Monatlich sparen


8. August 2016

[schema type=”review” description=”Zusammenfassung: Mit dem richtigen Sparplan kannst Du mit nur 13 Euro täglich zu einer Million Euro kommen. Wir zeigen Dir wie.” ]

 

Erinnerst Du Dich noch an Deine Schulzeit? Wie lange gingst Du zur Schule – 9 , 10, 12 oder 13 Jahre? Auf jeden Fall eine lange Zeit, denn um in Mathematik, Deutsch oder Englisch fit zu werden braucht es viel Disziplin, Ausdauer und vor allem Zeit. Niemand käme auf die Idee, dass man zum Beispiel gut Englisch in einem Intensivkurs über z.B. 2 Monate lernen könnte. Und genauso ist es mit dem Erfolg bei der Geldanlage: in kurzer Zeit reich werden ist ein Traum, den man nicht verfolgen sollte. Zu gering wären die Chancen, zu hoch der Frust wegen des verlorenen Geldes. Doch wer mit Disziplin, Ausdauer und ausreichend Zeit seine Ziele verfolgt, kann unglaubliche Ergebnisse erzielen. Wir zeigen Dir, wie Du mit nur 13,15 Euro täglich Millionär werden kannst.

 

1-million-euro-bequem-erreichen
Bequem und mit Ausdauer zur ersten Million: mit einem intelligent gewählten Sparplan ein realistisches Ziel.

 

Die Basis muss stimmen: Ein aussichtsreicher Zukunftstrend bringt Rendite

 

So wie beim Auto der Motor bestimmt auch bei der Geldanlage der Kern, die grundsätzliche Anlage-Strategie, die Leistung. Trotzdem soll das angelegte Geld sicher sein, denn niemand möchte sein Kapital riskieren. Dabei sind sich die Experten einig – die rentabelste Geldanlage der Welt ist die Aktie, oder besser gleich im Plural, sind Aktien. Denn einzelne Aktien sind zu risikoreich, gerade bei langen Zeiträumen könnte es mit nur einer Aktie unter Umständen zu hohen Verlusten kommen.

 

Streuung über mehrere Aktien muss also sein. Doch monatlich in z.B. 10 oder 20 unterschiedliche Aktien anzusparen geht wegen der dann hohen Gebühren praktisch nicht. Außerdem: welche konkreten Aktien sind aussichtsreich, welcher Laie kann das vorhersagen? Deshalb wurde vor mehr als 50 Jahren die wohl bedeutendste Innovation des Finanz-Sektors erfunden, der Investmentfonds. Damit ist ein Fondsmanager für die Auswahl der einzelnen Aktien zuständig. Er wählt meiste mehrere Dutzend Aktien aus und kauft sie innerhalb seines Fonds. Private Anleger wiederrum können sich Anteile an diesem Fonds kaufen, und haben damit preisgünstig die Möglichkeit, sich an an vielen Aktien zu beteiligen. Auch kleine, monatliche Sparpläne sind somit einfach und kostengünstig realisierbar.

 

Aber auch dann sind wir erst einen Schritt weiter, schließlich werden in Deutschland knapp 10.000 unterschiedliche Investmentfonds angeboten. Welche Fonds haben Zukunft, dürften sich gut entwickeln und gleichzeitig nur gute Unternehmen fördern, die aktiv etwas für Mensch und Natur tun?

 

In unserem Beispiel möchte ich auf das wichtige Thema “Wasser” setzen. Denn bei zunehmender Weltbevölkerung nehmen die Reserven an sauberem Trinkwasser jährlich ab. In Entwicklungsländern meist durch Verunreinigung, in den westlichen Industrienationen häufig durch marode Infrastruktur, die teilweise bis zu 70 Prozent des Frischwassers verliert und im Boden versickern lässt. Immerhin sind die Leitungen und Kanäle teilweise schon über 100 Jahre alt.

 

Unternehmen, die helfen, das globale Wasserproblem zu lösen, sollten also langfristig eine gute Zukunft vor sich haben. Das können Unternehmen sein, die zum Beispiel Mehrwasser-Entsalzungsanlagen bauen, Wasserfilter herstellen, Kanalsysteme verlegen oder wassersparende Technologien einsetzen.

 

Und in der Vergangenheit haben diese Unternehmen bewiesen, dass sich die in sie gesteckten Hoffnungen erfüllen. Ein Musterdepot aus Fonds, die in solche Unternehmen investieren, könnte so zusammengesetzt sein:

Swisscanto Equity Fund Water Invest (40%)

ÖkoWorld Water for Life (20%) und

KBC Eco Fund Water (40%)

Dieses Musterdepot hat in den letzten 5 Jahren überzeugende Renditen gezeigt:

Jahr 2011: –8,45%

Jahr 2012: 20,63%

Jahr 2013: 22,94%

Jahr 2014: 12,23%

Jahr 2015: 6,18%

Im Durchschnitt der letzten 5 Jahre konnte eine jährliche Rendite erzielt werden von 10,71 Prozent.

 

Niemand kann sagen, wie sich die Fonds in Zukunft entwickeln. Aber die vergangenen 5 Jahre waren mit 4 positiven und 1 negativen Jahr ein recht guter Durchschnitt für die langfristigen Entwicklungen an den Aktien-Börsen. Wir rechnen deshalb in unseren Prognosen mit diesem Durchschnittswert.

 

Wie sehen die konkreten Zahlen aus, wann werde ich Millionär?

 

Wir haben das einfach einmal ausgerechnet und angenommen, Du würdest 13,15 Euro täglich in den oben genannten Aktienfonds-Musterdepot investieren und die 10,71 Prozent der letzten Jahre auch zukünftig erzielen. Wie nehmen weiter an, dass Du normale Kostenstrukturen hast und die üblichen 5 Prozent Ausgabeaufschlag entrichtest.

 

Da die 13,15 Euro durch die Geldentwertung jedes Jahr weniger wert sind, haben wir einen Inflationsausgleich angenommen. Die langfristige Inflation in Deutschland ist bei rund 2,5 Prozent, derzeit aber nahe 0 Prozent. Als sinnvollen Kompromiss haben wir deshalb eine jährliche Steigerung der Einzahlungen um 1,5 Prozent vorgesehen, um die Steigerung der Verbraucherpreise auszugleichen.

 

Und so würde die Wertentwicklung aussehen:

 

1-Million-erreichen

 

Es sind also insgesamt, über den kompletten Zeitraum von 30 Jahren, gut 180.000 Euro in bequemen Monatsraten einzuzahlen. Daraus entwickelt sich ein erstaunlicher Depotwert von über 1 Million Euro! Bitte beachte aber, dass jede Prognose Ungenauigkeiten hat und die Zukunft nicht treffsicher voraussehen kann. Individuelle Punkte wie steuerliche Belastungen oder Depotgebühren wurden außer Acht gelassen. Eine Gewähr für die Richtigkeit können wir trotz größter Sorgfalt nicht übernehmen.

 

Interessant: der Zinseszins-Effekt lässt sich an der Grafik wunderbar erkennen. Nach der Hälfte der Zeit, also nach 15 Jahren, sind gerade einmal 200.000 Euro erreicht. Erst in der 2. Hälfte legt die Strategie richtig zu und erklimmt die 1-Million-Euro Marke. 30 Jahre sind dabei für die meisten heutigen Anleger ein realistischer Zeitraum. Der Berufsanfänger mit 30 Jahren oder auch der 40jährige können beide noch gut einen 30-Jahreszeitraum überblicken.

 

Die Vorteile der 1-Million-Euro Strategie

 
Die vorgestellte Strategie nutzt einen klaren, langfristigen Zukunftstrend, das Wasser-Investment. Trotzdem lassen sich die genauen, zukünftigen Renditen nicht exakt vorhersagen. Aber die Strategie hat Vorteile gegenüber vielen anderen Möglichkeiten, zu einem Vermögen zu kommen.

 

Die Strategie kommt mit einem überschaubaren Einsatz aus. Gut 13 Euro am Tag sind für die meisten Menschen in Deutschland, die ein übliches Einkommen erzielen, ein Betrag, der auch langfristig geleistet werden kann. Die Strategie ist sicher konstruiert – der Anleger legt sein Geld in rund 150 Unternehmen an, die in verschiedenen Währungs- und Wirtschaftsräumen auf der ganzen Welt tätig sind. Auch wenn sich einzelne Unternehmen schlechter entwickeln sollten, gleichen das die anderen wieder aus.

 

Und am wichtigsten: Die Strategie ist extrem einfach aufgebaut. Der Anleger benötigt kein tiefgreifendes Wissen über die Wirtschaft, über Aktien oder Unternehmen. Er braucht sich auch nicht ständig um seine Geldanlage kümmern, denn das nehmen ihm die Fondsmanager im Tagesgeschäft ab. Er kann praktisch alles im Automatik-Modus laufen lassen und informiert sich nur alle paar Jahre über den aktuellen Stand. Keine ständigen Kontrollen, kein “Reagieren-Müssen” wegen Börsenturbulenzen.

 

 



28. April 2016

“rocket science?” – Unser Blog zum Finanzwissen leicht gemacht. Mehr über die Hintergründe gibt es hier.

 

 

Chairwomen FED
Chefin der amerikanischen Notenbank: Janet Yellen, eine der mächtigsten Frauen der Welt.

😕  Was ist denn hier los?

Die amerikanische Notenbank (FED) hat auf ihrer Sitzung bekannt gegeben, dass sie die Zinsen nicht erhöhen wird. Anleger schenken den Sitzungen der FED immer große Aufmerksamkeit und achten besonders darauf welche Aussagen getätigt werden. Die Sprache der FED ist nicht immer einfach zu deuten. Derzeit geizen die Notenbanker mit Hinweisen was passiert. Manche vermuten dass Zinsschritte “nicht so schnell” auf dem Plan stehen würden.

💡  Was bedeutet das?

Um die Wichtigkeit der FED Zinsentscheidungen zu verstehen, muss man wissen, dass die Maßnahmen der FED der größte Treiber der steigenden Aktienkurse seit der Finanzkrise 2008/2009 sind. Durch die FED Maßnahmen der niedrigen Zinsen sollte unter anderem der Geldfluss in die Wirtschaft steigen. Viele Mittel flossen in den Aktienmarkt, was zu großen Kurssteigerungen in den letzten 7 Jahren führte, aber auch die Immobilienmärkte erholten sich dadurch.

😉  Warum sollte es mich kümmern?

Diese Nachricht, bzw. diese nicht vorhandene Nachricht ist neutral bis positiv für die Aktien. Die Chefin der FED stellte bereits klar, dass sie bei den Zinsanhebungen sehr vorsichtig wären. Das half dem Dollar im Wert zu steigen und auch den Aktienkursen nach oben. Viele Investoren dachten, es käme ein vorsichtiger Schritt in Richtung Zinserhöhung. Doch dieser ist erst einmal ausgeblieben. Jetzt richtet sich die Aufmerksamkeit auf den nächsten Sitzungstermin im Juni.

➡  Für Euch persönlich:

Niedrige Zinsen verlocken Menschen in riskantere Dinge zu investieren. Das können “Schrott”Anleihen, Eigenheime an schlechten Standorten oder zu spekulative Aktien aber auch Dinge des Alltags, die man nicht braucht, sein. Wenn sich sparen auf der Bank nicht mehr lohnt, kann das zu Fehlinvestitionen führen, einfach weil das Geld lockerer sitzt.

AAPinguin Für klimafreundliche Anlagen:

Klimafreundliche Anlagen von Klimafonds.de könnt Ihr dafür benutzen um rechtzeitig am Anfang des Monats Geld auf die Seite zu legen. Damit werdet ihr nicht verführt zuviel Geld für Nutzloses auszugeben.

AAKlimafonds



2. März 2016

 

Wir werden immer wieder gefragt, wieviel Geld man monatlich zur Seite legen sollte. Besonders für junge Menschen, die das erste Mal Geld verdienen, eine interessante und gar nicht so leicht zu beantwortende Frage. Zumal die Antwort von vielen Variablen abhängt.

 

Es gibt im Wesentlichen zwei Gründe um monatlich zu sparen. Die Altersvorsorge und sonstige, kurzfristigere Ziele. Ich bespreche beide Komponenten, und die monatliche Sparsumme ergibt sich dann einfach aus der Summe dieser beiden Komponenten.

 

 

 

–> monatliche Sparrate = Ergebnis Komponente 1 plus Ergebnis Komponente 2 <–

 

 

 

Komponente 1: die Altersvorsorge

Für die allermeisten Menschen ist die Altersvorsorge ein zentrales Sparziel. Die gesetzliche Rente wird nur einen Bruchteil der benötigten Renten abdecken, da die Bevölkerung überaltert (zu wenige junge Menschen müssen für zu viele Rentner aufkommen) und die Lebenserwartung immer mehr steigt.

 

Eine genaue Berechnung kann praktisch nur ein Spezialist vornehmen, aber für die erste Näherung kann man wie folgt vorgehen.

 

Schritt 1: Welche Lücke wird wohl entstehen?

 

Die Rentenlücke ist die Differenz zwischen dem, was man im Ruhestand monatlich benötigt, und dem, was man aus gesetzlichen Renten oder anderem Vermögen erhält.

 

Zunächst muss man also abschätzen, was man wohl monatlich benötigt. Dazu kann man nach heutigem Preisniveau eine monatlich benötigte Summe, zum Beispiel 2.500 Euro, abschätzen. Diese Summe muss dann mit der Preissteigerungsrate auf das Rentenbeginnalter, zum Beispiel 67 Jahre, hochgerechnet werden.

 

Nimmt man 2 Prozent als langfristige Inflationsrate an (das ist das geldpolitische Ziel der Europäischen Zentralbank EZB), errechnet es sich wie folgt:

 

Benötigte Rente = (Rente nach heutiger Kaufkraft) * (1+Inflationsrate/100)(Renteneintrittsalter-Lebensalter)

 

In unserem Beispiel gilt für einen 27jährigen: 2.500 Euro * 1,02(67-27)= 6.340 Euro

 

Davon zieht man nun die bereits feststehenden Renten und Einkünfte ab, also zum Beispiel die Einnahmen aus der gesetzlichen Rente. Die Angabe dazu kann man dem jährlich zugesendeten Rentenbescheid entnehmen, in unserem Fall zum Beispiel 1.200 Euro.

 

Damit ergibt sich die Rentenlücke zu 6.340 Euro – 1.200 Euro = 5.140 Euro

 

Schritt 2: Wieviel Kapital benötige ich um diese Lücke zu decken?

 

Die einzige Möglichkeit um einen lebenslange Rente zu erhalten, ist eine (private) Rentenversicherung. Diese garantiert pro 10.000 Euro angespartem Kapital einen bestimmte monatliche Rente. Wieviel das ist, drückt der Rentenfaktor aus.

 

Der Rentenfaktor hängt von viele Parametern ab, unter anderem von der von der Gesellschaft erzielbaren Rendite ihrer Kapitalanlage und vom Renteneintrittsalter (je später die Rente beginnt, desto höher der Rentenfaktor).

 

Meist liegt der Renten-Faktor im Bereich um die 30 Euro, pro 10.000 Euro Vertragskapital erhält man also 30 Euro monatliche Rente. Wer also 100.000 Euro Vertragskapital hat, erhält 10 mal 30 Euro, wären 300 Euro Rente bis ans Lebensende ausgezahlt. Hinzu kommen meist noch Überschüsse, aber um auf der sicheren Seite zu bleiben, gehen wir davon aus, dass keine Überschüsse gezahlt werden würden.

 

Um also eine bestimmte Rentenlücke decken zu können, muss ich diese durch den Rentenfaktor teilen. In unserem Fall wären das 5.140 Euro geteilt durch 30 Euro = 171,33. Diesen Faktor muss man mit 10.000 Euro multiplizieren und erhält das benötigte Vertragskapital, in unserem Fall entsprechend 171,33 x 10.000 Euro = 1.713.300 Euro.

 

Schritt 3: Wie viel muss ich monatlich zu Seite legen um die Lücke zu decken?

 

Der entscheidende Punkt an dieser Stelle ist die Auswahl der richtigen Geldanlage. Ein Abschätzung über die nächsten Jahrzehnte ist natürlich ungenau, man kann aber zunächst von diesen Werten ausgehen:

Anlage-Klasse

langfristig erzielbare Rendite

unverbindlich, nach Steuern

Spareinlagen (Sparbriefe, Festgeld)

ca. 1 Prozent

Klassische Rentenversicherung

ca. 3 Prozent

Fondsgebundene Rentenversicherung

ca. 5 Prozent

Direktanlage in Investmentfonds

ca. 4,5 Prozent

 

Gehen wir vom besten Fall aus und der Anleger möchte seine Rentenlücke mit einer fondsgebundenen Rentenversicherung decken, er erzielt also 5 Prozent jährliche Rendite nach Steuern.

 

Mit Finanzrechnern im Internet kann man ausrechnen, dass mit 40 Jahren Ansparzeit mit 5 Prozent Rendite eine monatliche Einzahlung von 1.150 Euro notwendig ist (dann wird ein Kapital von 1,712 Mio. Euro erreicht).

 

 

Komponente 2: Sparen auf ein bestimmtes Ziel

Neben dem wichtigen Punkt Altersvorsorge kann man das monatliche Sparen auch für bestimmte Ziele nutzen. Das kann die Ansammlung eines Finanzpuffers sein, die Ansparung für eine später zu bauende Immobilie, oder ein beliebig anderes, erstrebenswertes Ziel.

 

Die Vorgehensweise ist ähnlich zu der unter Komponente 1 beschrieben. Man muss zunächst wissen, welchen Betrag will man wann erreichen. Nehmen wir zum Beispiel an, ich möchte in 8 Jahren eine Summe von 50.000 Euro erreichen.

 

Auch dann gehe ich wieder auf die Internet-Seiten von Rechnern für finanzmathematische Funktionen. Mit den genannten Beispiel-Zahlen 8 Jahre / 50.000 Euro Zielsumme kann ich mir damit eine monatliche Sparrate von rund 450 Euro ausrechnen.

 

Interessante Faustformel

Natürlich gibt es auch Personen, die kein direktes Ansparziel vor Augen haben oder deren Rentenlücke sich nicht gut voraussehen lässt. Hier hilft meist eine interessante Faustformel weiter:

 

 

Man sollte 10 Prozent seines Netto-Gehaltes monatlich sparen. Von jeder Gehaltserhöhung verwendet man 50 Prozent für den täglichen Bedarf, mit den anderen 50 Prozent erhöht man seine Sparrate.

 

 

geld-sparen-faustformel-10-prozentSo ist die Faustformel begründet: Wer frisch zu sparen anfängt, wird nach der Formel 10 Prozent seines Netto-Gehaltes sparen (bei Selbstständigen oder Gesellschafter/Geschäftsführen gilt: Netto-Gehalt errechnen, indem man 50% des Brutto-Gehaltes verwendet). 10% ist eine kleine Summe, die jeder von seinem Gehalt einsparen kann. Die merkt man kaum, viele merken diese Summe überhaupt nicht.

 

Allerdings sind die 10% auch zu wenig, um tatsächlich größere Sparziele zu erreichen. Deshalb sollte man bei jeder Gehaltserhöhung nur 50% des netto zusätzlich erhaltenen Geldes für den täglichen Bedarf verwenden. Die verbleibenden 50% verwendet man für die monatliche Ansparung.

 

Schauen wir uns ein Beispiel eines  20jährigen Sparers nach der Faustformel an:

 

Alter des Sparers

Netto-Gehalt

Regel für Sparquote

Sparrate monatlich

Einzahlungen in diesem Jahr

Depotstand nach 4% Verzinsung

20

1.500 €

10% von Netto-Gehalt

150 €

1.800 €

1.836 €

21

1.500 €

150 €

1.800 €

3.745 €

22

1.800 €

Hälfte der Gehaltserhöhung

300 €

3.600 €

7.567 €

23

1.800 €

300 €

3.600 €

11.542 €

24

1.800 €

300 €

3.600 €

15.676 €

25

1.800 €

300 €

3.600 €

19.975 €

26

1.800 €

300 €

3.600 €

24.446 €

27

2.100 €

Hälfte der Gehaltserhöhung

450 €

5.400 €

30.931 €

28

2.100 €

450 €

5.400 €

37.677 €

29

2.100 €

450 €

5.400 €

44.692 €

30

2.100 €

450 €

5.400 €

51.987 €

31

2.100 €

450 €

5.400 €

59.575 €

32

2.500 €

Hälfte der Gehaltserhöhung

650 €

7.800 €

69.914 €

33

2.500 €

650 €

7.800 €

80.667 €

34

2.500 €

650 €

7.800 €

91.849 €

35

2.500 €

650 €

7.800 €

103.479 €

36

2.500 €

650 €

7.800 €

115.574 €

37

3.000 €

Hälfte der Gehaltserhöhung

900 €

10.800 €

131.213 €

38

3.000 €

900 €

10.800 €

147.478 €

39

3.000 €

900 €

10.800 €

164.393 €

40

3.000 €

900 €

10.800 €

181.985 €

 

Die insgesamt angesparte Summe von 181.985 Euro nach 20 Jahren ist beachtlich. Und der große Vorteil ist, dass die Ansparung dieser Summe überhaupt nicht weh tut. Denn zu Beginn braucht man lediglich 20 Prozent seines Netto-Gehaltes ansparen zur Seite legen. Das ist absolut für jeden zu leisten.

 

Und in der Folge wird die Sparrate nur dann erhöht, wenn man eine Gehaltserhöhung erhält, wenn also ohnehin mehr Gehalt jeden Monat auf das Konto fließt. Und nur von dieser zusätzlichen Zahlung wird die Hälfte abgezweigt – auch das wird dem Sparer also leicht fallen, er bekommt ja ohnehin noch 50 Prozent der Gehaltserhöhung ausgezahlt. Das ist das Geniale an dieser Faustformel, die praktisch jeder Mensch anwenden kann.

 

Fazit: Los geht’s

Sie haben gemerkt, wie einfach das Sparen ist? Sie sind motiviert und möchten beginnen? Tun Sie gleich jetzt den ersten Schritt, ansonsten verliert die Sache unweigerlich an Dynamik und wird in der Folge kaum noch angegangen.

 

Rufen Sie gleich bei Ihrer Bank oder Sparkasse an und fragen Sie nach den aktuellen Konditionen. Oder beginnen Sie einen Sparplan bei Ihrem Online-Depot. Natürlich können Sie auch bei uns das monatliche Sparen anfangen, Sie  haben dabei noch einen zusätzlichen Vorteil: alle Anlagen sind gut für den Klimaschutz und bieten Ihnen eine doppelte Rendite. Neben der finanziellen Rendite noch eine ethisch-ökologische Rendite.