz-Idee weltweit bekannt.

 

 

Mikrokredite – kleines Geld, große Wirkung

Mikrokredite ermöglichen Menschen in den armen Regionen Afrikas, Lateinamerikas, Asien und Teilen Osteuropas ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und durch selbstständige Arbeit eine Sicherung ihres Lebensunterhaltes und – vielfach auch – ihrer Familien zu sichern. Oft geht es bei den Mikrokrediten um kleine Summen, um einen Handel, ein Handwerk oder ein kleines Dienstleistungsunternehmen gründen zu können. Beispielsweise um eine Nähmaschine zu kaufen oder zu reparieren und dann eine kleine Änderungsschneiderei aufzumachen. Oder um für einen Marktstand die Ware für die ersten Verkaufstage vorfinanzieren zu können.

 

 

Mikrofinanzinstitute – Geldgeber und Berater

Dabei musst Du dir die Vergabe der Gelder wie bei einem Start-up-Unternehmen vorstellen. Auch hier hat der Gründer nur eine Idee, jedoch so gut wie keine Sicherheiten. Der Wagniskapitalgeber beurteilt das Potenzial der Geschäftsidee und gibt dem Entrepreneur den gewünschten Kredit.

 

Doch während hierzulande ein dichtes Bankennetz und Existenzgründungsberatungen von verschiedenen Institutionen existieren, ist diese Infrastruktur in armen Ländern schlichtweg nicht vorhanden – oder für arme Menschen nicht zugänglich. Die Alternative wäre, einen privaten Geldverleiher aufzusuchen und sich mit Wucherzinsen weiter in den finanziellen Ruin zu stürzen.

 

Diesen Teufelskreis der Armut zu durchbrechen, ist die Aufgabe der Mikrofinanz-Institute in den jeweiligen Ländern. Natürlich nehmen auch die Mikrofinanz-Institute Zinsen für die gewährten Kredite. Und diese sind – gemessen an unserem aktuelle Zinsniveau – hoch. Allerdings liegen die Zinsen entschieden niedriger als die lokaler Wucherer und sind damit fair für alle Beteiligten. Hinzu kommt, dass die Mikrofinanz-Institute keine Sicherheiten oder Bürgschaften verlangen und dass mühsame und lange Wege zu den Kunden auch einige Kosten verursachen.

 

 

Mikrokredite werden vorbildlich beglichen

Besonders Frauen nehmen Mikrokredite in Anspruch und erhalten so neue Perspektiven.
Besonders Frauen nehmen Mikrokredite in Anspruch und erhalten so neue Perspektiven.

Obwohl die Mikrofinanz-Institute keinerlei Sicherheiten von Seiten der Kreditnehmer erwarten können, liegt die Quote der Rückzahlungen in den Mikrofinanz-Ländern höher als die in den reichen Ländern der sogenannten ersten Welt. Mit einer bis zu 98 Prozent Kreditrückzahlungen zeigen die Kreditnehmer nicht nur eine hohe Zahlungsmoral sondern demonstrieren auch ihren Erfolg!

 

Die größte Gruppe der Kreditnehmer von Mikrokrediten sind Frauen. Das liegt vielfach daran, dass sie kaum eine andere Möglichkeit haben, zu Geld zu kommen. Durch die Mikrokredite können sie ihre wirtschaftliche Position nachhaltig verbessern. Positiver Nebeneffekt: eine erfolgreiche Existenzgründung verbessert die soziale Stellung der Frau in der Gesellschaft und ermöglicht es ihr, sich aus bestehenden Abhängigkeiten zu lösen. Ein Nebeneffekt ist, dass die Geburtenrate je Frau bei den Mikrofinanzkreditnehmerinnen deutlich geringer liegt als bei Frauen die nicht in das wirtschaftliche Geschehen eingebunden sind. Insbesondere profitieren auch Mädchen von den Aktivitäten, denn sie erhalten positive Vorbilder und Unterstützung.

 

 

Mikrofinanz-Fonds – hier kommt das Geld her

Mikrokredite sind keine Almosen. Sie sind ein rentables Geschäft mit ethischen und sozialen Werten, von dem alle Beteiligten profitieren. Der internationale Markt von Mikrokredit-Anbietern ist groß: Aktuell arbeiten rund 100 relevante Anbieter mit Geldern in Höhe von rund 52 Milliarden US-Dollar. Diesem Angebot steht ein Bedarf an Mikrokrediten in einer Gesamthöhe von etwa 300 Milliarden gegenüber. Ein Ende der Mikrofinanz ist also längst nicht in Sicht.

 

Um die benötigten Gelder in den Markt zu bringen, werden spezielle Mikrofinanz-Fonds aufgelegt. Aus diesen Fonds werden die Kredite an die lokalen Mikrofinanz-Institute finanziert. Die jeweiligen Fondsmanager tragen dafür Sorge, dass die Mikrofinanz-Institute den hohen ethischen und sozialen Vorgaben gerecht werden.

 

Damit die Mikrofinanz-Fonds für die Anleger eine gute Rendite erwirtschaften und Risiken vermeiden, wird meist in verschiedene Mikrofinanz-Institute in unterschiedlichen Regionen investiert. So können mögliche Zahlungsausfälle, beispielsweise durch Unwetter oder kriegerische Auseinandersetzungen, ausgeglichen werden.

 

Da Mikrofinanz-Fonds unabhängig von den Schwankungen der internationalen Aktienmärkte sind, liegen die Wertzuwächse bei etwa zwei bis drei Prozent. Ein Ertrag, der in Zeiten der Null- und Niedrigzinsen Anleger durchaus befriedigen kann.

 

 

Mikrofinanz-Fonds: Seit 5 Jahren für private Investoren verfügbar

Die Fondskategorie Mikrofinanz-Fonds gibt es erst seit zehn Jahren in Deutschland. Anfangs waren diese Fonds nur für institutionelle Anleger verfügbar.

 

Der Mikrofinanz-Fonds Invest in Visions (IIV) war dann vor fünf Jahren der erste Fonds dieser Kategorie, der für private Anleger geöffnet wurde. Seit dem hat der IIV in keinem Jahr einen Wertverlust verzeichnen müssen und konnte eine durchschnittliche Rendite von 2,5 Prozent erzielen. IIV hat bislang rund 64.000 Mikrokredite finanziert.

 

Der IIV musste im vergangenen Jahr zeitweilig wegen zu hoher Beteiligungen geschlossen. Diese seltene Entwicklung zeigt, dass Anleger ein hohes Interesse am Thema Mikrofinanz und ethische Geldanlagen entwickelt haben.

 

In diesem Jahr wurde auch der Mikrofinanz-Fonds Dual Return Fund – Vision Microfinance für private Anleger geöffnet. Der Dual Return Fund ist seit zehn Jahren am Markt für institutionelle Anleger und hat bereits 234.000 Mikrokredite finanziert. Es wurden über 695 Mio. US-Dollar an 258 verschiedene Mikrofinanz-Institute in über 50 Ländern der Erde vergeben.  Der Fonds realisierte bislang Erträge von jährlich durchschnittlich 2,9 Prozent.

 

 

 

 

Ethische Geldanlagen – Engagement und Erträge

Anschubfinanzierung für ein selbstbestimmtes Leben anstelle von Almosen – Mikrokredite zahlen sich aus. Für die Menschen vor Ort genauso, wie für die Investoren in Mikrofinanz-Fonds hierzulande. Denn mit ethischen und sozialen Geldanlagen lassen sich gute Erträge erwirtschaften und das mit wenig Schwankungsrisiken.

 

Informiere Dich bei Klimafonds über Deine Geldanlagen und fülle den einfachen Fragebogen aus.

 

 

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 Gerd SW300x300 Gerd Junker, Klimafonds-Experte: Die Welt ist extrem komplex. Sinnvolle Geldanlagen können jedoch einfach sein. Bei Klimafonds finden wir die passende Lösung für Eure Bedürfnisse. Mehr Klimafonds findet Ihr auf Facebook, Google+ und  Twitter.

 

 

 



28. November 2016

[schema type=”review” description=” Zusammenfassung: Private Altersvorsorge, zusätzlich zu einer gesetzlichen Rente, ist wichtiger denn je. Gerade die jüngere Generation weißt schon heute große Versorgungslücken auf. Vielen Erwerbstätigen der Generation X und Y sind darüber hinaus die individuellen Möglichkeiten zur Altersvorsorge zu kompliziert. Gegen die drohende Altersarmut helfen gute und übersichtliche Angebote wie beispielsweise eine fondsgebundene Rentenversicherungen.” ]

 

 

Vor drohender Altersarmut nicht die Augen verschließen.
Vor drohender Altersarmut nicht die Augen verschließen.

Der kanadische Autor Douglas Coupland hat den Begriff in Deutschland bekannt gemacht: Generation X. Eine Generation, die in den sechziger bis in die frühen achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts geboren wurden und im Allgemeinen in ökonomischem Wohlstand aufwächst. Allerdings bringt die Zukunft für diese Generation eine größere wirtschaftliche Unsicherheit mit sich, darüber hinaus muss sich die Genration X mit dem schwierigen ökologischen Erbe ihrer Elterngeneration auseinandersetzen.

 

Ab den 1980er folgt dann die Generation Y, die erste Generation, die ganz selbstverständlich mit Internet und Handy aufwächst, gut ausgebildet einen ausgewogenen Lebensstil zwischen Beruf und Familie sucht und die sich selbstbewusst und optimistisch in eine ungewisse Zukunft begibt.

 

Doch für Generation X und Y gilt gleichermaßen: Ohne eine aktive Altersvorsorge geht diese Generation als Generation Altersarmut in die Annalen der Geschichte ein. Denn um die Beiträge zur gesetzliche Rentenversicherung nicht extrem anzuheben, wurde das Rentenniveau drastisch gesenkt und die Beitragszahler stärker in die Pflicht genommen: Staatlich geförderte Angebote wie beispielsweise die Riester Rente sollen seitdem die Altersvorsorge individuell ergänzen.

 

 

Generation sorglos?

Laut einer Studie investiert besonders die Generation Y kaum in ihre Altersvorsorge, obwohl ihr die Versorgungslücken durchaus bewusst sind. Lediglich 35 Prozent dieser Alterskohorte legt regelmäßig Geld für das Alter an, Tendenz fallend. Eigentlich verwunderlich, denn die Generation Y ist nicht nur mit der Digitalisierung der Gesellschaft aufgewachsen, sondern auch mit der Rentenreform.

 

Natürlich sind die Gründe für eine mangelnde Altersvorsorge vielfältig. Wer gerade erst seine Ausbildung abgeschlossen hat und im Erwerbsleben Fuß fasst, setzt häufig andere finanzielle Prioritäten. Und diese sind meist sehr stark auf die Gegenwart gerichtet, denn auf die ferne Zukunft im Alter. Ein fataler Fehler, denn gerade bei der Altersvorsorge verhilft ein früher Start zu einer ungleich besseren finanziellen Absicherung im Alter. Wer also lieber in einen ausgedehnten Urlaub investiert und dabei die Vorsorge für die Zeit nach dem Erwerbsleben vernachlässigt, dem bleiben im Alter vielleicht nur die verblassenden Erinnerungen an vergangenen Zeiten. Keine prickelnden Aussichten, denn gerade im Rentenalter – wenn Zeit kein limitierender Faktor mehr ist – sollten Reisen oder andere angenehme Aktivitäten nicht von der Tagesordnung verschwinden.

 

 

Altersarmut – nein Danke!

Optimistisch und gut vorbereitet in die Zukunft.
Optimistisch und gut vorbereitet in die Zukunft.

Woran scheitert also die frühzeitige Altersvorsorge? Sozialforscher gehen davon aus, dass sich in den letzten 15 Jahren keine besondere Vorsorgekultur entwickelt hat, denn trotz freier Marktwirtschaft, zunehmender Selbstständigkeit und vielen weiteren wirtschaftlichen Faktoren ist die Mentalität vieler Deutscher eng mit einer staatlichen Versorgung verbunden. Dabei sehen sich junge Menschen durchaus in der Verantwortung und sprechen sich für verbindliche Sparregeln aus, die mit staatlichen Zuschüssen gekoppelt werden.

 

Hinzu kommt, dass sich auch viele junge Menschen mit der unübersichtlichen Menge an Vorsorgeangeboten schlichtweg überfordert fühlen.

 

Hier kann eine gute Finanzberatung wie Klimafonds helfen, denn der von vielen gewünschte Automatismus in Sachen Altersvorsorge existiert definitiv nicht mehr.

 

 

Verantwortung übernehmen – jetzt!

Generation X und besonders Y sehen trotz aller Ungewissheiten ihre Zukunft optimistisch. Damit sie dies auch zu Recht können, ist aber Aktivität gefragt. Wer früh anfängt, sich um die private Altersvorsorge zu kümmern, kann seinen eigenen Automatismus schaffen.

 

 

Simpel und clever – fondsgebundene Rentenversicherungen

Wenn Du eine private Altersvorsorge abschließen willst, die fast genauso einfach zu bedienen ist, wie die gesetzliche Rentenversicherung, die Dir direkt vom Gehalt abgezogen wird, dann solltest Du die fondgebundene Rentenversicherung genauer unter die Lupe nehmen. Sie ist einfach aufgebaut und durch Deine regelmäßigen Beiträge, die Du monatlich oder einmal im Jahr leisten kannst, bringt sie Dir später im Alter regelmäßig das Geld, das Du benötigst, um Dein Leben so zu führen, wie du es planst. Übrigens sprechen wir hier ausdrücklich nicht über die sogenannte Riester-Rente (meist zu teuer) oder die Rürup-Rente (meist nur für Selbstständige interessant).

 

Die Mindestlaufzeit der fondgebundenen Rentenversicherung beträgt zwölf Jahre. Neben steuerlichen Vorteilen ist auch ein günstiger Zinseszinseffekt bei einer langen Laufzeit von Vorteil. Der Clou an dieser Versicherung ist die Verbindung einer fondgebundenen Kapitalanlage zusammen mit einer Rentenversicherung. Dafür werden Deine Beiträge in Investmentfonds angelegt. Diese Anlageform verspricht langfristig die besten Erträge. Das bedeutet für Dich eine entsprechend hohe zusätzliche Rente.

 

Wenn Du optimistisch in die Zukunft blickst, hast Du sicher auch die globale Entwicklung im Blick. Wenn Du in Sachen Geldanlagen und Renten auf Klimafonds setzt, kannst du Dir sicher sein, dass Du nicht nur finanziell die richtige Entscheidung triffst. Dein Geld wird prinzipiell nur in klimafreundliche, ökologische, soziale und ethische Projekte investiert. Du kannst dabei selbst Fonds auswählen und zusammenstellen oder Dich für ein vorgeschlagenes Portfolio entscheiden.

 

 

Jetzt heißt es durchhalten!

Eine sinnvolle zusätzliche Altersvorsorge ist also gar nicht schwer. Deshalb sollte sie auch nicht auf die lange Bank geschoben werden. Denn ab einer Mindestanlage schon ab 10 Euro ist eine fondsgebundene Rentenversicherung möglich, eine Summe, die auch schon für Berufsanfänger zu realisieren ist.

 

Wenn es finanziell doch einmal hart auf hart kommt, solltest Du dennoch nicht vorzeitig aufgeben. Die meisten Verträge im Bereich der fondsbasierten privaten Rentenversicherung können beitragsfrei gestellt werden. Wenn Du vorzeitig das Handtuch wirfst, musst Du dagegen mit hohen Abschlägen rechnen. Das Gleiche gilt auch für mögliche Kursschwankungen. Wenn Du der Ansicht bist, dass sich die ausgewählten Fonds nicht optimal entwickeln, kannst Du Dein Portfolio optimieren und einzelne Fonds austauschen. Kostenlos und ohne schädliche steuerliche Einwirkungen.

 

 

Demnächst in ferner Zukunft

Für dich aktuell noch unvorstellbar, aber irgendwann ist es so weit: Der letzte Tag Deines Arbeitslebens. Der Tag, ab dem sich Dein Engagement in Sachen Altersvorsorge auszahlen wird. Wenn Du Dich für eine private Rentenversicherung mit Kapitalwahlrecht entschieden hast, kannst Du jetzt wählen, ob Du regelmäßig eine monatliche Rentenzahlung möchtest oder eine einmalige Kapitalabfindung. Für die kannst Du Dich beispielsweise entscheiden, wenn Du Dir zu diesem Zeitpunkt einen großen Wunsch erfüllen willst und anderweitig für die kommenden Jahre abgesichert bist.

 

Sicher wird es auch in der Zukunft noch Steuern geben. Seit 2009 werden Gewinne aus Wertpapieren mit rund 28 Prozent versteuert. Diese Abgeltungssteuer wirkt sich allerdings nicht auf eine fondsgebundene private Rentenversicherung aus. Wer dort anspart und sich anschließend eine Rente auszahlen lässt, zahlt zunächst überhaupt keine Steuern und anschließend fast keine (Ertragsanteilsbesteuerung).

 

Um weitere Steuervorteile nutzen zu können, musst Du die Mindestlaufzeit von zwölf Jahren einhalten und Du darfst die Versicherung nicht vor Deinem 63. Lebensjahr in Anspruch nehmen. Wenn Du beides beachtest, sind sämtliche Erträge aus der Zeit der Ansparphase steuerfrei. Du musst lediglich die günstigere Ertragsanteilsbesteuerung auf Deine Rente zahlen.

 

 

Gestalte jetzt Deine Zukunft!

Lass dich jetzt von den Experten von Klimafonds beraten und triff Deine Entscheidung für eine private Altersvorsorge.

 

 

Carmen SW300_300 Carmen Junker, Klimafonds-Expertin: Geld regiert die Welt, so heißt es immer. – Bei Klimafonds könnt Ihr mitregieren. Gut für die Umwelt, gut für Deine Finanzen. Mehr über Klimafonds findet Ihr auf Facebook, Google+ und  Twitter.

 

 

 



21. November 2016

[schema type=”review” description=”Zusammenfassung: Elektrische Beleuchtung wird immer energieeffizienter. Nachdem die traditionelle Glühbirne langsam vom Markt verschwindet, folgen immer sparsamere und umweltfreundlichere Alternativen. Besonders überzeugend dabei sind LED-Leuchten.” ]

 

 

Stimmungsvolles Licht bringt Helligkeit in die dunkle Jahreszeit.
Stimmungsvolle Beleuchtung  bringt hellen Glanz  in die dunkle Jahreszeit.

Im Dunkeln aufstehen, im Dunklen wieder von der Arbeit zurückkommen – Herbst- und Winter drücken aufs Gemüt. Zum Glück ist es zu Hause warm und hell. Allerdings steigen damit auch Deine Energiekosten, denn Deine Lampen verbrauchen Strom. Wieviel Strom verbraucht wird, liegt mittlerweile entscheidend daran, welche Beleuchtungsmittel Du vorzugsweise nutzt.

 

Die klassische Glühbirne verschwindet aus den Regalen und ist in vielen Haushalten kaum noch zu finden. Zu Recht, denn sie ist und war ein echter Energiefresser. Allerdings treten die neuen energiesparenden Leuchtmittel ein schwieriges Erbe an, denn viele Menschen haben sich sehr an die Glühbirne gewöhnt und stehen der neuen Leuchten-Generation skeptisch gegenüber. Vor allem die Energiesparlampe genießt den zweifelhaften Ruf, dass sie einen Raum eher dunkler als heller macht. Bringen wir also heute etwas Licht ins Dunkle und schauen uns die Vor- und Nachteile der Leuchtmittel genauer an.

 

 

Die Glühbirne – Und es wurde Licht …

Mehr als einhundert Jahre war sie die unangefochtene Nummer eins in Sachen Beleuchtung: Die Glühbirne wurde 1879 vom US-amerikanischen Erfinder Thomas Alva Edison zum Patent angemeldet. Nur kurze Zeit später verdrängte das elektrische Licht altmodische Petroleumlampen aus den Haushalten und eroberte die Welt. Mit einer Leistungsstärke bis zu 100 Watt wurde eine neue Dimension von künstlicher Helligkeit möglich.

 

Mit dem steigenden Umweltbewusstsein seit den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts wurde aber auch vielen Menschen klar, dass diese Erleuchtung durchaus ihren Preis hat. Durch ihren hohen Stromverbrauch konnte die Glühbirne langfristig nicht mehr überzeugen. Innerhalb der Europäischen Union werden Glühbirnen nun seit rund vier Jahren Schritt für Schritt aus dem Handel genommen, als erste gehen musste die 100-Watt-Birne.

 

Auslaufmodell Glühbirne.
Auslaufmodell Glühbirne.

Der größte Vorteil der Glühbirne: Sie war das erste elektrische Leuchtmittel und genießt damit immer noch große Beliebtheit. Dazu besticht die Glühbirne durch eine gewisse Simplizität. Gefertigt aus Metall und Glas war die Glühbirne günstig in der Anschaffung und kann einfach über den Restmüll im Haushalt entsorgt werden. Und das war auch regelmäßig notwendig, denn die Lebensdauer von Glühbirnen beträgt – je nach Einsatz – lediglich ein bis zwei Jahre. Womit wir schon bei den Nachteilen wären. Neben der kurzen Lebenszeit ist die geringe Energieeffizienz der Glühbirne ein großes Manko. Die geringen Anschaffungskosten nivellierten sich stark, wenn man den hohen Energieverbrauch realistisch hinzurechnet.

 

 

 

Energiesparlampe, Halogen und LED – The Next Generation

Die Glühbirne wird also bald gänzlich der Vergangenheit angehören. Dass Du jetzt dennoch nicht im Dunkeln sitzen musst, ist den neuen technologischen Möglichkeiten zu verdanken, die neue Generationen von Leuchtmitteln auf den Markt gebracht haben. Energiesparlampen, Halogenlampen und LED-Leuchten lösen aktuell die Glühbirne ab. Die drei alternativen Leuchtmittel verbrauchen alle bedeutend weniger Energie, es gibt jedoch auch große Unterschiede zwischen den neuen Produkten.

 

 

1. Energiesparlampen – Fakten und Gefühle

Vor gut 25 Jahren kamen die ersten Energiesparlampen auf den Markt. Gemessen an unserer schnelllebigen Zeit ist sie damit schon fast wieder ein Klassiker. Ihr entscheidender Vorteil manifestiert sich bereits in ihrem Namen: sie spart Energie. Und das nicht zu knapp: Im Vergleich zu ihrer Vorgängerin, lässt sich mit einer Energiesparlampe drei Viertel der Energie einsparen. Laut einer Studie der Europäischen Union kostet demnach eine Betriebsstunde einer Energiesparlampe lediglich 0,27 Cent.

 

Auf den ersten Blick negativ fällt allerdings das Verhältnis auf, wenn die Energieaufwendungen bei der Herstellung von Glühbirne und Energiesparlampe verglichen werden. Diese liegen bei der Energiesparlampe zwölfmal höher als bei der Glühbirne. Allerdings ist hier auch der zweite Blick wichtig und dieser fällt auf die Lebensdauer der Leuchte: Hier übertrumpft die Energiesparlampe die Glühbirne mit einer 15 Mal so hohen Betriebszeit. Damit wird der hohe Produktionsaufwand mehr als ausgeglichen.

 

Nachteilig für die Energiesparlampe ist der hohe Anschaffungspreis, denn die Kosten-Nutzen-Rechnung im Zusammenhang mit den entstehenden Energiekosten ist für viele Konsumenten nicht leicht nachzuvollziehen. Und auch wer das Thema auf der Vernunftebene nachvollzieht, schluckt bei den Ladenpreisen der energieeffizienten Leuchte. Gerade bei ihrer Markteinführung erwies sich der Preis als größter Hemmschuh.

 

Gewöhnungsbedürftig war allerdings auch für viele das „Leuchtverhalten“ der Energiesparlampe. Wer bislang gewohnt war, dass mit Betätigung des Lichtschalters die volle Leistung in Sekundenbruchteilen erschien, musste sich jetzt mit einer langsamen Steigerung der Helligkeit abfinden. Auch die Lichtfarbe stößt – obgleich sich in diesem Feld bereits viel getan hat – noch immer auf Kritik.

 

Neben diesen emotionalen Nachteilen gibt es jedoch auch ökologische Mängel an der Energiesparlampe: Sie enthält Quecksilber und darf daher nicht über den Hausmüll entsorgt werden. Abgegeben werden können die ausgedienten Lampen bei den kommunalen Wertstoffhöfen und – mittlerweile fast flächendeckend – im Handel. Wenn die Energiesparlampen korrekt entsorgt werden, kann das schädliche Quecksilber wieder verwendet werden.

 

 

2. Halogenlampen – Schönheit vor Sparsamkeit

Halogenlampen kamen in den achtziger Jahren auf und avancierten in den neunziger Jahren zur trendigen und preisgünstigen Beleuchtung im Loft-Style. Überzeugen konnten die Halogenlampen durch Preise, Aussehen, gutes Licht und eine solide Lebensdauer. Darüber hinaus mussten die modernen Halogenlampen den Vergleich zur Glühbirne nicht scheuen, denn sie verbrauchten nur ein Drittel der Energie einer herkömmlichen Glühbirne, das ist jedoch im Vergleich zu Energiesparlampen nur ein geringer Vorteil, der sich mit dem Wegfall der Glühbirnen komplett auflöst.

 

 

3. LED-Lampen – Leistungsstärke überzeugt langfristig

LED-Lampen repräsentieren die leistungsfähige und langlebige Generation der energiesparenden Lampen. Durch ihre ausgezeichnete Helligkeit und eine angenehme und vielseitige Lichtfarbe erobern sie aktuell nicht nur die privaten Haushalte sondern setzen sich zunehmend in Büros und Industrie durch. Denn auch hier wird die hohe Energieeffizienz der LED-Leuchten als positiver Faktor für die Betriebskosten geschätzt.

 

Ein weiterer Vorteil der LED-Lampen: Sie sind quecksilberfrei. Dass sie dennoch nicht im Hausmüll landen sollten, liegt also nicht an giftigen Inhaltsstoffen, sondern an ihren wertvollen Bauteilen. Ausrangierte LED-Lampen werden gesetzlich als Elektroaltgeräte behandelt und entsprechend recycelt.

 

Apropos wertvolle Bauteile: Nachteil einer LED-Lampen ist der hohe Preis, durch den sich der Kauf im Verhältnis zur Energieersparnis erst nach mehreren Jahren rechnet. Dies ist auch der entscheidende Grund, warum sich LED-Lampen – trotz ihrer extremen Überlegenheit gegenüber anderen energiesparenden Leuchtmitteln – noch nicht vollständig durchsetzen konnten – allerdings befinden sie sich durchaus auf dem Weg: LED-Lampen wird bis zum Jahr 2020 ein Marktanteil von rund 70 Prozent prognostiziert.

 

 

Energieeffizienz & Erneuerbare Energien

Die perfekte Synthese: Energiesparende Beleuchtung mit Strom aus erneuerbaren Energien. Denn Du solltest nicht nur bei der Wahl Deiner Lampe und der passenden Leuchtmittel wählerisch sein, sondern auch bei der Wahl Deines Stromanbieters. Großartig, wenn Du – versunken mit einem guten Buch auf dem Sofa – sicher sein kannst, dass die Energie, die Deine Lampe zum Brennen bringt, aus erneuerbaren Quellen wie Sonne, Wind und Wasser stammen, die das Klima und die Umwelt schonen.

 

 

Auch bei den Finanzen auf Effizienz achten

Mit energieeffizienter Beleuchtung entlastest du die Umwelt und deine Haushaltskasse gleichermaßen. Aber Du kannst noch viel mehr tun, was Klima, Umwelt und Dir gleichermaßen nutzt: Bei Deinen Geldanlagen hilft Dir Klimafonds dabei, dass Deine hohen ökologischen und ethischen Ansprüche genauso erfüllt werden, wie Deine Erwartungen an attraktive Erträge. Überzeuge Dich hier und fülle unseren einfachen Fragebogen aus.

 

 

 

Carmen SW300_300 Carmen Junker, Klimafonds-Expertin: Geld regiert die Welt, so heißt es immer. – Bei Klimafonds könnt Ihr mitregieren. Gut für die Umwelt, gut für Deine Finanzen. Mehr über Klimafonds findet Ihr auf Facebook, Google+ und  Twitter.